Posts by Kabbel_bei_WNW

    So, liebe Leute :-)

    Habe jetzt erstmalig das Thruster-Set up gefahren. Der Wind war viel zu wenig für das lütte Board, aber ich musste es einfach ausprobieren. Ich bin ein bisschen gefahren, zum Gleiten hat es nicht gereicht. Und ich war jetzt schon erstaunt, wie laufruhig die drei Finnen das ganze machen. Bin gespannt, wie es ist, wenn der Wind passt.

    Moin zusammen,


    habt ihr auch Segel in eurer Range, die ihr selten bis nie benutzt? Meine Segelrange ist folgendermaßen:


    3.7 - 4.2 - 4.7 - 5.3 - 5.6


    Alles Duotone Super Hero. Nur das 5.6er ist noch ein North Sails Hero, das letzte von damals, als aus North Duotone wurde, glaube ich.


    Das 5.6er liegt im Keller rum. Das 5.3er fahre ich von 12 bis 18 Knoten. Das 4.2er funktioniert ab 22/ 24 Knoten. Das 3.7er fahre ich ab 28/29 Knoten. Meine Grenze liegt bis jetzt bei 32 Knoten... Dann prügel ich mich aber schon zum Strand zurück :D


    Am meisten fahre ich das 5.3er. Dann das 4.2er. In diesem Jahr bin ich überraschend oft das 3.7er gefahren, weil die Windausbeute nicht schlecht war.


    Tja, das 4.7er liegt fast nur rum ("Staubfänger"). Wenn ich das bei um die 20 Knoten Wind fahre, ist es Ok. Wenn der Wind dann aber etwas nachlässt, ist es schnell zu klein, wenn er etwas zunimmt, ist es schnell zu groß. Das ärgert mich ein bisschen. Habt ihr auch solche Segel?


    Mein Gewicht: 53 kg. Meine Boards: 119 l und 96 l. Und neu in der Range: 78 l. Das Neue hatte noch keinen Wasserkontakt wegen Flaute. Ich hoffe, dass das 4.7er auf den 78 l mal mehr zum Einsatz kommt, wäre echt zu schade drum...

    Gab es nicht mal einen Hersteller, der diese Klick-Tampen produziert hatte, die man, wenn es brenzlig wurde, einfach vom Gabelbaum lösen konnte... Point Seven???


    Also ich fahre sehr lange Tampend und alle wundern sich auch darüber. Ich komme aber damit klar. Luvstürze habe ich auch selten... Aber wenn ich dan mal unterm Segel lande, konnte ich immer noch mit dem Kopf am Mast vorbei wieder auftauchen. Und bisher war auch immer noch ein bisschen Luft unterm Segel, also das ganze Zeug und das Wasser ist ja alles immer irgendwie in Bewegung...

    Also bei diesen Fragen fragst du fünf Leute und hast sechs Meinungen :D


    Also meine Erfahrung war, dass der Schritt von einem großvolumigen Aufsteigerbrett zu einem "Mittelbrett" ziemlich anstrengend war. In der ersten Zeit habe ich mein 96 Liter-Board echt frustriert wieder ins Auto geworfen. Nichts hat geklappt - es war wackelig, luvgierig und Manöver konntest du vergessen.


    Was dann aber doch schnell interessant wurde: Höhere Windstärken wurden händelbar. Das sind ganz neue Erfahrungen. Klar, den Wasserstart muss man natürlich vom Ablauf her Schritt für Schritt lernen, aber bei mehr Wind geht's auch einfacher und schneller. Du machst dann auch fast nur noch den Wasserstart und keinen Schotstart mehr.


    Meine Manöver sitzen immer noch nicht- aber wenn der Wasserstart funktioniert, ist das auch nicht mehr sooo schlimm.


    Am Anfang bin ich bewusst mit dem kleineren Board in ein Stehrevier gegangen. Selbst jetzt surfe ich damit noch in Revieren, in denen mir das Wasser zumindest bis zu den Achseln geht. In ganz Tiefes traue ich mich noch nicht, aber das ist wohl noch Kopfsache.

    Ok, was ich da herauslese, ist auf jeden Fall "Versuch macht klug". Cover für die Finnenboxen habe ich mir dann schonmal bestellt.


    Surfaholic danke für das Video, das ist echt interessant. Bei uns ist es oft heftig kabbelig, ich werde dann mal mit drei Finnen starten, vielleicht gibt das mehr Grip. Ach, alles einfach mal ausprobieren ;-)


    Ja, ich übe noch die Powerhalse. Werde ich dann auch mal mit unterschiedlichen Finnen-Set ups ausprobieren.


    Bei dem RRD FSW waren übrigens von Werk aus K4 Finnen dabei. Habe schon für ein anderes Board eine K4 Finne und bin erstaunt, wie gut die läuft - obwohl ganz offensichtlich Plastik und kein G10 oder Carbon.

    Moin zusammen,


    tja, es kam wie es kommen musste - plötzlich hat man den ersten Thruster ;) Bei mir konkret einen 78l RRD FSW.


    Ein paar Einsteigerfragen:


    Muss man sich für die Seitenfinnenboxen Cover holen, wenn man dann doch mal Single Fin fährt?


    Man kann die seitlichen Finnen verschieben (Slot Box). Habe sie jetzt erstmal ganz vorne montiert. Habt ihr Tipps für Einsteiger zur Finnenposition?


    Sonstige Tipps für's Thruster-Set-up?


    Warum ist Thruster ("Fsraster") eigentlich so schwer auszusprechen? ;)


    Fragen über Fragen.


    Auf den richtigen Wind für 78 l muss ich übrigens noch warten...

    Als Training für das Einleiten der Halse würde sich auch erst einmal Schlangenlinienfahren mit Fußsteuerung im Gleiten anbieten. Das macht vor allem auch Spaß 😊.

    Das mache ich sogar schon, auch manchmal so just for fun. Besonders mit meinem FSW bringt das Spaß :saint:


    So, jetzt am Wochenende versinken alle in der Hitzewelle und bei uns im Norden kommt frischer Wind. Da heißt es wieder üben!!!

    Neeein ich übe noch :D Sorry, der Thread geriet in den Hintergrund und ich habe nicht mitbekommen, dass hier weitergeschrieben wurde ;)


    Also ich habe herausgefunden, dass ich noch zu sehr über Segelsteuerung die Halse einleite und nicht genug über Fußsteuerung abfalle. Dadurch komme ich mit Segel und Füßen durch Tüddel und kann das ganze nicht mehr genug koordinieren.


    Zweitens gehe ich wohl mit zu wenig Speed in die Halse.


    Drittens stehe ich wahrscheinlich zu weit hinten, komme mit dem Bug zu hoch und dann säuft das Heck ab oder ich gerate halt ins Schlingern.


    In der Theorie alles einfach und offensichtlich - für viele Leute, die mich fahren sehen, auch, weswegen ich oftmals mit Ratschlägen überhäuft werde, wenn ich abgekämpft aus dem Wasser komme, was etwas nervig ist - aber das ist ein anderes Thema :D . Das alles auf dem Wasser zu kontrollieren und zu koordinieren ist dann schon eine andere Hausnummer und erfordert einfach Übung, Übung, Übung.


    Eine andere Sache ist da Board. Gerade gestern war ich bei 30 bis 32 Knoten draußen, mit meinem Board von 96 l und meinem Kampfgewicht von 53 kg. Da war das Board natürlich viel zu groß und ich hatte schon beim Fahren super wenig Kontrolle, Manöver haben auch kaum geklappt. Was nun? Da muss wohl ein ca. 76 bis 78 l Board her... Wieder Board kaufen... Herje :D

    Ich glaube, mit Gold oder generell der Orther Reede fährst du ganz gut. Tipp: früh da sein. Und wenn du dir eine frühe Uhrzeit ausgesucht hast, dann nochmal davon ne halbe bis dreiviertel Stunde früher anpeilen :D

    Könnte mir vorstellen dass da [vom Kiten] vielleicht schon der ein oder andere zum Wingen gewechselt hat, weil man da ja auch noch bei zu wenig Wind dümpeln kann. Noch dazu spart man sich den ganzen Stress mit den Leinen und ist nicht auf Starthilfe angewiesen...

    Vereint Wingen vielleicht die Vorteile vom Kiten (wenig Material) und Windsurfen (man kann immer noch nach Hause dümpeln)?

    Ich bitte um Entschuldigung, dass mein Thread hier so viel Zündstoff geboten hat. Das war nicht meine Absicht. Ich wollte die Entwicklung des Wassersports in einen zeitgeistlichen Kontext bringen und niemanden damit beleidigen.

    Am Ende geht es darum, was schon viele hier inzwischen geschrieben haben... Wir wollen alle viel Zeit und Spaß auf dem Wasser verbringen. Um Zeit und Spaß auf dem Wasser zu erhöhen, haben die Hersteller in den vergangenen Jahren viele Innovationen auf den Markt gebracht und arbeiten auch immer weiter daran, bestehende Konzepte zu verbessern. Am Ende ist es die Entscheidung von jedem und jeder Einzelnen von uns, sich dieses oder jenes Material zuzulegen oder in die eine oder andere Sportart mal reinzuschnuppern. Man muss schauen, wie viel Zeit, Geld und Platz im Auto oder in der Garage man dafür investieren möchte. Wie auch immer - am Ende treffen wir uns alle auf dem Wasser mit einem hoffentlich breiten Grinsen über geile Bedingungen ;-)

    Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Ich habe zugegebenermaßen das Wingen noch nicht ausprobiert. Habe aber auch das Gefühl, dass es im Low Wind Bereich nicht unbedingt früher losgeht als Windsurfzeug. Kiten habe ich mal probiert und habe es nach ein, zwei Aufprallern dann doch erstmal gelassen. Aber ich bin auch noch so viel am Üben beim Windsurfen, dass ich jetzt ungern parallel eine oder sogar zwei weitere Windsportarten anfangen möchte. Außerdem reizt mich am Windsurfen, dass man jede Session, auch noch nach Jahren, Fortschritte macht und dazu lernt. Bei mir sind die Themen gerade Halsen und Schlaufen, damit habe ich erstmal genug zu tun. Ich sehe aber auch, dass einige Leute früh mit dem Windsurfen wieder aufhören, weil sie die Geduld vielleicht nicht aufbringen wollen, die es dafür erfordert...

    Das Wingen ist bei uns am Spot auch zum hype geworden. Mal schauen, was daraus wird... es scheint auch ein Breiteres Publikum anzuziehen (mehr Kinder, Frauen).

    Moin Leute,


    mal eine Theorie, zu der jede/r gerne seinen/ ihren Senf dazugeben darf...


    Windsurfen war einer der ersten - wenn nicht DIE erste - Funsport-Art überhaupt. Ein riesen Hype, ich denke insbesondere in den 80er und 90er-Jahren. Mit großen Brettern, großen Dreieckstüchern. Mitte/ Ende der 90er wurde das Material dann etwas kleiner, aber es brauchte damals wie heute schon viel Platz in den Garagen und große Autos, um den Sport überhaupt betreiben zu können. Dann kam Ende der 90er/ Anfang der 2000er das Kiten dazu. Auch mit anfangs großen Brettern, aber die Materialschlacht war um Welten nicht so groß wie das Windsurfen. Beide Sportarten entwickelten sich in den nächsten zwei Jahrzehnten weiter - das Material wurde in beiden Fällen kleiner, leichter, handlicher. Ein Vorteil, den das Kiten sicherlich hatte und immer noch hat, war und ist der geringere Kraftaufwand und die steilere Lernkurve. Deswegen wechselten viele Windsurfer zum Kiten. Zunächst vielleicht als Leichtwindalternative, aber irgendwann wurde das Windsurfzeug dann ganz zu Hause gelassen.


    Tja und nun gibt es das Wingen. Auch verhältnismäßig einfach zu lernen, wenig Material - wenn auch die Boards mit den Foils nicht unerheblich groß sind. Außerdem scheint das Lernen noch ein klein wenig einfacher und mit weniger Gefahren verbunden als das Kiten. Wenn man den Kite verreißt, kann es schonmal übel ausgehen - während man sich vielleicht beim Wingen schnell vom Material trennen kann. Ja, es besteht Verletzungsgefahr durch das Foil, aber ich behaupte mal, das Risiko ist etwas geringer.


    Und nun erlebt das Wingen einen "Hype". Und nun kommt meine Theorie... Liegt es an unserem Zeitgeist von "alles muss schnell, einfach und leicht gehen" und möglichst "mit sehr wenig Frusterlebnissen", sodass die Leute die Hobbys eher danach auswählen und z.B. beim Windsurfen o.ä. nicht mehr auf den Sport an sich gucken sondern eher auf das viele Material, den großen Krafteinsatz und viele mögliche Frusterlebnisse, die man zumindest am Anfang in Kauf nehmen muss?


    Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

    Ich glaube, kaum etwas polarisiert so sehr wie der Surfbent. Also ich kann mich bis jetzt nicht über ihn beklagen... für jemanden wie mich, die noch unglaublich viel üben muss, ist das Ding ganz nützlich. Hab schon oft meinen Mast nach vorne knallen sehen und kurz vor der Brettspitze wurde er dann sanft zur Seite gelenkt...


    Ich war damit aber noch nicht bei 35 Knoten und mehr draußen, weil mich solch ein Wind derzeit noch überfordert. Ich war damit auch noch nicht in der Welle. Aber ich denke mir, wenn einem das Brett bei massig Wind und Wellen wegfliegt, ist es egal, ob ein Surfbent drauf ist oder nicht.

    Moin zusammen,

    vielen Dank für die vielen interessanten Beiträge.

    Ich bin auch der Meinung, dass es wirklich viel Kraft braucht, um zu einem Punkt zu kommen, bei dem man wirklich kraftsparend, ausdauernd und technisch gut fahren kann. Ein Beispiel kennen wir alle aus unserer Anfangszeit - wir haben alle lange, oft und mühsam das schwere Schulungssegel an der Aufholleine aus dem Wasser gewuchtet, bis wir den leichten Beachstart oder gar Wasserstart konnten, der den Rücken dann auch plötzlich enorm entlastet hat. Und bei plötzlicher Flaute müssen wir teilweise immer noch ein viel zu großes und schweres Segel aus dem Wasser wuchten - was Kraft benötigt ;) Und bis wir mit den kleinen Bretter easy-peasy zum Beach schlendern konnten, mussten wir auch die großen Schlachtschiffe zum Wasser hieven.


    Windsurfen entspricht am ehesten Kraftausdauer - das glaube ich auch. Zumindest beim Hobbysport. Bei den Slalom-Profis, die sich bei Mordswindstärken noch hinter 8er Segel stemmen, mag das anders aussehen. Aber wir brauchen wohl keine Maximalkraft, wohl aber eine gewisse Grundkraft und auch Ausdauer. Also ich merke nach dem Winter mit Krafttraining direkt die bessere Körperspannung und das Material trägt sich auch einfacher. Auch bei Böen, die ins Segel sausen, habe ich das Gefühl, besser gegenhalten zu können und sie sogar produktiv nutzen zu können :)


    Natürlich zählt vor allem die Zeit auf dem Wasser, aber Flautentage gibt es in Deutschland ja im Sommer genug. Und da kann man dann ja was für die Muckis tun ;)


    Aloha!

    Moin zusammen,


    ich habe mich in letzter Zeit etwas mit Muskelaufbau beschäftigt und mache seit ein paar Monaten auch regelmäßig Krafttraining. Ich merke dadurch erhebliche Fortschritte beim Windsurfen - was Körperspannung natürlich die Kraft an sich betrifft.


    Nun kann man ja auf unterschiedliche Weisen trainieren:

    • auf Maximalkraft ausgerichtet - d.h., größtmögliches Gewicht, wenige Wdh..
    • auf Kraftausdauer ausgerichtet - d.h. hohe Trainingsdichte,, leichtes bis moderates Gewicht, viele Wdh..

    Was würdet ihr sagen, entspricht dem Windsurfen? Ich habe das Gefühl, Kraftausdauer kommt schon sehr nah ans Windsurfen dran... Weil man bestenfalls lange Sessions fährt aber dafür auch beständig Kraft benötigt.


    Ich persönlich bin noch beim Einsteiger-Muskelaufbau, da ich bei meinen Muskeln quasi bei Null anfangen musste... aber wo könnte es mal hinführen? ;)


    Aloha!