Ich lese die Tests gerne ... und kaufe dann meistens das, was ich sowieso kaufen wollte
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richtig ![]()
Ich lese die Tests gerne ... und kaufe dann meistens das, was ich sowieso kaufen wollte
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Für mich fraglich bei solchen Tests immer (und das gilt generell und ist nicht auf Surftests beschränkt) verbleibt das Testmaterial beim Verlag/Testern/etc. oder ist es nur für den Rahmen des Tests zur Verfügung gestellt und geht dann zurück?
Denn auch das beeinflußt in meinen Augen das Ergebnis.
...Nach den Tests alles behalten?! Das wäre schön! Nein, mal im Ernst: Testmaterial geht natürlich nach dem Test zurück an die Firmen. Wir bekommen es immer nur ausgeliehen.
Liebe Grüße
Manuel
Als Richtwert ist so ein Test OK, nicht mehr nicht weniger. Meist fahre ich Probe das hilft am meisten.
Was mich aufregt ist die fehlende Stabilität, klar kann man schlecht testen aber ich habe vor 3 Jahren ein Board zersemmelt, letztes Jahr eins und dieses Jahr ist wieder eins weich geworden unter dem Fuß, das nervt wenn da meine Customs halten und mehr beansprucht werden als die See und Feemoveboards die ich so fahre, ich werde mal für ein Chakra sparen! Ich rede bei Beschädigungen von Weichwerden und brechen des Decklaminats wenn ein Mast die halbe Spitze wegreisst da rede ich gar nicht von.
Bei den Segeln ist das so eine Sache, ich bin auf meine so eingefahren das ich in den letzten 10 Jahren alle zum Vergleich getesteten Riggs trotz Trimmoptimierungen Grottenschlecht fand.
Ist schon Interessant wie eine Segelmarke auch abhängig macht! Aber wenn es funktioniert soll es mir egal sein!
HangLoose Michi
hm,
erstaunlicherweise fahre ich inzwischen material, das in tests meistens schlecht wegkommt, oder gar nicht erst getestet wurde.
noch lustiger ist dabei, dass ich immer mal wieder die gelegenheit bekomme neues, aktuelles material z.t. komplett oder eben mit einer kombination aus meinem material plus teststuff, ausprobieren zu können.
und trotz der neutralen einstellung meinerseits, denn mir ist ehrlich gesagt völlig egal was da an markennamen drauf steht, finde ich das neue zeug nicht wirklich gut.
d.h. es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass mich ein segel oder ein board wirklich in erstaunen versetzt hat. im gegenteil hab ich oft schon erlebt, dass es ich von den eigenschaften mehr als nur enttäuscht war.
auch finde ich es erstaunlich, dass unser einschlägiges magazin also die surf stets zu anderen ergebnissen kommt wie beispielsweise das windsurfing journal.....wobei ich mich letzterem eher anschließen kann, soweit ich ebenfalls testen konnte, als der surf.
schade finde ich halt immer nur, dass viele kleinere hersteller zu den tests praktisch nicht herangezogen werden. oder wann habt ihr zuletzt in der surf ein segel z.b. von aerotech, challengersails, mauisails, secretsails, bullsails, sailworks, windwing oder ähnlichem in einem surftest gesehen?!.....also aerotech zuletzt 2010, challenger auch 2010, mauisails 2009, sailworks zuletzt 2004, secretsails, bullsails, windwing waren zumindest meines wissens noch nie dabei.
wenigstens legt man ab und an noch ein tushingham mit rein.
ja klar und es mag viele sehr gute surfer geben, die ausschließlich freestyle material interessiert. aber die meisten surfer die ich kenne (mal abgesehen von ausnahmen) haben eben einfach nur spaß am heizen und klassischen manövern.
und da sind die anforderungen völlig andere. keiner will da ein völlig loose wirklendes tuch, das völlig off geht, sobald man aufmacht....keiner will sich mit monster-masttaschen beschäftigen und noch weniger haben lust drauf, das ihr 500-600 euro tuch nach drei einsätzen aussieht als wäre es 10 jahre alt.
leider finde ich, dass so ein bisschen auch diese surftests daran schuld sind, dass es heute immer weniger windsurfer und immer mehr kiter gibt. korrigiert mich wenn ich das falsch sehe, aber dort seh ich keine solche spezialisierung wie im surfsport.....und vor allem auch nicht diesen zwang das aktuelle "in"-material zu fahren. die leutz testen zwar, aber irgendwie sind die noch so drauf wie die surfer das vor 20 jahren waren.....der spaß stand im vordergrund.
also mein voting ist nicht wirklich toll ausgefallen....
greets, jj....
auch finde ich es erstaunlich, dass unser einschlägiges magazin also die surf stets zu anderen ergebnissen kommt wie beispielsweise das windsurfing journal.....
Das stimmt nicht finde ich. Die Schwerpunkte mögen anders liegen und die Einschätzung ist im Detail auch mal etwas anders, aber wirklich widersprüchliche Tests fallen mir im Vergleich des aktuellen WindsurfJournal Jahrbuch mit den entsprechenden Ausgaben der Surf nicht ein. Manchnal muss man einfach auch drauf achten, welche Größen getestet wurden.
Widersprüche sind mir eher im Vergleich zu den britischen online verfügbaren Tests aufgefallen.
schade finde ich halt immer nur, dass viele kleinere hersteller zu den tests praktisch nicht herangezogen werden. oder wann habt ihr zuletzt in der surf ein segel z.b. von aerotech, challengersails, mauisails, secretsails, bullsails, sailworks, windwing oder ähnlichem in einem surftest gesehen?!.....also aerotech zuletzt 2010, challenger auch 2010, mauisails 2009, sailworks zuletzt 2004, secretsails, bullsails, windwing waren zumindest meines wissens noch nie dabei.
Zumindest Challenger und Mauisails waren in Surf 4/2013 vertreten.
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leider finde ich, dass so ein bisschen auch diese surftests daran schuld sind, dass es heute immer weniger windsurfer und immer mehr kiter gibt. korrigiert mich wenn ich das falsch sehe, aber dort seh ich keine solche spezialisierung wie im surfsport.....und vor allem auch nicht diesen zwang das aktuelle "in"-material zu fahren. die leutz testen zwar, aber irgendwie sind die noch so drauf wie die surfer das vor 20 jahren waren.....der spaß stand im vordergrund.
Das mit dem Spaß bei den Kitern sehe ich auch so. Daraus resultiert leider eine gewisse Unvorsicht und Risikobereitschaft. Der coole Fun, der gerne publik gemacht wird endet im Kitkurs auch manchmal im Frust.
Die Kiter sind im Schnitt jünger und brauchbare Depower-Kites gibt es noch nicht so lange. Also ist man dort eh recht aktuell. Die Kitemags fand ich in den Test aber auch sehr gut gemacht. Irgendwie bekommt man da mehr Zeitschrift für´s Geld.
Auch heute auf dem Ententeich gab es wieder eine bunte Mischung der letzen zwanzig Jahre Surfmaterialbau zu sehen :D. Nicht "IN" aber Fun.
Auch heute auf dem Ententeich gab es wieder eine bunte Mischung der letzen zwanzig Jahre Surfmaterialbau zu sehen :D. Nicht "IN" aber Fun.
Also ich bin heute 2013 auf 1999 gefahren:D. Beides seeehr geil:D .
nun ich kann mich noch sehr gut an einige tests der surf erinnern, in denen segel von neilpryde stets die topprodukte waren und im windsurfing journal als mit das schlechteste das je produziert worden ist bezeichnet worden war. andererseits gun segel im surf immer als second-choice gehandelt wurden und im windsurfing journal als das absolute topsegel.
leider kann ich genau das wirklich bestätigen.....ich bin lange jahre (90er) überzeugter pryde fahrer gewesen, was allerdings in den letzten jahren da auf den markt gebracht worden ist verdient keinen testsieg. und das ist jetzt nicht nur meine meinung.
erstaunlicherweise ist aber pryde immer gut dabei in den surftests.
notgedrungen sind die gunsegel jetzt auch in den surftests zumindest in den leistungstabellen vorne mit dabei, liest man allerdings den text, dann gibts da stets einen seitenhieb.....gleiches gilt übrigens für p-7 tücher.
ach ja und schließlich erinnere ich mich noch sehr gut an den letzten amtlichen sailworks test anno 2004 in der surf, in dem man ein kleineres segel als alle restlichen als gleitschwach bezeichnet, andererseits aber in allen anderen magazinen diese segel mit absoluten topeigenschaften getestet werden.
vielleicht liegt einfach die wertung der deutschen tester auf einem anderen level......vielleicht hat man sich schon soweit von der eigentlichen käuferschicht entfernt, dass man der meinung ist mode ist alles......oder tolle funktion aber zum preis einer riesigen materialschlacht. da wird gar nicht hinterfragt, warum man nun für drei segelgrößen drei masten und zwei gabeln braucht. und warum superleicht auch gleichzeitig superempfindlich und superkurzlebig heißt und das bei einem superpreisaufschlag. warum es wieder wie in den 80ern drei/vier bescheuerte finnensysteme gibt.
man siehts doch in vielen foren, dass die neueinsteiger sich verkaufen, fehlberaten werden, sich auf tests stützen, die nicht ihren ansprüchen gerecht werden. ergebnis, die leute verlieren irgendwann mangels erfolg die lust und werden zu exsurfern.
URi: .....kenn ich, 2006 in kombi mit 1993 macht mir auch regelmäßig spaß, so unglaublich das klingt.
jj
nun ich kann mich noch sehr gut an einige tests der surf erinnern, in denen segel von neilpryde stets die topprodukte waren und im windsurfing journal als mit das schlechteste das je produziert worden ist bezeichnet worden war. andererseits gun segel im surf immer als second-choice gehandelt wurden und im windsurfing journal als das absolute topsegel.
Ja stimmt, ich glaube das erste Hellcat wurde von der SURF ziemlich gehyped und vom Windsurfing-Journal als eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlich (v.a. Windrange und Kontrolle in Grenzbereich) bewertet...im nächsten Jahr hat NP dem Hellcat eine Latte mehr spendiert und es wurde im WSJ deutlich besser bewertet, da die Schwächen des Vorjahres ausgemerzt wurden...Aufgrund dieses Tests habe ich das WSJ für etwas "objektiever" gehalten als die SURF, das ist aber auch irgendwie wieder verwässert worden, weil das WSJ ganz schön heftig auf NP auch in der Folgezeit rumgehackt hat, was m.N.n. nicht umbedingt Not tat...Da hatte man dann teilweise auch das Gefühl, dass da eine Rechnung offen war (ich glaube das Fly oder FireFly hat das WSJ richtig verrissen, noch schlimmer als das Hellcat)...in den letzten WSJ-JBs war davon aber nichts mehr zu lesen, von daher wieder Daumen hoch ;-))
Bei der SURF habe ich aber letztens auch mal was Kritisches zu NP oder JP gelesen, was ich im obigen Sinne auch mal gut fand, schließlich ist es kaum denkbar dass der Marktführer auch immer nur gute bis sehr gute Artikel im Program hat.
vielleicht liegt einfach die wertung der deutschen tester auf einem anderen level......vielleicht hat man sich schon soweit von der eigentlichen käuferschicht entfernt, dass man der meinung ist mode ist alles......
Das hatte ich oben ja auch schon angemerkt...ich glaube auch, dass einige Tester einfach "zu gut" sind. Natürlich können die dann auch eher ertesten, welches Segel nun wirklich besser angleitet oder schneller ist oder besser kontrollierbar, ich würde mir, wie gesagt, einen "Normalo-Surfer" als "Gegentester" wünschen, der dann mal aus seiner Sicht beschreibt wie sich die Segel "anfühlen" und wo er unterschiede gemerkt hat.
Weiter wäre auch noch eine Kategorie "Werthaltigkeit" toll oder "mittlerer realer Einkaufspreis"...wenn man sich mal die UVPs von NP, North oder Severne anschaut dann schlackere ich da jedes Mal mit den Ohren, dass die ein Segel, dass nicht wirklich besser getestet wurde als z.B. Gun oder Vandal, für fast das Doppelte verkaufen wollen.... Auf der anderen Seite liest man allenthalben, dass man ein NP, North oder Severne im Shop auch nieeemals zum UVP kauft, sondern immer noch min. 10-20% rausschlagen kann und sollte...da stellt sich wieder die Frage nach Sinn und Unsinn der UVP...bei Gun kostet ein aktuelles Segel immer den Preis, wie im Test angegeben...irgendwie deutlich kundenfreundlicher...
man siehts doch in vielen foren, dass die neueinsteiger sich verkaufen, fehlberaten werden, sich auf tests stützen, die nicht ihren ansprüchen gerecht werden. ergebnis, die leute verlieren irgendwann mangels erfolg die lust und werden zu exsurfern.
Ja, leider ist das wohl so, obwohl ich finde, dass die Tests im Bereich Einsteigermaterial deutlich häufiger geworden sind und auch aussagekräftiger (igendwann gabs in der Surf glaube ich den Vergleich Schwertboard vs. großen FreeRider ohne Schwert und die Pros und Cons der jeweiligen Boards)....trotzdem ist es einfach mal viel zu teuer für einen "Neusurfer" sich einen "Startquiver" zuzulegen...Weil Board, 2-Segel + Mast + Gabel + Neo...Mann-Mann-Mann das ist viel Kohle auf einen Schlag... Und wenns dann nicht passt...schöner Mist...
Vielleicht sollte da die Industrie auch mal was tun um einfach mehr Leute zum weitersurfen zu bekommen, nach bestandenem Anfängerkurs...Aber ich schweife ab.....
LGs
PJ
P.S.: Liebes SURF-Tester-Team und auch WSJ-Team, bitte nicht verärgert sein, ihr macht trotz der oben angesprochenen "Verbesserungswünsche" einen super Job und ich lese eure Tests immernoch sehr gerne ;-))
Moin, moin,
für mich persönlich bringen Materialtests von Windsurfboards, Segeln, Alpinskiern, Autos usw. eigentlich nicht sehr viel! Man darf nicht vergessen, dass die Testfahrer/-fahrerinnen in ihren Sparten dieses fast immer professionell bzw. beruflich betreiben und ihr Handwerk mit perfekt abgestimmten Material täglich bis zu 8 Stunden und mehr ausüben. Die Eindrücke, welche die Tester dabei gewinnen, sind meiner Meinung nach aufgrund ihres gehobenen Fahrkönnens nicht auf den Ottonormalsurfer zu übertragen und oftmals rein subjektiv. Daher fände ich es viel besser, wenn in allen Sparten auch mal ganz normale Nutzer mit in die Tests gehen. Abgesehen davon ist der Einfluss der führenden Marken auf die jeweiligen Tests wohl kaum zu übersehen...! Nicht nur ich allein bin mit Sicherheit mal Opfer eines vermeintlichen "Testsiegers" geworden. Daher können derartige Tests maximal eine grobe Orientierung darstellen, selber testen führt meiner Meinung nach zum besten Ergebnis oder Kauf!!
Gruß, Jürgen
Was ich auch schon mal interessant fand ist zu sehen wo die Hauptsitze der Marken sind und die Redaktionen der Magazine....Nicht nur in Deutschland.
Hamburg und Bielefeld die surf, Kiel das WSJ.
Stimmt, in Kiel gibt es Liquid Sports (Exocet) und Kailua Sports (Naish).

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Glaub mir eines:
Wenn Du als Hersteller einem Magazin richtig auf die Nüsse gehst, werden Sie dich auch mal in einem Test berücksichtigen. Es ist vermessen zu meinen, daß ein Magazin auf eine kleine (Mini-) Marke zukommt die einen Marktanteil hat, der in keiner Weise relevant ist. Weder für den deutschen Markt, noch für einen anderen.
Im Übrigen sind die Magazine seltenst e.V. die keine Gewinne erwirtschaften dürfen. Alles gewinnorientierte Unternehmen die ziemlich ausgeschlafen überlegen müssen, was sie da tun und mit wem.
Die surf hat wohl genauso erkannt wie das WSJ, was man in Deutschland machen kann und was nicht. Und wie lange man ein Spiel treiben kann und wann es keinen Sinn mehr macht, Geld zu versenken. Alles in Allem doch ziemlich erfolgreich und einsichtig auf ihre Weisen, oder sehe ich da was falsch...?... ![]()
Dass Magazine kein Geld versenken können, sollte heutzutage wohl Jedem klar sein. Was man wie, wann, wo in welchem Umfang testet wird vorher wohl schon hinterfragt werden.
Dennoch komme ich gerne erneut auf den Punkt zurück, dass die Leser der Zeitschriften gerne mal einen Test lesen würden, der den ganzen Markt abdeckt, ob sinnig oder nicht.
Geworben wird mit: Der ultimative Supertest der Sparte X oder ähnlichem und dann findet man 7 der 27 vermeindlichen Testkandidaten.
Wie man immer elsen muss, wäre die Machbarkeit nicht gegeben.
Es gibt doch auch andere Beispiele, wo Geld für ein Projekt fehlt, dann wird Geld gesammelt.
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber wenn ein Magazin mal einen vernünftigen Artikel aufsetzen würde samt Umfrage zu welchem Material der Test laufen soll, dann einen Spendenaufruf machen, könnte funktionieren.
Microsite bauen, auf der der aktuelle Geldstatus zu sehen ist und welche Summe benötigt wird um diesen Test durchzuführen.
Selbst wenn das ein einmaliges Projekt bleiben würde, aus welchen Gründen auch immer, dann könnte man wenigstens mal davon sprechen, das war der MEGATEST.
Ich fände es interessant, ich würde es lesen und vor allem, mir wäre es wert, daran finianziell zu partizipieren.
Die Objektivität des Tests, Vorlieben und Abneigungen der Tester sowie Ausrutscher im Bewertungsergebnis nach oben/unten lasse ich jetzt mal außen vor.
Die Surf macht doch einmal im Jahr eine große Leserumfrage mit Gewinnspiel. Werden die Ergebnisse eigentlich auszugsweise vorgestellt? Na ja, auf jeden Fall ergibt sich daraus, was die Leuts so interessiert, auch wenn die Antwortauswahl vorgegeben war.
Die surf Redaktion ist meines Wissens immer noch in München. Dort ist auch der Sitz von Shriro (NP, JP, RRD) und boards and more (fanatic, north).
Die surf Redaktion ist meines Wissens immer noch in München. Dort ist auch der Sitz von Shriro (NP, JP, RRD) und boards and more (fanatic, north).
Wo wäre da ein Zusammenhang?
Glaub mir eines:Wenn Du als Hersteller einem Magazin richtig auf die Nüsse gehst, werden Sie dich auch mal in einem Test berücksichtigen. Es ist vermessen zu meinen, das ein Magazin auf eine kleine (Mini-) Marke zukommt die einen Marktanteil hat, der in keiner Weise relevant ist. Weder für den deutschen Markt, noch für einen anderen.
Ich habe schon mal beantragt mit zu machen bei ein Test und die sagen ja geht aber am Ende denn doch aus irgendein Grund nicht. Kann mir nicht jucken und würde kaum Geld dafür ausgeben. Da seit Jahren eh am Limit unser Produktionskapazität sind (wo wir langsam aber sicher mit eigene Mittel dran arbeiten aber die Nachfrage steigt immer noch schneller.), macht es wirtschaftlich auch kaum Sinn. Es würde hauptsächlich das eigene Ego dienen. Und was ist "groß"? Was bringt es? Bei dieser großere Marken müssen auch mehr Leuten davon leben. Diejenige an der Spitze wird (wahrscheinlich) einiges mehr verdienen, hat aber auch bedeutend mehr Sorgen und Risiko (merkt man wie die in ein schrumpfende Markt ums Überleben kämpfen) und wird wahrscheinlich einiges weniger auf dem Wasser kommen.
Aber drehen wir es mal um: Wenn Magazine nur die "Großen" (Groß ist natürlich immer noch sehr relativ mit andere Branchen verglichen) testen und kleinere innovativere Marken außen vor lassen, hindern die den Fortschritt der Sport. Und damit deren Leser, die auch bezahlen. Wenn einer kleine Marke Testsieger würde (auch z. B. bei einem Haltbarkeitstest), könnten die meist eh nicht die Nachfrage bedienen aber die großen Marken würden denn gezwungen nach zu rücken und damit wäre der Sport gedient.
Wie fern das Einkommen eines Magazins jetzt aus Abo´s und Werbung stammt kann ich so nicht sagen. Aber wer bezahlt am ende dieser Werbung? Genau, der Kunde. Wer mag mal schätzen wie viel Prozentual dieser "Werbebeitrag" ist in der Kaufpreis eines Produktes? 5%, 10%, 30%? Also kann jeder für sich ausrechnen wie viel er eigentlich bezahlt fürs Magazin.
Also man bezahlt extra für ein Produkt und mit dieses Geld wird ein Magazin beeinflusst um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Und damit bezahlt der Kunde womit er denn selber ver*rscht wird. Kann mann doch besser dieses Geld direkt am Mag zahlen.
Wenn unsere Kinder Werbung im Fernsehen sehen sagen wir immer das das schlechte Produkte sein müssen weil sonnst würden die nicht so viel Geld ausgeben um uns glauben zu lassen das man die Produkte haben muss.
Als ich letztens bei Fritt Boards drin war, war es irgendwie so wie früher in den ( Wind-) Surfshops. Jede Menge Boards standen da und es kam gleich einer mit einer guten Beratung. Man hat das Gefühl in einem Sportartikelgeschäft zu stehen und nicht in einer Modeboutique mit Dekoboards in der Ecke.
Insgesamt eine traurige Entwicklung mit den Internetshops, Direktversendern und Messeverkäufen. Das war ja auch etwas die Fragestellung: Sind wir durch die Tests schon so gut informiert, daß wir die persönliche Beratung nicht mehr brauchen?
Hallo Thomas,
im Großen und Ganzen müsste man das meinen, die allermeisten Kunden wissen was sie wollen und wissen es auch noch besser.
In 95% der Fälle gibt es nur eine einzige Diskussion, die über den Preis.
Ich persönlich glaube zu dem, daß der Surfsport zu speziell und technisch geworden ist und selbst die Surfshops kaum in der Lage sein können, bei allen Facetten des Sports beratend zur Seite stehen zu können.
Ohnehin hat jeder Shop seine "Lieblinge" an Marken und interessiert sich kaum bis wenig, was daneben passiert.
Gruß
Totti
grundsätzlich sind die Materialtests für mich mit die wichtigsten Inhalte der Surf-Magazine. Zeitweilig hatten wir drei davon in unserer Familie mit 3 Surfern (Surf, Windsurfing-Journal, Boards). Zwei meinen aktuell drei Boards habe ich zwei auf Grund von Testergebnissen gekauft, bei den Segeln ist es ähnlich.
Boards hatte lange Zeit auch Gasttester bei den Tests dabei und die kamen häufig zu anderen Einschätzungen als die Profitester. Wir finden auch, dass das Fahrkönnen der Tester offensichtlich weit über dem der Durchschnittssurfer liegt, zu denen ich mich auch zähle, obwohl ich den Sport nun schon Jahrzehnte betreibe, aber eben nur als Urlaubssport. Das führt offensichtlich zu verschobenen Einschätzungen.
Bei den Board- Segeltests könnte auch stärker auf die Auswahlkriterien der Normalsurfer eingegangen werden: z.B. welche Segelgrößen sind sinnvoll auf den Boards zu fahren für Anfänger, Fortgeschrittene; wo sind sinnvolle Übergänge von Wave- zu Freemove- zu Freeride/Freeracematerial wieder abh. von Könnenstufe und Gewicht.
Warum werden nur 8qm-Segel als Cambersegel getestet und das auch noch auf Riesenboards, die m.E. eher für 9,5 qm geeignet sind; warum fast nie echtes Freerace-Material, diese Gruppe wird m.E. immer größer.
Warum läßt Surf die Maßangaben für den Gabelauschnitt bei Segeltests wieder weg, obwohl das für kleine und große Leute immens wichtig ist.