Segel für 112l bei 4-5 Bft

  • Aktuellere NP Masten haben Flextop und passen auch nur auf NP Segel

    Hast du schon mal auf dem Gebrauchtwagenmarkt geschaut wegen Segel.

    Für das Geld was ein neues Rig kostet kannst du dir zwei gute gebrauchte kaufen.

  • wahrscheinlich würde es auch für den anfang gut gehen, den 6.2er Torro/Streamer auf ein 430er CC NP Mast zu packen mit 30 Carbon. Dann könnte ich es später noch um ein neuen Mast und ggfls weiteres Segel ergänzen.

    Na, soo optimal ist das nicht. Du versaust Dir ein wenig, die Vorteile des neuen Segels....

  • Gut, bei mir waren eigentlich durchgängig 6-7 bft. Also Gleibedingungen.


    Ich wiege 15 Kilo mehr als du und mein Brett hatte 12 Liter weniger Volumen ( 64cm breite)


    Wenn du zwischen Torro und Stream stehst, würde ich das Stream nehmen, da es besser zum Freemoveboard Gecko passt.

    Sonst schau dir Mal das Torro FR an. Das ist die Freeride Variante vom Torro.

    Wenn du das 5,5 von NP noch benutzen möchtest, sollte das größere Segel nicht zu nah dran sein. 1qm mehr ist da schon ein guter Abstand.

  • Mach es Dir mit dem Material nicht so schwer, die Vorschläge passen sehr gut für Dich. Aber es kommt letztendlich auf Dich was draus zu machen......

  • Mach es Dir mit dem Material nicht so schwer, die Vorschläge passen sehr gut für Dich. Aber es kommt letztendlich auf Dich was draus zu machen......

    Denke die Ratschläge. Haben mir entsprechend bei meinen weiteren Planungen super helfen können. Jetzt weiß ich zumindest in welche Richtung es gehen wird.


    Dafür auch danke für die rege Beteiligung und Klasse, dass sich hier soviele Stimmen finden lassen :D


    Wenn es soweit ist, werde ich mal vom Progress berichten ::thumbup:

  • 4 Bft fängt bei 12Knt an. Da geht gar nichts mit dem Brett. Wenn Du aber 15-16knt also eher 4-5Bft meinst, dann passt nen 6qm gut. Mehr als 6qm sind schon unhandlich und wenn man nicht gut ist, dann ist das Brett schon recht klein für 7qm. Aber 7qm brauchst Du bei 12knt.

  • wenn dein Budget gedeckelt ist, benutze ruhig den alten Mast weiter. Mach dich nicht so kirre wegen der Biegekurve. Auch wenn mich hier einige steinigen werden, eine nicht passende Biegekurve feringert zwar die Eigenschaften, aber es lässt sich trotzdem noch ganz gut fahren. Zumidest der von die beschriebenen 30prpzentige Carbonmast. Du kannst ja später nachrüsten. Mit gebrauchten Segeln hab ich keine guten Erfahrungen gemacht. Du weißt nicht was der Vorbesitzer damit veranstaltet hat. Beim Boards kann man das besser abschätzen. Nur wenn der Mast schon brüchig wirkt oder du ihm misstraut, solltest du ihn sofort tauschen. Mastbruch auf dem Wasser ist ätzend, weiß ich aus eigener Erfahrung.

  • Cinoka hat sich jetzt ein schönes Brett geleistet und ist auf dem Weg zu einem schönen Segel. Dann sollte er das Equipment auf jeden Fall mit einem schönen RDM Mast mit +/- 70% Carbon abrunden. Das ist eine gute Investition für die nächsten 10Jahre.

    Das hast Du SCHÖN gesagt :-)

  • Hallo,


    4-5bft ist ein ziemlich grosser Bereich von 11-21kn, den kannst du keinesfalls mit einem Segel abdecken sondern brauchst eigentlich idealerweise 3 Segel dazu. Für dein Gewicht würde ich folgendes raten:


    12-14kn: ~7er Freeride Segel

    15-17kn: ~6er Freeride Segel

    18-21kn: ~5.2 er Crossover/Freeride Segel


    Wenn du noch kein Segel hast und es vorerst mal bei einem Segel bleiben soll, such dir die Grösse für den Windbereich, bei dem du am liebsten surfst bzw. der am häufigsten vorkommt. Im Zweifelsfall das 6er in der Mitte wie schon oft angesprochen. Ich würde dir auch raten, bei einer Segelmarke zu bleiben und die die passenden Masten zu kaufen. Ja, Fremdmasten gehen auch, aber eben oft nicht ideal. Und es gibt gerade als Anfänger keinen Grund, sich das Leben mit einem schlecht getrimmten Segel schwer zumachen. Wenn du alles von einer Marke hast, kannst du vermutlich den Mast des 6er Segels (430er?) auch noch für das spätere 7er verwenden, gerade mit deinem geringen Gewicht geht das mit einer 36er Verlängerung gut. Vielleicht findest du sogar noch ein 5.2er, das mit dem 430er auch noch geht.

    In dem Segelgrössenbereich passt eine gute Alu-Gabel auch (Grössenordnung 160-210) und sollte steif genug für ein späteres 7er sein.


    Soweit zumindest meine eigenen Erfahrungen, die für mich gut funktioniert (habe selbst 10kg mehr und daher natürlich andere Segelabstufung).


    lg

    mariachi76

  • …..also 8| … bei aller liebe fürs :* Material - muss selbst ich als großer Material-"Freund" sagen ….3 Segel für den Bereich von 4- 5 Bft ...ist einfach etwas to much …..


    Unabhängig vom Surfer/-in - Gewicht - braucht man nicht unbedingt .- Wie die Kollgen vorher schon erläuterten ist der beste Kompromiss eben ein 6,3/6,4 Segel …. kann man selbst (später - als Fortgeschritteneder) bei 20 KN - noch kurzfristig gut hinhalten … sollte dann der Wind eher stabil - obere 5 Bft und mehr bieten ...ja dann eben der Wechsel auf ein 5,4e vornehmen ...


    Ich fahre ein 6,6er Torro (bei 89, Kg) eher erst ab 18 KN ….

  • von 12 bis 21 Knoten ist ein gutes 6,2qm Segel fahrbar.

    Keiner braucht alle zwei Knoten ein anderes Segel.

  • von 12 bis 21 Knoten ist ein gutes 6,2qm Segel fahrbar.

    Keiner braucht alle zwei Knoten ein anderes Segel.

    Fahrbar schon - aber ins Gleiten kommt man als Anfänger bei 12kn mit einem 6,2er Segel / 112L board / 70kg aus meiner Sicht nicht. Ich würde den sinnvollen Einsatzbereich eines 6.2 von 14-19kn einschätzen. Darüber hat ein 70kg Anfänger definitiv keinen Spass mit einem 6.2er.

    Mag sein, dass meine angegebene Abstufung eine Spur zu eng war und ich den langen Winter über zu viele Materialtests im Internet gelesen habe ;).

    Oder anders ausgedrückt der abdeckbare Windrange mit der von mir angegebenen Segelpalette grösser wäre.

    Mit 2 Segeln kann man den Bereich 12-21kn mit guter Trimmerfahrung sicher auch abdecken. Mit einem wäre das aber schon sehr sportlich, das würde ich einem Anfänger jetzt auch nicht raten.


    lg

    mariachi76

  • Ich habe den TE so verstanden, dass es ihm um einen Wind um 4-5 Bft geht. Also so 12-20 Knoten.

    Dazu wurde ja einiges empfohlen, so um 6 - 6,5 qm und das passt so.


    Man wird bei einem wechselhaften Wind nicht immer gleiten und manchmal etwas überpowert

    sein. Das ist normal, jedenfalls dort, wo ich meistens surfe.

  • Das wird schon wieder zu "wissenschaftlich", finde ich. Es ist doch klar was der TE meint. Es dürfte ihm auch klar sein, dass er im untersten Extrem (21 kn) nicht ins Gleten kommen könnte und im obersten Extrem (18 kn) überpowert sein würde......

  • Aloha.

    Ich würde das, wie schonmal geschrieben, gleich so angehen, dass spätere Segelkäufe kein Umschmeissen der gegebenen Umstände zur Folge hat.


    Wenn ich also 70kg/Anfänger/112l Gecko höhre, dann denke ich an eine 1board/3Segellösung.


    5,3 - 6,1 - 7,1(2) würde ich da andenken. Dürfte sich bei GUN (aber auch sonst wo) finden lassen, wahrscheinlich dann mit 430er und 400er Masten.


    Ich würde dann, je nach Gusto, mit 6,1 oder 7,1 anfangen und danach abrunden.


    Jetzt irgendwas nichtfisch/nichtfleisch zu kaufen hilft zwar jetzt, führt dann aber zu Überlappungen und viel Materialgetüddele mit einigem Geldverlust (selbst schon durchexerziert weil das 7,6er es uuuuunbedingt sein musste....)

  • Kurze Rückmeldung meinerseits :


    habe nun beim Torro 6,3 zugeschlagen. Dazu ein 430er Mast (70C) und ne 30er Verlängerung. Wenn ich rausfahre nehme auch das ältere NP 5.5er Supernova mit und packe je nach Wind das entsprechende Segel aus.


    Hoffe, dass es im Mai dann für 2-3 Tage nach Makkum gehen kann, da ich erstmal aufs Stehrevier möchte. Wer noch Lust hat kann sich ja gerne melden 🤙🏻

  • Alles richtig gemacht ….:):thumbup::thumbup::thumbup:… mit meinem 6,3er Torroooo - kann man ohnehin nichts verkehrt machen ..- zumal mit dem "richtigen" Mast dazu … VIEL Spass …


    Du kannst es ja mal aufbauen - checken ob du zurecht kommst ..- und im Zweifel dann Bilder reinstellen - um Dir noch ein paar Tips abzuholen …;).