Der DWD und Windfinder sehen die 4bft beide von 11-15 kn. Gibt da wohl keine Einigkeit. Wobei ich dem DWD da mehr Kompetenz zutraue. Egal.
Darum gehe ich ausschließlich nach Knoten.
Der DWD und Windfinder sehen die 4bft beide von 11-15 kn. Gibt da wohl keine Einigkeit. Wobei ich dem DWD da mehr Kompetenz zutraue. Egal.
Darum gehe ich ausschließlich nach Knoten.
Grundsätzlich schon richtig, aber der Vortrieb von Segel hängt Quadratisch von dem Scheinbaren Wind ab, also die eigene Geschwindigkeit spielt da auch eine Rolle. Dazu kontrolliert man das ganze mit einem mehr oder weniger dichtgeholtem Segel.
Daher geht mit einen größerem Segel manchmal doch noch etwas, aber irgendwann ist immer Schluss.
Ja - tatsächlich sind die Zusammenhänge noch etwas komplizierter - nicht nur was den scheinbaren Wind angeht. Nicht zuletzt durch diesen kann man ja auch in einer Böe ins Gleiten kommen und dann ggf. auch in einem Windloch weiterrutschen.
Ich wollte die Dinge aber nicht komplizierter machen, sondern im Gegenteil das Detailgepuzzel reduzieren, weil es wegen der Überlagerung deulich größerer Effekte nichts bringt.
Ja, der Winddruck steigt quadratisch mit der Windgeschwindigkeit an.
Wie Hifly666 richtig anmerkt geht es um den scheinbaren Wind,
Und es geht um den Auftrieb/Lift - nicht primär um den Winddruck. Gilt hier auch die Quadratfunktion?
Genauer betrachtet wird es kompliziert, was ja Delphi vermeiden wollte. Ob ich genug Lift zum gleiten bekomme hängt von verschiedenen Dingen ab, selbst die Finne kann ja dazu beitragen. Es gibt deshalb doch immer wieder den Typen der schon gleitet und alle stehen noch.
Stimmt. Deshalb bezog ich mich "nur" mal auf den Lift/Auftrieb und damit auch Vortrieb durch das vom scheinbaren Wind angeströmte Segelprofil.
In Relation zu Anströmungsgeschwindigkeit.
Winddruck mag bei Rahseglern und Gebäuden etc eine Rolle spielen ...
Sehe ich ähnlich, deshalb taugt meiner Meinung nach auch die "Quadratische Betrachtung" auch nur zur theoretischen Veranschaulichung.
Stimmt. Deshalb bezog ich mich "nur" mal auf den Lift/Auftrieb und damit auch Vortrieb durch das vom scheinbaren Wind angeströmte Segelprofil.
In Relation zu Anströmungsgeschwindigkeit.
Winddruck mag bei Rahseglern und Gebäuden etc eine Rolle spielen ...
Der quadratische Zusammenhang gilt keineswegs nur im Sinne des Staudrucks ( v*v / 2), sondern ebenso bei einem umströmten Segel- / Flugzeugprofil.
Der Auftrieb / Vortrieb am Segel resultiert aus der Zirkulation ( mathematisch vektoriell die Rotation des Strömungsfeldes ( rot v )multipliziert mit der Anströmgeschwindigkeit v in vektorieller Form ( v * rot v )- also wieder ein quadratischer Zusammenhang. Mangels etsprechender mathematischer Symbole kann ich das hier nicht in der formal korrekten mathematischen Form darstellen.
Man kann die Zusammenhänge aber leicht im Internet finden, mit Suchbegriff "Auftrieb am Tragflügel und in der ganz allgemeinen Navier-Stokes Gleichung.
Das die Dinge im Detail duch Verwirbelungen, Strömungsabriß, Kompression der Luft etc. noch komplizierter werden, wenn man tatsächlich eine genaue Berechnung (mit Computer) durchführen will, ist unbetritten. Das bedeutet aber nicht , daß meine obige Skizzierung (ingenieurmäßige Grobabschätzung) der physikalischen Zusammenhänge nur für Rahsegler und Gebäude gilt.
Du darfst aber auch nicht vergessen das der so berechnete Auftrieb nur zum Teil in den Vertrieb geht, der Rest geht in Querkräfte. Je größer das Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und wahrer Wind desto größer auch das Verhältnis zwischen Querkraft und Vortrieb.
ist doch irgendwie egal, wenn´s genug Wind hat und die Segelgröße und Board passt geht´s vorwärts, das reicht mir völlig,...
(nicht böse sein aber die ganze bis ins kleinste Detail erläuterte, ergänzte und angezweifelte Theorie ist mit zu kompliziert,..., das musste raus,... ) ![]()
Stimmt wusste ja schon Adi Preißler: "entscheidend ist auf'm Platz"
Er hat ja nur theoretisch explizit erläutert, dass jeder mit seinem eigenen scheinbaren Wind fährt und somit jeder einzelne von uns hier recht hat.
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Mir kommt bei der ganzen Sache der Rutschfaktor (ssst) zu kurz ![]()
Mir kommt bei der ganzen Sache der Rutschfaktor (ssst) zu kurz
Stimmt, deshalb haben "FMX-Boards" eine spezielle Nanobeschichtung der Gleitfläche.
Lt. Homepage von Rennsegelyachten übernommen,...
Damit kommen wir Hobbysurfer noch eine "my" Sekunde schneller ins rutschen. ![]()
Wir haben bei uns am Strand die "2 Faktor Klassifizierung" eingeführt.
Einer steht schon da, ein anderer kommt hinzu und dann wird Festgestell: "reicht" oder "reicht nicht!" ![]()
Fahren wir seit Jahren gut mit! ![]()
Über die Windeinschätzung sollte ein eigener Thread eröffnet werden,
Hat momentan weinig bis nichts mehr mit der eigentlichen Frage zu tun oder sehe ich das falsch?
Da sind wir doch schon lange nicht mehr.
Wind./. Material Einschätzung ist das A und O.. Gerne eure Sichten und Erfahrungen in einem neuen Thread.
Am Homespot hat man es ja irgendwann raus durch Naturbeobachtung und Erfahrung, aber für fremde Reviere bin ich noch sehr beratungsoffen ![]()
Am neuen Spot: gucken, was ein guter Local fährt und dann 0,5 m² mehr... ?
Im Zweifel fahre ich dann lieber noch 0,5 bis 1m mehr.