Mastverlängerung steckt im Mast fest!

  • frag mich jetzt auch wie ein guter Korrosiinsschutz aussehen könnte. Evtl einfach Klarlack drüber?

    Moin Isonic87,


    ich nehme für meine Gabelbaumholme und Verlängerungen einfach Vaseline aus der Tube, gibt es z.B. in der Apotheke. Die hat mir früher auch schon immer geholfen, dass die Stahlkanten meiner Alpinski über den Sommer durch die Luftfeuchtigkeit nicht korrdierten...;).


    Gruß Jürgen

  • Hab mal gelesen, (bei Gabelbäumen) je härter das Alu, desto eher korrodiert es.


    Scheint hier also eher korrosions-freudiges Alu zu sein. Meine Verlängerungen sind jedes Jahr 2 Wochen

    durchgehend am Meer aufgebaut und nach > 10 Jahren noch keine Korrosion.


    Der Bericht ist wirklich klasse. Super Thread :D

  • Meine Severne Verlängerung sieht auch schon so aus. Aber festgesteckt ist sie nie gewesen. Hatte sie mal ne Woche im Rigg in Spanien. Hab mir auch schon überlegt, einen Korrosionsschutz draufzumachen.

  • der Mast wurde tordiert, bis die Gabel angefangen etwas durchzurutschen. Ich konnte ungefähr 30 grad verdrehung machen, aber ohne Bewegung. Ich hatte echt Angst dass der Mast abreisst.

  • vielleicht hätte man die Gabeln näher zur Verlängerung platzieren müssen, damit dieser nicht soviel torpediert. Aber jetzt natürlich egal.

    Da die Verlängerung eh neu muss, würde ich gleich Carbon nehmen.

    guter Punkt, dass mit den Carbon Verlängerungen! Hab bislang den Mehrpreis gescheut.


    Näher ran hab ich mich nicht getraut, da der Mast ja nur im Bereich der Gabel verstärkt ist und musste die Gabeln schon seeehr fest schnallen damit sie nicht rutschen.

  • Näher ran hab ich mich nicht getraut, da der Mast ja nur im Bereich der Gabel verstärkt ist

    Ich glaube nicht, es wurde hier kürzlich auch geschrieben, dass die Masten da nicht verstärkt sind.

    Man sieht ja auch keine Verdickung. Oder gibt es Masten mit Verstärkung? Viell. täusche ich mich auch.

  • Da die Verlängerung eh neu muss, würde ich gleich Carbon nehmen.

    so sehr ich auch auf carbon stehe - bei verlängerungen bin ich kein freund davon


    eine der besonders belasteten zonen sind die löcher zur längeneinstellung, und da ist carbon eher supoptimal bzw nur mit sehr hohenm aufwand ordentlich auszulegen.


    ich hab zwar ein paar carbonverlängerungen, nehme aber lieber die Alu.


    evtl. bau ich mir ml einne hybrid aus alter NP carbon mit XT 2.0 unterteilfürs leichtwindzeug ;)


    @ alubeschichtung - wenn man es "wirklich ordentlich" machen will - verlängerung zerlegen, druck vom alu abschleifen, zu AHC schicken und Hardcoad mit teflon beschichten lassen. besser gehts nicht.


    ich hab bei verlängerungen halt 0 korossionsproblem da hauptsächlich süsswasser, und nach jedem urlaub am meer werden die ordentlich gespült, zwischendurch je nach verfügbarkeit von süsswasser

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • ich hab (hatte) sogar eine - aber so wirklich super find ich das auch nicht - jedenfalls bei cambersegeln mit den trimmkräften, pumpen etc.

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  • Hat den die Allu keine Löcher? Im Gabelbaum sind ja auch Löcher. Ist ja kein Riss daher ist die Spannungserhöhung in meine Augen ertragbar.


    Natürlich ist auch die Korrosion Aluminium zu Carbon in den Griff zu bekommen, wenn man nach dem Surfen gleich ab riggt. Wenn ich meine Segel aber länger aufgebaut stehen lassen möchte, wäre mit Carbon sicherer.


    Wichtig ist das der Verstellstift immer beidseitig richtig im Loch sitz. Bei meiner ersten Crabonverlängerung hatte ich da schlampig zusammen gebaut, das gibt dann Bruch. An der Stelle wäre bei einer Aluminiumvariante vermutlich nur das Loch auf geweitet worden.

  • Mit einer PowerXT geht man dem Problem von vorneherein aus dem Weg: etwas reduzierter Durchmesser und Kontakt mit dem Mast lediglich oben und unten über ein Kunststoffteil.


    Und kommt mir nicht mit Punkbelastungen, sonst muss ich meine Statikunterlagen nach 45 Jahren wieder rauskramen. Um es kurz zu machen, der kritische Punkt ist immer das obere Ende, wo die Verlängerung endet. Ob das Ding vorher am Mast anlag oder nicht ist total egal. Gutes Engieneering bei Duotone.

  • Wie gesagt, mit dem richtigen Alu gibts nicht solch extreme Korrosion. Ist dann halt etwas

    dicker und schwerer bei gleicher Festigkeit, aber 100g beim Mastfuß merkt man doch nicht.

  • Ich fahre die Serverne nur noch im Süßwasser oder wenn ich abends gleich wieder abbaue.


    War jetzt 2 x 3 Wochen in Griechenland mit Carbonextension und natürlich Null Probleme. (nerein kleines Loch in der Geldbörse)

  • Solche Korrosionen hatte ich sowohl an der Severne SDM wie auch an einer Aeron RDM. In meinen Augen aber nicht tragisch, solange man sie noch aus dem Mast bekommt. War beide Male minimal festgesetzt, aber ging noch gut auseinander ohne Hilfsmittel. Sand war aber auch dabei...