also Piere ist dee powered gefahren, also mit extremer Segelsteuerung um den Druck wegzubekommen, ne echte Laydown ist da keiner gefahren, im Trapez bleiben mit in der Fusschlaufe, beim carven au Backe sag ich da nur, wie bekommt ihr dann den Druck vom Segelweg weg zum aushängen? Naja also die haben es echt schwer an der Boje, schaut mal die turns an, die kommen down wind an und müssen zu sehen voll im gleiten zu bleiben, also ist alles sehr kurz zu gestalten die Segel werden fast bei Halbwind geschiftetet, da haben wir normal driver mehr Zeit🤣
Halsentechnik Slalomboard
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Frei eine schöne Powerhalse zu fahren (und diese durchzugleiten) ist doch
ganz was anderes
als in einem PWA-Heat an der Bahnmarke samt Gegnern).
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naja bei den Pros bleiben bei extrem Bedingungen keine Abläufe versteckt, daher kann man mal ganz genau hinschauen, wie die das meistern, was denen hilft, hilft uns Normalos auf jeden Fall bei gemäßigten Bedingungen auch. Abläufe anschauen und in Sequenzen zerlegen. Im Trapez war vor dem einleiten ( Fuß raus auf Kante, tiefgehen, Segel nach vorne in carve Richtung nach hinten schieben) zum turn keiner oder doch?
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Erst aushängen, dann hinteren Fuß raus.
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Stole it or stall it….
Ich glaube nicht, dass das Segel zu stark dichtgehalten werden kann bei der Racejibe und dadurch stallt.
Ein guter Indikator ist dabei das eigene Schienbein auf der Leekannte. Das unterliek vom Rigg hast du beim Halsen da dran. Und zwar solange, bis der große Schritt nach vorn kommt mit dem öffnen des Riggs zum shiften. -
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Vermutlich eher hat man das Segel nicht genug dichtgeholt und der Wind kommt von der falschen Seite ungewollt ins Segel und man stoppt ziemlich abrupt. Besonders wenn der Wind genau bei Einleitung der Halse runtergeht.
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blinki-bill Ich denke schon, dass ein stall regelmäßig möglich ist.
Erwünscht wir er nicht nimmer sein.
Backwinded ist wieder eine andere Situation.
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Cucchi wartet, bis der Wind quasi von der falschen Seite her ihm das Segel aufrichtet (1:14):
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ich wollte mich hier ja eigentlich nicht reinmischen, aber ganz kurz dann doch zu Cucchi: Ich sehe da - und ich möchte betonen, dass das nur meine bescheidene Perspektive auf die Sache ist - gravierende fahrtechnische Fehler. Wesentlicher Punkt ist, dass er mit dem Rigg zu Beginn viel zu stark rotiert, womit er Druck von der Kante nimmt. Also: Nicht nachmachen! Denn das hat dann entsprechend negative Folgen für den Verlauf der Kurvengleitfahrt, was da dann übrigens auch erkennbar wird.
Das Ablegen des Riggs führt ja, das ist der entscheidende Vorteil, zu einem deutlich erhöhten Kantendruck und daraus resultierend höherer Kurvenfahrgeschwindigkeit, wenn mans technisch sauber umsetzt! Der Nachteil ist, dass das Sturzrisiko aufgrund der hohen fahrtechnischen Komplexitität höher ist als wenn man das Rigg weniger stark oder gar nicht ablegt. Es geht demzufolge auch definitiv nicht ums "Posen"...

Grüße
Claudio
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moin Claudio , ich persönlich fänd‘s eigentlich ziemlich stark, wenn du dich bei fahrtechnik-fragen häufiger „einmischen“ würdest

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aus der erheblichen Schräglage des Boards kann ich den geringen Kantendruck ehrlicherweise nicht erkennen.
Für meine Fahrweise bringt so extrem tiefes Ablegen des Segels keinen Vorteil. der größte Nachteil ist das Aufrichten des Segels ... aber wie Frontloop71 schreibt, hilft sich Cucchi dabei mit dem Wind von der anderen Seite .. das habe ich so auch noch nie wahrgenommen.
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Das Ablegen des Riggs führt ja, das ist der entscheidende Vorteil, zu einem deutlich erhöhten Kantendruck und daraus resultierend höherer Kurvenfahrgeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit wird durch mehr Kantendruck nicht erhöht, sondern der Radius wird verringert.
Aus den von dominik49 genannten Gründen wird im Race selten bis gar nicht auf dieses Art gehalst. Schneller bleibt man auch bei ner Racejibe, denn der geringere Radius bei der Laydown sorgt für viel Spray aber auch für weniger Tempo am Ausgang. Dazu muss man sich mit dem Rigg relativ weit und vor allem schnell bewegen, was mit zunehmender Größe des Segels zusätzlich träger und schwerer wird.
Von daher ist die Laydown ehr ein Manöver für die Galerie. -
Das Ablegen des Riggs führt ja, das ist der entscheidende Vorteil, zu einem deutlich erhöhten Kantendruck und daraus resultierend höherer Kurvenfahrgeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit wird durch mehr Kantendruck nicht erhöht, sondern der Radius wird verringert.
Aus den von dominik49 genannten Gründen wird im Race selten bis gar nicht auf dieses Art gehalst. Schneller bleibt man auch bei ner Racejibe, denn der geringere Radius bei der Laydown sorgt für viel Spray aber auch für weniger Tempo am Ausgang. Dazu muss man sich mit dem Rigg relativ weit und vor allem schnell bewegen, was mit zunehmender Größe des Segels zusätzlich träger und schwerer wird.
Von daher ist die Laydown ehr ein Manöver für die Galerie.Sehe ich auch so. Eine Laydown wird man wohl kaum wegen der Geschwindigkeit fahren, aber sie sieht cool aus und macht auch Spaß, wenn man sie kann.
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Naja, man braucht schon soviel Kantendruck, dass etwa das Board im Chop nicht zu sehr hüpft ...
Das hilft auch der Geschwindigkeit. Bei der Race-Gybe kann man die Tiefe des Ablegens und den Kantendruck und den Radius aber meist ausreichend variieren.
Wobei relative "Leichtgewichte" eher auf die Riggwirkung angewiesen sein könnten für ausreichenden Kantendruck.
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Naja wegen der Fliekräfte erhöht sich die Geschwindigkeit durch Verringerung des Kurvenradius schon, gleichzeitig steigt aber auch wegen des höheren Drucks auf die Kante des Boards der Fahrwiderstand, was wiederum bremst.
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Naja wegen der Fliekräfte erhöht sich die Geschwindigkeit durch Verringerung des Kurvenradius schon, gleichzeitig steigt aber auch wegen des höheren Drucks auf die Kante des Boards der Fahrwiderstand, was wiederum bremst.
Also höhere Geschwindigkeit durch Bremsen...

Das Tempo wird doch nicht höher in der Halse weil ich mehr Druck auf die Kante gebe, der Radius ändert sich ggfls. meint ihr das mit erhöhter Kurvengeschwindigkeit?
Tatsächlich erhöhen sich die Fliehkräfte.
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Das Tempo wird doch nicht höher in der Halse weil ...
Ja, grundsätzlich nicht,
aber wenn Board per mehr Kantendruck weniger herumhüpft, die Halse schneller fertig ist, dynamischer geshiftet werden kann,
dann KANN sich am Schluss insgesamt ein Speedvorteil ergeben.
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Naja wegen der Fliekräfte erhöht sich die Geschwindigkeit durch Verringerung des Kurvenradius schon, gleichzeitig steigt aber auch wegen des höheren Drucks auf die Kante des Boards der Fahrwiderstand, was wiederum bremst.
Also höhere Geschwindigkeit durch Bremsen...

Das Tempo wird doch nicht höher in der Halse weil ich mehr Druck auf die Kante gebe, der Radius ändert sich ggfls. meint ihr das mit erhöhter Kurvengeschwindigkeit?
Tatsächlich erhöhen sich die Fliehkräfte.
Ja eben und das erhöht die Geschwindigkeit. Wenn du bei einer Piorouette im Eiskunstlauf die Arme anlegst drehst du auch schneller. Der gleich Effekt passiert bei enger Kurvenfahrt, aber gleichzeitig steigt der Widerstand welcher dich abgebremst. Dieser Effekt ist am Ende sogar noch stärker, schätze ich.
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ahh.... geringerer Radius -> weniger Trägheitsmoment -> höheres Tempo...
So langsam fällt der Groschen, aber grundsätzlich brauch ich doch da nicht unbedingt eine Laydown Jibe für. Oder liegt es am näher zum Kurven Mittelpunkt (Drehpunkt) liegenden Schwerpunkt des Riggs

Wer bringt Licht ins Dunkel?
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ich finde kantendruck bei so riesenboards mit riesensegel und riesenfinne irgendwie herausfordernd..
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