Posts by sunzi

    Hi,


    habe gestern eine Email von Jem bekommen als ehemaliger Teilnehmer, dass noch ein paar wenige Plätze frei sind.

    Wegen einer frozen Shoulder musste ich aber absagen.


    Kurse finden im (relativ) windsicheren Prasonisi statt.


    Sollte jemand Interesse haben, einfach mal bei Ihm melden.


    Windige Grüße

    Hallo Bulli-500,


    habe mir im letzten Jahr, zum Anlass eines Runden, etwas richtig Gutes gegönnt: Meine erste Carbongabel (180cm-230cm, 2700g) eines hier schon häufiger erwähnten Herstellers.

    Diese absolute Top-Gabel ersetzt nun die vorherige NP Alu-Gabel (185cm-235cm, 2750g).


    Hier nun meine subjektiven Beobachtungen:

    - Vom Tragen her merke ich keine Unterschied zur alten Gabel (statisches Gewicht ist bis auf 50g identisch)

    - Der Durchmesser im normalen Griffbereich von nur 28.5mm ist angenehm, aber nicht allzu unterschiedlich, da die Alugabel nach meiner Erinnerung mit 29mm(?) nach meinem Muskelgedächtnis ähnlich dick war.

    - Der Durchmesser des Holms nahe des Kopstücks ist größer und entspricht einem abgerundeten Quadrat, was zumindest recht ungewohnt ist z.B. bei der Halse/Helitack etc.

    - Die Innenbreite ist absolut ausreichend für mein 8.5er F-Race Cambersegel und und für das 6.5er F-Ride Segel sowieso. Das Enstück ist das normale (es gibt auch ein wide-tail Endstück).

    - Bei leichtem bis normalen Wind, biegt/staucht sich rein gar nichts. Da ist die Gabel schlicht "unterfordert" und der Unterschied zur Alugabe auch kaum spürbar.


    Aber:


    Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß wenn es mal richtig, richtig fetzt und der Wind gleichzeitig sehr böig ist (also die Gabel artgerecht belastet wird), dann wird sich da ebenfalls nichts rühren und das Segelprofil wird zumindest soweit es die konstante Innenlänge der Gabel betrifft, nicht verändern.

    Da kann ich mich gut erinnern, dass die Alugabel, weil relativ weicher, geächzt und gestöhnt hat, sich die Innenlänge verkürzt hat, das Profil des Segel tiefer wurde, sich der COE nach hinten verschoben hat und das ganze in vergleichsweise viel Arbeit und Stress ausgeartet ist. Für Frteizeit- und Profiracer ist die Frage schon seit langem entschieden, da diese gerne gerne das Material bis an die Grenzen auslasten.


    Schlußfolgerung für mich:

    Diese Gabel ist für mich unzerstörbar, zumindest im normalen Fahrbetrieb, weil die Grenzen der Belastbarkeit der Gabel oberhalb meiner eigenen physischen Fähigkeiten liegen. Die Gabel wird mich auch in ruppigen Bedingungen, die ich bisher noch nicht hatte, viel weniger stressen, weil sie eben auch dann kein "Eigenleben" entwickeln wird.

    Auch habe ich das schöne Gefühl, mir etwas richtig Wertiges und Nobles geleistet zu haben (bin sonst eher sparsam und leiste mir selten Neues) über das man sich einfach freuen muß.

    An die Form des Holmes in Kopfnähe muss ich mich noch gewöhnen.


    Schlußfolgerung für andere: Es kommt auf den Einzelfall an in Bezug auf Nutzung und auch das Budget. Alu als Material hat seine Berechtigung für die meisten Fälle aber eben nicht für alle. Hier ist eine Carbongabel, die zwingendere Wahl.


    Windige Grüße


    PS: Warum bin ich nach Jahrzehnten mit Alugabeln schwach geworden?

    Bin auf Tobago Jem Hall begegnet, der mir mal sein Equipment überlassen hat. Das Rigg war ein Ezzy Cheetah 6.5 auf einem Ezzy Hookipa Mast und einer Streamlined "skinny" Carbon Gabel. Das war schlicht ein Traum von einem Rigg, der mich hat schwach werden lassen.

    Hallo Tim,


    fahre ein 3S 116 von 2015 bei leichteren Winden auf dem Binnensee mit einer Select Edge Pro 37 und meinem Cheetah 6.5 (vgl. Torro 6.9) und einem 4 Schlaufen Setup.

    Hintergrund: Wenn der Wind leicht und böig ist und die Boardgeschwindigkeit niedrig, hätte für mich die Serienfinne zu wenig Lift und ich käme selten ins Gleiten. Mit 37cm Länge bin ich sicherlich an der Obergrenze dessen, was mir die Brettbreite 30cm vom Heck gemessen (OFO) erlaubt.

    Außerdem hilft mir das 4 Schlaufen Setup das Brett plan zu halten. Mir geht es in dieser Konfiguration um früheres Angleiten.


    Wenn Du eher gut angepowert fährst und ein Drei Schlaufen Setup nimmst, sind 34cm sicherlich eine gute Größe für das große Segel.


    Viel Spaß mit dem Brett

    Hallo Thomas,


    wenn Du mit dem Gaastra Matrix 8.4 zufrieden sein solltest, würde ich dabei bleiben (bin das Segel nie selbst gefahren aber es ist eine bekannte Größe)


    Ich würde das 7.2er verkaufen und mir stattdessen ein 6.7er zulegen. Die Abstufung 8.4 zu 6.7 ist nach meiner persönlichen Meinung, ziemlich ideal. Du solltest hier genügend Überlappung haben,

    8.4 zu 6.2 wäre grenzwertig denkbar von der Spreizung her, würde dann aber nicht mehr ideal zu Brett und anvisiertem Wind passen.


    Ich selbst fahre gerade 8.5 und 6.5 @90kg Gewicht.


    Als Mast würde ich Dir einen passenden SDM Mast empfehlen (analog bei Fliegengewichten eher RDM)


    Windige Grüße

    Stimme meinem Vorredner zu: Die Staffelung von 8.5 auf 6.5 ist sinnvoll und gut machbar.


    Wenn hier von 8.2 vs. 8.6 die Rede ist, bekomme ich Bauchschmerzen, weil der Unterschied, alle anderen Parameter gleich gelassen, bestenfalls für ein WC Fahrer spürbar ist. Ich möchte auch gerne nocheinmal das Gewicht des TE in Erinnerung rufen(95kg).


    Das Gewicht von mov44 bringt mich auf meine Lieblingsfaustformel, die durch seine Angaben Bestätigt wird:


    Für Leicht- /Mittelwind also z.B. 10kn-17kn und "normaler" Sportlichkeit:

    Körpergewicht(kg) : 10 = Segelfläche (m2) Beispiel: 85kg => 8.5m2; 65kg => 6.5m2; und eben 95kg => 9.5m2


    => Diese Formel finde ich persönlich relativ universell einsetzbar auch wenn das Ergebnis für unseren Threadersteller erst einmal erschreckend ausschauen mag)

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    Alternativ:

    Für jüngere und etwas sportlichere Typen oder bei mehr Fokus auf Bereich von 7kn-15kn(Böen bis 22kn - aber dann schon ziemlich physisch für den Surfer - nicht das Segel):

    Körpergewicht(kg) : 8 = Segelfläche (m2) Beispiel: 85kg => 10.5m2; 65kg => 8.1 m2; und eben 95kg => 11.8m2


    => Vor 2 Jahren hat sich mein damals 14-jähriger Sohn(damals) in der Soma Bay einfach mein Super Ride und mein 7.2er Speedster geschnappt und war fett am Gleiten bei ca. 10kn. Das entspricht einem Divisor von 7.6 oder ~8. Analog habe ich damals mit 40+ und 85kg ein 10.5er V8 gefahren auf Baggersee/Gardasee. Das ist meine persönliche Erfahrung hier und natürlich ist jeder Fall anders gelagert, so daß die Formel nicht stimmen muß. Aber ein guter Anhaltspunkt ist es trotzdem finde ich.


    Windige Grüße

    Hallo Hagen,


    wie du schön siehst, gibt es viele Ansichten, je nach Blickwinkel, was charakteristisch ist für die Vielfalt unseres Sports.


    Auf der einen Seite kann man sagen, daß man unterhalb von ?? Knoten lieber Federball spielt oder sich aufs Rad schwingt statt sich mit einem großen Rigg auseinanderzusetzen aber es gibt auch diejenigen, die gerne jede Minute und idealerweise gleitend auf dem Wasser verbringen möchten.


    Bei 95kg Trockengewicht liegt die Gleitgrenze physikalisch bedingt deutlich höher als bei einem Fliegengewicht, der schon bei einem Hauch von Nichts in Schlaufen/Trapez am Gleiten ist. So ist das nunmal.


    Habe Surfen Anfang der Achziger auf einem Baggersee südlich von Frankfurt "gelernt" und wollte schon damals soviel wie möglich "Gleiten". Ca. 1983/84 habe ich mir dann ein ART Slalom Max. 9.2 gekauft. Dieses Segel war Null druckpunktstabil trotz eines Aussenliegenden Cambers hatte aber die notwendige Fläche, um mich mit meinen damals ca. 80kg häufiger als die meisten Gleichgewichtigen ins Gleiten zu bringen. Der Punkt ist, wenn Du ein wenig ehrgeizig und sportlich bist, wirst Du um eine deinem Körpergewicht entsprechende Segelgröße nicht umhin kommen. (Siehe auch Kommentar von Kemot_Surf). Wenn Du Spaß an der Bewegung und dem Windsurfen im Allgemeinen hast aber Gleiten angenehm ist aber nicht zwingend, nimm Dir ein "kleines" Segel um die 7m2 und habe viel Spaß damit und genieße.


    Zurück zum Fokus auf das Gleiten:

    Bei deinem Gewicht bieten sich Bretter an, die mit passendem Volumen, Länge, Breite und Verlauf der Bodenkurve (Scoop-Rockerline) Dich schon bei niedrigen Board-Geschwindigkeiten ins Gleiten bringen. Hier fällt mir der alte Lorch Dolphin ein (277cm Länge, 88cm Breite und 174L Volumen) oder der "alte"(2014 ff) Lorch Bird 179 (269cm Länge, 88cm Breite, 179L Volumen). Kürzere Bretter mit steiler ansteigender Bodenkurve kommen mit aktiverer! und ausgefeilterer! Fahrtechnik ebenso früh ins Gleiten sind aber eben technisch deutlich anspruchsvoller. Ausgesprochene Spezialisten, wie ein JP Super Lightwind65 , der nur 235cm kurz ist, möchte ich hier bewußt aussparen.

    Ein Kollege von mir (~100kg) fährt einen Shark 165 von 2015 (später wurden diese Bretter kürzer!) und nimmt bei sommerlicher Briese ein 10.0er Segel dazu. Ich selbst fahre mit um die 90kg einen Lorch Bird 165, der 269cm lang ist bei 80 cm Breite. Diese Brettkategorie unterstellt wirst Du ca. 52-56cm Finnen bei Leichtwind verwenden wollen.

    Es gibt sicherlich andere Brettalternativen aber ich wollte nur das Prinzip verdeutlichen.


    Was die Segelgröße angeht, gilt so wenig wie möglich, soviel wie nötig. 1997 als ich auf einem kleinen "See" bei Regensburg unterwegs war bei damals ca. 83kg habe ich ein NP V8 10.5 (mit damals relativ schmaler Masttasche und 2 Cambern) gefahren und viel Spaß damit und war jeweils relativ früh am Gleiten. Später und auch umgezogen in den Münchner Süden kam das Segel (primär ist hier die Größe gemeint) am Walchen- und Gardasee zum Einsatz. Mit zunehmend gräulichen Haaren habe ich dann auf 9.8m2 (Gaastra GTX) abgerüstet und ein weiteres Lebensjahrzehnt später auf 8.5m2. Es hängt also auch ein wenig von Alter/Fitness ab, was Du Dir antuen möchtest. Diese Frage mußt Du dir selbst stellen aber dieses Forum gibt Dir hier sicherlich viel(fältiges) Feedback und das macht es auch so einzigartig.


    Ich persönlich würde ersteinmal der Untersatz also das Board optimieren bezogen auf dein individuelles Körpergewicht samt Finne. Verbringe viel Zeit auf dem Wasser, leihe Dir wenn möglich mal ein Rigg von einem Kumpel für ein paar Schläge und finde raus, was Dir am besten taugt.


    Viele Grüße aus dem Süden.

    Hallo Heiko,


    hört sich nach einem guten Plan an. Viel Freude mit dem neuen Material.


    Falls das Angebot von Acidman noch stehen sollte, wäre ein direkter Vergleich zwischen dem 8.0er und dem 9.5er aufschlussreich.

    Habe es selber mal umgekehrt gemacht. Bin von meinem 9.8m2 GTX auf ein 8.5er Goya Mark von einem Kumpel gegangen um zu erfahren, wieviel "PS" mir durch die 1.3m2 weniger verloren gehen. Für mich war es sehr deutlich spürbar und man einfach deutlich weniger Druck/Vortrieb in der Hand.

    Klar, man muss es mögen und die 2.58cm Gabelbaumlänge des GTX sind auch in der Powerhalse zu spüren schon gar im direkten Vergleich. Man hat aber auch sehr viel mehr Gleitzeit im Gegenzug.


    Die 2.5m2 Abstand zwischen dem 7.0er und dem 9.5er hören sich nach viel an, sind es aber in der Realität nicht. 9.5m2 sind für die schönen aber windarmen Tage, wo es einfach juckt auf den See zu gehen und Spaß zu haben und Du dann mit ein wenig Technik ein paar schöne Schläge gleitend und in den Schlaufen absolvierst.

    7.0m2 sind für die Tage, wo Du weiß, dass es Wind hat und zwar sicher.

    Für alles Andere wäre ein Segel in der ca. 9.5m Klasse das one-size fits (almost) all Segel.


    Windige Grüße


    PS: 7.0 und 9.5 brauchen andere Finnengrößen

    Hallo Heiko,


    willkommen im Forum.


    Auch wenn es primär um Boards gehen soll, möchte ich das Thema Segelgröße noch einmal aufbringen.

    Ab 4BFT Grundwind ist es bei deinem Gewicht unkritisch ins Gleiten zu kommen.

    Bei den für Binnenseen typischen böigen Bedingungen und <4BFT. steigt der Aufwand "exponentiell" (auch in €) für jeden Knoten, den Du früher ins Gleiten kommen möchtest.

    Ein frühgleitendes (also nicht Slalom/Race-) Cambersegel ab 8.5m2 würde mir für Dich in den Sinn kommen,


    Hatte selbst vor vielen Jahren und ca. deinem Gewicht(84kg) ein V8 10,5 von 2001 und später ein GTX9.8, womit ich bei ähnlichen Bedingungen viel Spass hatte.

    Damals war das Brett ein AHD Free Diamond77 (145L, 270cm Länge, 77cm Breite,48cmOFO Breite). Die Finne war eine Select Freeride 52cm.


    Wo oben schon ausgeführt, gibt es einige Möglichkeiten für Boards, die für Dich in Frage kommen können, unabhängig von der Marke.

    Ein passendes Rigg gebraucht zu finden sollte die größere Challenge sein.


    Schlussendlich spielt die Finesse beim Angleiten eine massive Rolle. Schau Dir was von den Frühgleitern bei Euch ab. Wie sie auf dem Board stehen, nach der Böe, die sie ins Gleiten bringen soll Ausschau halten, dann erkennbar Abfallen, ein wenig Pumpen und wenn Sie dann im Gleiten sind, mit dem breitestmöglichen Grinsen im Gesicht, sich die Höhe wiederholen, ist schon ein Blick wert.


    Viel Spaß und windige Grüße

    Nur als Hinweis zu verstehen: Das Burner Set gibt es jetzt im Ostersäle.


    Wo ein Challenger Set liegen würde, müsste man vielleicht einfach Mal erfragen.

    Luca ist ein zugänglicher Typ ;-)


    Windige Grüße

    Hallo Chris,


    sorry, daß ich so spät antworte.

    Kann nur über meine Erfahrungen mit den beiden Burner Segeln berichten, und nicht über die anderen Segel urteilen.

    Die Kinder kamen intuitiv damit und sofort damit zurecht. Der Windbereich war überaschend in beide Richtungen und durch die relativ lange Gabel finden die Kids auch die richtige Segelstellung problemlos. Der kürzere Mast führt zu geringeren Kräftern wegen kürzerem Hebel beim Segelaufholen.


    Ist nur meine persönliche Erfahrung auch wenn Vorredner eher auch kürzere Gabeln empfehlen. In deinem Fall wäre das 5.2er ideal.


    Windige Grüße

    Hallo Chris,


    Ich habe bei meinen beiden Buben, die mittlerweile 14J und 16J alt sind mit klassischen Kinderriggs sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Kinder-/Jugendlicheriggs haben meist einen kürzeren Mast, längere Gabel, niedrigeren Ausschnitt für den Gabelbaum, skinny Gabel!!!, leichten Mast, geringen Rotationsruck beim Umschlagen des Profils, leicht, weil unkritisch zu findende ideale Segelstellung und niedrige Trimmkräfte beim Aufbau. Weil meine Kinder früh angefangen haben war Erwachsenen material bis vor kurzem kein Thema.

    So waren die Größen: 1.5-2.4-3.5-4.2-4.7-5.3-5.8-6.5 Mittlerweile ist das 5.3er ein Torro für den Kleinen und das Zeta 5.8 für den Großen, bei 24+ Knoten nimmt der Große das Torro und der Kleine hätte dann eh keine Lust mehr.

    Alle Kinderkomplettriggs konnte ich im Wesentlichen ohne gröberen Wertverlust verkaufen, so dass die absoluten Kosten im Rahmen blieben. Sehr interessant fand ich die 4.2er und 4.7er Burner(mittlerweile auch als 5.2 erhältlich), die gebraucht irgendwo um 250 Euro pro Komplettrigg liegen. diese haben sich bei Leichtwind wie auch bei stärkerer Ora am Gardasee absolut bewährt.


    Ich habe jetzt mal geantwortet, ohne Alter und Könnenstand der Kinder zu kennen. Ich wollte einfach nur meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, daß explizites Kindermaterial eine absolut gute Investition ist, wenn man will, dass die Kinder Spass haben und in Konsequenz dranbleiben.


    Windige Grüße

    Hallo Simon,


    bei 55kg sollten ~5.7m2 bei guter Technik und einem halbwegs aktuellen Freeride Segel eigentlich gut funktionieren.

    Ein Update auf ein Segel von 2015 oder neuer ist in Anbetracht des Alters (vom Segel) vielleicht mal eine Idee.


    Sicher Trapezfahren in allen Varianten(einhändig, kurz freihändig etc.) und Erfahrung sammeln auch mit beiden Füßen in den Schlaufen zu sein, ohne dabei zu viel Gewicht auf dem vor allem hinteren Fuß zu haben, sind sicherlich hilfreich. Auch hilft bewußt Abzufallen (20-30 Grad) mit viel Druck auf den Mastfuss und BRett flachhalten enorm. Viele eher unerfahrenere Surfer versuchen auf Halbwind- oder sogar Amwindkurs anzugleiten.

    Da ist dann allerdings schon viel Wind vonnöten. :-)


    Wenn das Segel neu sein muß, und Du aber nicht ein Vermögen ausgeben möchtest und einen passenden CC Mast besitzt loht sich nach "deal" und "Stream" zu suchen.


    Windige Grüße


    PS: Mein 14-jähriger fährt 5.3 und mein 16-Jähriger 6.5 und 5.3 je nach Wind.

    Stimmt auffallend.


    Auch mein Fanatic 96L von 2015 hat einen größeren Bruder, der vielleicht leichter auf dem Gebrauchtmarkt zu finden sein dürfte ;-) und der mehr als nur einen Blick wert sein dürfte.



    Windige Grüße

    Hi Summymator,


    habe mir vor ein paar Jahren einen Tabou 3S 106 in Cabarete ausgeliehen an der Station von Franz Fix.

    Die Finne, die ich mir gewählt habe war dem Revier angemessen, ein bisschen wavig mit ~30cm Länge man kann aber auch je nach Körpergewicht kleiner fahren. In meinem Fall (90kg) wollte ich einfach ein wenig mehr Lift haben, wenn ich im Riff ein bisschen Flaute habe und ich mich schnell davon machen wollte.


    Mir haben die Sessions mit dem 3S 106 viel Spaß gemacht und das Brett war wohl auch das beliebteste dort. (Rockets möchte man dort nur im Notfall fahren müssen). Mein Fahrkönnen reicht nicht für den 96L bei marginalen Bedingungen, wobei mein Kumpel mit diesem richtig Spaß hatte. (ca. 80kg)


    Was ich sagen will: Der klassische 3S ist nicht nur freeridig, wie hier beschrieben. Die Finnenwahl kann den einen oder den anderen Charakter des Bretts mehr betonen.


    Habe mir dann hier selbst einen Tabou 3S 116L zugelegt, den ich je nach gewähltem Segel mit unterschiedlichen Finnen fahre.

    Schau mal, ob Du einen 2015er in 106L günstig ergattern kannst....


    Windige Grüße

    Hallo Chris,


    willkommen im Forum.


    Zu deinem Ausgangspunkt, dass Du ein frühgleitendes Board suchst, das wenn der Wind einmal auffrischen sollte noch gut fahrbar bleibt vor allem bei kurzem Windchop.


    Fahre selbst am Walchensee, wo der Wind meist schwachwindig ist aber es dann auch einmal für 10Min. Fallböen gibt, mit Schaumkronen inclusive.


    Habe selbst früher einen Lorch Silverbreeze M (272/72/142) gefahren und besitze und fahre jetzt einen Bird 165 (270/80/165) bin allerdings auch rund 20kg schwerer.


    Lorchbretter wie Breeze/Glider/Bird sind im Allgemeinen sehr universelle Freeridebretter, die tendeziell ein harmonisches und gleichmässige "gebogenes" Unterwasserschiff haben für leichtes eher passives Angleiten auch für Nichtexperten. Die Shapes sind ein wenig schmaler, dafür länger und bleiben daher auch bei auffrischendem Wind gut beherschbar.


    Die Shapes sind bewährt und haben sich deshalb über die Jahre auch nicht zu stark verändert.

    Du kannst auch durchaus ein gebrauchtes Brett, das in gut erhaltenem Zustand gerne ein paar Jahre auf dem Buckel haben darf, in Erwägung ziehen. Wiederverkauf ist nie kein Problem, so dass der Wertverlust nicht größer sein muss als ein Brett mit einem niedrigeren Anschaffungspreis.


    Bei 70kg Gewicht sind 70cm-74cm hier sicherlich ein guter Anhaltspunkt.

    Der Bird 149/150 (258/74/149) sollte also passen wenn der Schwerpunkt eher auf Leichtwind liegt. Eine zweite Finne etwas kleinere für den etwas stärkeren Wind ist IMMER eine sehr gute Investition und erweitert den nutzbaren Wind und das Fahrgefühl erheblich. Damit verliert der Chop seinen Schrecken, weil das Board immer noch leicht am Fuß "hängt" und die Luvkante nicht mit Macht hochsteigen will.

    Sollte der Fokus auf etwas mehr Sportlichkeit liegen, bist Du mit Breeze/Glider in der 140L Klasse ebenfalls sehr gut aufgehoben, ohne dass das Frühgleitverhalten zu stark leidet.


    Ich würde Dir raten, ein Brett probe zu fahren von einem Surfkollegen (gilt auch für andere Marken) und mich im Fall von Lorch nicht vom verlangten Preis abschrecken zu lassen, sondern darauf zu vertrauen, dass das mangelnde Angebot (= höherer Preis) wohl auch damit zusammenhängt, dass die Besitzer einfach sehr zufrieden sind und die Bretter sehr lange behalten. Meinen Silverbreeze hatte ich ca. 10 Jahre und meinen Bird gebe ich auch nicht so schnell wieder her.


    Den Tip mit einer 2. kleineren Finne möchte ich hier noch einmal anbringen.

    Jedes Brett profitiert von einer 2. oder (sogar 3. Finne) Sie ist schnell gewechselt und der Invest ist überschaubar. Es ist wohl die am meisten unterschätzte Tuningmaßnahme.


    Windige Grüße in das Salzkammergut aus dem Münchner Südosten.

    Persönlich fand ich Crissy Field klasse.

    Bin ach mal durch die GG Bridge durchgefahren, aber ausserhalb der Bucht bricht der Wind schlagartig zusammen, was ja auch logisch ist.

    Es gibt gute App's für Wind und Strömung (immer landeinwärts!) Einmal hat mich ein gutes Stück lang ein Seehund begleitet...


    Schau es dir an, wenn Du vor Ort bist. Du wirst dort etliche Gleichgesinnte treffen.


    Ich freue mich für Dich.


    Windige Grüße

    Möchte Harros zustimmen.


    Alle erwähnten Standorte sind klasse und eine Auto mit roof-rack wirst Du dort haben (oder großen SUV in das alles reinpasst.

    iWindsurf ist eine gern genutzte app dort.


    3rd. Ave ist ein Flachwasser Revier mit "relativ" warmen Wasser in der Einflugschneise vom Flughafen SFO ;-) Durch die Abschattung bei Wind von West hier eher ein größeres Brett, falls Du dümpeln musst. (vor allem wenn die Wolken reinziehen)

    Wenn der Wind passt, solltest Du dir Davenport, Wadell, Half Moon Bay nicht entgehen lassen.

    Ist ein schönes Wellenrevier und Mitte der 80er wurden in Nähe Santa Cruz auch WM ausgetragen.


    Wenn Du Dir nicht sicher bist, schau mal nach "swap meetings", dort wird zu vernünftigen Preisen gebrauchtes Material angeboten und zwar das, was dort üblicherweise funktioniert. ;-)

    Ist auch eine gute Gelegenheit ein paar Gleichgesinnte zu treffen. Damit hält sich dein Invest in Grenzen und wenn Du fit bist für den 85er (und wave surfing) dann wechselst Du halt wieder.

    Dem Fox 105 würde ich jedenfalls eine vielleicht wavigere 30-32cm Finne gönnen für den Einstieg.


    Ein Freund von mir ist vor einiger Zeit nach Campell gezogen und er shared immer wieder tolle pics und clips.


    Final, auch ein trip nach Maui ist von SFO keine riesen Sache, wenn Du vor Ort ein wenig auf die Kosten schaust.


    Es wird Dir und deiner besseren Hälfte dort sicherlich gut gefallen.


    Congrats :-)


    PS: Einen vernünftigen Neo würde ich hier ebenfalls empfehlen. Das Wasser ist ziemlich frisch.

    PPS: Haie ja aber auch nicht zu häufig und nicht die ganz Heftigen - keine Garantie aber ;-)