Posts by Delphi777

    Hallo Dominique,


    Du hast recht. Ich hatte einige Beispiele "durchgerechnet" und habe dann Daten aus verschiedenen Beispielen für Lüderitz versehentlich vermischt - also Übertragungsfehler.

    Sollte sein: 40 Kn wahrer Wind, Raumkurs auf 140° , angenommener Speed 50 Kn ergibt: 32,18 Kn bei 53,02° .

    Immerhin erstaunlich, daß der scheinbare Wind bei 40 Knoten wahrem Wind in der gleichen Größenordnung ist, wie bei den Beispielen mit 15 Knoten wahrem Wind.

    Hier ein Online-Tool, das auch geeignet ist, den Speed von High-End-Katamaranen (Sail GP mit Foils) auf verschiedenen Kursen zu berechnen:

    https://www.katamarans.com/win…calculator-true-apparent/


    Man kann damit die Einflüsse der bestimmenden Parameter und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten berechnen - in einem größeren Bereich als mit dem weiter oben verlinkten Online-Tool


    Fall1: Halbwindkurs (90°) mit 15 Kn wahrer Wind und 25 Kn Speed liefert: Scheinbarer Wind 29,15 Kn bei 30,96° zum scheinbaren Wind.


    Fall2: Raumkurs mit 15 Kn wahrer Wind mit 30 Kn Speed auf Kurs 135° dazu liefert: Scheinbarer Wind 22,10 Kn bei 28,68° zum scheinbaren Wind.


    Fall3: Am Wind (50°) mit 15 kn wahrer Wind und 20 Knoten Speed liefert: Scheinbarer Wind 31,79 Kn bei 21,97° zum scheinbaren Wind.


    Bezeichnent ist, daß der scheinbare Wind auf allen Kursen "hoch am Wind" ist (zwischen rund 20 und 30°)

    Demzufolge ist die Segelstellung auf allen Kursen "stark dichtgeholt".

    Die Haltekräfte sind auf Raumkurs am geringsten.


    Der Schlüssel einem Kurs "quasi hoch am Wind (obwohl Halbwind bzw. Raumwind) ist der spitze Winkel zum scheinbaren Wind.

    Genau dieser Spitze Winkel ist aber nur bei geringem Wasserwiderstand möglich - sprich mit Foils und extrem effizienten und effektiven Starrprofil-"Segeln".


    Viel Spaß beim Durchprobieren verschiedener Konstellationen.


    z.B. Fall Lüderitz: Wahrer Wind 40 Kn auf Kurs 140° und Speed 50 Kn :

    Scheinbarer Wind: "nur" 25,22 auf 52,48° zum scheinbaren Wind, d.h.

    relativ geringe Haltekräfte in Relation zum wahren Wind und Kurs "für Windsurf-Verhältnisse Hoch am Wind" - also Segel dichtgeholt.

    ...gilt nicht für alle Baumärkte. Hagebau / Richter Baustoffe hat eine gute Kollektion von V2A und V4A Schrauben ( Unterlegscheiben etc.).

    Das hängt natürlich daran, daß Heiligenhafen einen riesigen Yachthafen hat.

    Adr. Ortmühlenweg 1B, 23774 Heiligenhafen (wenn man von Fehmarn kommt die erste Ausfahrt nach Heiligenhafen


    Ich habe dort z.B. schon Ersatz für verloren gegangene Mini-Tuttle-Finnen Schrauben bekommen - selbst in unüblicher Länge.


    Ob das unter dem Strich preisgünstiger als bei Duotone ist, kann ich nicht sagen. ist,

    Ohne das Thema wieder total aufrollen oder anheizen zu wollen:


    Widerstandsmoment und Flächenträgheitsmoment sind rein geometrische Größen und sagen nichts darüber aus, ob das verwendete Material bricht oder nicht bricht. Es fehlen in der Betrachtung (und der heftigen Auseinandersetzung hier im Thread) die werkstoffspezifischen Werte zu Bruchlasten/Bruchspannungen.


    Aus Widerstandsmoment und an der Finnenbasis auftretendem Biegemoment kann man die maximale Spannung berechnen. Vergleich mit der werkstoffspezifischen Bruchspannung sagt dann, ob der Bruch erfolgt oder nicht.


    In realen "Finnenbedingungen" sieht die Sache aber eher noch deutlich komplizierter aus, weil es sich um dynamische Belastungen handelt und (wie oben in einem anderen Beitrag schon erwähnt) die Art der Harz-Faser-Verbindung und der Faserverlauf eine zusätzlich maßgebliche Rolle spielen.


    Es lohnt sich also nicht, sich hier anhand des Widerstandsmomentes verbal die Köpfe einzuschlagen.

    Wen es betr. Widerstandsmoment und Flächenträgheitsmoment noch interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsmoment

    War ab etwa 8:00 ca 2 Stunden auf dem Wasser.

    Für mich war es mit 82l und 4.0 eher Überlebenstraining. 3.5 wär gut gewesen.

    Hallo - warst Du mit dem Witchcraft Haka auf dem Wasser. Wie macht sich das Board auf den heimischen (südlichen) Binnenseen in selektiven Bedingungen ?

    ...dass ich gerade am Corsa D meiner Frau die Glühbirne vom Abblendlicht erneuert habe. Das Teil ist der Endgegner wenn es ums Wechseln der Leuchtmittel geht...die Ingenieure sollten in der Hölle schmoren 🤣

    ...die Ingenieure sind wohl eher nicht das Problem, sondern die Vorgaben der Strategen, Kaufleute und - last but not least - der Politik.

    Zitat (Surfpat):

    Daher will ich jetzt einfach ein robustes allround Waveboard für verschiedene Bedingungen im Urlaub, aber eher nicht für große Wellen oder side-off.

    Also Haka ST 82 in HDD bestellt. Zur Zeit recht kurze Lieferzeit. Mehr dann hoffentlich im Spätsommer/Herbst.



    Hallo Surfpat,

    inzwischen geht die hiesige 2025 Surfsaison ja schon mehr oder weniger dem Kälteende entgegen.

    Was ist aus der Bestellung "Haka ST 82" geworden ? Ich hoffe, Du hattest gute Gelegenheiten/Surftage mit dem Board.

    Dem kann ich nur zustimmen, ich habe mir vor vielen Jahren bei einem Finnenaufsetzer mit Overpower-Böe auf einer Sandbank Elle und Speichedes linken Arms knapp über dem Handgelenk komplett gebrochen. Dabei hat der Arm beim Aufprall auch den Gabelbaum zerlegt, was aber das geringste Problem war.

    Das war eine langjährige Angelegenheit - 2 Jahre bis ich den Arm nach dem Zusammenwachsen wieder voll drehen konnte.


    Seither hänge ich mich im Bereich von flachen Sandbänken immer aus dem Trapez und schalte mindestens einen Gang runter - mit und ohne Thruster.

    Das Witchcraft Wave ist natürlich eine echte Ansage für große Wellen und in Sachen An- und Durchgleiten schon ziemlich unterschiedlich zu den mehr Euro-Wave-Typen Shaman, Reaper und Chakra (von Witchcraft). Sind denn die Side-Fins schon die mit Pretwist ? Ich meine mich zu erinnern, das es die Pretwist-Finnen erst ungefähr ab 2015 gibt mit einem Update in späteren Jahren. Ich bin überrascht, das das W.-Wave mit Single-Fin besser funktioniert. Das "Wave" habe ich bislang immer als 100% Thruster eingeschätzt und eher die 3 oben genannten Typen als auch Single-Fin kompatibel.

    Aber trotzdem sind Thruster zumindest im Flachwasser langsamer als Singlefin. Mein Witchcraft fährt sich mit Singelfin deutlich schneller als mit Thruster Set-Up. Auch die Halsen lassen sich besser durchgleilten. Eine Differenz von 8km/h sind es aber nicht, eher so 2-4 vielleicht.

    Aus Interesse: Welches Witchcraft Modell fährst Du ?

    Ich habe gerade im Thread "Freewave Boards vgl. groß gegen klein" gerade noch etwas zu Truster-Setups geschrieben - vielleicht auch von Interesse.


    Das Problem des Aufkenters mit zu großer Mittelfinne möchte ich wie folgt eingrenzen:


    - kleines Board 88 Liter mit 60 cm Breite: Original-Mittelfinne 15,5 cm ,

    aktuell meist mit 18 cm K4-Stubby (etwas flexibler bei gleicher Fläche)

    Bis 20 cm Centerfinne ist eher nicht mit Aufkentertendenz zu rechnen, besonders wenn die Finne etwas Flex hat.


    - größeres Board 65 cm Breite (115 Liter Freewave mit 3-Schlaufen wie Waveboard):

    Mit 5,3 Segel: Setup 12,5 cm Witchcraft Pretwist SR Side-Fins, Center 22 cm K4 3SW. keinerlei Aufkentern, sehr beweglich und sehr gute Kontrolle - und absolut tolle Halsen für ein 115 Liter Board.

    Mit 6,3 Segel: Setup Side-Fins wie vorstehend, Center 25 cm. Mit der 25 cm Finne (Mitgelieferte Freewave ) merkt man schon, daß die Beweglichkeit geringer ist. Aufkentern auf Binnenrevier incl. Fehmarn Orth kein Problem. Erfahrungen bei größerer Welle noch nicht vorhanden. Zu der 25 cm Finne würde wahrscheinlich die 13,5 er SR Witchcraft noch besser passen.


    Vielleicht noch ein interessanter Aspekt für größere Boards:

    Peter Thommen (ex F2 Shaper) baut Freeride und Freewave Boards bis zu 165 Liter konsequent mit Thruster-Setup.

    Vorteil: Weniger Probleme mit flachen Revieren, kaum Aufkentern (bei größeren Segeln) und bessere Kontrolle.

    Bei der Betrachtung darf man auch nicht nur die Frontfins betrachten. Die Centerfinne sollte auch, im Fall von Witchcraft Frontfins entsprechend klein und hochwertig sein. Dann ist nahezu kein Widerstand mehr spürbar und das Board ist ab 30 Kn Wind auf Grund der Kontrolle mindestens gleich schnell, wie ein Singlefin Board.

    Sehe ich im Prinzip auch so - insbesondere auch den Zusammenhang zwischen Kontrollierbarket und Geschwindigkeit.


    Allerdings hatte ich mit meinem Shaman mit der mitgelieferten 15,5 cm Centerfinne mit 5,5 er Segel / 5,3 er Segel ein Spin-Out Problem - besonders in onshore-Bedingungen an der Nordsee und in sehr böigen Bedingungen,in denen man auf dem hinteren Fuß nicht ohne etwas Druck auskommt.

    Über Empfehlung von einem erfahrenen holländischen Windsurfer (u.a. auch Witchcraft) kam ich auf die K4-Finnen als Centerfinne - im konkreten Fall auf die Stubby in 18cm. Die hat fast die gleiche Fläche wie die 15,5 er und ist etwas flexibler. Im Ergebnis verträgt sie etwas mehr Druck, ist durch den Flex aber gefühlt genauso beweglich. Mit 4,7 oder 4,2 und 30 Knoten paßt die 15,5 er Witchcraft aber auch ohne Probleme.

    Ich bin jetzt nur nach meiner GPS Messung gegangen. Am gleichen Tag eine Stunde mit Thruster und eine Stunde mit singel Seegrassfinne.

    Im Prinzip ist eine gute (zum Board passende) Single-Fin auf Glattwasser (ohne heftiges Gekabbel) immer etwas schneller als ein Thruster-Setup, weil die drei Finnen ja 3 bremsende Endwirbel an der Spitze haben. Von daher sind 2 - 4 km/h schon plausibel.

    Allerdings ist eine Seegrasfinne aber auch nicht gerade das, was den Charaker eines Thruster-Boards (Wave oder Freewave) unterstützt. Der Druckpunkt liegt damit ja sehr weit hinten. Das stört die Geschwindigkeit nicht unbedingt aber die Drehfreudigkeit/Fußsteuerung und die Kontrollierbarkeit leiden.


    Gefühlt und bei Vergleichsfahrten fand/finde ich die Maui-Ultra X-Wave (24) als Single-Fin unter meinem Witchcraft Shaman 88 Liter auf Glattwasser am schnellsten, dicht gefolgt von einer gleich langen K4 3SW, die aber den Wave-Charakter etwas besser unterstützt. Allerdings ist der Spaßfaktor mit Thruster-Setup (Sides Pretwist Witchcraft, Mitte K4 Stubby) für mich größer.

    Gleiches gilt entsprechend für den 115 Liter Goya One, was ja eigentlich der Fokus in diesem Thread ist.

    Aber trotzdem sind Thruster zumindest im Flachwasser langsamer als Singlefin. Mein Witchcraft fährt sich mit Singelfin deutlich schneller als mit Thruster Set-Up. Auch die Halsen lassen sich besser durchgleilten. Eine Differenz von 8km/h sind es aber nicht, eher so 2-4 vielleicht.

    Was die Geschwindigkeit angeht, würde ich mich ohne ausgibige Messungen nicht auf 2-4 km/h festlegen wollen. Das Fahrgefühl ist eben etwas anders. Der Unterschied zu Standard-Thrusterfinnen geht für mich allerdings deutlich zugunster der Witchcraft-Finnen.


    Schlechteres Durchgleiten als mit Single-Fin kann ich bei meinem Witchcraft Shaman (Version 3 von 2019) nicht feststellen. Allerdings reagiert das Board mit Thruster direkter auf Fußsteuerung und schlägt schon mal eher einen engen Haken in der Halse wenn man nicht ganz präzise belastet.

    Mit Single-Fin ist der Shaman etwas fehlertoleranter.


    Es geht ja hier im Thread primär um die Frage, wieviel Sinn/Spaß etwas größere Freewave-Boards machen - auch mit Thruster-Setup. Die Aussage war dazu, daß Thruster stark bremsen und schlecht Höhelaufen. Beides ist mit den Witchcraft SR-Finnen nach meiner Erfahrung nicht der Fall und sie bieten sich deshalb auch für größere Freewave-Boards wie z.B. den Goya One 115 an.

    Gibt’s die Witch Side fins in verschiedenen Winkeln oder „nur“ Größen ..?

    Laut Homepage nur in verschiedenen Größe

    Die Witchcraft Homepage ist nicht immer ganz aktuell. Grundsätzlich gibt es die SR-Finnen nicht nur in unterschiedlichen Größen (11,5 , 12,5, 13,5) , sondern auch seit 2024/25 für unterschiedliche Toe-In der im Board vorhandenen Kästen. Da es nun aber auch noch die Unterscheidung zwischen Mini-Tuttle und Slotbox/Starbox gibt, sind ggf. nicht alle Varianten vorrätig. https://witchcraft.nu/shop/


    Für Mini-Tuttle mit 0°Toe-In (für Goya One z.B.) ist die SR-4,3 Variante passend (bitte nochmal nachmessen, ob die Kästen exakt parallel stehen - keine Garantie meinerseits)

    Bester Weg: Kastensystem der Seitenfinnen klären und Toe-In Winkel messen (auf der WEB-Site von K4-Fins gibt es eine Anleitung und einen Rechner).

    Mit dem Ergebnis via e-Mail bei Bouke anfragen, ob passende Variante vorrätig.

    Wir hatten auf Kos verschiedene 95er Freewaver verfügbar. Der Fanatic (älter) als Single Fin und 4 Schlaufen Setup ging recht gut vorwärts, (vergleichbar mit meinem Rocket 105 daheim) und war um Welten besser im Durchgleiten und Höhe ziehen bei löchern im Wind.


    Die beiden Truster (One 3 95, WeFreewave95) hatten deutlich mehr Kontrolle, brauchten aber sehr konstanten Wind um gut Höhe zu laufen und ja, die wurden nie wirklich flott. Nicht mal auf tiefem Downwind Kurs.. Ich glaub am GPS hatte ich immer 8 km/h Differenz. Das war mir aber egal, weil ich die sowieso nur bei konstanten, kräftigen Wind für kurze Schläge gefahren bin, weil die Halsen so geil waren. Aber ja, bei uns daheim gibt es für so ein Brett wahrscheinlich nur 2 Tage im Jahr, wo das wirklich passt.

    Das grundsätzliche Problem bei Thruster-Setups ist, daß die Anströmung der Seitenfinnen meist relativ schlecht ist, was mit oft fehlendem Toe-In der Finnenkästen und der ungleichen Anströmung aufgrund unterschiedlicher Strömungsrichtungen in Abhängigkeit vom Abstand zum Board zusammenhängt (also etwa auf den etwa im Bereich der ersten 15 cm von der Boardunterseite.)

    Letztlich produziert das mehr Fahrtwiderstand und die Effektivität der Seitenfinnen ist reduziert, was z.B. zu schlechtem Höhelaufen führt.


    Eine gute Lösung sind Boards und Finnen mit Toe-In und in sich gedrehte Finnenprofile - ähnlich wie bei den Flügeln von Windkraftanlagen.

    Solche Finnen entwickelt und baut Witchcraft auf Fuerteventura.


    Ich (77 kg lebend) verwende die u.a. auf meinem Goya One 115 Liter (von 2023) mit 6,3, 5,3 und 4,7 Segel. - meist mit 22 cm Mitte und 12,5 cm an den seiten. Vorteile gegenüber dem Standard-Finnenset: Höhere Geschwindigkeit durch weniger Widerstand, besseres Höhelaufen und besserer Griff in Halsen. Außerdem kann man größere Seitenfinnen (mehr Länge und mehr Fläche) verwenden, wodurch die Mittelfinne kleiner gewählt werden kann, was Manöverierfähigkeit und Kontrolle wiederum erhöht.


    Und ja, ein Freewaveboard mit 115 Liter, macht mit dem richtigen Thruster Setup sehr viel Spaß - nicht nur an der Küste, sondern auch auf dem heimischen Binnensee. Dasselbe Board fahre ich auch mit 7 qm Freeridesegel (Ezzy Cheetah) - dann allerdings i. allg. mit 34 cm Single-Fin.

    Ich (77 kg lebend) habe den Goya One 115 aus 2023 und fahre den mit 5,3 qm und 6,3 qm (beides kräftige Wavesegel) als Thruster.

    Als Sidefins fahre ich die Witchcraft SR in Größe 12,5 cm , deren konzeptbedingten Vorzüge sind hier im Forum ja bereits beschrieben worden.

    Beim 5,3 nehme ich als Mittelfinne eine K4 3SW in 22 cm und beim 6,3 meist die beim Board mitgelieferte 25 cm Finne.


    Für 90 bis 100 kg Lebendgewicht dürften die Witchcraft 13,5 cm Thruster beim Goya One 115 in der Größe die bessere Wahl sein.

    Wichtig ist, die richtige Variante auszuwählen, die sich nach dem vorhandenen ToeIn der äußeren Finnenkasten richtet.

    Mein Goya hat exakt parallele Kästen, d.h. 0° Toe in . Dazu paßt die Grundvariante der Witchcraft SR. Ich vermute, daß es bei der älteren Version des Goya One auch der Fall ist. Vorsichtshalber würde ich mal genau nachmessen.

    Falls der ToeIn (Info dazu auch auf der WEB-Site von K4) anders ist, gibt es Varianten der SR-Finne für unterschiedliche ToeIn Bereiche.


    Noch zu K4: Mit der 3SW-Finne habe ich (in verschiedenen Größen 22, 24, 28 ) gute Erfahrungen gemacht (in Verbindung mit Thruster und auch als Single Fin).


    Die Seegras-Finne von K4 (Dugong) fahre ich in Thruster-Konstellation Mitte/Hinten 18 cm und Side-Fins 11 cm auf einem 88 Liter Onshore Waveboard.

    Das funktioniert dort gut als Kompromisslösung für Seegras-Tage (z.B. Ostsee). Ohne Seegras bevorzuge ich auch für das Board die Witchcraft Thruster (in 12,5 cm) - meist in Kombination mit einer K4 Stubby 18 cm. Der Unterschied zum K4-Dugong-Thruster-Setup ist für mich deutlich spürbar aber nicht so dramatisch, daß ich mich mit den Dungong ärgern würde.

    Le Mourne erwartet man nicht als Homespot. Es war mir bekannt, daß Le Morne auch seine ziemlich gefährlichen Seiten (Strömung, One Eye mit hoher, schneller Welle und Waschgang übers Riff) hat. Wir hatten das Thema hier gerade mit einem Forumsteilnehmer, der sich fast für immer verabschiedet hat. Es war ja auch nicht der erste Zwischenfall in le Morne. Einige Tote gab es ja bereits in den letzten Jahren - sei es auf One Eye oder durch die starke Strömung im Channel.


    Allerdings war mir nicht klar, daß man dort derartig viel Boards und Segel braucht. Ist der Wind so schlecht ??


    Persönliches FAZIT: Ich hatte Mauritius auch vor wenigen Jahren mit auf der Besuchsliste und habe mich letztlich dagegen entschieden - war wohl die richtige Entscheidung.