Posts by tahfiet

    Doch, da steht doch Fanatic 1500er oder Slingshot 76er.


    Ich würde noch das Neil Pryde Glide:Wind und das Moses mit dem 790er Frontwing in den Ring werfen. Alles gute, solide Foils, die nicht sofort langweilig werden, die Möglichkeit bieten aufgrund des Modularen Aufbaus später durch andere Masten und/oder Flügel das Foil an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen, ohne ein Vermögen zu investieren.

    Jo! Im untersten Bereich ist ein guter Kitefoiler mit entsprechendem Material immer noch klar im Vorteil. Solange sein Kite in der Luft bleibt. Ansonsten ist schwimmen angesagt. Das ist der Vorteil beim Wing, da kann man sich gemütlich hinsetzen und auf die nächste Böe warten. Außerdem ist es an böigen Binnenrevieren auch nicht so ganz ohne mit dem Kiten und in unserer Region fast überall verboten. Der NRW-Kiter fährt für gewöhnlich am Wochenende an einen komplett überfüllten niederländischen Kite-Spot, Browersdam, Veluwemeer, IJsselmeer und reiht sich in die Kite-Parade ein. Leider ist das momentan extrem schwierig bis unmöglich. Und genau da wird aktuell für viele das Wingfoilen attraktiv, da es einfach zu erlernen und mit nur leicht erhöhtem logistischen Aufwand (im Vergleich zum Kiten) zu betreiben ist.

    Hi mko,


    ich hatte ja schon was bei Seabreeze geschrieben :-)... ich persönlich würde das Moses-Foil mit dem 1100er Frontflügel bevorzugen. Man muss vielleicht etwas aktiver fahren im unteren Windbereich, aber noch oben raus kann man es dadurch deutlich länger fahren. Und höhere Geschwindigkeit heisst eben auch weniger Kraftaufwand in den Armen. Der Kollege fährt das Foil in Kombi mit einem 4.5er Ensis (vorher Slingwing V2 mit 5.4) und 90kg Gewicht bei Leichtwind. Bei 70kg und dem riesigen Wing wirst Du Dich eher nach einem kleineren Wing umgucken!


    Gruß, David

    Das mit der Foilposition hängt aber auch von persönlichen Vorlieben und dem entsprechenden Foil ab. Ich habe beim Windfoilen mit Moses-Foil den hinteren Fuß über dem Mast, und beim Wingfoilen mit Armstrong-Foil genauso. Ich kann mir aktuell ein Leichtwind Wingboard mit 185-195cm Länge und 125 Litern mit Mastspur zum Windfoilen sehr gut vorstellen.

    Moin,


    In Xanten hat heute der Bär gesteppt, so voll habe ich es noch nicht erlebt. 4.5er teilweise ordentlich überpowert, später dann (zu spät) auf 3.5er umgestiegen. Da fehlte mir aber zwischendurch die Energie zum pumpen, lief aber eigentlich auch noch. Insgesamt knapp 30km gefoilt...

    Moin!


    Wie immer im Leben, ist es ein bisschen Geschmacksache. Mir persönlich erschließen sich die komplizierten Unterwasserschiffe à la Starboard nicht. Die Bevels kommen eher aus dem Bereich Wave-Foilen/Kite-Foilen um beim Wasserkontakt mit dem Rail ein festsaugen zu verhindern. Auf Flachwasser hat man dieses Problem nicht unbedingt, weshalb hier teilweise sehr steile oder garkein Bevels verbaut werden (teilweise bei Fanatic, Groove, Indiana...). Man muss ja auch die Gleitschwelle garnicht überschreiten, weil man eigentlich vorher schon auf dem Foil ist. Das Board sollte also gut beschleunigen und sich nicht festsaugen. Eine scharfe Kante am Heck und möglichst flache Rockerlinie. Und ich persönlich finde inflatables aktuell nicht so toll auf Flachwasser. Anpumpen funktioniert nicht so wirklich, es geht eher über den Speed. Es fühlt sich so an als wenn sich das Brett festsaugt und die Energie aus den Beinen wird sauber abgefedert. Einmal oben ist es egal, da vergisst man zwischendurch, dass man auf einer Luftmatratze steht.


    Foils miteinander zu vergleichen ist genau so eine Sache. Die Charakteristik ist teilweise so unterschiedlich und jeder hat da so seine Vorlieben. Der eine will schnell fahren, der andere will das verhindern. Soll das Foil wie angenagelt fahren oder willst Du etwas mehr Leben unter den Füßen haben? Alleine das Ändern der Anstellung am Heckflügel macht einen Unterschied, das Wechseln zwischen zwei Heckflügeln ist noch eine ganz andere Nummer und dann kannst Du noch mit der Länge der Fuselage arbeiten... Fanatic 2500er und Slingshot i99 sind sich sehr ähnlich, Starboard (Surf-Foils) sieht man hier bislang garnicht.

    Andersrum wird ein Schuh draus:


    Beim Windsurf-Folien ist der Frontflügel weiter vorne, weil du den Druck vom Segel über den Mastfuß nicht eliminieren kannst.


    Natürlich kann man auch Riesen Frontflügel beim Windsurf-Fohlen nutzen. Hast Du aber einen böigen Spot, ist der Widerstand des großen Flügels der Spaß-Killer. Es fehlt die Beschleunigung, das Board hat Zug nach vorne unten kommt das Foil nicht mit, dadurch gibt es ein Kippmoment nach vorne. Du bist also "ständig" mit Korrekturen beschäftigt, entspannt Windsurfen geht anders. Bei gleichmäßigem Wind ist das eine andere Sache, bei uns im Binnenland eher Mangelware.


    @ Mias: Das mit den Segeln ist sicherlich ein Luxuxproblem, zumal die momentan ungenutzt in der Dachbox liegen :-). Aber 9.0 auf 5.3 wäre mir dann doch zu heftig....

    Hi,


    mit meinem Material bin ich auf dem Wing früher am Fahren als mit dem Windsurf-Foil. Zum einen liegt es an unterschiedlichen Frontwings, 1850qcm Medium Aspect beim Wing gegen 1550qcm Low Aspect beim Windfoil. Ich habe das Gefühl, dass man den Wing besser/effektiver anpumpen kann. Außerdem kann ich das Wingfoilen zwischen den Böen viel besser anpumpen. Mir reichen kürzere Böen um auf's Foil zu kommen, an unserem böigen Spot ein Riesen Vorteil.


    Außerdem ist die Windrange eine deutlich größere. 3.5, 4.5 und 6.0 reichen für einen Bereich in dem ich beim Windfoilen 8.1, 7.0, 5.8, 5.2, 4.7 und 4.2 benötige.


    7-8 Knoten zum Losfahren (ausser mit so riesigen unhandlichen 8-9qm Wings) halte ich allerdings für unrealistisch, einmal auf dem Foil läßt sich das aber mit entsprechender Technik fahren.


    Gruß, David

    Hi Maclife,


    das mit dem Druck ist relativ, bzw. auch Systemabhängig. Mein großer Frontwing beschleunigt einfach nicht weiter, das führt zu höheren Haltekräften, vergleichbar mit Dümpeln bei Wind. Wenn man zum Depowern den Wing über dem Kopf hält kann es passieren, dass man nicht mehr genug Druck auf's Board bekommt.

    Moin!


    Was willst DU dort vergleichen? Beides läßt sich aufpumpen. Du kannst übrigens auch noch einen Tube-Kite mit in den Vergleich nehmen. Das eine ist ein Anfänger/Kinder Rigg zum Windsurfen bei wenig Wind, das andere ist ein Wing zum Foilen, das sind komplett unterschiedliche Einsatzprofile. Man kann bei passendem Wind mit dem iRig Windfoilen, aber das ist eine andere Sportart.


    Die Hart-Wings gibt es seit den 80ern glaube ich. Haben sich auf dem Wasser nicht richtig durchgesetzt, weil unter anderem das Foil dazu fehlte. Sie werden aber in den Ländern mit viel Winter garnicht so selten benutzt um mit Schlittschuhen oder Skiern herum zu düsen. Und Kay Lenny ist damit Speed-Fohlen gegangen.

    Guten Morgen!


    Du kannst entweder bei Gong, Ride Engine, Seatex... fertige Hartschaumblöcke mit passend eingebauten US-Boxen kaufen oder zwei Boxen kaufen und selber stricken. In einer der letzten SURF-Ausgaben wurde das beschrieben, die Technik funktioniert einwandfrei. Die Bilder kamen von einem Kollegen und dessen Einbauten/Umbauten halten seit über einem Jahr auch Foil-Freestyle aus. Empfehlen kann ich die US-Boxen von Chinook, die gibt es auch in 10" Länge. Idealerweise sollte die Krafteinleitung mittels Hartschaum bis in's Deck gehen, um böse Überraschungen zu vermeiden.


    Gruß, David

    MOin!


    Wie groß sind Deine Hände? Normal bis eher etwas größer? Dann würde ich nämlich vom Slingwing V2 abraten. Ich habe keine Ahnung was die Jungs geritten hat, aber die Schlaufen sind im Vergleich zum V1 kleiner und für normalgroße Männerhände unbequem geworden.


    Ob jetzt der Duotone der Beste ist, kommt immer auf die persönlichen Gesichtspunkte an. Anpumpen geht damit super, das Handling mit dem Boom ist toll, aber: Gewicht, Handling in neutraler Lage, Absinken der Hinterkante im Wasser...


    Ozone ist auch nach wie vor einer der Top-Wings, in 6qm aber eher was für Menschen mit 1,80m Körperlänge und mehr. Momentan habe ich Ensis im Einsatz und komme damit super zurecht. Jeder hat eben so seine eigenen Präferenzen.


    Gruß, David

    Moin!


    In der Welle geht so ein Board sicherlich zum Einstieg in das SUP-Foilen, man begnügt sich ja am Anfang mit kleinen Wellen. Zum Wingen geht es auch für den Einstieg, die Länge sorgt für einfaches Beschleunigen, alles geht gedämpfter von statten. Du kannst die Boxen ja immer noch mit Inserts oder Klebeband verschließen.


    Gruß, David

    Moin!


    Ich hoffe, die Saison ist nochmalige nicht zu Ende. Mir fehlen zwei Familienurlaube und 1 Woche Clinic mit Jem Hall, trotzdem komme ich aktuell auf 77 geloggte Sessions. Die erst war am 03. Januar, und da ich aktuell noch im 4er Anzug auf‘s Wasser gehe, ist es noch warm genug ;). Solange das Wasser flüßig ist, geht es an den See.

    Hi Boris,


    ich finde das Pumpen garnicht belastend für's Knie. Zum einen hat man aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit keine Schläge vom Board und es ist ja eher eine fließende Bewegung ohne den Fuß anzuheben oder aufzusetzen (stampfen :-)). Selbst an Tagen an denen ich 3-4h viel mit den Beinen pumpe habe ich keine Schmerzen, im Gegensatz zum Windsurfen im Kabel oder mit zu steifem/großem Board.


    Gruß, David