Nichtschwimmer Surfer

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  • Es gibt ja Personen die die Welt -UMSEGELT- haben aber nicht schwimmen können. Gibt es beim Surfen vergleichbares - also Leute die gut Surfen (saubere Halse, Wende, Gleiten in den Schlaufen und Trapez) aber nicht Schwimmen können? Beim Surfen ist das ja deutlich kritischer als beim Segeln. Kennt ihr entsprechende Personen? Haltet ihr es trotz Schwimmwesten und co. für unverantwortlich?


    Gruß

  • ich halte es für einigermaßen unmöglich, das genannte Surfkönnen zu erreichen ohne dabei zwangsläufig nebenher schwimmen zu lernen ;-)

    man kann aber anderes fragen:

    ob es wohl Leute gibt, die immer noch Angst vor tiefem Wasser haben , obwohl sie schon auf dem Niveau Schlaufenfahren sind

    ja, das gibts allerdings

  • Ich muss offen gestehen, dass ich mich in tiefem Wasser nicht wohl fühle, obwohl ich quasi am/im Wasser aufgewachsen bin (7 Jahre Opti gesegelt, nach 3 Jahren Pause mit dem Surfen angefangen und auch sonst immer im Wasser unterwegs). Ich würde mich auch als sehr sicheren Schwimmer bezeichnen (natürlich nicht bei 10 bft und Wellen :D). Wenn ich im Meer unterwegs bin, schaue ich schon, dass ich relativ schnell wieder auf das Surfbrett komme- fühle mich einfach nicht wohl, wenn ich den Grund trotz klarem Wasser nicht sehe.


    Präziser gefragt:

    Überwasser halten und 3m Schwimmen ist meist Grundvoraussetzung, da hast du absolut recht. Für mich ist ein "Nichtschwimmer" jemand, der nicht den Freischwimmer (200m) oder gar das Seepferdchen (25m Schwimmen) bestehen würde. Ich denke da an Leute, die zwar am Wasser unterwegs sind aber nie von den Eltern oder in der Schule das Schwimmen gelernt haben. In meinem Alter gibt es das kaum, bei älteren und sehr jungen Menschen (+2000er) tritt das anscheinend häufiger auf.


    In Stehrevieren müsste es ja theoretisch komplett ohne Schwimmen funktionieren (z.B. Dümmer).

  • Ich muss offen gestehen, dass ich mich in tiefem Wasser nicht wohl fühle

    Davon hat es mehr als genug. Auch ich muss zugeben, dass ich mich unwohl fühle wenn ich Grund erwarte dann aber doch keiner da ist :bolt:

    Das ist aber besser als umgekehrt. Du springst ab, denkst es ist noch einen Meter tief und dann sind es nur 30cm - autsch!:huh:

    Ich bin auch kein guter Schwimmer, mag aber besonders kein klares und tiefes Wasser, denn ich bin vor allem nicht schwindefrei. Ich habe eigentlich einen perfekten SUP-See ganz in der Nähe, der glasklares Wasser hat und 15-20 Meter tief ist. Geht leider gar nicht, vor allem, wenn in 7m Monsterkarpfen unter einem her "fliegen";). Am Meer mag ich tatsächlich Onshore Wind lieber. Da wird man erstens schneller angespült und Wind und Wellen kommen aus einer Richtung , wie ich es vom Dümmer gewohnt bin. Der hat übrigens auch mehrere Stellen, wo das Wasser selbst mir bis zum Hals reicht und eine wo es angeblich 4m tief ist.

  • Ich muss offen gestehen, dass ich mich in tiefem Wasser nicht wohl fühle

    Auch ich muss zugeben, dass ich mich unwohl fühle wenn ich Grund erwarte dann aber doch keiner da ist :bolt:

    ....Geht mir genauso....

    Im tiefen dunklen Wasser fahr ich lieber gegen die Sonne ^^....geht aber nicht immer.

    Hab Ende der 80er in Griechenland einen Schüler gehabt der konnte nicht richtig schwimmen, kam aber erst nach ein paar Tagen drauf.

    Er hats aber dann bei Flaute lernen müssen :)

    Als Grund hat er gemeint"hab eh eine Schwimmwesten,muss ja nicht richtig schwimmen können"....

  • Ihr habt Probleme.

    Hab schon über 200 Kindern das Schwimmen beigebracht8|

    Egal ob oder kein Windsurfer, Schwimmen sollte jeder können und kann es auch lernen.


    Hab auch immer etwas Unwohlsein, wenn Viehcher in der Nähe sind:rolleyes:

  • Moin,

    ich traf jahrelang auf Samsoe/DK einen deutschen Surfer, der nicht schwimmen konnte. Seine surferischen Fähigkleiten waren und sind auch für alle Zeiten unterdurchschnittlich.:/

    Zum Thema Wassertiefe kann ich nur sagen, dass mir Flachwasserreviere äußert unsympatisch sind. Mir ist es lieber, etliche Meter Wasser unter mir zu haben. Das minimiert die Unfallgefahr.

    Windige Grüße

    Rolf


    PS: Was sind Viehcher?

  • Karl Robben, Haie, Wale aber auch Treibgut nach dem Storm mag ich nicht soo gern im Wasser^^

    Bei uns in der Nordsee, treibt manchmal so einiges.

    Mit meiner Schutzprallweste, kann ich garnicht unter gehen und mit dem 5/4 wird es auch schwer.

  • Ich habe auch vielen Kindern das Windsurfen beigebracht, obwohl sie sich teilweise nur knapp über Wasser halten konnten. Ging tiptop, aber man muss natürlich aufmerksam und immer in der Nähe sein.


    Ich habe auch meinem ägyptischen Freund, der nicht schwimmen konnte und sich vom tiefen Wasser (alles über Hüfttief) unglaublich gefürchtet hat das Surfen schrittweise beigebracht. Es braucht sehr viel Zeit, aber geklappt hat es bis jetzt noch immer.


    Das selbe ist es, wenn man das Trapez fahren lehrt, da mache ich immer die Übung, dass sich die Schüler einhängen sollen und dann nach hinten fallen. Eingehängt natürlich. So schaffe ich eine sichere Umgebung und kann bei Panik direkt eingreifen. Diese Übung schafft Vertrauen und die Schüler merken, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist, wenn sie unter dem Segel im Wasser liegen.


    In all diesen Themen ist Vertrauen der Grundstein, damit sich alle Parteien wohl fühlen.


    PS: ich habe natürlich auch Angst vor tiefem Wasser und den darin lebenden Tieren. Seit ich jedoch Wellenreite, hat sich das sehr entschärft. Ausserdem hat es geholfen, viel in "Haiverseuchten" Gebieten unterwegs zu sein und da auch zu Wellenreiten.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Moin,

    meine persönliche Meinung ist,dass man Schwimmen können muss,wenn man auf dem offenen Meer bzw auf einen nicht stehtiefen See Surfen geht.

    Das mindeste wäre eine Schwimmweste.

    Da bekommt ein Nichtschwimmer Surfer mit VDWS Surfschein im Ausland Material geliehen und bringt sich und dritte in Gefahr.

    Ich habe keinen Schein und habe beim Material leihen deswegen schon Diskussionen gehabt...

    Ich finde Windsurfen setzt das Schwimmen können vorraus.

    Aloha Gunnar

  • Leute, wenn man das so liest, könnte man denken, das ist hier eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Wasserprobematiken ;-)

    Der eine hat Angst vor tiefem Wasser, der nächste vor trübem Wasser, dann wieder einer eher vor flachem Wasser......hat auch einer ein Problem mit kaltem Wasser ? (ausser mir)


    Zur Grundfrage: Ich halte es für lebenswichtig, schwimmen zu können, wenn man windsurfen möchte. Eigentlich bei jeder Wassersportart.


    Ich war bei der Bundesmarine. Da wurden bevorzugt Nichtschwimmer genommen !

    .....die verteidigen die Schiffe länger :-)

  • Der Bruder meiner Kumpeline war wochenlang mit mir surfen in der Ostsee. Als ich ihm sagte wir müssen weiter raus, weil da der Wind ist, sagte er mir er kann das Stehrevier nicht verlassen, weil er nicht schwimmen könne. Da war ich mehr als baff, schonmal wir einige Passagen überglitten haben die doch recht tief waren. Er meinte er kann sich über Wasser halten, bis er wieder aufsteigt. Ein paar Tage später hat seine Schwester ihm das Schwimmen beigebracht.

    An sich glaube ich, dass das ein seltenes Phänomen ist. Wenn man genug Geschick aufweist ins Gleiten zu kommen, sollte man auch genug Geschick haben, schwimmen zu können.

  • warum will jemand unbedingt Surfen der nicht schwimmen kann?

    Es gibt so viele andere Hobbys wo man nicht schwimmen können muss.

    Surfen ohne Schwimmen zu können geht solange gut bis mal irgend etwas am Material kaputt geht.

    Aber die Wasserwacht braucht ja auch eine aufgabe🤔

  • Ich finde es generell schlecht, wenn man nicht schwimmen kann. Generell ist schwimmen aber eher eine Kopfsache, als eine Frage der Geschicklichkeit. Je eher man anfängt, desto besser ist es.

    Bei Erwachsenen ist die Angst das größte Problem. Eigentlich geht ein Mensch nicht einfach unter. Mit gefüllter Lunge schwimmt man oben, wie eine Boje.

    Schwierig wird es erst, wenn Panik aufkommt. Wenn man schon vorher Angst hat, braucht es nicht mehr viel zur Panik.

    Ruhig bleiben ist das Wichtigste.

    Lernt man bei der Tauchausbildung als erstes.

    Ich hätte keine ruhige Minute im Urlaub am Wasser gehabt, wenn nicht beide Kinder so bald wie möglich schwimmen gelernt hätten.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Ich denke auch, schwimmen zu können ist nicht absolut und unbedingt notwendig, aber es erleichtert die Sache ganz ungemein.

    Ob man einen Nichtschwimmer irgendwie motivieren kann, im Wasser paddelnd am Rigg rumzuhangeln um es für den Wasserstart auszurichten?


    Ich zähle auch zu den Gestalten, die vor größerem Getier im Wasser einen Höllen-Respekt haben. Motiviert ungemein, weiter draußen den Wasserstart schnell hinter sich zu bringen :D, vor Allem, wenn man eine Minute vorher was größeres schwarzes im Augenwinkel gesehen hatte. =O

    Dennoch fühle ich mich wohler, wenn die Wasertiefe minimum > 1 Meter beträgt. OK - 1,5 wären ideal, aber wer das will, muss halt die Surferei auf das pasende Schwimmbecken beschränken ;)

    Im Zweifel also lieber 40 Meter tief als 40 cm - die machen nämlich irgendwann aua. Ausserdem halte ich mich von reinen Stehrevieren eh möglichst fern. Die ziehen zu viele an, die nicht surfen, sondern vom Board gesurft werden. Die machen dann auch wieder aua <X