Gestern war ich mit 130l Slalom, 44er Finne und 7.8 unterwegs. Ich war gut angepowert, irgendwann schien mir das 130l für den Chop etwas gross und ich wechselte mit gleichem Rigg auf 120l und 42er Finne. Mit der Kombi war ich letzten Endes einen Tick schneller als mit dem 130l, aber ich höre manchmal von Leuten, die mit 130l, und 42er Finnen richtig schnell sind. Die Frage ist also, ob ich im guten bis oberen Windbereich für das 7.8 eher mit dem 130l und einer eher kleinen Finne zb 42 oder eher mit dem 120l mit 42 schneller bin (zum lange rumprobieren fehlt eben meist die Zeit und die Kraft). Es heisst immer für Speed sei Kontrolle entscheidend. Ist für die Kontrolle im genannten Windbereich eher die Board- oder die Finnengrösse entscheidend? Max 2s gestern 32.93 Knoten.
Kleinere Finne oder kleineres Board
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Uch kann mir nicht vorstellen das du bei den beschriebenen Bedingungen mit dem 130er schneller sein wirst.
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...naja, du bist ja schon ordentlich flott unterwegs - die Frage ist für mich mehr was für Finnen Du da fährst (Hersteller/Material)?
Und klar mit einer kleineren wirst Du bei viel Wind etwas mehr rausholen können, weil du mehr Kontrolle und weniger Auftrieb hast.
Die Finne ist für die Kontrolle ein sehr wichtiger Faktor. Wenn sich das Board mit einer (zu) großen Finnen flach legt, wirst Du egal wieviel Du Dich anstrengst nicht mehr schneller. Hat natürlich seine Grenzen - irgendwann wird das Volumen zum limitierenden Faktor.
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Mit kleinerem Board und kleinerer Finne ist die maximale Geschwindigkeit mit Sicherheit höher.
Der Speed insgesamt, Windschwankungen eingerechnet, ist wieder ganz was anderes.Also wie immer: Kommt drauf an, was man erreichen will.
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Das 130 ist ein patrik ai v2 das 120 ein patrik slalom älteres modell. Das 120 hat eine recht flache gleitlage. Es liegt irgendwie tiefer im Wasser, auch bei full speed, das 130l fliegt mehr darüber, ich glaube dass ist ein speedvorteil.
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Dann muss du es wohl ausprobieren.
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Das 130 ist ein patrik ai v2 das 120 ein patrik slalom älteres modell.
Ich meinte Finnen- nicht Board-Hersteller.
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smaller fin if the wind is extreme gusty and waterstate is not very chaotic
smaller board if wind more steady and waterstate is more chaotic
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Das 130 ist ein patrik ai v2 das 120 ein patrik slalom älteres modell.
Ich meinte Finnen- nicht Board-Hersteller.
Finnen habe ich eine etwas ältere 44er c-fin (gelb) und eine neuere 42er c-fin (rot). Anfangs dachte ich, die seien allgemein zu weich aber mittlerweile finde ich sie super wegen der Kontrolle.
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Dann hast so wie so schon sehr gute Flossen im Einsatz. Welche sind es denn, noch 4.x oder schon 5.x und höher? Ev. könntest ja mal nach einer 38er Ausschau halten.
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habe heute geschaut, die 44er heisst "S 4.5" die 42er "7.0" - was das bedeutet, weiss ich leider nicht
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Die 4.4 kenne ich von Richard, hab selber drei davon - die 7.0er ist mir noch unbekannt - hatte aber gehört, dass er ab der 5.0 wohl wieder mehr Richtung professionellen Einsatz gebaut hat.
Da biste schon echt gut versorgt. Klar kann man da noch nachrüsten, aber so viel mehr wirst da vermutlich nicht mehr rausholen - außerdem wirds dann echt teuer, wenn Du z.B. in eine Chopper, o.ä. investierst. Und das muss man dann auch erstmal wirklich rausfahren können.
Ich würde es ggf. nochmal mit einer etwas kleineren von Richard probieren.
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Gibt es denn Richard noch? Ich bekomme jedenfalls keine Antworten auf Anfragen seit längerer Zeit.
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Gibt es denn Richard noch? Ich bekomme jedenfalls keine Antworten auf Anfragen seit längerer Zeit.
Ich auch nicht..... ?
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Gestern war ich mit 130l Slalom, 44er Finne und 7.8 unterwegs. Ich war gut angepowert, irgendwann schien mir das 130l für den Chop etwas gross und ich wechselte mit gleichem Rigg auf 120l und 42er Finne. Mit der Kombi war ich letzten Endes einen Tick schneller als mit dem 130l, aber ich höre manchmal von Leuten, die mit 130l, und 42er Finnen richtig schnell sind. Die Frage ist also, ob ich im guten bis oberen Windbereich für das 7.8 eher mit dem 130l und einer eher kleinen Finne zb 42 oder eher mit dem 120l mit 42 schneller bin (zum lange rumprobieren fehlt eben meist die Zeit und die Kraft). Es heisst immer für Speed sei Kontrolle entscheidend. Ist für die Kontrolle im genannten Windbereich eher die Board- oder die Finnengrösse entscheidend? Max 2s gestern 32.93 Knoten.
Also generell finde ich deine Finnen zu gross. Ich fahre ein 123L (72cm) Slalomboard mit 37er Finne (7.0/7.8er Segel). Wenn ich mal das 8.6er aufziehe, dann verwende ich eine 39er Finne fuer das Brett.
Meiner Erfahrung nach wuerde ich fuer besten speed immer das kleinstmoegliche Slalombrett waehlen. Wenn du nicht gerade hinter einer Sandbank faehrst, bedeutet mehr Wind = mehr Chop. Und da gehts dann nur mehr um Kontrolle, und die ist mit kleinen Brettern einfach dramatisch besser. Ich (83kg) fahre im selben speedbereich wie du. Fuer 7.8er Bedingungen (also 16-18kn) wuerde ich noch das 123L Brett verwenden. Ab ca. 20kn jedenfalls das 7.0 auf meinem 97L (63cm) Brett mit 32er Finne. Das ist von der Kontrolle her einfach ne ganz andere Nummer. Beides sind uebrigens iSonics.
Ohne dein Gewicht, Wind und Spot/Wellen zu kennen ists natuerlich schwierig zu sagen - ausser dass deine Finnen echt gross erscheinen.
lg
mariachi76
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Gestern war ich mit 130l Slalom, 44er Finne und 7.8 unterwegs. Ich war gut angepowert, irgendwann schien mir das 130l für den Chop etwas gross und ich wechselte mit gleichem Rigg auf 120l und 42er Finne. Mit der Kombi war ich letzten Endes einen Tick schneller als mit dem 130l, aber ich höre manchmal von Leuten, die mit 130l, und 42er Finnen richtig schnell sind. Die Frage ist also, ob ich im guten bis oberen Windbereich für das 7.8 eher mit dem 130l und einer eher kleinen Finne zb 42 oder eher mit dem 120l mit 42 schneller bin (zum lange rumprobieren fehlt eben meist die Zeit und die Kraft). Es heisst immer für Speed sei Kontrolle entscheidend. Ist für die Kontrolle im genannten Windbereich eher die Board- oder die Finnengrösse entscheidend? Max 2s gestern 32.93 Knoten.
Also generell finde ich deine Finnen zu gross. Ich fahre ein 123L (72cm) Slalomboard mit 37er Finne (7.0/7.8er Segel). Wenn ich mal das 8.6er aufziehe, dann verwende ich eine 39er Finne fuer das Brett.
Meiner Erfahrung nach wuerde ich fuer besten speed immer das kleinstmoegliche Slalombrett waehlen. Wenn du nicht gerade hinter einer Sandbank faehrst, bedeutet mehr Wind = mehr Chop. Und da gehts dann nur mehr um Kontrolle, und die ist mit kleinen Brettern einfach dramatisch besser. Ich (83kg) fahre im selben speedbereich wie du. Fuer 7.8er Bedingungen (also 16-18kn) wuerde ich noch das 123L Brett verwenden. Ab ca. 20kn jedenfalls das 7.0 auf meinem 97L (63cm) Brett mit 32er Finne. Das ist von der Kontrolle her einfach ne ganz andere Nummer. Beides sind uebrigens iSonics.
Ohne dein Gewicht, Wind und Spot/Wellen zu kennen ists natuerlich schwierig zu sagen - ausser dass deine Finnen echt gross erscheinen.
lg
mariachi76
Danke, ja es stimmt, ich fahre die Finnen eher gross, ich drehe durch, wenn ich hinten nicht richtig Druck geben kann (wobei mit nasser Ausrüstung wiege ich 90kg+). Bei uns auf den Seen hat's halt oft Windlöcher, da braucht's etwas Reserve, ausserdem bin ich irgendwie ein ganz schlechter Höhenläufer mit kleinen Finnen. Re kleineres Brett gleich mehr Kontrolle stimme ich voll zu, bei Chop z.B. kontrollmässig 7.0/100l/33.5 viel besser als 7.0/120l (fahre selten auch 40er). Dafür liegt das kleinere Board - jedenfalls gefühlt - tiefer im Wasser, was dem Speed m.E. abträglich ist (ein 7.0 Racesegel ist halt immer noch vergleichsweise schwer). Letzten Sonntag hatte ich am Bodensee 2s 66.12kmh und 100m 64.27 mit 6.3 100 33.5, einmal mehr topspeed wenn der Chop in der Anfangsphase noch nicht mit dem Wind mitgezogen hat.
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Das Tempo ist M.E. top. Bin ich leider weit von entfernt, das liegt hoffentlich am Revier

Ansonsten meine ich, dass die Finnen recht lang sind. Es ist aber -wie alles in unserem Sport- sehr individuell so wie Tampenlänge etc.
Wie breit sind denn die Boards?
Ich finde man fährt recht gut mit Boardbreite / 2 +/- 2cm. Dazu vielleicht mal eines der letzten Prien Videos schauen, in denen geht er ein auf die Verhältnisse Gewicht des Fahrers, Körpergröße des Fahrers Boardbreite etc. zur Finne . -
Danke, ja es stimmt, ich fahre die Finnen eher gross, ich drehe durch, wenn ich hinten nicht richtig Druck geben kann (wobei mit nasser Ausrüstung wiege ich 90kg+). Bei uns auf den Seen hat's halt oft Windlöcher, da braucht's etwas Reserve, ausserdem bin ich irgendwie ein ganz schlechter Höhenläufer mit kleinen Finnen. Re kleineres Brett gleich mehr Kontrolle stimme ich voll zu, bei Chop z.B. kontrollmässig 7.0/100l/33.5 viel besser als 7.0/120l (fahre selten auch 40er). Dafür liegt das kleinere Board - jedenfalls gefühlt - tiefer im Wasser, was dem Speed m.E. abträglich ist (ein 7.0 Racesegel ist halt immer noch vergleichsweise schwer). Letzten Sonntag hatte ich am Bodensee 2s 66.12kmh und 100m 64.27 mit 6.3 100 33.5, einmal mehr topspeed wenn der Chop in der Anfangsphase noch nicht mit dem Wind mitgezogen hat.
Das sind echt top speeds. Da bin ich mit 62 km/h 2s und 60km/h 250m im chop etwas drunter, insofern muss ich dir nichts ueber Slalom erklaeren.
Finnengroesse ist auch irgendwie Gewohnheitssache. Ich bin frueher immer groessere Finnen gefahren, habe mir dann erst Z-fins und danach Sonntag machen lassen und mich an die kleinere Empfehlung der Finnenbauer gehalten. Man gewoehnt sich dran, und ich kann trotzdem top Hoehe laufen (lt polar diagramm 10 Grad mehr als Kumpels bei selber Geschwindigkeit).
Was echt hilft bei upwind (gleiten):
- Schothorn etwas mehr anspannen (adjustable outhaul)
- das Board mit Zehendruck am Hinterfuss auf die lee-rail stellen. Upwind ist auch immer gegen den chop. Ist das Brett auf der Lee-rail, geht es viel sanfter durch die Wellen und wird weniger abgebremst.
- Segel komplett dicht holen und Unterliekt praktisch aufs Brett legen. Dadurch optimale Windausnutzung.
- Segelgroesse immer eher gross auswaehlen.
lg
mariachi76
P.S. Ich schreib dir noch eine pm
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frontloop71 Sind die genannten Speeds Doppler-Speeds mit grünem Icon auf GP3S? (https://www.gps-speedsurfing.com)?
Oder welche sonst und welche GPS-Uhr?
Fahre eigentlich nie zu große Finnen.
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frontloop71 Sind die genannten Speeds Doppler-Speeds mit grünem Icon auf GP3S? (https://www.gps-speedsurfing.com)?
Oder welche sonst und welche GPS-Uhr?
Fahre eigentlich nie zu große Finnen.
ich benütze eine Coros Apex Pro 2, die hat einen Speed Windsurfing Modus, bin noch etwas am rumprobieren, wie ich die besten Ergebnisse erziele, auf der GPS Speedwindsurfing seite zählen die besten 5 x 10s Läufe, um hier gute Ergebnisse zu erzielen ist es glaube ich am besten, einfach eine Stunde oder 45min lang konzentriert einen Speedschlag nach dem anderen zu machen. Für 2s oder 100 oder 250m können natürlich auch ein paar schnelle Schläge reichen, das Ergebnis weicht dann vom 5x10s aber u.U. stark ab. Die Coros App am Handy kann einfach mit der GPS Speedwindsurfing Seite synchronisiert werden, ich konnte die Ergebnisse einfach raufladen. Aber gegen Leute am Meer hat man am See nur wenig Chancen.
ah ja und die Daten der Coros in der App können auch in Insta360-Clips eingebunden werden, dann erscheint der Speed im Video. Ist aber etwas kompliziert, seit insta360 die App upgedatet hat. Man muss vor der Session kamera und uhr einmal mit dem Handy verbinden, um die Uhrzeiten von Cam und Uhr zu synchronisieren.
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