Posts by Fjuri

    Moin,


    die Fragen stehen schon im Betreff.

    Seit wann gibt es Mastverlängerungen? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich, als ich vor etwa 13 Jahren meinen Surfkurs gemacht habe, hier in Deutschland mit guten Lehrern und ohne 'möglichst schnell möglichst viele durchschleusen', etwas von Verlängerungen gehört habe. Auch nicht als ich danach mit den Lehrern im Surfurlaub war. Erst vor vielleicht drei Jahren habe ich dann hier über Mastverlängerungen gelesen. Ist das Zufall oder sind die erst seit relativ kurzer Zeit im Breitensport im Einsatz? Dazu muss ich natürlich sagen, dass ich kein eigenes Rigg habe und bei den geliehenen nicht darauf geachtet habe.


    Warum gibt es überhaupt Mastverlängerungen? Ist es nicht möglich, im 30-cm-Raster der Masten zu bleiben? Natürlich braucht ein Segel, das für 442 cm entwickelt wurde einen Mast mit 442 cm, aber kann man es nicht für 450 cm (oder 430 cm) entwickeln? Macht das so viel aus, dass es im Nicht-Profi-Bereich bemerkbar ist?

    Die Verlängerung ist halt wieder ein Teil, das mehr kostet und zumindest theoretisch auch eher kaputtgehen kann. (Der billigste Mastfußbecher kostet 20 €, die billigste Verlängerung 37 €, also fast das Doppelte. Ein Ersatzring kostet 14 €. Alles bei einem beispielhaften Händler)

    Eine mögliche Erklärung hätte ich vielleicht noch, aber nur als Hypothese.

    Wenn das Brett dynamischen Auftrieb hat, wird ein Teil des Wassers seitlich weggedrückt. Dadurch bilden sich Wirbel, die Energie aufnehmen. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/…h_Air_Corps_in_flight.jpg) Bei einem Channel wird ein großer Teil des Wassers nicht nach außen, sondern nach innen in den Channel gedrückt. Da ist aber durch das Brett, das strömende Wasser und das von der gegenüberliegenden Seite weggedrückte Wasser weniger Wirbelbildung möglich, so dass weniger Energie verschwendet wird, die dann zum Fahren zur Verfügung steht.


    Für mich klingt das plausibel. Vielleicht erklärt hier jemand vom Fach, dass das Mist ist, vielleicht stimmt mir jemand zu. Ich weiß es nicht.

    Darin aber 3 Std Autofahrt, hmm, geht das? :confangry:

    Danach ist einem dann so warm, dass man sich auf das kühle Wasser freut. ;)


    Wenn der Anzug zu kalt ist, freut man sich danach, wenn man sich ein bisschen im Schnee sonnen kann. Das ist auch mal schön. 8)


    Gehört, nicht selber getestet habe ich, dass die Anzüge von Patagonia richtig schön warm sein sollen. Die wärmsten sollen laut eigener Angabe von 0 bis 3 °C gehen. Und die sind gerade deutlich runtergesetzt.

    Nebenbei will ich noch anmerken, dass es natürlich auch Windsurfer gibt, die sich asozial und gefährlich verhalten. An dem letzten Satz ändert sich das aber nicht.

    Was macht der Depp, er mus so springen, dass er 3 Meter neben mir aufschlägt.

    Er lächelte sprang und landete 1,5m vor mir.

    Und wenn das einem Schwimmer ein-, zweimal passiert, sind es 'die Surfer', die wegmüssen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dabei egal ist, dass es nur die Kitesurfer sind und unter denen auch nur die Dümmsten.

    Aber wie kann sich die große Mehrheit von der kleinen dummen Minderheit abgrenzen?

    Herrschingen

    Ich glaube, du bist falsch. Hier geht es um Herrsching. 8o

    Windsurfen ist da einfach nicht auf dem Schirm

    Den Zeitungsartikeln zufolge ist die Gemeinde zumindest nicht abweisend. Eine Lösung werde gesucht.

    Ich weiß nicht ob es da immer noch so ist, aber früher hab ich auch ab und an nur ausgeladen, in Herrschingen geparkt und bin dann zum Spot, da gabs manchmal auch Fahrgemeinschaften.

    Das wäre sowieso wahrscheinlich eine praktikable Lösung. Parkplatz irgendwo weiter weg und am Wasser nur eine Ausladezone mit Parkverbot bzw. wenigen Parkplätzen.

    Parkplatzproblem - da bin ich d'accord mit TJ80 - da kann man natürlich alle Wassersporttreibenden als Gruppe ansehen.

    Vielleicht wäre ein Lagerhaus auch eine mögliche Teillösung. Wenn man sein Material vor Ort lagern könnte, könnte man auch ohne Auto anreisen. Einmal am Anfang der Saison bringt jeder sein Material und kann es danach beliebig nutzen. Einige Schulen und Vereine bieten ja Lagermöglichkeiten an.

    Das Problem ist hier (wahrscheinlich nicht nur) aber, dass der öffentliche Nachverkehr eher mäßig ist. Für 30 km bin ich eine Stunde unterwegs, die letzte Möglichkeit zur Heimfahrt ist um 18:20 und sonn- und feiertags geht gar nichts.

    verteufelungen, verbote etc halte ich i.a. für schlechte und unfaire lösungen

    Um Verteufelungen geht es ja nicht und Verbote sollen vermieden werden.


    Ich stelle mir die Situation vor: Ich sitze als Vertreter der Surfer (mit Kitesurfern) in einer Sitzung, in der es um die Schließung geht. Von den Gegnern wird angeführt, dass die Schirme immer wieder mal wegfliegen, Badegäste am Strand während des Starts tief überflogen werden, Schirme neben Badenden einschlagen und so weiter. Das halte ich nicht für unrealitisch

    Jetzt kann ich versuchen, Gegenargumente zu bringen, was mir als Windsurfer aber schwerfällt, weil ich ja ähnlich denke. Oder ich sage, das betrifft nur die Kitesurfer, die Argumente gelten nicht für die Windsurfer. Spätestens dann hätte ich mich doch wieder distanziert.


    Am Besten wäre natürlich eine Koalition der Wassersportler, mit der man die Schließung, die alle betrifft, vermeidet und sportartspezifische Probleme dann später mit der entsprechenden Gruppe erörtert.

    ich hab tauchen aufgehört, mit angeln nix am hut und geh auch nicht baden - aber mmn haben grundsätzlich alle di gleiche berechtigung den see zu nutzen

    Das auf jeden Fall.


    Für uns ist aber wichtig, Windsurfen zu dürfen. Was ist, wenn tauchen, angeln, baden und segeln erlaubt sind, Windsurfen aber nicht. Und da ist halt die Frage, ob man Wind- und Kitesurfen trennt oder ob man riskiert, dass insbesondere die Probleme und Gefahren durch Kitesurfer, die es so bei den Windsurfern nicht oder nicht so stark gibt, zu einem allgemeinen Verbot des Surfens führen.

    Das richtet sich nicht gegen Kitesurfer, sondern ist nur die Überlegung, ob man sich die Argumente gegen das Kitesurfen als Argumente gegen das allgemeine Surfen 'auflädt'.


    Das ist meine Meinung, damit spreche ich nicht für t36.

    Gestern war ein super Tag. Der Wind war den ganzen Nachmittag und bis abends super. Ich war mit 4 m^2 auf 170 l zeitweise am Gleiten.


    Da ich ein größeres Brett hatte, kann ich zu dem Abtauchen nichts sagen. Es ist halt nicht abgetaucht.

    Einen halben Wasserstart habe ich geschafft. Ich stand noch mit einem Bein, habe damit aber nicht (oder kaum) nachgeholfen.

    Der Segelzug lag wahrscheinlich an zwei Fehlern.

    Den Mast hatte ich zu nah am Wind, also den Mast zu parallel zum Wind. Das lag nicht an falscher Segelkontrolle, sondern dass ich anhand des Verhalten des Segels den Wind falsch eingeschätzt habe.

    Außerdem ist beim Fahren für mich gedanklich die hintere Hand die Festhaltehand. Wenn ich nach hinten kippe, halte ich mich eher mit der hinteren Hand fest, ziehe das Segel ran, erhöhe den Druck und gleiche so das Kippen aus. Unbewusst habe ich wohl das Segeln im Wasser eher mit der hinteren Hand kontrolliert, was dazu geführt hat, dass ich das Segel zu früh dicht geholt und dadurch zu großen Zug aufgebaut habe.

    Ich will nicht sagen, dass es gestern perfekt geklappt hat, aber deutlich besser als beim letzten Mal.


    Auch, oder insbesondere, dank der theoretischen Hilfe hier.