Posts by mikisb

    Kumpel von mir ist auch gerade in PP, Rufname "Posch" - im richtigen Leben Markus. Fiel mir nur gerade auf, weil sein/unser Lieblingswort auch "Rübenacker" ist ^^

    Falls Du ihm zufällig über den Weg läufst, sag' bitte 'nen schönen Gruß :28:

    OK - im Sinne des CO2-Ausstosses und des Verkehrsflusses einigen wir uns auf 130 Mindest- und Höchstgeschwindigkeit auf der BAB (für alle, auch LKW :P ), die zügige Abwicklung notwendiger Baustellen nacheinander und nicht parallel, sowie strikte Kontrollen der Mindestgeschwindigkeit ^^

    Dazu bitte aber auch konsequente Kontrollen und drakonische Ahndung von Nicht-blinken und Smartphone-Nutzung. Auch die Touchscreens in den Fahrzeugen nicht vergessen, am Besten automatische Abschaltung während der Fahrt und ebenso Unterdrückung von Funksignalen :/

    Ich weiss schon, warum ich gerade auswandere :D

    Ich finde solche Rechnungen/Messungen schwierig, weil man ja eben nicht die exakt gleiche Strecke unter Laborbedingungen fahren kann. Selbst die gleiche Strecke hin und zurück kann erheblich unterschiedlich sein bez. Steigungen/Gefällen/Verkehrsfluss.

    Die Theorie, dass einTempolimit viel Sprit/CO2 einspart beruht ja auch nicht nur auf dem Verhalten eines Einzelnen sondern der Masse. Und setzt dabei auf eine insgesamt größere Gleichmäßigkeit im Verkehrsfluss, also weniger Brems- und Beschleunigungsvorgänge. Wer mal in Frankreich oder Spananien unterwegs war, wird wohl auch erheblich entspanter und sparsamer und in der Summe nicht mal langsamer unterwegs sein als bei uns.

    Ich glaub' gerade nicht, dass ich das schreibe, ich fahre auch mal gerne schnell (und auch mal Rennstrecke) :huh::rolleyes:=O

    Ob das CO2, was so eingespart werden könnte, in der Summe tatsächlich etwas bewirkt, ist eine ganz andere Frage. Ich vermute, dass die Gestaltung eines flüssigeren Verkehrs in den Städten (und auch ausserhalb Stichwort Baustellenschild-Dauerausstellungen) eine erheblich höhere Auswirkung hätte. Denn im Stop and Go und an der Ampel braucht fast jedes Fahrzeug (ja - auch die mit Motorabschaltung) nahezu unendlich Liter/100 km.

    Ich denke auch, dass nicht die Energieerzeugung die große Herausforderung für die Zukunft ist, sondern die Speicherung. Oder -- alternativ -zeitlich bedarfsgerechte Erzeugung. Aber an die (z.B. über Sateliten und drahtlose Übertragung auf die Erde) glaub ich in den nächsten Jahrzehnten mal eher nicht.

    Rohöl-Weltmarktpreise sind eine Sache und deren Entwicklung aus den von Dir genannten Gründen halbwegs nachvollziehbar. Weniger nachvollziehbar ist für mich die Schere zwischen Rohöl- und Heizölpreis, und auch Benzin.

    Klar profitiert der Staat über die MwSt, aber rechne mal alle Steuern raus und Du wirst feststellen, dass sich die Relationen der netto-netto-Preise Rohöl/Dollar/Heizöl/Sprit sehr deutlich zu Gunsten der Versrger verschoben haben - auch wenn man eine Verteuerung der Verarbeitungs- und Transportosten einbezieht.

    Wie gesagt, meine Aussagen gelten für den "Mikro-Bereich" Konzern-Tankstelle. Wie es bei den über- und vorgelagerten Instanzen aussieht, will ich lieber gar nicht wissen.

    Was das wegschauen angeht, ist das aber auch sicher nicht der einzige Bereich. Ich vermute mal, wenn sich die Finanzbehörden (und der Zoll wegen Schwarzarbeit) mal den Bereich häusliche Pflege anschauen und entsprechend handeln würden, würde unserer ach so gepriesenes Sozialsystem und insbesondere die Pflege augenblicklich in Rauch aufgehen. Also schaut man weg und presst lieber woanders. Vorzugsweise bei kleinen und mittleren Betrieben, die größeren könnten sich ja wehren und halten sofort das Schild "Arbeitsplätze" hoch.

    Was mich am Meisten nervt ist, dass vor Jahren für Millionen-Kosten (monatlich noch heute) für Tankstellen verpflichtend wurde, Preisänderungen zu melden um Preissprünge am Tag zu verhindern. Ist doch einfach hochgradig lächerlich, es hat sich nichts geändert, nicht an einem Tag.

    Da muss ich widersprechen: Die täglich mehrmaligen Preismeldungen in die Zentralen und die daraus resultierenden Preisanpassungen hatten/haben nicht das Ziel, Preissprünge zu vemeiden. Genaugenommen spiegelt dieser Bereich eigentlich einen perfekt funktionierenden Wettbewerb wider. Die Pächter bekommen eine feste Provison pro Liter und haben ein elementares Interesse daran, nicht der teuerste vor Ort zu sein. Weniger wegen der Sprit-Provision, als wegen dem Folgegeschäft. Hör Dir mal das Lamento des Shell-Pächters an, wenn die Aral nebenan einen Cent billiger ist :cursing: .

    Gleiches gilt für die Konzerne. Das Bröckeln der Preise über den Tag ist somit Folge eines eigentlich pefekten Wettbewerbs.

    Wie viel und wann genau der Preis dann wieder angehoben wird, ist eine Mischung aus Erfahrung und eventuell auch Absprachen. Ob da der Wettbewerb noch stattfindet, kann ich nicht sagen - vermutlich eher nicht. Alles streng geheim und hinter verschlossenen Türen, auch für Mitarbeiter, die nicht direkt mit der Frage zu tun haben.

    Die Melderei und Reagiererei plus das Aufstellen teurer elektronischer Preismasten würde man sich sicher gerne sparen, zum Spaß macht man das nicht. Auch stellt man keine teure Pricing-Abteilung ein, wenn es genau so gut ohne ginge.

    Also starker Wettbewerb im operativen Geschäft - wie es weiter oben aussieht...... :/:nixweiss:

    Woher ich das weiss? Das Pricing war auf dem gleichen Flur wie ich, mein Chef war auch für das Pricing verantwortlich ;)

    Die Reduzierung der Geschwindigkeit zur Verringerung der persönlichen Kosten steht jedem frei. Meines Wissens gibt es kein Gesetz, welches das Ausrezen der Maximalgeschwindigkeit vorschreibt. Abgesehen davon - wo kann man denn überhaupt nich ein längeres Stück schneller als 130 fahren?

    Ich will nicht wissen, was das ständige runterbremsen vor den hunderten Baustekken (eher: Baustellenbaken-Abstellflächen) und anschließendes Beschleunigen an Sprit kostet. Oder die roten Wellen innerorts.

    Vom Spritpreis an den Preismasten an den Kanaren werden 20 Ct. bei Super E6 und 25 Ct bei S+ an der Kasse wieder gutgeschrieben. - meines Wissens bis Ende des Jahres (zunächst) verlängert.

    Es ist ja eigentlich noch ärger, als es scheint: Die Mineralölsteuer ist ein fixer Betrag pro Liter. Rechnet man mal die Verkaufspreise ohne Steuern, gehen einem erst Recht die Augen auf, denn dann ist die (für den Verkäufer relevante) Netto-Preissteigerung noch deutlich höher.

    Bei eher geringfügig höheren Einkaufskosten (wegen dem starken Dollar) dürfte sich am Ende die Marge vervielfacht haben. Ich denke auch nicht, dass die diskutierte Übergewinn-Steuer da sonderlich greifen würde. Multinationale Konzerne haben reichlich Möglichkeiten, Gewinne in den Teil der Welt zu rechnen/schieben/transferieren, in dem es steuerlich für sie gut aussieht.

    Den größeren Vorwurf mache ich da aber dem Gesetzgeber: Wie so oft wurde eine im Grunde gar nicht so schlechte Idee offenbar nicht zu Ende gedacht - ist ja nun auch nicht das erste Mal. Blickwinkel mit Scheuklappen kombiniert mit einem Horizont bis zur Nasenspitze....... :rolleyes: - die Nummer war absehbar.

    Ich staune ja von Tag zu Tag mehr, wenn ich die Rohöl- und Heizölpreise vergleiche: 2014 hat Rohöl ca. das gleiche gekostet wie heute (in USD), der Heizölpreis hat sich gg. 2014 mehr als verdoppelt. OK, der USD ist rund 30% gestiegen, aber dennoch passt das in keinster Weise. Da scheinen die Verbraucherpreise völlig von den Weltmarktpreisen abgekoppelt zu sein.

    Und während allenthalben über den Spritpreis und für mich eher undurchsichtige Gasumlagen debattiert und berichtet wird, scheint das kein Schwein wirklich zu interessieren :/

    Jepp, das Revier ist aus meiner Sicht nahezu perfekt (für mich) auch wenn es die letzten Jahre nicht besser geworden ist - mir wird es da langsam zu voll. Ich war auch schon in anderen Hotels in der Soma Bay: Am Nordende (Sheraton, Robinson und Co). hat man ablandigen Wind mit starker Abdeckung über einige 100 m, heisst, dümpelnd zurückkreuzen. Das Caribean World ist vom Publikum nicht meins und eher rummelig. Die Station ist/war (als ich dort war) eher klein und sympatisch, aber die ersten 500m hat man bei särkerem Wind mit üblen Hackböen zu rechnen, weil der Wind sich zwischen den Gebäuden des Palm Royal durchdrücken muss. Selten so viele blutige Nasen gesehen, meine eigene inclusive.

    Deswegen hab' ich die Kröte (Magen-Darm-Probleme) immer wieder geschluckt, auch wenn ich in einigen Jahren nach Genesung mal postuliert habe "nächstes Jahr fahren wir woanders hin". Dazu kommen die Surf-Bekanntschaften, die sich da in den letzten Jahren aufgebaut haben - Ende September ist das mittlerweile ein großes "Familientreffen".

    Bei Überlegungen gibt's halt gelegentlich mehr als einen Faktor zu berücksichtigen ;) Und so lange sich das Ungemach auf 2-3 Tage beschränkt und mit Antinal/Pentofuryl meist in den Griff bekommen lässt .....

    Nochmal zu den letzten Posts, die offenbar nur einen Teil des Threads gelesen haben:


    - Es ging nicht um Ägypten allgemein, sondern um ein bestimmtes Hotel

    - Das Problem betrifft in diesem Hotel sehr sehr viele, mich über 12 Jahre

    - Vorsichtsmaßnahmen beim Essen bringen 0,nix

    - Das wirksame ägyptische Medikament (Antinal) ist in der Apo des Hotels nicht erhältlich

    - Aus dem abgelegenen Hotel in den nächsten Ort zu kommen, ist aufwändig und teuer

    - Das deutsche Medikament (Pentofuryl) ist baugleich mit dem ägyptischen (Antinal)


    Daher einfachste und unterm Strich günstigste Variante für dieses Hotel: 2 Packungen Pentofuryl mitbringen und man ist so gut es eben geht für den Fall der Fälle gerüstet.

    Jep - beim ersten Problemfall wurde uns von einem lokalen Arzt eben Antinal empfohlen. Die Jahre drauf gab's das in der Hotelapotheke nicht mehr (vielleicht, weil's hilft, die Kunden dann nicht mehr kommen und man ganz offenbar mit Viagra und Co bessere Geschäfte macht? :D ) , aber dann konnte man es als Pantofuryl schon vorab in D kaufen und mitbringen, wenn auch zum 10fachen Preis.