Cannabislegalisierung

  • Es gibt heute so viele Möglichkeiten, sich das Hirn zu ruinieren, die Kontolle zu verlieren, sich im Rausch, durch was auch immer verursacht, danebenzubenehmen. Brauchen wir noch mehr solchen Mist

    All das trifft gerade bei cannabis nicht zu. Wenn man "high" ist benimmt man sich garantiert nicht daneben, ist auch in keinem Rausch und verliert garantiert nicht die Kontrolle - das ist Blödsinn und zeigt wieder das verkehrte gesellschaftliche Bild der Wahrnehmung von Drogen, speziell Cannabis, auf. Alkohol (ab 16 Jahre erlaubt) führt zu all den o.g. Dingen und verursacht jährlich 57 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten für Deutschland (https://www.bundesgesundheitsm…0(Jahrbuch%20Sucht%202022).


    Unter den mir bekannten cannabis konsumenten verzichten die meisten auf Tabak und haben aufgehört zu rauchen.

  • ich bin klar für weitgehende freigabe abeiner sinnvollen altersgrenze, könnte mir da auch eine übergangsphase "begleitetes kiffen" vorstellen.


    Nachdem das thema ja immer noch speziell ist undviele nicht offen dazu stehen ist es etwas schwierig, aber ich schätze ein drittel 7n meinem umfeld kifft zumindest ein paar mal pro jahr. Quer durch alle gesellschaftsschichten.


    "Problemfälle" kenne ich nur zwei, ob da thc ursächlich für die problemeist will und kann ich nicht beurteilen.


    Wesentlich mehr probleme kenne ich klar mit alkohol, unfälle, zerbrechende existenzen, zerbrechende familien, auch in meiner.


    Und totalkatastrophe natürlich heroin. Tote schulkollegen, desaströse fälle in der nachbarschaft und im freundeskreis.


    Und logischerweise medikamentenmissbrauch


    Lsd, naja, ist glaub ich nicht mehr modern


    Xstacy, crystal meth etc. Mmn teufelszeug, von anbeginn an.


    Es ist mmn grundfalsch thc auf eine stufe mit harten drogen zu vergleichen, mmit ist es die sanftesteund am besten verträgliche droge ( von den obengenannten)


    Ich finde den deutschen weg gut, corado ist mmn ein gutes beispiel


    Wir haben leider einen bundeskanzler der zur problemlösung "alkohol oder psychopharmaka" vorschlägt

  • Ein Blick nach Canada löst die Ungereimtheit im ersten Post:


    „Adults 19+ can carry up to 30 grams of dried non-medical cannabis, or its equivalent, in a public place.

    In addition, adults cannot possess any more than 1,000 grams of dried non-medical cannabis, or its equivalent, in a non-public place, such as at your home. This limit is per household and is based on the expected yield from four cannabis plants.“


    Canada als Vorbild. Nur mit dem kontrollierten Verkauf wird das erstmal nix.

  • Es gibt heute so viele Möglichkeiten, sich das Hirn zu ruinieren, die Kontolle zu verlieren, sich im Rausch, durch was auch immer verursacht, danebenzubenehmen. Brauchen wir noch mehr solchen Mist

    All das trifft gerade bei cannabis nicht zu. Wenn man "high" ist benimmt man sich garantiert nicht daneben, ist auch in keinem Rausch und verliert garantiert nicht die Kontrolle - das ist Blödsinn und zeigt wieder das verkehrte gesellschaftliche Bild der Wahrnehmung von Drogen, speziell Cannabis, auf. Alkohol (ab 16 Jahre erlaubt) führt zu all den o.g. Dingen und verursacht jährlich 57 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten für Deutschland (https://www.bundesgesundheitsm…0(Jahrbuch%20Sucht%202022).


    Unter den mir bekannten cannabis konsumenten verzichten die meisten auf Tabak und haben aufgehört zu rauchen.

    Ich behaupte nicht, daß jemand, der bekifft ist, aggressiv wird. Aber wer sich so ins Auto zu setzt, benimmt sich auch daneben. Es sit mir auch ziemlich egal, was genau alles dieses Zeug bewirkt; Fakt ist, es wirkt auf die Psyche, ob nun für länger, oder nur kurz, egal. Ein gesunder Mensch braucht das nicht. Wenn es einem Kranken vom Arzt zur Heilung, oder Linderung verordnet wird, und dann funktioniert - ok.

    Für alle anderen gibt es auch ohne dieses Zeug ausreichend Möglichkeiten, sich zuzudröhnen, und dafür verwendet ist es der Gesundheit ganz sicher nicht förderlich.

  • Führerscheinentzug, hohe Bußgelder und eine MPU

    Die Strafen dürften allerdings gleich bleiben und die haben es in sich. Wer mit einer entsprechenden Menge THC im Blut erwischt wird, dem drohen 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Führerscheinentzug. Das gilt jedoch nur für das erste Mal. Folgevergehen ziehen bis zu 1500 Euro Bußgeld und drei Monate Führerscheinentzug nach sich. In jedem Fall kommt eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) hinzu. Den Führerschein erhält man erst nach erfolgreichem Abschluss zurück. Die MPU kann sehr teuer werden und ist auch gar nicht so leicht zu meistern. Im Jahr 2020 sind knapp 39 Prozent der Teilnehmer durchgefallen.

    https://www.focus.de/auto/news…ofahrer_id_190996358.html

  • Zumindest früher war es noch so, dass man zum Bestehen der MPU nachweisen muss, dass man 6 Monate clean war. Da THC durchaus mehrere Wochen nachweisbar ist erhöht sich das also locker auf 7 Monate ohne Führerschein. Termine für die Screenings bekommt man einen Tag davor und wer nicht erscheint hat Pech gehabt. Ganz billig ist der Spaß auch nicht.


    Die Grenzwerte bei THC sind übrigens so niedrig, abends geraucht, morgens Polizeikontrolle, der Lappen ist garantiert Weg wenn es zu einer Blutkontrolle kommt.

  • Aber wer sich so ins Auto zu setzt, benimmt sich auch daneben.

    Nur hat das auch rein gar nichts mit cannabis zu tun sondern viel mehr mit dem Menschen dahinter. Aber ist kurios dass du dieses argument anführst da gerade die älteren Generationen teils in täglicher Manier getrunken hat und Auto gefahren ist. Das zog sich durch viele Berufsgruppen.


    Ich kenne genau null Personen die sich jemals high ins Auto gesetzt haben oder auch nur daran denken würden es zu tun.

    Hingegen habe ich es etliche Male erlebt wie sich Leute mit Alkohol ans Steuer setzen , teils mit geringen Mengen, Teils aber auch mit hohen Mengen. Wie oft fahren Jugendliche/ heranwachsende betrunken oder angetrunken von ihren Dorfpartys nach Hause. Etliche Male erlebt...


    Warum sind Drogen wie Tabak, Alkohol, cannabis eigentlich altersbeschränkt, während Dinge wie Zuckerkonsum oder 'Monitorkonsum' komplett normal sind in unserer Gesellschaft? Zucker macht süchtig, führt zu Übergewicht und schwerwiegenden Krankheiten und belastet die Volkswirtschaft sicher im ähnlichen Maß wie Alkohol. Computer spielen , Instagram suchten etc geht bei vielen schon in jungen Jahren los, hat großes Suchtpotential und führt zur neuen Droge 'Sitzen' (oder nichtstun) , die bekanntlich das Rauchen abgelöst hat.


    Kurz um finde ich es lange überfällig, dass auch Cannabis legalisiert wird. Vieles liegt in der Verantwortung der Eltern oder dann ab einem gewissen Alter bei sich selbst.

  • Ich finde die angedachte Regelung eigentlich super. Wer will stellt sich eine Pflanze auf den Balkon oder geht in einen Verein der keinen Gewinn machen darf. Dadurch ist anders als in Holland die Herstellung geregelt aber ohne das da irgendein Kommerzgedanke dabei ist.


    Alles ist ein besserer Kinderschutz als bisher. Jetzt 0.00

    Wer will bekommt immer etwas, nur ist davon garnichts kontrolliert. Danach kann man wenigstens die Lieferkette oder sogar Produktion besser nachvollziehen. Und es wird beim abgeben nur cannabis, nicht auch noch alles andere angeboten.


    Und von zugedröhnt Auto fahren redet niemand. Cannabis hat aber soweit ich weiß die Nachweißgrenze als Fahrverbotsgrenze. Warum ist man nicht mit 0.01 Promille beim Alkohol fällig? Das jemand nach kiffen 3-6 Monate fahruntüchtig ist ist doch lächerlich.

  • Wenn ich dich richtig interpretiere, schläfst Du, zuckerfrei, in Stehen? Auch gut ! I/Off Mitm Zucker geh ich stellenweise mit,, besonders in Verbindung mit Koffein,der diesen,"Kaltstart Vollgas", in die Blutbahn pumpt. Insulinpumperl sagt dann Mal "Merci Cowboy" mach deinen Scheiß zukünftig mit da Spritze. PS. Zuckertrip Entwöhnung ca. 1,5 Wochen bis Fettstoffwechsel anspringt und das Belohnungsgefühl runter fährt. Blutdruck geht dabei auch etwas runter. Boris ,falls Zeit ,könnte in einem thread seinen Rat geben ,da Spezialisten Meinung einfach um, Längen besser ist und auch glaubwürdiger ,als die unser einer.

  • Die Legalisierung ab 18 finde ich ok. Generell finde ich die Legalisierung gut und richtig! Klar hätte man auch ab 21 legalisieren können, das würde aber auch die illegale Beschaffung steigern und somit mehr "Marktanteil" den Dealern geben. Das sind in der Regel auch diejenigen die ggfs auch härtere Drogen verkaufen oder zumindest zum testen anbieten. Von der Qualität des verkauften Stoffs mal ganz zu schweigen.


    Was mir an dem ganzen Thema Drogen generell missfällt ist die praktisch nicht existierende Aufklärungsarbeit gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

  • Hi,

    Als Jugendlicher hab ich ab und zu auch ein Tütchen "mitgeraucht" weils eben cool war, aber als Nichtraucher waren das zum Glück nur Einzelfälle.
    Ich war eben auch nüchtern richtig gut drauf, so lange man mit Adrenalin als nüchtern gilt.

    Ich hab aber auch vom angeblich so harmlosen Gras Freunde jeden Abend so zugeballert gesehen, dass sie stehend, schwankend am Schlafen waren.
    Es war egal obs nach einem nervigen Arbeitstag, oder am geilsten Strand auf La Gomera war, die Drönung musste sein.
    Ich finds daher nicht harmlos.

    Aber in jedem Fall ist es so, dass wenn man es legal kaufen kann, mehr Leute damit anfangen als wenn es verboten ist.
    Und wenn es legal ist, liegt es auch bei vielen Ignoranten offen zuhause rum, dass auch Kinder und Jugendliche darauf Zugriff haben.

    Alle anderen Argumente sind in meinen Augen nebensächlich!

    Ich finds also scheiße!
    ist aber nicht mehr mein Problem, was sich hier alles ändert.

    Robert

  • Nein. Hatte aber mal eine Zeit, in der ich sehr viel Schokolade gegessen habe. Bin auch viel auf dem Rad gesessen, figürlich hat sich das darum nicht wirklich niedergeschlagen. Aber irgendwann war mal die Schokolade alle, und als ich die Schranktür aufgemacht habe, um zu sehen, ob ich ein Stück Würfelzucker finde, hat die innere Alarmglocke geläutet. Jede Form von Sucht ist einfach scheiße, und ich finde es, vorsichtig ausgedrückt, blöd, sich selbst irgendwelche Substanzen zu verabreichen, die dann richten sollen, was man mit Willenskraft und Selbstvertrauen nicht selbst geregelt bekommt.

    Dieser Dreck ist überflüssig, und gehört eher bekämpft, als legalisiert. Auch wenn es nie gelingen wird, das Geschäft mit Drogen gänzlich zu verhindern.

    Die Legalisierung soll ja dem kriminellen Treiben zumindest schaden, so der Plan, aber ich fürchte, daß erhoffte Steuereinnahmen der größte Antrieb für das Gesetz sind.

  • aber ich fürchte, daß erhoffte Steuereinnahmen der größte Antrieb für das Gesetz sind.

    geirrt
    legaler überwachter Handel ist immer noch nicht erlaubt, also bleibts weiterhin beim steuerfreien Schwarzmarkt mit Zeug unklarer Reinheit bzgl. Wirkstoff und Streckmitteln

  • Eine neue schwarze Regierung wird diesen Unfug sofort wieder kippen. Meine Stimme haben sie.

    Wenn Tabak und Alkohol auch verboten werden bin ich sofort dabei.


    Aber man kann ja gleich die ganze Realität verbieten, AFD, Ukraine Krieg, FDP usw. Hr. Merz macht das schon....meine Stimme bekommt der nie

  • Eine neue schwarze Regierung wird diesen Unfug sofort wieder kippen. Meine Stimme haben sie.

    Wenn Tabak und Alkohol auch verboten werden bin ich sofort dabei.


    Aber man kann ja gleich die ganze Realität verbieten, AFD, Ukraine Krieg, FDP usw. Hr. Merz macht das schon....meine Stimme bekommt der nie

    Eine Verteuerung von Tabak und Alkohol (als ersten Schritt) fände ich ok. Aber weil das wegen der der erfolgreichen Lobbyisten nicht klappt, muss eine weitere Droge legalisiert werden? Doch eher nicht, oder? Die Innenminister der Länder haben sich noch letzte Woche geschlossen gegen diesen Schritt ausgesprochen und die Fraktionen angeschrieben. Die Ärztekammer warnt…Aber was soll es, dem grünen Koalitionspartner musste ja auch mal wieder was gegeben werden. Wo er doch bei Asyl so weit zurückstecken musste.

  • Ich frage mich seit 30 Jahren was Konservative für ein Problem mit Cannabis haben. Ich meine medizinische Vorbehalte kann und sollte jeder haben. Aber diese pauschale Ablehnung.