Segel Empfehlung für leichte Aufsteigerin

  • ich habe ein Knoten im Hirn ... keine Ahnung warum =O meine Family auch, wir verstehen das nicht so, sondern anders,

    gemessen hatten wir auch schon, zum Spass ... der Abstand vergrössert sich in der Diagonale (am Boom entlang gemessen), wenn der Boom weiter oben ist und nicht mehr mittig fast senkrecht zum Mast steht, wie beim rechtwinkligen Dreieck ... aber ich lass es mal jetzt und geh schlafen

  • richte dich bitte nicht zu viel nach den Maßen sondern daran, wie das Segel steht und was du haben möchtest


    mit etwas Erfahrung kommst du weiter als mit den Angaben der Hersteller (vor allem, wenn du nicht den perfekt dazugehörigen Mast verwendest)

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 !

  • ich habe ein Knoten im Hirn ... keine Ahnung warum =O meine Family auch, wir verstehen das nicht so, sondern anders,

    gemessen hatten wir auch schon, zum Spass ... der Abstand vergrössert sich in der Diagonale (am Boom entlang gemessen), wenn der Boom weiter oben ist und nicht mehr mittig fast senkrecht zum Mast steht, wie beim rechtwinkligen Dreieck ... aber ich lass es mal jetzt und geh schlafen

    Kein Knoten ... alles Richtig überlegt.

    Bei Deinem Segel wir es sicher so sein, dass die Gabellänge oben länger sein soll.

    Wird wahrscheinlich bei den meisten Segeln so sein, kommt aber auf die Position des Schothorns drauf an.

    Die Beschreibung der Surf in dem Bild ist schlichtweg falsch! Schau Dir die Grafik von Bild 3 an sowie die Masse auf den beiden Gabelfotos. Unten 150, oben 160 ;)

    Life beginns at 10kn - Foilstyle ist Spass, wenn andere noch auf Wind warten ...

  • ich habe ein Knoten im Hirn ... keine Ahnung warum =O meine Family auch, wir verstehen das nicht so, sondern anders,

    gemessen hatten wir auch schon, zum Spass ... der Abstand vergrössert sich in der Diagonale (am Boom entlang gemessen), wenn der Boom weiter oben ist und nicht mehr mittig fast senkrecht zum Mast steht, wie beim rechtwinkligen Dreieck ... aber ich lass es mal jetzt und geh schlafen

    Wohl nur ein Lesefehler ... wenn du die Gabel weiter oben anschlägst, dann müsste die Gabel länger gemacht werden

    (so habt ihr es wohl aufgefasst) ... das bedeutet aber auch, dass bei gleicher Gabellänge die Entfernung zum Schotschorn kürzer

    wird, das Segel weniger gespannt und dadurch mehr Bauch entsteht (so steht es im Text)


    Ist es jetzt klarer?

  • Ja stimmt natürlich ...

    Hatte auch ein Knoten bei mir im Kopf :bonk:, danke für das entwirren ;)

    Life beginns at 10kn - Foilstyle ist Spass, wenn andere noch auf Wind warten ...

  • Hallo zusammen


    Ich war kurz am See, bei schwachem Wind meist 2, manchmal 3 Bft, mit den 90 l Brett und bin mit den 5 Ego gedümpelt.. Einige Halsen haben immerhin geklappt in der neuen wackeligen Kombi. Bin mir auch nicht sicher, ob das Segel gut getrimmt war, es fühlte sich träge an, die Latten wollten auch nicht so recht switchen.


    Zu meinem Verständnis, ich weiss nicht ob es richtig ist ... daher meine Überlegungen und Fragen an euch:

    ich, 45 kg, sollte bei


    - schwach - leichtwind 3 bis 4 Bft. : besser das 120 l Brett und grösseres Segel fahren ... korrekt ?

    - wie gross sollte das Segel sein 5.5- 6- 6.5 damit ich zumindest etwas in fahrt komme ? Und dann kein wave Segel mehr nehmen, sondern ein E type zum Beispiel ? Oder welches eine andere Segel kommt noch in Frage auf Binnenseen ?


    Was schätzt ihr müsste ich für eine Segelgrösse benutzen für Leichtwind mit dem 90 l Brett ? Oder besser gar nicht erst versuchen bei so wenig Wind das kleinere Brett zu fahren?


    Ich meine mit dem 4.4 Now Segel und 90 l Brett ist gut zu fahren und ins gleiten zu kommen erst ab 4 Bft ... kann das sein? Mit dem 3.7 Voodoo und den 120 l Brett ging es gut ab etwa 5 Bft am Comersee. Nur ist hier kaum so Wind und ich möchte doch gerne öfters fahren, auch zuhause.


    Dann ist noch eine Frage bei mir aufgetaucht ..

    richte dich bitte nicht zu viel nach den Maßen sondern daran, wie das Segel steht und was du haben möchtest


    mit etwas Erfahrung kommst du weiter als mit den Angaben der Hersteller (vor allem, wenn du nicht den perfekt dazugehörigen Mast verwendest)

    Nachdem ich das von silversurfer geschriebene gelesen habe, ich selbst das Gefühl habe, dass es nicht ganz passt zwischen alten Mast und neuen Now und mich durch den thread "fragen zu north Produkten" quer gelesen habe ( https://www.dailydose.de/ddfor…ndex.php/t-5364-p-12.html )

    empfiehlt dort Jan keine alte Masten von North mit neuen North Segeln zu fahren, auch wenn die Härte und Länge theoretisch zusammen passen ...

    z.B. für ein hero aus 2017, einen Mast ab 2015 zu nehmen...


    Mein 3.7 Mast 55 % Carbon CC ist von 2011... das Now Segel von 2018 .... also hat der Mast sicher eine andere Verteilung etc...

    Ist das ein no go ? Oder gilt diese Empfehlung nur für Profis, die alles merken ? Und für mich spielt es gar keine so grosse Rolle?


    Danke schonmal im voraus !

    Viele liebe Grüsse

  • Schau dir mal diesen Onlinerechner an. Bei mir kommt der ganz gut hin:


    http://jimbodouglass.blogspot.…rf-calculator-online.html



    Mit 90l Board und 4,4er Segel solltest du ab 14 Knoten gleiten können. Zum Mast hab ich keine Ahnung, allerdings glaube ich nicht dass der Unterschied innerhalb der North Masten bzgl Biegekurve jemals sehr groß war. Ggf. hilft eine Anfrage bei B&M?

  • Ich habe in den Now unterschiedliche Masten aufgebaut, Original Duotone/Gun/Ezzy/Challenger/CAAS und keiner davon hat spürbare Verbesserungen bei der Lattenrotation gebracht.


    Die Segel brauchen ziemlich viel Vorliekspannung und wenig am Schothorn. Und Du musst Dir einfach angewöhnen, nach dem Shiften des Segels einmal ordentlich, ruckartig an der Gabel zu reißen. Dann ist alles fein...


    Und noch was Wichtiges: Ein bisschen Theoretisieren ist ja okay. Aber übertreibs nicht, es ist keine Raketenwissenschaft... ;)

  • Mit dem Übertreiben sehe ich genau so. Bei dem Wind hätte man mit 30 Jahre alte Segel viel mehr Spaß, leider brauchen die einen langen Mast.

  • Zum Mast hab ich keine Ahnung, allerdings glaube ich nicht dass der Unterschied innerhalb der North Masten bzgl Biegekurve jemals sehr groß war. Ggf. hilft eine Anfrage bei B&M?

    dann probiere & teste es LIVE doch einmal SELBER aus ;-)

    es gibt Leute, die haben mehr als 2 "angeblich identische" Masten mal ausprobiert und haben ihre eigenen Erfahrungen gemacht


    denkst du ernsthaft, das Jan bei DD das alles zum Spaß geschrieben hat, weil alle Masten fast identisch sind ????


    @Roswi

    da die Masten LEIDER alle etwas unterschiedlich sind, kommst du um ein eigenes anpassen des Trimmt an den jeweiligen Mast nicht herum. Grundlegend mögen die Segel funktionieren, wenn es aber perfekt sein soll, dann ... für deine Zwecke sollte der Grundtrimm völlig ausreichend sein.


    Ob NOrth den Mastdurchmesser von 2011 zu 2018 verändert hat ... k.A.

    das KANN passen, muss aber eben nicht (perfekt) funktionieren

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 !

  • Aber das ist kein riesiger Race-Lappen mit Cambern, sondern ein kleines Wavesegel.

    Solche Segel sind meiner Erfahrung nach ziemlich „unsensibel“, was die Mastkompatibiliät angeht - zumindest wenn man bei CC bleibt...


    Und wie gesagt, meine Aufbauten mit unterschiedlichsten Marken brachten alle die selben Ergebnisse.

  • Guten Morgen und vielen Dank für die Wind-Segel Tabelle bikehomero ... in der nächsten leichtwind Session baue ich den 6.4 auf und fahre mal mit beiden Bretter, zum vergleich. Und ich halt Ausschau nach einen 5.5 /5.7 ...

    Die Segel brauchen ziemlich viel Vorliekspannung und wenig am Schothorn. Und Du musst Dir einfach angewöhnen, nach dem Shiften des Segels einmal ordentlich, ruckartig an der Gabel zu reißen. Dann ist alles fein...

    das ist die Info die mir fehlte .. danke!

    Bin es vom Voodoo nicht gewohnt, dass ich ruckartig reissen muss. Habe erst die nacht darüber gelesen, dass bei den neuen North Segel, die unteren Latten viel lockerer sitzen beim aufbauen auf dem Land. Und dass sie erst im Wind beim fahren richtig sitzen. Für mich sah es nicht richtig getrimmt aus, habe ich doch nur den vergleich mit den alten Segeln. Aber gut, jetzt weiss ich es :-) Ich denke auch, dass es nicht am Mast liegt, bei meinem Niveau spielt der keine so grosse Rolle und ganz verkehrt ist er ja nicht.


    Ich wäre viel lieber mehr auf dem Wasser und würde fahren und fahren und testen was geht ... da die Tage mit etwas Wind hier sehr selten sind, versuche ich rauszufinden, was geht und was nicht, um mit dem Material das ich da habe, auch bei weniger Wind fahren zu können. Leider ist leichtwind auch nicht so oft, oder ich muss genau dann arbeiten. Da beneide ich euch, da oben im Norden, mit dem Wind ... Da Hyeres im Herbst ziemlich sicher ausfällt, sind wir am überlegen ob es nach Norden, Fehmarn oder so gehen soll ... wäre eine Windsurf- Premiere

    Meine Fahrerfahrung ist mini klein ... bin dieses Jahr im Juli 1 Monat lang bei 4-6 Bft. mit dem 3.7 Segel zum ersten mal endlich richtig (oder nah dran) gefahren. Auch wenn ich schon seit längerem versuche zu surfen ... surfen war bis in diesen Sommer eher ein Kampf, ein Fitnesstraining, nett aber sehr anstrengend.


    danke nochmals !


    Noch kurz zum Brett: würdet ihr bei Leichtwind das 120 l Brett oder das 90 er nehmen ? Mit dem 90l falle ich öfters und dann verbrauche ich viel Kraft mit dem Schotstart. Anderseits ist es eine gute Übung und ich lern wo ich stehen muss, wie mich auf dem Brett bewegen + Gleichgewichtstraining. Ich werde es praktisch testen, auch wenn es eine Materialschlacht ist 2 Bretter, 2 Segel, 2 Masten mitzunehmen ... mein mann wird nicht gerade freudig schauen

  • Ciao Roswi,


    kommt drauf an, was du machen möchtest. Wenn du bei Leichtwind ins Gleiten kommen möchtest, nimm eher das größere Brett. Ich wiege 12 kg mehr als du; ich schnapp mir bei Leichtwind das 110l Board (xcite ride pro, also leicht) meines Freundes und mein 6.2er Blade - damit bin ich oft eine der ersten, die gscheit ins Rutschen kommt.


    Cheers

    Ute

  • Hallo Roswi,


    zu deiner Boardfrage:

    Nicht immer gleitet ein größeres Board früher, weil ja auch die benetzte Fläche größer wird und es mehr hydrodynamischen Widerstand hat. (Sonst müßtest Du einen Lorch 165L Bird fahren ;-) )

    Die in Relation zu deinem Gewicht "richtigen" Bretter sind "meist" Mittel-/Starkwindbretter, weil die Industrie im Mittel von 75kg Gewicht ausgeht.

    Du bräuchtest also ein nicht zu großes Brett und trotzdem früh gleitendes Brett in geschätzt 95L-105L(max!)


    Mein kleinerer Sohn wiegt 47kg und fährt meistens ein Fanatic Freewave 96 mit 5.3 Gun Torro. Er kommt damit gut zurecht. (Manchmal fährt er "schlampig" mit zu aufgefiertem Segel, gebeugten Beinen und zu wenig Druck auf den Mastfuß => Brettnase steigt-> schiebt Wasser vor sich her -> gleitet nicht trotz ausreichendem Wind; Ergebnis: Er mault, sein Bruder 16J/65kg schnappt sich die Kombi und ist sofort im Gleiten - Frust beim Kleinen)

    Ich würde Dir nicht zwingend zu diesem Brett raten, weil halt doch etwas trimmsensibler aber schon zu der Boardgröße bei deinem Gewicht. Also ein Freeride mit ca. 95L(ca. 2.4m/65cm Breite) sollte Dich relativ früh ins Gleiten bringen auch mit kleinen Segeln.


    Zu der Segelfrage:

    Als meine Kinder noch etwas jünger waren sind sie Gun Burner 4.2/4.7 gefahren und waren fett im Gleiten damit. Das sind leichte Jugendsegel, die es in ähnlicher Form auch von anderen Marken gibt, mit einer relativ langen Gabel. Das dürfte für deine Größe/Gewicht/Hebelverhältnisse nicht ganz verkehrt sein vom Ansatz her.

    Burner gibt es bis 5.2m2 seit neuestem, was für Dich schon fast eine Frühgleitgröße wäre.

    Wieder der Vergleich: Mein Kleiner, 13J/47kg/mittelsportlich kommt mit dem im Vergleich zum Burner schwereren Torro absolut gut zurecht, wobei das Torro wiederum erst bei deutlich stärkerem Wind an seine Grenzen stoßen soll und nicht primär für Leichtwind entwickelt wurde. (=> Die Latten rotieren bei Leichtwind beim Torro etwas zäher als bei einem Burner) Meine persönliche Faustregel: Segelgröße in m2 = Körpergewicht/10 plus bis zu 20% je nach Fahrkönnen) ist ein guter Anhaltpunkt für leichtere Winde. Bei Dir wären das: 4.5m2- 5.4m2


    Ich habe versucht Dir hier keine Markenempfehlung zu geben, sonder nur ein paar Gedankenanstöße


    windige Grüße in die Schweiz

  • Warum arschlöchelst du mich denn gleich so an? Das ist ein winziges Kindersegel, da wirken sich die Serienstreuungen so gut wie nicht aus. Du schreibst ja danach selbst, man muss sie einfach durch passenden Trimm ausgleichen.


    Auch der von mir hoch angesehene und fast ausschließlich genutzte Hersteller North/Duotone sollte wenigstens innerhalb vertretbarer Toleranzen in der Lage sein eine CC bei einer angegeben Härte abzuliefern und das tun sie meiner Erfahrung nach auch. Ausprobiert hab ich das zuletzt am S-Pace mit North Excellerator 60, North Silver und Duotone Gold. Unterschiede waren minimal und durch Feintrimm zu kompensieren.


    Was irgend ein Jan bei DD zum Spass macht oder nicht, interessiert mich genausowenig wie die Aussage dass alles unter Duotone Gold Schrott wäre. Das ist Marketinggewäsch...

  • Ich muss mich direkt mal entschuldigen. Wo ich den Beitrag gerade nochmal lese, kommt er mir überhaupt nicht mehr so schlimm vor. Da hab ich vorhin irgendwas in den falschen Hals bekommen. Also silversurfer ich hoffe du siehst mir die spontane Reaktion nach.

  • Super das du dich entschuldigst! 👍

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • zu viel Theorie, zu viele Variablen, zu viele Möglichkeiten ...

    wie heisst es doch: Ende gut, alles gut ... und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende und dann probiere ich auch mal ein anderen Mast aus und gut is.

    Ich werde weiter üben und ausprobieren, mit allen Variationen die ich habe.

    Ins angleiten- gleiten je nach Wind komme ich mit beiden Brettern (aber nicht bei wind um die 10 kmh mit 5 qm Segel).

    Mit dem 90 l Brett gehe ich öfters tauchen bei Manöver- Wende und Halse- als mit dem 120 l ... und dann nach zig Tauchgänge und Schotstart 's bin ich ausgepowert. Da muss ich durch, solange das Wasser wärmer ist, da geht es ja auf Tauchstation zu gehen. Wenn es dann kalt wird, nehme ich das sichere Schiff ...

    sunzi das 90 l Brett habe ich erst seit kurzem, ich bin am üben damit ... von 75 cm auf 60 breite, da fehlt dann doch was an Volumen und eine falsche Belastung wird schnell bestraft ... aber es macht Freude, es ist sehr leicht und ich kann es gut steuern.


    habt ein schönes, windiges Wochenende !

  • Ich muss mich direkt mal entschuldigen. Wo ich den Beitrag gerade nochmal lese, kommt er mir überhaupt nicht mehr so schlimm vor. Da hab ich vorhin irgendwas in den falschen Hals bekommen. Also silversurfer ich hoffe du siehst mir die spontane Reaktion nach.

    dann könntest du deinen :thumbdown:ja wieder herausnehmen, zumal ich dich nicht persönlich angegriffen habe, sondern auf selber ausprobieren & auf Jan, der wahrscheinlich von NS sogar für GUTE und NÜTZLICHE Tipps bezahlt (gesponsert) wurde, verwiesen habe. Lies dir mal die Tipps von ihm durch...

    (PS.: ich bin früher selbst 20 Jahre lang Northsegel gefahren ;-) )


    ein nachträgliches anpassen eines Masten ans Segel über den Trimm wird niemals so gut funktionieren wie ein von vornherein perfekt passender Mast (mMn & mEn)... Regattafahrer probieren teilweise 10 "identische Masten" aus, bevor sie sich für einen entscheiden

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 !