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Plastikmüll im Meer

  • doubleheelslide
  • 30. September 2017 um 14:45
  • Joerge
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    • 28. Mai 2019 um 08:19
    • #221

    Zum Thema "der Verkäufer steht in der Verantwortung": falsch!

    Richtig, denn dies habe ich auch gar nicht geschrieben. (Vielleicht noch mal meinen Beitrag lesen)

    Zitat von Moschm

    Man kann die Verantwortung nicht einfach an den Hersteller abgeben.

    Man kann ihn aber auch nicht aus der Verantwortung rauslassen. Man sieht, was dann passiert. Ich bin kein Anhänger des "grünen" Gedankens: "Macht alles teurer beim Endverbraucher (oder designt ne neue Steuer) und bittet diesen zur Kasse für die vielen ökologischen Probleme, darüber wird dann Druck ausgeübt"

    Es ist in meinen Augen eben auch irgendwie feige, es wäre doch weitaus sinnvoller nicht am Ende der Kette (wenn alles schon produziert, verkauft, in Benutzung, als Müll vorhanden ist), sondern am Anfang anzusetzen und den Müllvermeidungsgedanken dort zu stärken und zu fordern.

    Sich über jene lustig zu machen, die den ungezügelten Konsumgedanken in Frage stellen, finde ich auch etwas "sehr flach". Über eine bedachtere Verwendung unserer nicht endlos vorhandenen Rohstoffe nachzudenken und unbequeme Fragen dazu zu stellen, ist natürlich für "Verkäüfer" ein persönlicher Angriff. Warum eigentlich?

    Zitat von Moschm

    In der Wirtschaft gibt es eine Regel:Was der Markt will, wird Produziert!

    Ist es so? Wenn durch den "freien Markt" Fehlentwicklungen eintreten, die die Gemeinschaft nicht tolerieren will, werden die Regeln für den "Markt" angepasst. Den wirklich "freien Markt" gab es nie und es wird ihn auch nie geben. Natürlich wäre es eine super Sache, wenn der Mensch nicht so ein unvollkomenes Wesen wäre und ein wirklich freier Markt mehr, als das Eigene, im Blick hätte. Da aber soche Utopien eben Utopien sind, werden Regeln und Rahmenbedingungen geschaffen.

    Zitat von Moschm

    Natürlich ist es extrem wichtig, dass eine entsprechende Entwicklung stattfindet, allerdings werden diese Entwicklungen nicht durch die Surfindustrie befeuert.

    Warum nicht? Gibt es da gar nichts? Nichts, was wir tun können?

    Oder haben wir es uns in unserer Wohlfühloase so gemütlich gemacht, dass unsere Trägheit es lediglich gestattet mit unserem empörten ökologischen Zeigefinger auf "Andere" zu zeigen / zu verweisen. Ist dies unser Anspruch?

  • Fjuri
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    • 29. Mai 2019 um 11:22
    • #222
    Zitat von Joerge

    Warum nicht? Gibt es da gar nichts? Nichts, was wir tun können?

    Man bräuchte neue Materialien, deren Entwicklung sich die relativ kleine Surfindustrie nicht leisten kann. Es werden ja schon selten mal Bretter mit Holzanteil hergestellt, aber so richtig sinnvoll scheint das nicht zu sein.

    Ein paar Ideen hätte ich, kann aber aufgrund mangelnder Kenntnisse nicht sagen, wie sinnvoll das wäre.

  • Joerge
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    • 29. Mai 2019 um 15:30
    • #223

    ja natürlich ist die "Surfindustrie" auf die größeren Player da irgendwo angewiesen.

    Aber ein klein wenig "Druck" auch auf sie bezüglich Müllvermeidung kann sicher nicht schaden.

    Je mehr sich zu diesem Thema Gedanken machen, um so besser.

    Vielleicht kann aber die Surfgemeinde etwas mehr Druck auf sich selbst ausüben und bewußter mit Müllvermeidung und Müll- nicht-hinterlassen umgehen (habe heute am Spot auch wieder erst mal 10 Min. Müll eingesammelt).

    An sich gibt es unendlich viele Möglichkeiten, wenn man sein eigenes tägliches Leben anschaut.

    Ich werde aber auf jeden Fall unseren heimischen Wertstoffhöfen (bzw Abfallberatung/Öffentlichkeitsarbeit nennen die sich hier) weiter auf den Zeiger gehen. Es ist da alles etwas zu nebulös.

    Meine zu entsorgenden Surfmaterialien künftig zum Wertstoffhof bringen, auch wenn man mir dafür eine Gebühr abverlangt und ich 30 km fahren muss. Natürlich würde ich gern wissen, was danach im Wertstoffhof (und weiter) damit passiert.

    Ich würde mich freuen, wenn so viele wie möglich künftig darauf verzichten die Restmülltonne voll zu stopfen und ihre Trägheit überwinden, um es so richtig (wie es derzeit möglich ist) im Wertstoffhof zu entsorgen.

    Vielleicht geht ja ein "abgetragener" Neo auch als Kleiderspende?:/

  • teenie
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    • 29. Mai 2019 um 17:25
    • #224

    Also meiner Meinung nach ist der Müllfaktor von Windsurfmaterial im Verhältnis zu anderem Müll, dem Müll bei der Herstellung und Transport oder vor allem dem CO2 Problem durch das fahren zum Spot vernachlässigbar.

    Da erzeugt der gemeine Surfer allein durch seine erhöhte Kalorienaufnahme nach dem Surfen mehr Müll (Snickers, Mcdoof, Müsliriegel, ...) übers Jahr gesehen.

    Also meine ganz persönliche Meinung: hier viel gelaber um wenig Ertrag...

    Grüße

    teenie

  • Django
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    • 29. Mai 2019 um 17:47
    • #225
    Zitat von teenie

    Also meiner Meinung nach ist der Müllfaktor von Windsurfmaterial im Verhältnis zu anderem Müll, dem Müll bei der Herstellung und Transport oder vor allem dem CO2 Problem durch das fahren zum Spot vernachlässigbar.

    Da erzeugt der gemeine Surfer allein durch seine erhöhte Kalorienaufnahme nach dem Surfen mehr Müll (Snickers, Mcdoof, Müsliriegel, ...) übers Jahr gesehen.

    Also meine ganz persönliche Meinung: hier viel gelaber um wenig Ertrag...

    Grüße

    teenie

    Wenn 10 kg Sondermüll (nur 1 Surfboard) Gelaber sind, dann sind aber unsere Plastiktüten erst recht „Gelaber“ ... 10 Kilo Plastiktüten

    kriege ich ja im Leben nicht zusammen. Und die kann man sogar noch einigermaßen recyceln.

    Aber es gibt ja jetzt „Stand-Up Paddeling“ und so werden jede Menge alte Bretter wieder „recycelt“. :D

  • Joerge
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    • 30. Mai 2019 um 12:28
    • #226

    Drüber reden ist besser, als es zu ignorieren.

    Auch wenn es nicht sofort und direkt Ergebnisse gibt, kann es Denkanstöße geben und mancher betrachtet sein eigenes Tun vielleicht differenzierter. Wer überschüssige Energien hat, dem Anliegen mehr Gewicht geben und aktiv statt passiv sein möchte, dem kann ich raten mal auf die Webseite der Deutschen Umwelthilfe (http://www.duh.de) zu schauen.

    Man mag die DUH kritisch sehen und sagen, war da nicht erst kürzlich was Negatives über die. Man sollte aber selbst den Kopf eingeschaltet lassen bei dieser Betrachtung. Die DUH ist für manchen "Einflüsterer" echt störend und ich finde, dass dies gut so ist.

  • doubleheelslide
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    • 9. Juni 2019 um 08:10
    • #227

    NZZ am Sonntag: Schweizer Plastik im Indischen Ozean? - 09.06.2019

    Quelle: http://www.nzz.ch bzw. http://Www.nzzas.ch

    PS 1: der im Artikel erwähnte Plastik Atlas 2019 ist hier (wusste nicht, wie hier einbetten):

    https://www.bund.net/fileadmin/user…katlas_2019.pdf

    PS 2: hatten am Mittwoch hier auf Samos Flaute und gingen Standup Paddeln - bei guter Sicht im Wasser fuhr ich im Schnitt alle 2m an einem halb zersetztes Plastikteil vorbei. Wir haben uns da schon in eine verdammte Scheisse geritten.

    Zitat

    Schweizer Plastik im Indischen Ozean?

    Der Schweiz fehlt die Infrastruktur, um verschiedene Plastiksorten zu rezyklieren. Der Müll wird in Deutschland aufbereitet – und kann ins Meer gelangen

    Laurina Waltersperger

    Plastik verschmutzt die Meere. Mittlerweile treiben fünf gigantische Müllstrudel aus Kunststoff in den Weltmeeren.

    Sie liegen weit weg von der Schweiz. Doch auch hierzulande gibt es Probleme beim Recycling von Plastik. In der Schweiz fallen jährlich etwa 800000 Tonnen Plastikabfall an. Über 80 Prozent werden in Kehrichtanlagen verbrannt. Gerade einmal 10 Prozent werden rezykliert. Fast die Hälfte davon sind PET-Flaschen.

    Der Rest besteht vorwiegend aus Industrieplastik. Etwa 5000 Tonnen Plastik kommen aus gesammelten Haushaltsabfällen. Hier handelt es sich meist um Plastik, das in der Schweiz nicht verarbeitet werden kann. Die Ware geht zur Sortierung und Aufbereitung nach Deutschland. Das birgt Risiken: Das Schweizer Plastik kann über die deutsche Grenze hinaus nach Asien und damit auch ins Meer gelangen. Wie eine neue Studie zeigt, ist Deutschland der drittgrösste Plastikexporteur. Politiker und Verbände von links bis rechts fordern nun mehr Massnahmen beim Recycling.

    «Die Schweiz muss dringend ihre Recycling-Kapazitäten ausbauen, damit mehr Plastik im Land sortiert und verarbeitet werden kann», sagt Markus Tonner, Geschäftsleiter von Inno-Recycling. Die Thurgauer Firma ist eines von drei Unternehmen, die in der Schweiz Plastik rezyklieren. Für gewisse Plastikarten fehle es der Schweiz an der Infrastruktur, diese zu verwerten. Dieser Plastik, dazu zählen Lebensmittelverpackungen, gelangt zur Aufbereitung ins Ausland.

    Massnahmen notwendig

    Die Schweiz nimmt dann einen Teil des aufbereiteten Plastiks wieder zurück, um aus diesem Produkte herzustellen. Ein

    Beispiel dafür sind Kabelschutzrohre für den Strassenbau. Dabei handelt es sich jedoch nicht immer um den Kunststoff, der die Schweiz als Plastiktüte verlassen hatte. Für umweltbewusste Konsumenten bedeutet das: Wer den Plastik vom Müll trennt, hat keine abschliessende Gewissheit, dass sein Joghurtbecher hierzulande als Kabelschutzrohr wiederverwertet wird. Der Becher kann über den Weg nach Deutschland auch im Indischen Ozean landen. Denn bis jetzt gibt es keine Deklarationspflicht für Plastik. Wie die Studie «Plastikatlas 2019» der Heinrich-Böll-Stiftung diese Woche zeigt, ist Deutschland nach den USA und Japan der drittgrösste Plastikexporteur. Deutschland exportiert etwa 14 Prozent seines gesammelten Plastiks. Der meiste Müll geht nach Malaysia. «Gerade vor dem Hintergrund muss die Schweiz ihre Plastikströme noch genauer dokumentieren», sagt Tonner. Ihm seien keine Fälle bekannt, bei denen Schweizer Plastik im Meer landete. Die Schweiz arbeite zurzeit an einer Zertifizierung. Im Mai haben sich über 180 Staaten an der Plastikkonferenz in Genf verpflichtet, ab 2021 eine Zollkontrolle für Plastik einzuführen.

    Es brauche bessere Massnahmen, sagen auch Politiker. CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt forderte den Bundesrat diese Woche in einem Postulat auf, endlich Recycling-Daten zu erheben, die die Schweizer Leistung im internationalen Vergleich zeigen. «Der Bundesrat muss darlegen, wie er sicherstellt, dass Plastik nicht exportiert wird und im Meer landet.» Die Schweiz sei vorbildlich beim Recycling von Glas und Papier, das müsse ihr auch beim Plastik gelingen, sagt Felix Müri (svp.), Vizepräsident der Umweltkommission des Nationalrats. Diese Meinung teilt auch Christian Wasserfallen (fdp.).

    Politiker fordern Quote

    Doch davon ist die Schweiz noch weit entfernt. Hierzulande ist der Abfall Sache der Kantone. Die setzen bisher vor allem auf Verbrennen: Der Löwenanteil des Plastiks landet in den Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA). Das finden viele Kritiker aus ökologischer Sicht stossend. Rainer Bunge, Professor für Umwelttechnik an der Hochschule Rapperswil, ist ein Verfechter des Verbrennens. Doch auch er sagt: «Recycling ist ökologisch am besten. Aber nur, wenn das Sammelgut, wie bei den PET-Flaschen, von verwertbarer Qualität ist.» Viele Verpackungen bestehen aus minderwertigerem Plastik. Hier sei die Wiederverwertung zu teuer.

    Doch das Verbrennen hat einen grossen Nachteil: Schweizer Kehrichtverbrennungen stossen jährlich über vier Tonnen CO2 aus. Rund die Hälfte stammt von fossilen Materialien, mitunter Plastik. Eine direkte CO2-Reduktion ist nur möglich, wenn weniger verbrannt wird. Der Branchenverband sagt dazu: «Die KVA reduzieren indirekt CO2, indem sie Strom und Fernwärme liefern.» Die «thermische Verwertung» sei reine Beschönigung, sagen die Gegner. «Zahlreiche Studien zeigen, dass die Schweiz jährlich mindestens 280000 Tonnen CO2 einsparen könnte, wenn sie mehr rezyklieren würde», sagt Felix Meier von der Umweltschutzorganisation Pusch.

    Auch unter Politikern formiert sich Widerstand. «Mit der gesetzlichen Bestimmung liegt das Monopol zur Abfallverwertung bei den Verbrennungsanlagen», sagt die grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley. Der Markt müsse liberalisiert werden, damit die Recycling-Industrie in der Schweiz überhaupt wachsen könne. Chevalley ist für eine nationale Recycling-Quote. Diese unterstützt auch SP-Nationalrat Roger Nordmann: «Eine Quote ist sinnvoll, damit endlich auf nationaler Ebene nach Lösungen gesucht wird.» Es brauche die Zielvorgabe, sagt auch Adèle Thorens, Nationalrätin der Grünen. «Ebenso wichtig ist aber ein ganzheitliches Vorgehen, das Überkapazitäten bei den KVA abbaut und in die Reduktion sowie das Recycling von Plastik investiert.»

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 09.06.2019

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    • 10. Juni 2019 um 22:58
    • #228

    Hallo Zusammen,

    ich halte mich aus diesen Themen normalerweise raus, weil ich Sie für zu stark polarisiert halte, durfte aber kürzlich an einer Diskussion "teilnehmen" die mein Interesse geweckt hat.

    Ich habe 2 Thesen daraus mitgenommen und ein bisschen recherchiert, die ein anderes Licht auf die Sache werfen, als das "normale" Blätterrauschen.

    1. Der private Plastikverbrauch ist zwar sinnvollerweise zu hinterfragen, ist aber in Relation zu gewerblicher Nutzung verschwindend.

    2. Und das fand ich schon krass. Der Plastikmüll im mehr ist wohl 1 zu 1 eine Folge unserer Mülltrennung/ Rücknahmeverpflichtung. Stichwort "Müllexport".

    Grüße, FZ

  • Tolion
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    • 11. Juni 2019 um 10:49
    • #229

    im Mehr oder im Meer?

    Wer im Handwerkbereich tätig ist wird deine erste These täglich zu Gesicht bekommen , grade wenns im Medizinischen ist. Alles ist seperat verpackt bei uns gingen täglich Kontainer Plastik weg. Kleinste Teile 3 fach verpackt in PLastik. Selbst Artikel die nicht gebraucht wurden werden wegen des verfalls weggeschmissen. Kontainerweise. Dagegen sind die 2 Tüten Hausmüll ein Witz. Aber irgendwo muss man anfangen. Und wie man weiß ist die Industrie immer die letzte die was ändert spätestens dann wenn der Konsument nicht mehr kauft.

  • FZ66
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    • 11. Juni 2019 um 22:00
    • #230
    Zitat von Tolion

    im Mehr oder im Meer?

    äh, war schon spät ... :)

  • CHARON
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    • 14. Juni 2019 um 14:35
    • #231

    Das mit dem "irgendwo muss man ja anfangen" stimmt schon, allerdings nur insofern, als das natürlich ein verschwindend kleiner Beitrag ist, der das Problem nie in den Griff bekommen wird. Tatsächlich müssten wir nämlich endlich damit aufhören, dermaßen über unsere Verhältnisse zu leben und das noch dazu auf Kosten anderer, müssten uns massiv einschränken.

    Mülltrennung ist zwar schön und gut, aber nicht gut dabei ist das Gefühl, dass wir damit ja eh was getan haben und daher die ganzen Wegwerfartikel einfach weiterkaufen können.

  • User698
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    • 18. Juni 2019 um 21:05
    • #232

    Barr Spanier stellt ein interessantes projekt vor zum thema (hoffe das ist hier neu...)

    Barry Spanier Balleen

  • doubleheelslide
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    • 10. Januar 2021 um 08:05
    • #233

    Plastic Offset Programm (POP): Starboard‘s Action to limit our environmental impact:

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    https://blue.star-board.com/projects/plastic-offset-program/

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    • 14. Januar 2021 um 09:48
    • #234
    Zitat von Tolion

    im Mehr oder im Meer?

    Wer im Handwerkbereich tätig ist wird deine erste These täglich zu Gesicht bekommen , grade wenns im Medizinischen ist. Alles ist seperat verpackt bei uns gingen täglich Kontainer Plastik weg. Kleinste Teile 3 fach verpackt in PLastik. Selbst Artikel die nicht gebraucht wurden werden wegen des verfalls weggeschmissen. Kontainerweise. Dagegen sind die 2 Tüten Hausmüll ein Witz. Aber irgendwo muss man anfangen. Und wie man weiß ist die Industrie immer die letzte die was ändert spätestens dann wenn der Konsument nicht mehr kauft.

    Genau das ist das Problem. Ich verstehe, dass im Gesundheitsbereich mit anderen Mitteln gearbeitet werden muss. In anderen Bereichen ist so viel Verpackung aber einfach unnòtig. Klar ist dsa billiger aber da muss die politik halt endlich mal mit regulierungen eingreifen.

  • vipcop
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    • 15. Januar 2021 um 11:15
    • #235
    Zitat von doubleheelslide

    Plastic Offset Programm (POP): Starboard‘s Action to limit our environmental impact:

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    https://blue.star-board.com/projects/plastic-offset-program/

    Ein wunderbares Beispiel für Greenwashing <X

    Erinnert an die geniale Idee Plastikmüll um den Globus zu verschiffen, um damit in Asien Outdoorjacken zu produzieren, damit sich die Wanderfreunde, die um die Welt jetten, besser fühlen können, wenn sie auf den Gipfeln der Erde ihren Müll hinterlassen.

    Wäre schön wenn Starboard nicht mit Herr Prien einen weiteren Marketinsabbler, der jetzt in jedem Video fünfmal sustainable sagt, angestellt hätte, sondern jemand der ihnen erklärt, dass es für die Welt besser ist haltbare Boards zu produzieren und nicht ständig neue Modelle auf den Markt zu werfen.

    Dass selbst halbwegs gebildete Menschen immer wieder von den Maschen solcher Unternehmen blenden lassen, zeigt einfach nur, dass Sie betrogen werden wollen um den eigenen Lebensstil zu rechtfertigen und dabei kein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

  • doubleheelslide
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    • 15. Januar 2021 um 11:44
    • #236

    Hi Vipcop

    Starboard hat bisher 83'000kg Plastik eingesammelt - oder 470kg pro Tag - oder 1.1kg pro Board. Wieviel hast du gesammelt?

    Wer ist halbwegs gebildet und lässt sich blenden?

    Klar ist auch immer eine gehörige Portion Marketing dabei. Wenn aber unter dem Strich bzgl. Umwelt ein Ticken besser gearbeitet wird, dann ist das schon etwas. Da darf man auch im Sinne von "Tue gutes und sprich darüber" darüber reden. Starboard sagt von sich selber, dass sie ebenfalls zum Plastikvolumen beitragen. Und ja, das Marketing von Starboard ist sehr gut - muss ich zugeben. Ich falle aber auf nichts rein. "Greenwashing" (d.h. kein echter Beitrag für die Umwelt) finde ich jedoch ein hartes Urteil, ohne mehr darüber zu wissen. Nur schon die Diskussion darüber leistet einen Betrag - Plastikmüll sammeln kann jeder von uns am Beach - das hatten wir aber schon mal.

    Gruss, Andy

  • vipcop
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    • 15. Januar 2021 um 12:00
    • #237
    Zitat von doubleheelslide

    Hi Vipcop

    Starboard hat bisher 83'000kg Plastik eingesammelt - oder 470kg pro Tag - oder 1.1kg pro Board. Wieviel hast du gesammelt?

    Wer ist halbwegs gebildet und lässt sich blenden?

    Klar ist auch immer eine gehörige Portion Marketing dabei. Wenn aber unter dem Strich bzgl. Umwelt ein Ticken besser gearbeitet wird, dann ist das schon etwas. Da darf man auch im Sinne von "Tue gutes und sprich darüber" darüber reden. Starboard sagt von sich selber, dass sie ebenfalls zum Plastikvolumen beitragen. Und ja, das Marketing von Starboard ist sehr gut - muss ich zugeben. Ich falle aber auf nichts rein. "Greenwashing" (d.h. kein echter Beitrag für die Umwelt) finde ich jedoch ein hartes Urteil, ohne mehr darüber zu wissen. Nur schon die Diskussion darüber leistet einen Betrag - Plastikmüll sammeln kann jeder von uns am Beach - das hatten wir aber schon mal.

    Gruss, Andy

    So viel wie ich tragen kann, bei jedem Strandspaziergang. Ich gehe damit aber nicht hausieren und sage anderen, sie sollten mein Produkt kaufen damit ich weiter mache.

    Mein Posting bezog sich nicht auf dich. Ich kenne dich nicht. Ich erlebe es einfach im Bekanntenkreis und habe mich vor etlichen Jahren mit dem Phänomen an der Uni beschäftigt.

    Die Diskussion um "Bio" Harze etc. wurde hier und an anderer Stelle ja auch bereits geführt.

    Ich finde es gut, wenn sich Unternehmen dessen bewusst sind, welche Emissionen bei ihren Tätigkeiten entstehen und versuchen diese zu optimieren. Die Maßnahmen von Starboard dienen augenscheinlich ausschließlich dem eigenen Image und sind kein ernsthafter Versuch das Problem anzugehen.

  • vipcop
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    • 15. Januar 2021 um 12:07
    • #238

    Die Disskusion ist absolut wünschenswert. Wenn sie aber auf Basis von Augenwischerei geführt wird, bringt sie uns nicht vorwärts. Es gibt einige Beispiele der letzten Jahre die zeigen, das vermeintlich "grüne" Produkte alles andere als gut für unseren Planeten sind.

    Dazu kommen dann noch weitere Dinge wie z.B. Rebound Effekte, die man einfach auf dem Schirm haben muss.

    Der Nachhaltigkeitsbegriff wird momentan einfach inflationär genutzt und sorgt für viele falsche Vorstellungen beim Verbraucher.

  • acidman
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    • 15. Januar 2021 um 12:46
    • #239

    gerade wurden die Zahlen von Deutschlands Müllexporten veröffentlicht.

    War wohl knapp eine Million Tonnen. Allein Malaysia 120000 Tonnen.

    Unser Müll hat da nix zu suchen.

    Totalversagen der Politik

  • acdipa
    Surfen und surfen lassen
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    • 15. Januar 2021 um 13:15
    • #240

    Absolut richtig. Da bin ich ganz deiner Meinung.

    Nur, wenn diese Länder Millionen für das Recyceln bekommen, dann sollen sie auch bitte recyceln und nicht einfach alles in Massen in Wassernähe liegen lassen.

    Und genau hier gebe ich unserer Politik die Schuld. Auch eine Kontrolle des Recycelns muss vor Ort geschehen.

    Fakt ist doch auch, dass sich einige Unternehmen in diesen Ländern sehr an diesem Müll bereichert haben, ohne Verantwortung zu übernehmen.

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