Posts by Fjuri

    Ich war selber noch nicht zum Surfen da, aber wenn ich da war, habe ich die Surfer meistens auf der Halbinsel bei Stöbnitz (auf der erlaubten Seite) gesehen. Das waren aber nicht auch bei Wind besonders viele. Allerdings konnte ich nur den Westteil übersehen. Nach Seewassers scheinen die Einstiege eher im Osten zu sein.

    Ich komme einfach nicht weg von dem Thema. =O

    Ja, der Beitrag war in der Diskussion unpassend und könnte falsche verstanden werden. Mein Fehler.

    Die Tatsache, die hinter dem Beitrag stand ist, dass 'rechts' und 'links' politische Spektren sind, die ihre Berechtigung haben und in einer Demokratie bis zu einem gewissen Punkt zu tolerieren sind, auch wenn man die Meinung nicht teilt. Ab einem gewissen Punkt sind dann politische Spektren nicht mehr zu tolerieren. Das gilt bei natürlich rechts genauso wie bei links. Ich wollte nicht den Eindruck machen, als sähe ich das anders.

    Sonst hätte ich es ja nicht erwähnt ;-)

    Du musstest mit Salmonellenvergiftung arbeiten? ;)

    Internet war 1989 noch Fehlanzeige....genau wie Twitter, WhatsApp oder so was.

    Das würde ich mir fast wünschen… Wie gesagt ist für mich das Problem nicht nur, die ganze Zeit drinnen zu sein, sondern auch noch stundenlang am Computer arbeiten zu müssen.


    Aber gut, dass verneige ich mich virtuell vor dir. Du bist wohl mental stärker als ich (oder einfach ein größerer Nerd :P).

    (Wobei es bei mir bis zwei Wochen noch ganz gut ging.)


    Welches Gesundheitsamt?

    Bayern.

    Wie kommst du auf 3-4 Wochen?

    Nicht ich komme auf drei bis vier Wochen, sondern das Gesundheitsamt kommt auf über vier Wochen (30 Tage). Ich werde jetzt hier nicht die Details veröffentlichen, aber ich habe hier schriftlich die Quarantäneanordnung für 24 Tage liegen, zusätzlich kam am Mittag des ersten freien Tages die Anordnung für weitere sieben Tage. Es liegt übrigens nicht daran, dass ich seit einem Monat positiv wäre.

    eine Eklärung würde ich schon verlangen.

    Eine Erklärung habe ich natürlich bekommen. Die ist zwar nicht vollkommen logisch, aber so ist aktuell die Gesetzeslage.

    Wie gesagt, es geht mir nicht um die Quarantäne an sich. Corona ist gefährlich und Quarantäne nach aktuellem Wissen notwendig. Mich stört, dass die einfache(n) Lösung(en) zur Abmilderung der Quarantäne nicht umgesetzt und anscheinend nichtmal überlegt werden. Ich sehe es schon als angemessen an, dass sich der Staat, wenn er schwere Maßnahmen verhängt, auch Gedanken darüber macht, wie man das möglichst verhältnismäßig umsetzen kann.

    Deshalb halte ich mich wieder zurück.

    Die offenen Fragen wollte ich noch beantworten. :saint:

    Aber es wird nicht für jeden die persönlich beste Lösung geben, sondern nur eine insgesamt für die Allgemeinheit.

    Das fordere ich ja auch nicht. Aber wenn es möglich ist, ständig neue Verordnungen und Gesetze zur Einschränkung der Freiheit zu erlassen und Kontrollen der Einhaltung durchzuführen, muss es auch möglich sein, Erleichterungen für die Eingeschränkten einzuführen. In meinem Fall würde es reichen, wenn ich an zwei Tagen pro Woche für eine Stunde raus dürfte. Das ist wirklich nicht schwer zu organisieren und im Vergleich zu den massiven (leider notwendigen) Einschränkungen absolut angemessen und angebracht.

    Leipzig zeigt eindeutig, wer bei dieser Partnerschaft gewinnt oder verliert.

    Wo im September mehrere Tage lang linke gewalttätige Krawalle waren?

    Ich bleibe bei meiner Meinung, wenn sich echte Corona Kritiker mit rechten Extremisten gemein machen, verlieren sie jede Akzeptanz bei mir.

    Das kann man so sehen und tut die Politik oft auch. Nur darf man sich dann nicht wundern, wenn es bei denen einen Zulauf an Unakzeptierten gibt.


    Mein Problem und die Probleme vieler anderer verschwinden nicht dadurch, dass manche sie nicht verstehen. Bis vor einem Monat hätte ich es wahrscheinlich auch nicht verstanden und trotzdem erlebe ich es jetzt.

    Wenn es eine Seite gibt, die die Probleme ignoriert oder herunterspielt und eine, die die Probleme ernst nimmt oder zumindest in Richtung der Lösung der Probleme agiert, welcher Seite wird sich jemand mit einem Problem wohl anschließen?

    Ich hatte bisher Glück und bin deshalb noch nicht den Extremisten zugetan, aber ich denke mir, dass das bei anderen, die vom Staat schon öfter im Stich gelassen wurden, durchaus anders sein kann.

    Das ist nicht gut, ist aber nicht denen anzulasten, deren Probleme ignoriert wurden.


    Und wir drehen uns wieder im Kreis und ich glaube, ich habe alles gesagt, was ich wollte. Deshalb halte ich mich wieder zurück.

    irgendwie übertreibst du ein wenig. Es werden nicht alle als Spinner dargestellt. Es ist aber schwer die zu trennen wenn alle durcheinander laufen.

    Wenn das so ist, ist es ja gut. Ich glaube, das sehen aber nicht alle so.

    Dann würde ich aber bei den entsprechenden Stellen mal kritisch nachfragen, ob das wirklich so gemeint ist. Manches muss man dann doch selber machen und nicht warten bis der Staat alles regelt.

    Natürlich bin ich mit dem Gesundheitsamt in Kontakt. Die Bearbeiterin hat sogar noch bei der Amtsärztin nachgefragt, aber aktuell ist die Gesetzeslage so. Wie gesagt, es sind insgesamt sogar über vier Wochen.

    1989 hatte ich eine Salmonellenvergiftung, da war das sehr ähnlich.

    Und da hättest du rausgekonnt und gewollt, aber durftest nicht? In einer kleinen Wohnung? Und musstest du während der Zeit jeden Tag acht Stunden konzentriert arbeiten?

    Das Problem ist, dass es auch anders ginge, aber nicht gemacht wird.

    Ich musste auch schon 24 Stunden ohne Getränke auskommen. Trotzdem würdest du dich wahrscheinlich auch beschweren, wenn dir jemand sagen würde, du könnest zwar etwas trinken, aber aus ausschließlich organisatorischen Gründen darfst du nicht.


    Bei mir geht es tatsächlich noch, aber jeden Wochentag acht Stunden am Computer zu sitzen ohne irgendeinen Ausgleich dafür zu haben, ist nicht leicht und wird es auch nicht dadurch, dass das runtergeredet wird.


    Es gibt sicher auch viele, die damit kein Problem hätten, die freiwillig im abgedunkelten Zimmer vor dem Computer sitzen. Ich brauche aber Ausgleich zum ständigen Sitzen vor dem Computer.

    Ich bleibe dabei, Du "jammerst auf hohem Niveau"

    Das "Jammern" über Querdenker, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Rechts- und Linksextremistische Ausschreitungen ist nach der Sichtweise auch nur Jammern auf hohem Niveau. Wir haben keine bewaffneten Milizen, wir haben keine schweren Militärwaffen in der Bevölkerung, wir haben keinen Bürgerkrieg.

    Heißt das jetzt, dass das alles nicht so schlimm ist, dass man es ignorieren oder runterspielen soll?

    Meiner Meinung nach nicht. Wenn man die Probleme ignoriert, werden sie meiner Meinung nach nicht verschwinden, sondern eher noch größer werden.

    Ich kann gut verstehen, dass das nicht angenehm ist, aber gleichzeitig ist das auch ein wenig "mimimi", oder ?

    Hast du sowas schonmal mitgemacht? War dir schonmal wochenlang verboten, drei Zimmer zu verlassen?

    Wie gesagt, schlimmer geht immer. Aber in den Fall ist es so, dass es eine einfache Lösung gäbe.

    Und genau das meine ich. Massive Einschränkungen werden auf die Schnelle eingeführt, aber einfache Verbesserungen mit großer Wirkung gibt es nicht.


    Als Bürger hat man in irgendeiner Art Verantwortung für seine Mitmenschen, aber auch der Staat hat Verantwortung für seine Bürger. Und wenn der Staat von den Bürgern massive Einschränkungen fordert, ist er auch dafür verantwortlich, soweit möglich Ausgleich dafür einzuführen.

    Natürlich kann der Staat diese Verantwortung ignorieren, und das tut er auch teilweise (bis eben der Protest zu laut zum ignorieren wird), aber dann kann man auch den Bürgern keinen Vorwurf machen, die ihre Verantwortung ignorieren.

    Such doch bitte auch mal die Verantwortung bei den Mitbürgern, die sich über die Regeln hinwegsetzen......

    Die sind nicht verantwortlich, dass ich wochenlang in Quarantäne bin. Corona ist ein globales und gesamtgesellschaftliches Problem. Das liegt nicht nur an irgendwelchen Unverantwortlichen.


    Diese Haltung, die ich auch manchmal in der Politik sehe und die aus den Entscheidungen durchscheint, ist eines der Hauptprobleme. Wer Probleme durch Corona hat und darauf aufmerksam macht, ist eben nicht automatisch ein Spinner, Extremist oder Unverantwortlicher.

    Und dadurch, dass man diese mit den Extremisten gleichstellt, wird das Problem größer, nicht kleiner.


    Wie mal jemand in einem anderen Forum schrieb: Wenn man ständig Leute in die rechte Ecke stellt, darf man sich nicht wundern, wenn da irgendwann ganz viele stehen.

    Die (politische) Mitte muss deren Sorgen und Probleme ernstnehmen, damit nicht deren einzigen potentiell Verbündeten die Extremisten sind.

    Chantale: Mir geht's langsam echt beschissen und das Gesundheitsamt sagt nur, ich soll zuhause bleiben.

    Genau darum geht es mir. Nach aktuellen Stand dauert meine Quarantäne insgesamt über vier Wochen (nochmal verlängert). Es ist eine große Belastung, wochenlang in einer Wohnung eingesperrt zu sein. Es wäre nur ein kleiner Aufwand von Seite des Staates, zum Beispiel einen Park täglich für eine Stunde für Quarantänepersonen zu reservieren, vielleicht mit Kontrolle, dass der Abstand eingehalten wird. So gäbe es auch für Personen in Quarantäne mal die Möglichkeit, ein bisschen Sonne abzukriegen. Im Vergleich zum großen (Grundrechts-)Eingriff des Verbots, die Wohnung zu verlassen, wäre der Aufwand dafür fast vernachlässigbar, hätte aber eine große positive Auswirkung.

    Aktuell ist die Lage aber 'das Verlassen der Wohnung ist nicht vorgesehen'.

    Das meine ich. Massive Grundrechtseingriffe, werden problemlos beschlossen, aber einfache Mittel, um diese Eingriffe abzumildern, werden nicht umgesetzt.


    Dass es auch deutlich schlimmer geht, ist dabei kein Argument. Damit könnte man jedes Problem abwiegeln.

    Aber mit sog. Verschwörungstheoretikern und/oder Rechtsradikalen zusammen marschieren kann und sit nicht gut.

    Definitiv.

    Leider werden von der Politik Probleme der Bürger nur beachtet, wenn sie eine (politische) Gefahr für die Politiker werden. Da zum Beispiel eine mehrwöchige Quarantäne wohl eher die Ausnahme ist und es zum Beispiel auch keine so große Dichte an Clubbetreibern gibt, kommt die kritische Masse nicht zusammen.

    Wenn der Staat auch Einzelfälle betrachten würde, wäre es nicht nötig, mit Spinnern zu 'kooperieren'. Das ist aber eben leider oft nicht der Fall.


    Und bevor mir jemand an den Karren pinkeln will (sagt man doch so, oder?): Ich bin brav in Quarantäne und war nur in den zwölf Stunden zwischen Ende der einen und Information über die Verlängerung mal draußen.


    Aber auch mal Positives: Nach Wochen in der kleinen Wohnung war es so schön, mal wieder in der Sonne im Wald zu stehen. :)

    Das die Medien über die Leipzig Demo von 20.000 Spinnern und Nazis berichten?

    Es ist schliesslich nichts neues, das es in einer derartigenGrössenordnung rechte Extremisten in DE gibt.

    Das ist hier ein großes Problem. Dass jeder, der anders denkt, sofort ein Spinner bzw. Nazi ist. Das ist genau das, was ich einige Seiten vorher gemeint habe. Der Begriff Nazi wird verwendet, um andere Mundtot zu machen und dadurch wird diese Bezeichnung für die echten, schlimmen Nazis verwässert.

    Das ist ja das lustige. ich bin sicher, wenn die Organisatoren der „Querdenker“ an der Macht gewesen wären, hätten sie

    die Pandemie im Frühjahr laufen lassen und nach 100.000 Todesfällen genau das selbe gemacht wie unsere Politiker.

    Unsere Politiker säßen in großen Unternehmen und würden sich über die Maßnahmen aufregen. :D

    Kann sein. Aber wie gesagt, ich bin stark der Meinung, dass Querdenker und ähnliche nicht so stark wären, wenn der Staat nicht so einen Mist machen würde.


    Wie gesagt, ich sage nicht, dass die Verschwörungstheoretiker recht haben. Aber die Sympathie für die kann ich gut verstehen.

    wenn da so ein Pfosten seine Theorien über Impfzwang, Bill Gates oder Ähnliches raushaut.....nunja.

    Das ist klar und da stimme ich dir zu. Trotzdem gibt es ja auch einen Grund für deren Erfolg. Sicher sind einige (nicht wenige) davon Spinner, denen es nur darum geht, irgendwie Ärger zu machen. Aber sicher nicht alle.


    Man merkt halt, dass es dem Staat nicht um die Bürger geht. Die Zahlen sollen schön sein, aber die Menschen die dahinter stehen interessieren kaum. Damit wird der Grundstein für ein Misstrauen gelegt, was dann dazu führt, dass sich Bürger nach Alternativen umsehen. Davon profitieren halt andere und das müssen nicht unbedingt die besseren sein.


    (Wenn ich 'Staat' schreibe, meine ich die Verantwortlichen auf staatlicher Seite. Wer das ist, hängt von der Situation ab.)

    Das sehe ich (fast) komplett anders. Es geht nicht um gut oder böse......

    Man muss nicht selber betroffen sein? Ok, kann sein.

    Aber der Staat geht mit der Krise so beschissen um, dass das Entstehen von Protesten absolut kein Wunder ist.

    Aktuell im Ärger bin ich auf der Seite der Protestierenden. Das wird sich wahrscheinlich morgen wieder gelegt haben, aber die Protestierenden sind auch nicht schlechter als der Staat. Nur dass der Staat viel mehr Macht hat.

    Ich finde es erschreckend, wie viele Deppen (Verschwörungstheoretiker) unterwegs sind.....

    Viel erschreckender ist aber, dass 'der Staat' (wer auch immer verantwortlich ist), anscheinend alles tut, um denen Zulauf zu bescheren. Ich denke, man muss erstmal selber betroffen sein, um zu merken, dass nicht auf der einen Seite der Staat als der Gute und auf der anderen Seite die "Verschwörungstheoretiker", "Radikalen", "Querdenker" als die Bösen stehen.

    Ich denke, die Regierung muss langsam aber dringend etwas ändern. Man kann Menschen nicht ewig in Quarantäne schicken und alleine lassen. Wie ich schrieb, waren es bei mir über drei Wochen. Ich habe das Glück, dass wir eine noch einigermaßen große Wohnung haben, aber wenn ich mir vorstelle, drei Wochen in meinem ehemaligen WG-Zimmer festzusitzen… Drei Wochen lang auf 14 m^2 ohne einen Sonnenstrahl mit Blick auf eine dunkle Wand.

    Ich merke auch, wie ich langsam anfange die Radikalen zu verstehen. Ich hoffe, dass sich das bei mir nicht weiterentwickelt. Irgendwann ist aber auch die Belastungsgrenze erreicht. Vor ein paar Wochen hätte ich das wohl noch als Spinnerei abgetan, aber wenn man es mal selber erlebt, kann sich die Meinung auch mal ändern.

    Wo ist die Grenze? Wer zieht die Grenze? Der Staat? Irgendwelche Leute in Foren? Der normale Menschenverstand? Die Fakten? Das Gewissen? Die Größe des Bedürfnisses?

    Das ist eines der großen Probleme. Darüber habe ich letztens mit meiner Freundin gesprochen, als wir beide in Quarantäne waren. Wir wohnen in einem ganz kleinen Dorf. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir abends jemanden auf der Straße oder im Wald treffen, ist sehr gering. Rein logisch könnte uns als erlaubt werden, rauszugehen.

    Dann beschwert sich aber der nächste, der in einem größeren Dorf wohnt. Also müssten alle, die in kleinen Dörfern leben rausgehen dürfen.

    Dann beschwert sich der Städter, der in seiner Nebenstraße nachts niemanden trifft, dass er dann doch auch raus darf. Daraufhin will der, der in der Innenstadt in einer Fußgängerzone wohnt, auch raus.

    Das würde am Ende bedeuten, dass alle Erkrankten raus dürften.


    Wenn die Menschen vernünftig wären, bräuchte man so harte und unflexible Regelungen nicht. Das sind sie aber nicht. Deshalb braucht man auf die Schnelle eindeutige ("wasserdichte") Regeln. Eine davon ist eben 'Wer krank ist, bleibt in Quarantäne'.

    Ich weiss auch nicht, wie man das regeln soll, dass das Gesundheitswesen besser entschädigt wird.

    Die Verrechnungssätze müssten halt angemessen sein. Dass Krankenpfleger mit angemessenem Gehalt eingerechnet werden, dass so viel Personal eingeplant wird, dass auch in Krankheitsfällen noch genug da ist, dass die Geräte mit realistischen Kosten bezahlt werden.


    Und woher soll man das Geld nehmen? Beispiele wurden ja schon genannt. Man könnte auch den Rundfunkbeitrag halbieren und den Betrag ins Gesundheitssystem stecken. Dann gäbe es immer noch ein fürstliches Angebot öffentlich-rechtlicher Sender, aber etwa 4 Milliarden Euro (etwa 50 € pro Bürger) pro Jahr mehr. Ich war seit fünf Jahren nicht mehr im Krankenhaus, also ständen damit rein rechnerisch für den nächsten Aufenthalt 250 € mehr zur Verfügung. Wenn das die Krankenschwestern bekämen, wären sie reich.


    Ich nehme an, dass eine Verstaatlichung den Anreiz nehmen würde, sinnlose Behandlungen zu verordnen. Das ist ja wohl einer der Gründe für dieses komische aktuelle System.

    ja, wir bezahlen speziell ‚systemkritische‘ Berufe viel zu schlecht!

    Das müsste sich grundlegend ändern.

    Aber wie? Wenn man irgendwo was wegnehmen will, wird gemeckert und am Ende passiert doch nichts.

    Bürgerversicherung: "Nein, das Gesundheitssystem lebt doch nur von den Privatpatienten" (klar, wenn viele der Zahlungskräftigen sich aus dem System stehlen). Warum können Beamte nicht ganz normal in die Rentenversicherung einzahlen und Rente wie jeder Arbeitnehmer bekommen? "Nein, Beamte, Nachteile, Blabla". Warum werden zig- oder hunderttausende Euro für "Kunst (am Bau)" (die man für ein paar hundert Euro auf dem Schrottplatz findet) rausgeworfen? "Nein, Kultur, wichtig."

    Wo soll dann das Geld herkommen, wenn man es nicht irgendwo wegnimmt?

    Gestern gab es ein Urteil, das die Coronaverordnung (vom Frühjahr) für ungültig erklärt hat: https://www.wz.de/nrw/urteil-i…tz-ungueltig_aid-54414665

    Es war nur ein Amtsgericht, also ist noch nicht klar, wie sich das entwickelt. Die Grundaussage ist, dass so massive Grundrechtseingriffe wie das Kontaktverbot nicht einfach durch eine Verordnung vorgenommen werden dürfen, sondern dass es dafür ein Gesetz braucht.


    Ich bin kein Gegner der Coronamaßnahmen, aber dem stimme ich zu. Das Grundgesetz hat ja schon im Normalzustand (leider) kaum eine Bedeutung, aber ich habe ein bisschen das Gefühl, dass in dieser Krisenzeit seine Bedeutung noch mehr vernachlässigt wird.

    Mal abwarten, wie es mit dem Urteil weitergeht.

    Afrika gut weggekommen 🤔 das wird wohl eher daran liegen das es zu wenig Tests gibt.

    Ich denke, das liegt eher daran, dass die meisten nicht so viel reisen. Auch die Hauptreiseziele anderer Bürger liegen nicht unbedingt in Afrika. Wahrscheinlich hat hier fast jeder jemanden im Umfeld, der 2019 im Ausland war. Die Quote wird im Großteil von Afrika deutlich niedriger liegen.