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WinGfoilen

  • Kabbel_bei_WNW
  • 8. Mai 2020 um 10:05
  • Kabbel_bei_WNW
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    • 8. Mai 2020 um 10:05
    • #1

    Moin Leute,

    habe kürzlich mal einen Wingfoiler beobachten können und habe doch gestaunt, wie derjenige trotz Hack-Wind relativ ruhig über's Wasser geglitten ist, mit Wind über'm Kopf und Foil unterm Board. Während andere Windsurfer sich öfters in den Böen abgemault haben.

    Und jetzt bin ich doch an der Materie interessiert. Nicht so sehr, dass ich mir das kaufen möchte. Aber hat hier schon jemand Erfahrungen mit Windgfoil?

    Was ich mir vorstelle:

    + geringer Widerstand beim Fahren wegen des Foils

    + leichtes "Rigg" - der Wing hat keine bis kaum Hartteile, wird aufgepumpt, fertig

    + Wing-Handling flexibler und schneller möglich bei Böen

    - Wasserstart schwierig

    - müde Arme durch ständiges Hochhalten des Wings… deswegen vielleicht keine langen Schläge möglich? Für mich größter Kritikpunkt am Wingen

    - man muss evtl. vorher schon Foil-Erfahrung haben oder zumindest relativ gut windsurfen können

    - beim Sturz Verletzungs-/Verhedderungsgefahr wegen des Foils und der Leashes, evtl. auch schnell Materialschäden bei Wingkontakt mit Foil

    Kann da jemand berichten?

    Aloha

    Aloha!

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  • windrider
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    • 8. Mai 2020 um 10:20
    • #2

    Frag mal Blitz!

    Gruß, windrider

  • heimoz
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    • 8. Mai 2020 um 10:34
    • #3

    Meine Erfahrungen dazu:

    + geringer Widerstand beim Fahren wegen des Foils

    Ja, definitiv

    + leichtes "Rigg" - der Wing hat keine bis kaum Hartteile, wird aufgepumpt, fertig

    Ja

    + Wing-Handling flexibler und schneller möglich bei Böen

    Ja

    - Wasserstart schwierig

    Am Anfang wirst Du mit grösseren Boards beginnen, die haben genügend Volumen, dass du drauf stehen kannst und so starten.

    Wasserstart ist am Anfang nicht notwendig.

    - müde Arme durch ständiges Hochhalten des Wings… deswegen vielleicht keine langen Schläge möglich? Für mich größter Kritikpunkt am Wingen

    Nicht so schlimm wie man meint, Durch den Wind zieht es den Wing ja und zudem ist er leicht.

    War bisher aber auch noch nicht länger draussen als 1h

    - man muss evtl. vorher schon Foil-Erfahrung haben oder zumindest relativ gut windsurfen können

    Ist sicher hilfreich, aber nicht notwendig

    - beim Sturz Verletzungs-/Verhedderungsgefahr wegen des Foils und der Leashes, evtl. auch schnell Materialschäden bei Wingkontakt mit Foil

    Verletzungsgefahr am Foil definitiv höher als beim Windfolien.

    und ja die Leashes sind schon gewöhnungsbedürftig, insbesondere die des Wings ist immer im Weg (aber leider notwedig)

    Life beginns at 10kn - Foilstyle ist Spass, wenn andere noch auf Wind warten ...

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    • 8. Mai 2020 um 11:12
    • #4

    Bei uns am See vermehren sich die Wingfoiler momentan wie die Pest! ?

    Heute waren es 4 Surfer und 5 Wingfoiler.

    Einer hatte es richtig gut drauf, die anderen waren eher Wingschwimmer.

    Schaut alles wie in Zeitlupe aus, geschätzter Topspeed 15 Knoten.

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    • 8. Mai 2020 um 11:25
    • #5

    Auch am Thüringer Meer gibt es die ersten.

    Der niedrige Speed liegt in den großen Low-Aspekt-Foils bedingt. Die Saison in der Südhalbkugel geht ja gerade zu Ende - dort schreiben die Windfoiler, dass die ersten Wingfoiler mit kleineren Foils bei Speed und Höhelaufen am Ende der (ja schon 2. Wingfoil Saison) schon mithalten können (im Vergleich zu den Race Windfoiler immer noch langsamer und weniger Höhelaufen).

    Das Wingfoilen scheint einen Nerv zu treffen - toll.

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    • 8. Mai 2020 um 15:54
    • #6

    ich habe mit Wingfoilen noch nicht viel Erfahrung, bin bisher nur auf mein Slingshot Wizard 125 mit dem SlingWing gefahren. Ab 20 kn Wind ging der Start einfacher als beim Windsurfen. Das gerade aus fliegen ist auch einfach. Bei der Halse bin ich bisher immer runter vom Foil. Bei 35 kn ging der SlingWing noch ganz gut, andere Wings flattern dann zu sehr. Bei über 30 kn hat man den Wing waagerecht über sich und braucht mit der Segelhand nur ganz wenig runter ziehen.

    Stürze waren am Anfang viel harmloser als beim Windfoilen.

    Als letzten Herbst mal gut 30 kn waren bin ich versuchsweise mal mein RS:FLIGHT F4 Racefoil gefahren, und es ging nach einer Eingewöhnungszeit erstaunlich gut, trotz kurzer Fuselage. Nur zog es in den Armen. Da ich jetzt auch mit Trapez fahren kann, würde es jetzt bei 30 kn kein Problem sein.

    Um bei wenig Wind Wingfoilen zu könne habe ich den Duotone Wing mit 6 m² bestellt. Der ist gestern abgeschickt worden. Von Fanatic bekomme ich noch den großen Sky Wing mit 95 l. Außerdem bringt Gong am 22.06. einen schnellen dünnen Wingfoil auf dem Markt, der ist mit alle Flügel bestellt.

    Die Frage nach dem Wasserstart:

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    Ich möchte irgend wann da hin kommen wie in folgendem Video.

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    Auf Fuerteventura fuhren die Wingfoilschulen mit ihre Anfänger mit dem Schlauchboot raus. Erst wurden die Schüler so lange hinter dem Boot gezogen, bis sie das Foilen beherrschten. Danach durften sie zusätzlich mit dem Wing üben, mit dem Boot in Sichtweite.

    Ein guter Bekannter auf Fuerte meinte, dass er bei 8 - 9 kn Wind mit seinem Duotone 5 m² Wing und 95 kg Körpergewicht sich aufs Foil pumpen kann. Da braucht man dann einen langsamen XXL Foil.

  • Kabbel_bei_WNW
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    • 8. Mai 2020 um 20:02
    • #7

    Tolle Videos! Ich finde, Wingfoilen sieht manchmal ein bisschen aus wie Kiten ohne Leinen :D

    Wirklich interessant. Wird bestimmt noch mehr Wingfoiler in Zukunft geben.

    Aloha!

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  • surfred007
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    • 8. Mai 2020 um 21:33
    • #8
    Zitat von Kabbel_bei_WNW

    Tolle Videos! Ich finde, Wingfoilen sieht manchmal ein bisschen aus wie Kiten ohne Leinen :D

    Wirklich interessant. Wird bestimmt noch mehr Wingfoiler in Zukunft geben.

    Das ist es auch. Viele Windsurfer machen bei den ersten Wing-Erfahrungen am Asphalt den Fehler, den Wing als Rigg zu betrachten und streifen dadurch öfters mit den Tips am Boden (sofern der Wing nicht überhaupt gleich überschlägt). Wenn man den Wing von Anfang an als Kite ohne Leinen betrachtet, klappt nach dem ersten Schlag die erste Halse ohne irgendwie drüber nachdenken zu müssen. Heizen mit dem Wing z.B. mit Inline Skates:thumbup:vermittelt aber eher wieder das Gefühl von Windsurf-Heizen (bei absolutem Flachwasser :))

  • Blitz
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    • 15. Mai 2020 um 22:08
    • #9

    Heute bin ich meinen neuen Duotone 6 m² Wing gefahren und war schon beim Aufpumpen sehr angenehm überrascht. Auf ein mal hob er ab, ohne zu schlagen. Nach dem Aufpumpen habe ich ihn umgedreht, und auch so blieb er in der Luft ruhig stehen. Beim Foilen bin ich die meiste Zeit mit Trapez gefahren, fast wie beim Windsurfen. Meine Trapeztampen haben 34", beim Windsurfen habe ich 24" bis 26". Bei Stürze drehte der SlingWing sich immer gleich auf den Rücken, der Duotone Wing macht das nicht.

    Duotone gibt den Einsatzbereich mit 10 bis 19 KTN an. Der Windfinder zeigte max. 26 KTN als Messwerte an, als ich auf dem Wasser war. Auf dem Wasser sind ca. 4 bis 5 KTS weniger, als der Windfinder anzeigt.

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    • 16. Mai 2020 um 14:55
    • #10

    Hallo Blitz, wie machst Du das Trapez am Wing fest? Nimmst Du einen Trapeztampen und machst den an der Stange fest und hakst Dich dann ein?

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    • 16. Mai 2020 um 15:05
    • #11

    ok hab es gerade im Video gesehen, der Trapeztampen wird an der Stange befestigt. Ich hatte etwas Bedenken das der Wing zu weit unten ist, aber ganz offensichtlich ist er nicht. Ich habe nur ein GONG Wing da gibt es keine Stange, aber vielleicht kann man den Trapeztampen auch an den Schlaufen befestigen.

  • Blitz
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    • 16. Mai 2020 um 16:05
    • #12

    Bei meinem SlingWing sind genug Griffe für den Trapeztampen, und bei dem Duotone Wing hat man die Stange, so dick wie ein Gabelbaum. Ich verwende Variotampen von Gunsails, die bis 34" gehen. Da man den Wing über sich hat, müssen die Tampen länger sein als beim Windsurfen. Bei Trapeztampen die man nur auf dem Gabelbaum bekommt wenn man den Gabelbaum auseinander zieht, wird es schwierig bei Griffe.

  • surfred007
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    • 16. Mai 2020 um 20:06
    • #13

    Und wie ist das mit dieser Trimm-Leine beim neuen Duotone? Bringt die was oder eher marketing?

  • Blitz
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    • 16. Mai 2020 um 20:54
    • #14
    Zitat von surfred007

    Und wie ist das mit dieser Trimm-Leine beim neuen Duotone? Bringt die was oder eher marketing?

    Als Trimmleine würde ich die Leine nicht bezeichnen. Hinten an der Leine ist eine Öse die man über den Baum schiebt, und sie sitz da wo die Verstellung vom Baum anfängt, und hat zwei Umlenkrollen am eigentlichen Segel für die Druckpunktwanderung, bzw für mehr oder weniger Bauch. Andere Wings haben ein Stück Stoff als Segelprofiel zwischen der mittleren Wust und den Segelbahnen. Um ein festeres Segelprofiel zu bekommen, verwendet Doutone eine Leine.

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    • 17. Mai 2020 um 11:43
    • #15

    Blitz: hast Du eigentlich Unterschiede gemerkt im Handling von Schlaufe und Stange, ich könnte mir schon vorstellen das eine Stange angenehmer ist? Und jetzt noch eine ganz doofe Frage: Ich will beim nächsten passenden Wind mit Foil und Wing raus. (bisher bin ich Wing nur mit SUP "gefahren") Was ist jetzt bei Start mit Foil die beste Windrichtung: Wind von hinten oder seitlich (würde ich annehmen)? Wenn von der Seite eher 45 Grad oder 90 Grad oder noch weiter offen?

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    • 17. Mai 2020 um 12:13
    • #16

    Mit der Stange fand ich es gestern in den Halsen viel leichter zu drehen als mit dem SlingWing. Gestern bin ich das erst mal einige Halsen fast durchgeflogen. Fußwechsel mache ich, wie beim Windfoilen, am Ende der Halse. Viel Wingfoiler machen erst den Fußwechsel, bevor sie Halsen, wie die Kiter. Mir liegt das verdrehte fahren noch nicht.

    Starten geht am besten Raumwind, also ca. 60°. Und sobald das Board aus dem Wasser ist anlufen, siehen in folgendem Film ab Minute 2 ca.

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    • 17. Mai 2020 um 17:50
    • #17

    Der fährt doch ne Wende oder sehe ich da was falsch?

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    • 17. Mai 2020 um 19:36
    • #18

    Der fährt eine Wende, macht Raumwind den Fußwechsel und kommt wieder hoch. Anschließend luft er wieder an. Beim Starten fahre ich auch Raumwind los, gehe hoch und lufe an.

    Heute musste ich zum Starten aufkreuzen. Da ich keine Wende kann, bin ich zum Halsen runter vom Foil, habe den Wing gedreht und wieder dicht genommen, und schon dreht das Board auf der Stelle, Radius ca. 1 m. Zum Schluss kam noch der Fußwechsel. Ich fand es einfacher, als beim Windfoilen mit Wende.

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    • 18. Mai 2020 um 15:35
    • #19

    Ich finde dieses Wingfoilen absolut häßlich. Furchtbar!!!:evil:

    Es bringt meine ganzen Planungen durcheinander, verdammt.

    Man sieht das cool aus, dass muss ich unbedingt probieren...8|:D

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    • 18. Mai 2020 um 15:46
    • #20

    Ich finde das Wingfoilen sieht toll aus - sehr spannend! Die Aussies fahren voll drauf ab und beschreiben, dass sogar Kite und SUP-Fahrer rüber wechseln. Die nennen das Wingdings :)

    Wenn ich meine Windfoiling Halse durchfliegen kann - dann wäre das die nächste, was ich sehr gerne versuchen würde - quasi Leicht/Mittelwind Windfoilen und oben raus und in den Wellen dann Wingdings-SUP-Foilen.

    Geht das eigentlich auf dem Ringköbing Fjord?

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