Posts by sunzi

    Stimmt, das geht nur in Grenzen.


    AL360 verwendet das gleiche Frontstück und den gleichen vorderen Holm aber 2 unterschiedliche Endstücke.

    Da sind schon ein paar cm Unterschied. Ob das den Aufwand rechtfertigt, muß jeder selbst entscheiden.

    C-Bra fährt gleube ich ausschließlich die wide tails, und ich bin mit meinen normal breiten tails happy.


    Claudio hat viel Erfahrung mit den Platinum Gabeln und kann sicherlich per email die Änderung spezifizieren, die er vornehmen würde, falls gewünscht.

    Er arbeitet viel mit Duotone zusammen.

    Ansonsten könnte der TE im DuoTone Forum Craig Gertenbach anpingen zu dem Thema. Der kennt seine Produkte aus dem ff und gibt gerne Feedback.


    Windige Grüße

    Wenn die Gabel ein "Given" ist, würde ich mal Claudio von der Carbon-Klinik kontaktieren.

    Breitere Endstücke sind für ihn kein Neuland.


    Fahre selbst eine AL360 Slalom und dort reicht mir auch das normale Endstück von der Innenbreite her.

    Wer mit Trimmsystem fährt und sehr tiefe Raumkurse, der wir sich hier das breitere Endstück bestellen.


    Windinge Grüße

    Zum Thema Erfahrungen mit Exoten:


    Bin ~1995 im Kanaha Beach Park Maui DAvid Ezzy begeget. Ein angenehmer und cooler Ty, der mich ganz spontan gefragt hat, ob ich sein Prototypsegel einfach mal ausprobieren möchte (Es war glaube ich ein 6.5m2 2cam Segel bin aber nicht sicher). Ruck Zuck habe ich sein Proto Rigg auf mein Leihbrett montiert und er ist mit dem Leihrigg nebenher gefahren. Nach ein paar Schlägen habe ich dann am Strand meine subjektiven Eindrücke geschildert und er ist wieder in seine Loft gegangen.

    Vor 2 Jahren bin ich Jem Hall auf Tobago begegnet und er hat mir angeboten sein Kit mal zu fahren (RRD 110 und Cheetah 6,5 auf Ezzy Mast und Streamlined Carbongabel slim) Ich muss sagen, dass ich die Kraftentfaltung und das Handling des Riggs super beeindruckend fand. Auch damals war mein Eindruck positiv. Damit war für mich klar, dass ich auf Ezzy Cheetah umsteigen würde. Ein Zeta 5.8 konnte ich später auf Rhodos fahren, so daß auch hier mein Plan weiter Form angenommen hatte. Zu der Zeit bin ich als Leichtwindsegel ein 9.8ms Twin Cam gefahren, so dass ein Segel aus der Lion Reihe hier angemessen schien. Habe ein wenig recherchiert (auch in australischen Foren) und das Feedback war durchweg positiv. Nun wollte ich probieren mit besserer Technik mit etwas weniger Segelfläche auszukommen (~9.0m2) abder das Lion gibt es nur in 8.5 und in 9.5ms. Also habe ich David Ezzy direkt kontaktiert und gefragt, ob ein 9.0er in Planung ist. Ezzy ist keine große Marke und die Losgrössen in der Fertigung würden unwirtschaftlich klein, so dass ich mich zwischen den beiden Größen entscheiden mußte. Nach ein paar emails mit David habe ich mich dann für das 8.5er entschieden und die Wahl nicht bereut.


    Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass die Unternehmensphilosophie (Qualität, nachhaltige Fertigung, Spende an Schule in Sri Lanka/verkauftes Segel, guter Kontakt zu Segelmacher und Team, Liebe zum Detail und Tuning Tips, keine Gimmiks..) und die Produkte zu mir passen.


    Mit diesem Beitrag möchte ich ein Lanze brechen für eher kleine Firmen, die sehr wohl gutes Material herstellen und damit sehr wohl eine Alternative zu den Platzhirschen darstellen.


    PS: Qualität heißt natürlich nicht unzerstörbar. Bin vor Jahren in Cabarete in die Welle eingespitzelt und habe einen kapitalen Schleudersturz in ein nagelneues Ezzysegel (Tiger?) gemacht. Das hätte aber kein Segel komplett folgenfrei überstanden. Da musste ein neues Panel her.


    Windige Grüße

    Hallo Choco,


    kann Dir nicht erklären, warum Ezzysails in D nicht so populär sind, wie anderswo. Könnte mit dem Vertriebskanal/Marketing zusammenhängen.


    Für B&J fahre ich ein Zeta 5.8 und bin damit sehr zufrieden.

    Habe noch Cheetah und Lion, die aber eher für flacheres Wasser konzipiert wurden.


    Alle sind eher soft und der Zug lässt sich fein dosieren. Tendenziell werden sie mehr über das Achterliek getrimmt (ähnlich Wavesegel), wobei kein Segel über die gesamte range nur über entweder Vorliek oder Achterliek getrimmt. wird. Material und Details sind top.


    Unter anderem in England gehören Sie zu den großen Marken und es wird genügend über sie berichtet. https://www.windsurf.co.uk/

    Auch in Viganj habe ich etliche Ezzy's gesehen und sowieso in Calif/Hawaii.


    Nur um Mißverständnissen vorzubeugen, auch andere Segelmacher haben sehr gute Produkte :-)


    Windige Grüße

    Kein hinreichend großes Fenster im Segel kann ich nicht als Ausrede gelten lassen.

    5 Sekunden vor dem clip müßte er ihn gesehen haben zumindest aber abklären, ob in Lee alles frei ist.

    Das gilt analog, wenn er eine powerhalse in den "Blauen" hinein gehauen hätte, Erst schauen, dann..


    Glaube gerne, das er technisch ein guter Surfer ist. In der Höhe (5m?) herrschen noch einmal andere und wohl stärkere Winde als unten. Damit war es vorauszusehen, dass er in der Luft nach Lee abtreiben würde.

    Ein flacher Sprung wäre hier immer noch rücksichtslos gewesen, hätte aber weniger impact gehabt.


    Habe kein Verständnis hier.


    Play safe.

    Zur Ausgangsfrage von Mundi:


    @95kg sollte sogar ein Lorch Bird 165 (Black Edition nicht Blackbird) zusammen mit einem 9.3-9.8m2 eine überlegenswerte Option sein.

    Mit 80cm ist er nicht superbreit und die beiden möglichen Schlaufenposition (innen/außen) sind für Aufsteiger angenehm.

    Zusammen mit einer auf Frühgleiten ausgelegten Scoop-Rockerline (nicht auf maximalen Speed wenn überpowert) ist das eine gute Kombi.

    Die Gleitschwelle kann durch leichtes Anpumpen beeinflusst werden.


    Ich persönlich glaube nicht, dass ein Bird 180 Black Editition bei 95kg Gewicht einen spürbaren Unterschied machen.


    Windige Grüße


    PS: Fahre selbst einen Bird 165 Black Edition bei ca. 90kg Gewicht.

    PPS: Der Preis eines Lorch wird durch Angebot/Nachfrage bestimmt und es gibt wohl mehr Suchende eines Lorch als es Angebote gibt. ;-)

    Der Unfall war vollkommen vorhersehbar. Ich wundere mich nur, daß "rot" nicht berücksichtigt hat, dass er in der Luft klar nach Lee, also in Windrichtung, abbiegen würde und so einen möglicherweise folgenschweren Unfall verursacht.


    Rücksichtlos und grob fahrlässig ist noch das freundlichste, was mir hier einfällt.


    Play safe.

    Hallo Hornet,


    ich würde das Brett noch behalten.

    Ein 8.4er als Leitwindoption be 77kg ist sicherlich eine gute Idee.

    Ich würde tendenziell eher in ein gutes Rigg investieren, wie in ein paar 100g wenigr Boardgewicht.

    Unterstellt der shape ist zum LTD exakt identisch, wird es sich etwas gedämpfter, was kein Nachteil ist.


    Beim 8.4 Segel würde ich min 60/70% Carbonanteil haben wollen und eher ein Twin Cam Modell. OT Ende.

    Hallo Bulli,


    möchte meinen Vorrednern beipflichten: Ein Twin Cam Segel mit schmaler Masttasche ist druckpunktstabil und ist daher eher "rückenfreundlich" ;-) In der angedachten Größe ist das die bessere Wahl. Im Sommer bei eher schwachen Winden hilft das relativ tiefere Profil zusätzlich und im Herbst fährt man kleinere Größen. Bei 92kg wäre auch eine Stufe größer eine Überlegung wert.


    Der Gecko 146 sollte damit gut klarkommen.

    Wenn Du mit Duotone Happy bist bleib dabei. Bei deinen Gewicht eher SDM Mast auch wenn manchmal beides geht und bei der Segelgröße eher höherwertige.


    Windige Grüße

    Hi,


    ich habe mit den 800€ erst einmal kein Problem, da der Mast allein schon einen großen Teil des Budgets einnimmt.


    Gegen die Wahl von Ezzy ist nichts einzuwenden, aber es gibt viele Marken, die gute Segel entwickeln,

    Bin auch machmal mit meinen Ezzy's am Ammersee(Stegen) und sollte man sich dort treffen, stelle ich gerne mein Cheetah 6,5 zum Ausprobieren zur Verfügung.


    Windige Grüße

    Stimme Rüdi zu.


    Habe selber ein 6.5er von Ezzy, das sich primär über die Schothornspannung für eine sehr weite Windrange trimmen lässt.

    Ezzy liefert sehr präzise Trimmanleitungen mit.

    Nimm einen guten Mast. Hat das Segel verdient.


    Windige Grüsse

    5.7m2


    Ist aber Geschmacksache.


    Die Überlappung, also der Bereich, in dem beide Segel passen könnte ist hier kleiner und damit die Entscheidung eindeutiger.

    Moderne Segel haben eine erhebliche Trimmrange und daher ist ein 20% spacing vollkommen i.O.


    Die Marketingabteilungen der Segelhersteller sehen das naturgemäss anders.


    Windige Grüße

    Danke Rüdi fürs Nachfragen.


    Die Anwort ergibt für mich Sinn. Die erhöhte Tampen- und Lagerreibung verringert den theoretischen Vorteil.

    Wenn alle Rollen, also auch auf der Segelseite, einen deutlich größeren Durchmesser hätten und auch die Lagerreibung auch unter Zugbelastung nicht zunimmt wäre das ein anderes Thema.


    Wenn die Racesegel solche Trimmkräfte brauchen, sollen sie sich segelseitig und MF-seitig einen Reibungsarben Flaschenzug einfallen lassen (der Segelsport lässt grüßen)


    Windige Grüße


    PS: Glaube auch, dass man bei Duotone sich das angeschaut hat....

    War gestern am Ammerseeund seitdem steht ein neuer Neo (Staemer) uns neue Schuhe ganz oben auf der Liste.


    Es hatte Temperaturen im knapp zweistelligen Bereich und die aktuelle Wassertemperatur liegt bei ca. 14.5 Grad. Der Wind war stramm. Erwachsene sind irgendwo zwischen 5.0 und 6.1 gefahren.


    Ich war in meinem antiquierten NP Series 2000 3/2 Steamer unterwegs und barfuss, da sich meine Schuhe in Viganj vor kurzem verabschieded haben und ich noch keinen Ersatz besorgt habe. Kurch es war S..kalt.


    Der Plan: ein neuer Neo muß her, auch für den Mai am Gardasee, wo die Sarca mit dem Schmelzwasser für Wassertemperaturen von 11-13 Grad sorgt.


    Ich würde nun von 3/2 auf 4/3 wechseln wollen, was die Neoprenstärke angeht.

    Glatthaut/kaschiert: Mir ist die Theorie geläufig bin aber hier unschlüssig.

    Nähte sollen dicht sein also Blindstitch,getaped/gesealed was auch immer...

    Zip: von hinten nach vorn (Chest?) Es hat mich schon immer der Sturzbach geärgert, der mir nach einem kapitalem Sturz den Rücken heruntergeschossen ist.

    Beine: irgendwie waren die Neos nie so richtig dicht und mit Schuhen ins auch schön Wasser eingedrungen, was sich dann nicht so richtig erwärmt hat.

    Marke: Hatte bisher NP (mein Shorty ist auch NP) ist aber im Grunde zweitrangig.

    Passform muss sein: Bin 1.80m bei 89kg, was altersbedingt als "normal" zu sehen ist. Ich glaube O'Neill schneidert sehr schlank (Mein schlanker Sohn fährt einen). Gibt es noch andere Marken die diesbezüglich ausscheiden?


    Bin für Tips dankbar, da ich mich schon sehr lange nicht mit dem Thema befasst habe, und gestern einfach ein kaltes Erlebnis war. Wollte schon spontan beim Surfstadl/Surftools in der Nähe vorbeischauen aber es war ja Feiertag...


    Windige Grüße

    Vielleicht noch ein Hinweis aus einer ganz anderen Ecke:


    Manchmal ist das Gesamtpaket spinoutanfälliger bei gegebener Fahrtechnik, wenn der Segeldruckpunkt wegen viel zu niedriger Vorlieksspannung zu weit hinten liegt.

    Es kann nicht schaden, sich den Segeltrimm noch einmal anzuschauen unter diesem Gesichtspunkt.


    90% liegt es an der Fahrtechnik aber der Trimm kann ebenfalls einen Einfluß haben. (dito. Gabelbaumhöhe/Mastfußpostion...)


    Viel Spaß bei unserem Sport

    Habe auch ein Torro, allerdings in 5.3.


    In 6.9 und auf dem Gecko würde ich eher ein Stream nehmen. Der Segeldruckpunkt ist geringfügig weiter hinten im Vergleich, daher entwickelt es etwas mehr power. Ausserdem vermeide ich die jeweils kleinste oder größte Größe einer Segelrange zu nehmen, weil es da schon an den Grenzen des Segeldesigns operiert.


    Für ein 106L Freewaveboard im Gegensatz würde ein Torro 6.9 besser harmonieren.

    Kenne das Severne Turbo nicht habe aber schon einige Twin-cam FR Segel besessen und getrimmt.

    Rein Vom Foto her, sieht es tatsächlich etwas ungewöhnlich flach aus.


    Wenn es für den Windbereich richtig am Vorliek getrimmt ist, (manche Segel haben optische Marker wie weit das LL reinlaufen darf) wird über das Achterliek nur nuch leicht (ca. 3-4 Fingerbreit) durchgesetzt. Ein Test ob, zu wenig Spannung auf dem Auchterliek eingestellt ist (macht auch ein Jem Hall so) ist, mit der flachen Hand auf Höhe der Trapeztampen mit etwas dem Druck auf des Profil drücken, den auch der Wind in etwa etwickeln würde. Hier sollte man nicht bis zur Gabel durchdrücken können. Falls doch, ist für die eingestellte Vorliekspannung die Achterlieksspannung zu niedrig.


    Die Ezzy Segel haben hier 3 verschiedefarbige Bändchen für leicht Mittel und starken Wind für die ideale Gabellängeneinstellung. Fairerweise muss man erwähnen, dass FR Ezzysegel (Cheetah/Lion) etwas mehr über das Achterliek getrimmt als Segel anderer Marken.


    Die Mastcharakteristik spielt im Detail auch eine Rolle, man kann also nicht stur nach cm Trimmen, sondern dannach, wie es steht.


    Das richtige Segeltuning braucht sicherlich etwas Zeit, und auch ein paar Probeschläge, aber wenn man den passende Trim gefunden hat ist man umso glücklicher.


    Finaler Tip am Schluß: Beim Probieren, bitte immer nur einen Parameter gleichzeitig ändern, sonst lässt sich später schwerer feststellen, ob die erfahrene Veränderung von dem einen oder von dem anderen Parameter stammt. Un natürlich verändert sich u.U. auch die Position der Trapeztampen, weil man über den COE (center of effort=Segeldruckpunkt)


    Windige Grüße


    PS: Mit 9.2 lässt sich trefflich Frühgleiten...

    Ohne den Mast zu kennen ist ein seriöser Ratschlag schwierig.


    Das Stream habe ich als 7.5m2 besessen und war sehr zufrieden. Es ist sehr unkompliziert und relative leicht. Liegt schön zwischen Freemove und Freerace. Selbst wenn es sich als Fehlkauf herausstellen solle, wird der Wertverlust verschmerzbar sein.


    Nachdem ich meine Range(Größen) neu sortiert habe, fahre ich ein Ezzy Cheetah 6.5.

    Ich bin es mal auf Tobago probegefahren und dand die Dosierbarkeit/Handling einfach überwältigend. Man könnte es auch als soft bezeichnen, wobei soft im allgemeinen eher negativ interpretiert wird. Das Unterliek ist relativ weit ausgestellt(Achtung bei Duckjibes) und das Profil kann recht bauchig getrimmt werden was gute Leichtwindeigentschaften bedeutet.

    Ich fahre das Segel auf einem RDM Mast es verträgt aber auch SDM Masten. Bei höherem Gewicht ist SDM vielleicht zu bevorzugen.


    Was ist der vorhandene Mast oder wäre auch hier eine Neuanschaffung möglich?


    Windige Grüße


    PS: Die Marke ist hier weniger entscheidend, es muß einfach ins Gesamtensemble passen und dem Fahrstil des TE entsprechen.