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warum mehrere Lagen GFK nicht wasserdicht?

  • aurum
  • 3. September 2026 um 23:30
  • Hifly666
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    • 7. September 2026 um 14:08
    • #41
    Zitat von Witchcraft Sailboards
    Zitat von aurum
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    falsch oder zu übertrieben Z.B. RDM Masten, ..... mit 50 oder 60% Carbonanteil

    mein geringster Carbon RDM hat 70%
    was ist das Problem bei noch weniger Carbon?
    zu weich? zu langsam federnd?

    ja, die Epoxiknete ist nur die Basis, um am Ende das Tages noch drüberzulaminieren

    Habe ich ja schon öfters erklärt hier. Carbon hat unterm Strich bessere Zug und Druckfestigkeit als Glasgewebe. Also macht es Sinn in Masten Carbonfasern zu verwenden. Die Eigenschaften sind aber ziemlich unterschiedlich und die Materialien arbeiten bei Belastungen nicht gut zusammen. Man wird auch nicht ein Stahlseil mit Gummi verstärken. Carbon ist aber etwa 10x so steif als Glasgewebe. Wodurch die Durchmesser reduziert werden muss um eine ähnliche Biegefestigkeit zu behalten. Aber da es 10x so steif ist, wird es 10x so viel Belastung aufnehmen. Oder anders gesagt, die Glasfasern werden kaum was aufnehmen. Wo man also Carbon verwendet muss es also eine Mindestmenge an Carbon vorhanden sein um die Belastung auf zu nehmen. Bei manche niedrig % Carbonmasten sieht man das es immer noch recht viel Carbon vorhanden ist. Nur mehr Glasfasern dazu. Die sind denn halt (unnötig) schwerer. Kann man sich dazu fragen wie die denn billiger sein können. Entweder sind die hochprozentige Masten überteuert oder die haben einen billigeren Carbon genommen. Denn auch Carbon gibt es in unterschiedliche Qualitäten und Eigenschaften.
    Ein wenig zusätzliche Glasfasern machen schon Sinn weil es denn Schläge besser abfedert/dämpft. Carbon komplett alleine ist ziemlich Spröde. Glas ist etwa doppelt so Schlagfest. Es gibt aber Marken die deren Nasen mit Carbon verstärken. Wenn einen F16 Mechaniker etwas fallen lässt auf eine Flügel von so eine Maschine, wird der ganze Flügel ersetzt, was Millionen kostet.

    Das gillt dann aber nicht nur für RDM sondern auch für SDM Masten?

  • franz s
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    • 7. September 2026 um 14:35
    • #42

    ... ich kann keine Empfehlung für eine bestimmte Marke abgeben. Ich habe mit den unterschiedlichsten Produkte gearbeitet und noch keine Unterschiede festgestellt ... No Name Produkte waren genauso gut verarbeitbar wie Markenprodukte. Wichtig ist nur, dass es sich um den dünnflüssigen Kleber handelt ... wird gelegentlic auch Classic gennant. Die Gel Variant ist für diese Reparatur nicht geeignet.

  • Witchcraft Sailboards
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    • 7. September 2026 um 15:55
    • #43
    Zitat von Hifly666
    Zitat von Witchcraft Sailboards
    Zitat von aurum
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    falsch oder zu übertrieben Z.B. RDM Masten, ..... mit 50 oder 60% Carbonanteil

    mein geringster Carbon RDM hat 70%
    was ist das Problem bei noch weniger Carbon?
    zu weich? zu langsam federnd?

    ja, die Epoxiknete ist nur die Basis, um am Ende das Tages noch drüberzulaminieren

    Habe ich ja schon öfters erklärt hier. Carbon hat unterm Strich bessere Zug und Druckfestigkeit als Glasgewebe. Also macht es Sinn in Masten Carbonfasern zu verwenden. Die Eigenschaften sind aber ziemlich unterschiedlich und die Materialien arbeiten bei Belastungen nicht gut zusammen. Man wird auch nicht ein Stahlseil mit Gummi verstärken. Carbon ist aber etwa 10x so steif als Glasgewebe. Wodurch die Durchmesser reduziert werden muss um eine ähnliche Biegefestigkeit zu behalten. Aber da es 10x so steif ist, wird es 10x so viel Belastung aufnehmen. Oder anders gesagt, die Glasfasern werden kaum was aufnehmen. Wo man also Carbon verwendet muss es also eine Mindestmenge an Carbon vorhanden sein um die Belastung auf zu nehmen. Bei manche niedrig % Carbonmasten sieht man das es immer noch recht viel Carbon vorhanden ist. Nur mehr Glasfasern dazu. Die sind denn halt (unnötig) schwerer. Kann man sich dazu fragen wie die denn billiger sein können. Entweder sind die hochprozentige Masten überteuert oder die haben einen billigeren Carbon genommen. Denn auch Carbon gibt es in unterschiedliche Qualitäten und Eigenschaften.
    Ein wenig zusätzliche Glasfasern machen schon Sinn weil es denn Schläge besser abfedert/dämpft. Carbon komplett alleine ist ziemlich Spröde. Glas ist etwa doppelt so Schlagfest. Es gibt aber Marken die deren Nasen mit Carbon verstärken. Wenn einen F16 Mechaniker etwas fallen lässt auf eine Flügel von so eine Maschine, wird der ganze Flügel ersetzt, was Millionen kostet.

    Das gillt dann aber nicht nur für RDM sondern auch für SDM Masten?

    Das gilt für alle Kompositteile. Aber bei Masten wird Carbon mit SDM sonderlich steif und daher nur geeignet für sehr lange Masten. Wenn überhaupt. Vielleicht müssen die da schon tricksen mit die Faseranordnung um die nicht zu steif zu machen, da nutzt man denn aber die Fasern nicht optimal aus. Und bei SDM wird die Wanddicke dünner was denn noch mal empfindlicher ist. Bei RDM werden die Kräfte pro mm² größer, deshalb brauchen die eine höhere Wanddicke, wodurch man beim Gewicht nicht viel gewinnt, was aber der Schlagfestigkeit schon zu gute kommt. Also unterm Strich hat man eindeutig einen besseren Mast bei Mastlängen bis 430-460.
    Musste man genau berechnen wieviel aber eigentlich sollte jeder Mastlänge seine ideale Durchmesser haben. Das gibt denn bei Verlängerungen, Gabeln und Cambern wieder Probleme und wird das nicht gemacht. Kommt vielleicht aber noch. Zumindest MDM oder so.

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    • 8. September 2026 um 08:23
    • #44
    Zitat von Gonda

    Hallo Franz,

    vielen dank für die Tipps. Kannst Du einen besonders dünnflüssigen Superglue empfehlen, der sich auch gut verarbeiten lässt?

    PASCO FIX Industriekleber. Gibt es im Onlineshop in 10, 20 und 50 g.

  • tahfiet
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    • 8. September 2026 um 17:27
    • #45

    Aus dem Modellbaubereich habe ich noch einen Tipp zum Füllmaterial: Kaisernatron eignet sich sehr gut um mit Sekundenkleber Löcher zu füllen. Und ich habe im Auto immer eine Rolle wasserfestes Tape liegen (T-Rex oder ähnlich). Damit kann man sehr gut Oberflächen abdichten. Der Kollege hat auch nach Jahren immer noch das Tape an seinem Kiteboard, weil er keine Lust auf reparieren hat.

    Gruß, David

  • scharli_g
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    • 10. September 2026 um 08:40
    • #46

    Auch die Lösung mit den Aluminiumdichtungsbändern funktioniert super. Sehr schnelle und absolut dichte Lösung. Und es haftet extrem Stark.

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  • dominik49
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    • 10. September 2026 um 14:02
    • #47
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Aber mit Heißluftpistole warm gemacht und das PVC wieder in seiner Form zurück gedruckt.

    Das ist interessant.

    Beim PVC geht es wohl um Airex oder Divinycell etc. Wie warm soll/darf dann das werden und wie kann man das abschätzen?

  • dominik49
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    • 10. September 2026 um 14:04
    • #48
    Zitat von tahfiet

    ... Und ich habe im Auto immer eine Rolle wasserfestes Tape liegen (T-Rex oder ähnlich). Damit kann man sehr gut Oberflächen abdichten. Der Kollege hat auch nach Jahren immer noch das Tape an seinem Kiteboard, weil er keine Lust auf reparieren hat.

    Gruß, David

    Ja, T-Rex ist super unterwegs. Geht nur schlecht runter.

  • aurum
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    • 11. September 2026 um 19:28
    • #49

    bei mir war der Dampfdruck von Wasserresten stärker als das t-rex und fand einen Weg

    und das Ablösen der Klebereste war schwierig: Aceton gabs nicht im hardwarestore, aber das verfügbare Aufkleberentfernungsspray hat den Kleber so weit angelöst, dass ich ihn dann abschaben konnte

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    • 12. September 2026 um 00:51
    • #50
    Zitat von dominik49
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Aber mit Heißluftpistole warm gemacht und das PVC wieder in seiner Form zurück gedruckt.

    Das ist interessant.

    Beim PVC geht es wohl um Airex oder Divinycell etc. Wie warm soll/darf dann das werden und wie kann man das abschätzen?

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    • 12. September 2026 um 00:57
    • #51

    In übrigen hängt der Erfolg und Risiko davon schon ab vom verwendeten PVC und wie es laminiert ist. Wir füllen die Poren vom PVC mit unser geheimen Leichtfüller damit es da kein Luft drunter gibt und eine vollständige Verbindung zwischen Laminat und PVC. Man sieht aber bei viele Bretter das das PVC nicht gefüllt ist und somit durch den Ausdehnenden Luft in den Poren als auch durch stark reduzierte Verbindungsfläche, das Risiko vom Delamination bei Erwärmung deutlich großer sein kann.

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    • 12. September 2026 um 01:07
    • #52

    Und ich bin überhaupt kein Fan von egal welche Tapes oder Klebeband. Erstmal bleiben regelmäßig trotzdem irgendwelche Haarrisse offen wodurch Wasser eintreten kann was man evt erst merkt wenn es zu spät ist. Zweitens sind die Kleberückstände, wenn die im Laminat eingedrungen sind, schwierig bis nicht zu entfernen außer man schleift das ganze Laminat weg bevor man neu drüber laminiert. Bei entfernen mit Verdünnung oder ähnliches dringt es nur noch tiefer ein. Das gleiche bei Wachs. Bei Sekundenkleber ist das egal weil es gut haftet und ein neues Laminat gut drauf haftet.

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    • 17. September 2026 um 19:28
    • #53
    Zitat von franz s
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Danach versiegeln wir das PVC noch mal mit eine spezielle, geheime sehr leichte Mischung die auch sehr fein ist.

    ... mit geschmolzenem mittelalten Gouda?

    Bin ich froh das mir mein Boardhersteller sofort die geheime Zutat verraten hat. Und noch besser ist daß ich das Zeug in 50 Liter Säcken auf der Palette in der Werkstatt habe und seit 35 Jahren verarbeite:/ ist unbeschriftet, ich dachte immer es sind Baumwolleflocken

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    • 23. September 2026 um 13:21
    • #54

    Verrätst Du es uns? Oder mir per PN?

  • Mias
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    • 23. September 2026 um 21:55
    • #55

    Talkum. Ist aber gar kein Geheimnis. Gibt es auch ganz normal bei r&g. Habe ich anscheinend immer übersehen

  • dominik49
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    • 23. September 2026 um 22:26
    • #56

    ich scheinbar auch

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