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Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

  • RobertP
  • 14. September 2026 um 17:52
  • Alter_Schwede
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    • 25. September 2026 um 09:53
    • #121
    Zitat von Saru Man

    Wieso soll eigentlich alles super einfach, komfortabel,.... sein? Wir sind doch keine Kiter.. 😁

    Ich habe schon öfters Boards ersetzt, die mir zu dem Zeitpunkt dann eher zu langweilig waren, aber auch zu fordernde.

    Einfach kann doch jeder und die Freude über eine vernünftige Halse, einen guten Sprung, eine neue Höchstgeschwindigkeit,.... ist bei mir größer, wenn es nicht geschenkt war.

    Besondere Eigenschaften ( und sei es nur die Farbe, ein günstiger Preis, ein toller Hersteller, ...) bekommt man selten bei der eierlegenden Wollmichsau und wenn man weiß, worauf man dafür verzichten muss, ist das zumindest für mich ok. 😁 🤙

    aber du fährst den Goya Carrera ja auch nur mit den ganz großen Segeln, und auch wenn er noch die etwas kleinere Variante könnte, steigst du auf den One 3 Carbon oder so um?

  • Saru Man
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    • 25. September 2026 um 11:15
    • #122
    Zitat von Alter_Schwede
    Zitat von Saru Man

    Wieso soll eigentlich alles super einfach, komfortabel,.... sein? Wir sind doch keine Kiter.. 😁

    Ich habe schon öfters Boards ersetzt, die mir zu dem Zeitpunkt dann eher zu langweilig waren, aber auch zu fordernde.

    Einfach kann doch jeder und die Freude über eine vernünftige Halse, einen guten Sprung, eine neue Höchstgeschwindigkeit,.... ist bei mir größer, wenn es nicht geschenkt war.

    Besondere Eigenschaften ( und sei es nur die Farbe, ein günstiger Preis, ein toller Hersteller, ...) bekommt man selten bei der eierlegenden Wollmichsau und wenn man weiß, worauf man dafür verzichten muss, ist das zumindest für mich ok. 😁 🤙

    aber du fährst den Goya Carrera ja auch nur mit den ganz großen Segeln, und auch wenn er noch die etwas kleinere Variante könnte, steigst du auf den One 3 Carbon oder so um?

    Ja, mit 8,0 und 7,0.

    Wenn ich 6,4 fahre ist das Wasser zu aufgewühlt. Deshalb habe ich verschied Boards, weil eins nicht alles können muss.

  • Witchcraft Sailboards
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    • 25. September 2026 um 14:57
    • #123
    Zitat von blinki-bill

    Witchcraft Sailboards , was du schreibst ist alles richtig und hat Hand und Fuß. Abgesehen davon, dass ich im Video nicht so richtig was erkenne 🙃

    Aber: Du hast hier einen Windsurfer, der M.E. ehr heizen will, der ist nicht zufrieden mit einem weich einsetzenden Board mit Schlaufen in Mittelposition. Da muss ein Kompromiss her, egal wie das Ding dann heißt. Auf jeden Fall hat es nicht nur innenliegende Schlaufenpositionen und sicher kein optionales 3 Finnensetup.
    Heizen heißt manchmal auch ein bisschen Leiden, das ist eben der Sport.

    PS: Ich hab an meinem Homespot im letzten Jahr eine Surferin in meinem alter Kennengelernt, die ein Board von dir hatte, direkt vor Ort gebaut. Für ihr Können und den Einsatzbereich kabbeliges Binnenrevier in Norddeutschland. Sie meinte du hättest gesagt, dass ein gutes Board auch immer in Wellen fahren können müsse. Für Teneriffa mag das passen, aber, ein stinknormaler Magic Ride hätte dem Mädel hier sicher weit mehr geholfen. Die war allerdings sehr begeistert vom Board und vom Hersteller ;)

    Ich habe vor 3 Jahre mal einen Custom Shaman 79 gebaut für eine Surferin aus Nord-Deutschland. Ich meine aber das wir nicht groß über den Shape diskutiert haben. Sie kannte den Shaman wohl. Ich weiß auch nicht wie alt Sie war/ist. Wir haben uns denn nur noch über die Finnen und ihr Designwunsch ausgetauscht. Ich bin mir sicher das ich nicht gesagt habe das ein gutes Brett auch immer in Wellen fahren können muss weil das schlichtweg nicht stimmt. Da muss irgendwas verrutscht sein. Sonst habe ich die letzte Jahre kein Brett für eine Deutsche Frau gebaut. Holländerinnen, Italienerinnen und Spanierinnen schon. Ich habe unter ihr Namen auch noch einen Custom Chakra 101L aber das war 2014.
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  • Claudio
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    • 25. September 2026 um 17:25
    • #124
    Zitat von Witchcraft Sailboards
    Zitat von blinki-bill

    Ich finde nicht, dass schmalere Boards unbedingt laufruhiger sind. Da spielen andere Shapedetails eine wichtigere Rolle, wie ein V vorn und etwas rundere Kanten bis zur Boardmitte. Und ich bin auch nicht der Meinung -wie Claudio und auch Witchcraft Sailboards , dass da unbedingt auf biegen und brechen ein Wave oder FSW Board mit wenig Volumen ran muss, damit man die Dünngswellen dort schön abreiten kann.

    FSW ist im Grunde genommen auch Freeride. Der Name FSW ist eigentlich auch irreführend. Mit Welle hat das kaum was zu tun außer das manche damit manchmal zwischen kleinen Wellen fahren, bedeutet nicht das die mit der Welle auch was machen. (...) Nur fährt ein FSW in der gleiche Größe, gemütlicher mit eine guten Trifin ohne zu lange Mittelfinne die weiter nach Innenstehende Schlaufen erlauben, mehr Kontrolle bei gleichen oder bessere Höhelaufeigenschaften. (...)
    Mit weiter nach innenstehende Schlaufen kann man mehr gerade auf stehen, entspannter kleinere Segel fahren. Bedeutend einfacheres Halsen.


    Hey Bouke,

    da möchte ich dir 100% zustimmen!

    Und noch ergänzen: Nehmen wir an, ich habe einen Windsurfer, ganz grob auf dem Level, wie ichs Roberts Beiträgen entnommen habe und der würde mir sagen: "Ich hab hier mein Freerideboard, das ich normalerweise fahre und noch ein wenig Geld über für ein neues Board über. Was soll ich zum Unterricht mitbringen, wenns optimal laufen soll? "

    Dann würde ich dem sagen: "Bring deinen Freerider mit und kauf oder von mir aus miete dir ein Freewaveboard mit VGV +20 dazu." Dann würde ich den erstmal über entsprechende Anleitung auf dem Freerider in eine gute Zentrierung bringen. Nicht weil das Board dafür geeigneter ist als ein Freewaver, sondern schlicht, weil er sein Board gut kennt! Da fällt ihm das auf "seinem" Board erstmal leichter. Und dann - wenn man einen otpimalen Lernprozess haben will - würde ich ihn auf das Freewavebaord umsteigen lassen. Weil, mit dem Freewaveboard - du hast das ja schon super argumentiert, warum - die nächsten Lernschritte, nämlich gut kontrollierte Kurvenfahrten mit dem Ziel Speedhalse deutlich, wirklich deutlich besser umsetzbar sind!

    Aloha

    Claudio

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  • Claudio
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    • 25. September 2026 um 17:32
    • #125
    Zitat von jensemann

    Claudio Ich melde auf jeden Fall mein Interesse daran an. Bin ja auch oft in der Ecke Halli/Fehmarn/DK. Mein Level stagniert seit Jahrzehnten...

    Hey Jense,

    ja, danke für deine Rückmeldung (und das implizite Vertrauen!). Ich würde dann sicher hier im Forum kundtun, sollte ich das von mir oben angedeutete Unternehmen - in welcher Form auch immer - in die Tat umsetzen.

    Herzliches Aloha

    Claudio

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    • 25. September 2026 um 17:38
    • #126
    Zitat von Claudio

    Weil, mit dem Freewaveboard - du hast das ja schon super argumentiert, warum - die nächsten Lernschritte, nämlich gut kontrollierte Kurvenfahrten mit dem Ziel Speedhalse deutlich, wirklich deutlich besser umsetzbar sind!

    Wird durch dauerndes wiederholen nicht richtiger. Das „ Freewaveboard“ wie du es nennst ist wesentlich sensibler was den Kantendruck und die Belastung angeht. Genau das will ich von so einem Board, einen möglichst flexiblen Radius bei guter Kontrolle. Dazu annähernd Wavetsugliches Fahrverhalten.

    Kontrollierte Speedhalsen bekommst du auf nem Freemover wie Magic Move bzw. Freerider wie Superride, Magic Ride, F-Cross, Rocket etc. einfacher und sicherer gelernt. Dazu liefern die noch einigermaßen Tempo.

    Und Nein, ein FSW Board ist kein Freerider. Hatten wir nicht weiter vorn mal von den richtigen Bezeichnungen geschrieben?

  • jensemann
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    • 25. September 2026 um 22:06
    • #127
    Zitat von Claudio
    Zitat von jensemann

    Claudio Ich melde auf jeden Fall mein Interesse daran an. Bin ja auch oft in der Ecke Halli/Fehmarn/DK. Mein Level stagniert seit Jahrzehnten...

    Hey Jense,

    ja, danke für deine Rückmeldung (und das implizite Vertrauen!). Ich würde dann sicher hier im Forum kundtun, sollte ich das von mir oben angedeutete Unternehmen - in welcher Form auch immer - in die Tat umsetzen.

    Herzliches Aloha

    Claudio

    Das wäre sehr cool, Claudio: Surf-Forum- Freeride/-wave-Clinic auf Fehmarn zB..

  • Saru Man
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    • 26. September 2026 um 06:09
    • #128
    Zitat von jensemann
    Zitat von Claudio
    Zitat von jensemann

    Claudio Ich melde auf jeden Fall mein Interesse daran an. Bin ja auch oft in der Ecke Halli/Fehmarn/DK. Mein Level stagniert seit Jahrzehnten...

    Hey Jense,

    ja, danke für deine Rückmeldung (und das implizite Vertrauen!). Ich würde dann sicher hier im Forum kundtun, sollte ich das von mir oben angedeutete Unternehmen - in welcher Form auch immer - in die Tat umsetzen.

    Herzliches Aloha

    Claudio

    Das wäre sehr cool, Claudio: Surf-Forum- Freeride/-wave-Clinic auf Fehmarn zB..

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    Oha - dann lernen wir uns vielleicht besser kennen als uns lieb ist und der ein oder andere selbsternannte Experte wird als völlig dezentrierter Schlauschnacker enttarnt. 😁 🤙

  • jensemann
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    • 26. September 2026 um 09:22
    • #129

    Das Opfer wäre ich bereit zu bringen 😄 Und das gemeinsame After-Surf-Bier rückt dann alles wieder grade 🍻😁Dezentrale Grüße aus 🇩🇰

  • mariachi76
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    • 26. September 2026 um 17:09
    • #130
    Zitat von RobertP

    Hi Leute,

    bin gerade zurück gekommen vom Urlaub am Gargano und es ist Zeit, mein Material (für dort) zu überdenken.

    Vor zwei Jahren habe ich mein großes Slalomboard und 9,6er Segel daheim gelassen und es durch ein Naish Microhover 130l + Foil mit 7,0er und 6,0er Segel ersetzt. Wenn es dann aufgefrischt hat bin ich auf 112l Slalom mit 7,8 oder 8,4 umgestiegen. Allerdings ist das 112l Slalom dort für mich sehr grenzwertig, da ich mit meinen 100kg darauf keinen Schotstart schaffe. Am Spiaggia Lunga geht der Wind gerne Richtung Ufer auf Null zurück, während man weiter draußen noch mit 7,0 super fahren kann. Zusätzlich limitieren die Wellen dort oft stark den Einsatz von dem 112l Brett, da es bei meinem Gewicht schon viel Wind braucht dass ich damit richtig fahren kann. Mit 8,4 und 7,8 geht es noch einigermassen, aber mit 7,0 ist es ein Ritt auf der Rasierklinge und selbst mit Helm auf dem Kopf hab ich die Hosen voll.

    Deswegen bin ich diesen Urlaub recht oft das Brett von meiner Frau (RRD Firemove 120l 80cm Breite) gefahren, weil diesen Sommer die Wellen wegen mehrmaligem Wechsel zwischen Nord und Südwind besonders schlimm waren.

    "Normalgewichtige" Surfer (75-85kg) fahren bei den Bedingungen meist 100l Bretter mit 4,8-6,0er Segeln.

    Von einem anderen Surfer habe ich einen Fanatic Blast 130 ausprobiert mit 7,0. War nicht die Liebe auf den ersten Blick muss ich sagen.

    Habt ihr Vorschläge für Bretter, die besonders für chaotische Bedingungen geeignet sind. Bedingung für mich ist, dass es mindestens 120l hat wegen Schotstarteignung. Das Brett darf schnell sein, sollte halt ruhiger laufen als der Fanatic Falcon.

    Den Patrik F-Cross habe ich schon auf meiner Liste stehen.

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    Severne Fox/Fox pro 125? Ist fuer das Volumen mit 71cm relativ schmal und dafuer lang. Ich bin immer nur die aeltere V1 Version gefahren, fand ich aber super im chop wegen ausgepraegtem V. Das Pro hat auch Tuttlebox wo du evtl. vorhandene Slalomfinnen weiterfahren koenntest.

    Wichtig ist bei starkem swell/chop die Fahrtechnik: mit dem hinteren Fuss das Brett auf die lee-rail kanten, dann schneidet man viel besser durch den chop.

    lg

    mariachi76

  • Claudio
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    • 26. September 2026 um 18:40
    • #131
    Zitat von blinki-bill
    Zitat von Claudio

    Weil, mit dem Freewaveboard - du hast das ja schon super argumentiert, warum - die nächsten Lernschritte, nämlich gut kontrollierte Kurvenfahrten mit dem Ziel Speedhalse deutlich, wirklich deutlich besser umsetzbar sind!

    Das „ Freewaveboard“ wie du es nennst ist wesentlich sensibler was den Kantendruck und die Belastung angeht. (...) Dazu annähernd Wavetsugliches Fahrverhalten. (...)

    Kontrollierte Speedhalsen bekommst du auf nem Freemover wie Magic Move bzw. Freerider wie Superride, Magic Ride, F-Cross, Rocket etc. einfacher und sicherer gelernt. (...)


    Hey Blinki,

    ich bin ja immer sehr interessiert an anderen Meinungen, daher auch gern hier ab und an im Forum...

    Was meinst du mit "wavetauglich"? Weil, aus meiner Sicht "wavetauglich" wäre ein Board, mit dem ich Wellen abreiten kann oder gut Springen kann. Diese Eigenschaften würde ich bei einem Freewaveboard definitiv nicht vermuten. Mit Blick auf deren Shape usw... Aber vermutlich meinst du was anderes?

    Und bezogen auf deine zweite Aussage (siehe oben), da hätte ich auch ein paar Fragen: Welche besonderen Vorteile im Lernprozess deiner Speedhalsenschüler hast du denn beobachtet, wenn du die auf einem Freerider beschult hast? Ganz konkret, im Unterschied zur Beschulung auf einem Freewavebaord? Welche Probleme traten auf beim Unterricht auf einem Freewavebaord auf, die auf einem Freerider nicht oder zumindest weniger lernhinderlich auftraten?

    Ich habe oben jetzt "Speedhalse" geschrieben, aus sehr konkreten Gründen! Aber das ist nebensächlich, nenn es wie du willst. Sagen wir einfach, es geht um das Lernziel durchgeglittene Halse, also so, dass das Board ruhig, also gut kontrolliert durch die Halse gleitet und am Ende wirklich noch voll am Gleiten und nicht am Parken ist. Da will man ja hin, zumindest wollen da viele hin und darum ging es mir ja auch explitzit bei der Diskussion um ein dafür geeignetes "Lernboard".

    Interessiert mich wirklich sehr, welche Erfahrungen du da gemacht hast!

    Herzliches Aloha

    Claudio

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  • Claudio
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    • 26. September 2026 um 18:51
    • #132
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    FSW ist im Grunde genommen auch Freeride.

    Hey Bouke,

    die Aussage triffst du - ich vermute das zumindest - aus der Perspektive eines Shapers? Worauf konkret beziehst du die aus dieser, deiner Perspektive von dir angemerkten Parallelen zwischen Freerider und Freewaver? Auf die Scoop-Rocker-Linie? Weil, wie du ja zurecht anmerkst, geht die Schlaufenanordnung und auch deren Positionierung bei Freewaveboards in der Tendenz in Richtung Waveboard?

    Oder wie siehst du das?

    Aloha

    Claudio

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    • 26. September 2026 um 20:30
    • #133
    Zitat von Claudio
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    FSW ist im Grunde genommen auch Freeride.

    Hey Bouke,

    die Aussage triffst du - ich vermute das zumindest - aus der Perspektive eines Shapers? Worauf konkret beziehst du die aus dieser, deiner Perspektive von dir angemerkten Parallelen zwischen Freerider und Freewaver? Auf die Scoop-Rocker-Linie? Weil, wie du ja zurecht anmerkst, geht die Schlaufenanordnung und auch deren Positionierung bei Freewaveboards in der Tendenz in Richtung Waveboard?

    Oder wie siehst du das?

    Aloha

    Claudio

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    Nein, nicht am Shape sondern was man macht. Freeriden heißt übersetzt: Freies Reiten (Gleiten). Dabei muss man ja gelegentlich auch mal umdrehen, meistens mit einer Halse. Also Gleiten, Halsen, Gleiten, Halsen, usw. Das ist für mich Freeriden. Und für diesen Ziel kann man unterschiedlich heran gehen. Geschwindigkeit kann ein Ziel sein was einem am meisten Spaß macht. Kontrollierteres entspannteres Gleiten und einfacheres Halsen aber auch. Und das geht am besten mit ein (größeren) FSW mit Trifin und weiter nach innen und vorne positionierte Schlaufen und ein kleineren bauchigeren Segel.
    Mit Wellen hat das ja nichts zu tun. Vielleicht gibt es an manche Reviere wo man Freeriden geht mal (kleine) Wellen die man dann erst mal Überqueren muss aber das heißt nicht das man damit was machen muss.
    Was einem am besten gefällt -und passt- hängt u.a. ab vom Revier, Fahrkönnen, Fit Heit (Alter) und Ego.

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    • 27. September 2026 um 10:03
    • #134

    Naiv und unwissend, wie ich bin, konnte ich, bis heute, mit dem großen FW Board wunderbar springen und, zu allem Übefluss, nicht selten auch Wellen abreiten. Ne Menge Spaß hatte ich dabei. Ich wusste ja noch nicht, dass das gar nicht vorgesehen ist! 🫣

  • franz s
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    • 27. September 2026 um 10:56
    • #135
    Zitat von Claudio

    Weil, aus meiner Sicht "wavetauglich" wäre ein Board, mit dem ich Wellen abreiten kann oder gut Springen kann. Diese Eigenschaften würde ich bei einem Freewaveboard definitiv nicht vermuten. Mit Blick auf deren Shape usw...

    ... warum sollten Freewave Shapes mit "wavetauglichem" Volumen nicht "wavetauglich" sein?

  • blinki-bill
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    • 27. September 2026 um 10:57
    • #136
    Zitat von Claudio

    Hey Blinki,

    ich bin ja immer sehr interessiert an anderen Meinungen, daher auch gern hier ab und an im Forum...

    Was meinst du mit "wavetauglich"? Weil, aus meiner Sicht "wavetauglich" wäre ein Board, mit dem ich Wellen abreiten kann oder gut Springen kann. Diese Eigenschaften würde ich bei einem Freewaveboard definitiv nicht vermuten. Mit Blick auf deren Shape usw... Aber vermutlich meinst du was anderes?

    Und bezogen auf deine zweite Aussage (siehe oben), da hätte ich auch ein paar Fragen: Welche besonderen Vorteile im Lernprozess deiner Speedhalsenschüler hast du denn beobachtet, wenn du die auf einem Freerider beschult hast? Ganz konkret, im Unterschied zur Beschulung auf einem Freewavebaord? Welche Probleme traten auf beim Unterricht auf einem Freewavebaord auf, die auf einem Freerider nicht oder zumindest weniger lernhinderlich auftraten?

    Ich habe oben jetzt "Speedhalse" geschrieben, aus sehr konkreten Gründen! Aber das ist nebensächlich, nenn es wie du willst. Sagen wir einfach, es geht um das Lernziel durchgeglittene Halse, also so, dass das Board ruhig, also gut kontrolliert durch die Halse gleitet und am Ende wirklich noch voll am Gleiten und nicht am Parken ist. Da will man ja hin, zumindest wollen da viele hin und darum ging es mir ja auch explitzit bei der Diskussion um ein dafür geeignetes "Lernboard".

    Interessiert mich wirklich sehr, welche Erfahrungen du da gemacht hast!

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    Moin Claudio,
    ich bin kein Windsurflehrer, von daher diskutieren wir hier nicht auf Augenhöhe. So gesehen habe ich was das angeht gar keine Erfahrungen. Konkret fahre ich aber seit vielen Jahr(zehnt)en genau diese Boards und bilde mir daher ein, gut geeignet und weniger gut geeignet auseinander zu halten. Du könntest dich zurücklegen und sagen: Der Meinung, du Ahnung.

    Worin ich den Nachteil des Freewave oder FSW Boards gegenüber Freeridern oder einzelnen Freemovern im Lernen von schnellen Halsen und Verbessern der selben sehe habe ich eigentlich auch schon geschrieben. Die Freemover und Freerider sind M.E. wesentlich weniger sensibel was den Kantendruck angeht. Ein FSW oder Freewave oder Waveboard lässt sich -oder muss sich- M.E. viel flexibler halsen bis hin zu einfach umsnapen. Das ist für jemanden der es kann und einen sensiblen Fuß hat dann irgendwann einfach, daher kommt auch die Meinung, dass diese Boards leicht zu halsen sind. Wer das aber nochnicht kann -und ich finde das sind vorsichtig geschätzt ~95% der Windsurfer- der kann das besser auf den oben genannten Boards lernen, denn die sind viel weniger sensibel und fehlerverzeihender. Denn leider ist die Praxis ja so: Ich kaufe mir das Board und dann fahre ich das für mich selber. Schnell schleift sich was ein, Durchgleiten? Fehlanzeige. Leider hat doch kaum wer einen Claudio in unmittelbarer Nähe, der sich der Sache mal annimmt und konsequent die Fehler ausmerzt. Also: Der Freerider halst sich einfacher, du bekommst das sehr gut gelernt darauf. Wenn das sitzt, dann kommt Level 2. Meine Meinung.

    Beim Thema Waveriding bin ich leider komplett raus. Grundsätzlich würde ich zwar sagen Springen kann man mit fast jedem Boardtyp, ist aber auch wieder nur Meinung.

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    • 27. September 2026 um 11:24
    • #137

    Patrik D ist der Meinung, dass man mit einem SL Board am besten springen kann. Wird auch häufig demonstriert.

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    • 27. September 2026 um 11:44
    • #138

    Vielleicht sollten wir mal dazu kommen das nur weil ein Hersteller sein Spartenboard irgendwie nennt es noch lange nicht für alle Boards dieser Sparte gilt. Da gibts reinrassige "Mover", rassige "Freerider" als auch sehr waveorientierte Schnittchen.

    Blinkt kriegt Pickel wenn Surfer mit Boards auf Binnenseen rausgehen wo in der Bezeichnung "Wave" enthalten ist.

    Zum Glück ist das allgemeine Surfers Glück nicht an solche Aussagen abhängig.;)

  • brillenboogie reloaded
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    • 27. September 2026 um 12:03
    • #139

    Jetzt fängt er noch an zu differenzieren. Da blickt man ja gar nicht mehr durch.

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    bernie b
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    • 27. September 2026 um 12:04
    • #140

    ...und zum Thema "durchgleiten der Halse"; nicht Jeder sieht die Erfüllung darin Monkeyjibes oder besondere Alpha Werte (GPS)oder gar 1 Hour Formate fahren zu wollen.

    Ich persönlich Halse gern mit Stop nach dem Segelschiften(da kann man mal durchschnauben, lockern und schauen wer sonst noch unterwegs ist), und ich glaub ich bin da nicht allein.

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