Posts by Delphi777

    Ich bin für deine Beiträge hier sehr dankbar Delphi777

    Das Thema Pretwist Finnen zum nachrüsten würde ja schon vor einiger Zeit hier angesprochen, hatte ich zwischenzeitlich aber wieder vergessen.., ich denke früher oder später komme ich nicht drum herum das zu testen. Gerade in der Klasse der 100 liter Freewave würde das für mich viel Sinn machen. Die K4 3SW ist schon eine deutliche Verbesserung, da stimme ich absolut überein mit deinen Angaben.

    Leider sind die Pretwist aktuell nicht verfügbar.

    Es freut mich zu hören, daß die Infos hilfreich sind.

    Zwei Anmerkungen:

    1. Falls Du auf der Witchcraft.nu WEB-Site nach Verfügbarkeit gesucht hast und dort "nicht verfügbar" oder ähnlich angegeben war, empfehle ich eine kurze e-Mail an Bouke, ob das tatsächlich stimmt. Die WEB-Site ist nicht immer auf dem ganz aktuellen Stand. Das war zumindest bei mir so und die SR-Finnen waren dann doch in der gewünschten Größe auf Lager.

    2. Du hast es wahrscheinlich schon überprüft, ob die Thruster-Finnenkästen bei Deinem Board wirklich 0° toe in haben, damit die normalen SR-Finnen auch wie vorgesehen passen. Bouke hat wohl auch mal eine Sonderserie Serie für Boards mit knapp 1° Toe produziert. Soll heißen, im Zweifelsfall per e-Mail Kontakt aufnehmen und fragen.

    Was ist daran so seltsam oder muß ins Lächerliche gezogen werden , daß jemand mit entsprechender technischer Kompetenz/Vorbildung (Dr. Ing. Schiffbau/Hydrodynamik) sich für ein technische Detail und dessen Optimierung interessiert und sich an einem entsprechenden Thread beteiligt ??


    Das Thruster-Finnen Konzept ( Pretwist mit toe in) von Bouke Becker / Witchcraft ist technisch und praktisch stimmig und bietet Vorteile vor den üblichen Thruster Finnen. Inzwischen gibt es auch eine Variante, die mit Thruster Boards anderer Herstellen funktioniert.

    So habe ich die neuen Finnen auf meinem Goya One erfolgreich getestet. Was es mit den weissen Schaumspuren auf sich hat, kann man u.a. in einem Youtube Video von Bouke Becker nachschauen. Es gehört auch kein spezielles Fahrkönnen dazu, mal für 3 Sekunden beim Surfen nach unten zu schauen. Es funktioniert ganz einfach.


    Welche Aussage habe ich zu MUF G10 Weed Finnen gemacht ???? - gar keine bis auf die Bemerkung , daß sie mir für einen Test zu teuer waren und ich es deshalb mit den K4 Dugong versucht habe. In einem anderen Beitrag habe ich von einem Vergleich zwischen einer MUF X-wave 24 cm und einer gleich großen K 3SW gesprochen und die Vor- und Nachteile der beiden Finnen angesprochen.


    Zitat:

    Zudem bin ich überrascht von den Aussagen zu den MUF G10 Weedfinnen. Ich fahre die als Thrusterset unter meinem Board und konnte derartiges noch nie feststellen. Kann aber auch daran liegen, dass ich nicht so feine Füßchen habe

    Was ist als "derartiges" was ich über die MUF Weed geschrieben haben soll ?? Da ist nichts, weil ich dazu überhaupt nichts weiter geschrieben habe.


    Was sollen also suggestiv ins Lächerliche ziehende und diskreditierende Bemerkungen zu meinen Forumsbeiträgen ??

    Delphi777

    Meine Angabe ist richtig. Im Surf Artikel steht, dass im 45 grad Winkel vom Profil in die Luft geschliffen werden soll.


    Ich denke, wir reden hier über unterschiedliche Dinge und damit aneinander vorbei was die 45° angeht.


    In dem Artikel in der Surf ist geschrieben: "

    Und einfach mal hinten scharf schleifen, bringt das etwas? Die Verletzungsgefahr geht natürlich hoch, aber man kann damit auch das Pfeifen verhindern. Wie muss man dafür schleifen? Du schleifst im 45 Gradwinkel von beiden Seiten vom Profil nach hinten „in die Luft rein“, bis du ein gleichmäßiges Schleifbild erkennst.

    Ich bin deshalb davon ausgegangen, daß es hier um das Anschleifen an der trailing edge zur Beseitigung von Pfeifgeräuschen geht, die auch ein Hinweis auf unnötigen, zusätzlichen Widerstand geht. Dafür gibt es die von mir beschriebene und auch in Youtube durche mehrere Videos gezeigte Technik. Dabei wird die trailing edge von beiden Seiten unter 45° angeschliffen und dann leicht entgratet.

    Anscheinend geht es hier aber primär darum, die trailing edge messer-scharf zu gestalten, wobei der gesamte hintere Finnenbereich großflächig dünner geschliffen wird. Warum das unter 45° (wie in der obigen Grafik hier im Thread gezeigt) geschehen soll, wird leider nicht begründet.


    Natürlich kann man an Finnen herumschleifen und die Profile modifizieren. Strömungsprofile sind aber eine sehr komplexe Angelegenheit und man kann - wenn man nicht sehr viel Erfahrung und Hintergrundwissen hat - auch eine gute Finne zu einer sehr mäßigen Finne modifizieren.

    An dieser Stelle wäre ein Photo des Boards angebracht, denn (Auszug aus Zitat s.o.)

    ... wo die Schlaufen sind. Die kann man auch nur nach innen oder nach außen nehmen aber nicht nach vorn oder hinten."

    Was ist das für ein Board, bei dem man die Fußschlaufen nicht in Längsrichtung verstellen kann ???

    Ich denke, das interessiert alle, die vergeblich versucht haben, das Problem und die Sache zu verstehen und zu helfen.

    Ich habe mir den Artikel des Surf-Magazin gerade mal durchgelesen. Der Punkt mit den scharfen Rails scheint mir korrigiert zu sein. Was ich in dem Artikel vermisse, ist, daß es nicht nur in Fuerte Nord eine Witchcraft Fangemeinde gibt , sondern eine viel größere z.B. in den Niederlanden - z.B. Wijk an Zee, Browersdam Nordseeseite und alle die anderen niederländischen Wavespots.

    Abgesehen davon finde ich den Artikel durchaus positiv und dürfte er den Nerv von Windsurfern treffen, die etwas Besonderes und Individuelles suchen, kombiniert mit weit überdurchnittlicher Haltbarkeit.

    Nur weil die Finne steiler ist, kann die aber nicht zu klein sein. Es ist für mich auch schwer nachzuvollziehen, warum eine steiller Finne (also weniger Rake) weniger Auftrieb haben sollte.

    Dahinter liegt die Vermutung, daß es sich bei aufrechteren Finnen meist um schmalere Finnen (mit elliptischer Outline mit flachem Profil und relativ wenig Fläche relativ zur Länge handelt) - für weniger Widerstand und höhere Geschwindigkeit. Solche Finnen sind oft nicht gerade die Angleitwunder.

    "zu klein" bedeutet dabei , das die Finne relativ zu ihrer Länge im unteren Geschwindigkeitsbereich wenig Profilauftrieb liefert.


    Hier war ja die Aussage, daß das Problem nicht bei höherer Geschwindigkeit auftritt. Deshalb meine Vermutung, daß es sich um eine derartige Finne handelt.

    Die ist 47cm während die originale eine 46er ist. Von der Fläche her auch etwa gleich.


    Das Manko ist, dass ich jetzt im Gleiten weiter vorn stehe weil die Finne weiter vorn ist und es passt nicht mehr mit der Stelle wo die Schlaufen sind. Die kann man auch nur nach innen oder nach außen nehmen aber nicht nach vorn oder hinten.


    Ich werde mal verschiedene Mastfußpositionen testen.

    OK - wenn die Finnen fast gleich lang sind und gleiche Fläche haben kann es noch an unterschiedlichen Profilen liegen. Allerdings habe ich - sei mir nicht böse - eher den Verdacht, daß es ein fahrtechnisches Problem ist.


    Warum sollte man weiter vorn stehen, wenn die Finne ihren Druckpunkt 3 cm weiter vorn hat. Dafür gibt es keinen plausiblen Grund.


    Wenn man bei hinreichend Wind angleitet, geht man in die Schlaufen (je nach Geschmack erst vorn oder hinten und das war es. Ein Problem mit der hinteren Schlaufe kann es nur geben, wenn die Finne den Druck auf dem hinteren Fuß nicht standhalten kann. Ansonsten hat die Finnenposition keinen Einfluß auf die Standposition und den Zugang zur hinteren Schlaufe.


    Tut mir leid - ich kann da nicht weiterhelfen.

    Mir ist noch nicht klar, wie sich das Problem äußert.


    - rutscht das Board hinten weg beim Angleiten ?

    - paßt es mit den Trapeztampen nicht ?

    - ist die Körperhaltung unausgewogen ?

    - ist das Segel schlecht kontrollierbar und/oder zuviel Zug auf vorderem Arm ?


    Ansonsten - wie schon gesagt: Der naheliegende Gedanke - Mastfuß etwas nach vorn - ist schon richtig.

    Wenn es bei mehr Wind funktioniert, wäre eine Erklärung:

    Die steilere Finne hat wenig Auftrieb bei langsamer Fahrt und zusätzlich den Druckpunkt weiiter vorn.

    Beides bedeutet, daß das Heck und die Finne weniger Druck vertragen.

    Als Folge muß das Rigg stärker nach vorn belastet werden.

    Damit ist die Standposition weiter vorn und die hintere Schlaufe ist relativ zu weit hinten.


    Das Problem löst sich, sobald mehr Wind und Boardgeschwindigkeit vorliegen

    und damit die Finne ausreichen Auftrieb bringt .

    Das bedeutet: Die Finne ist zu klein oder ihr Profil ist zwar schnell aber nicht auftriebsstark.


    Das könnte der Zusammenhang sein.

    ...mmh


    Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.

    Vielleicht läßt sich das über ein paar Fragen einkreisen:

    1. Ist die hintere Schlaufe in Außen- oder Mittelposition ?

    2. Wo steht die Mitte der Schlaufe in Längsrichtung zum Druckpunkt der Finne (vor oder hinter) ?

    3. Was ist mit "...nicht so richtig paßt" gemeint ? Was passiert ? Wie fühlt es sich an ?


    Der Druckpunkt der Finne ist 3 cm weiter vorn.

    Der Segeldruckpunkt müße also eigentlich auch nach vorn gebracht werden, damit der Trimm paßt - d.h. Mastfuß etwas nach vorn - nicht nach hinten.


    Vielleicht kommen wir mit Antworten auf die 3 Fragen weiter.

    Eine Sache ist klar: je sauberer die Strömung über der Finne anliegt und je weniger Turbulenzen an der Abrisskante erzeugt werden, desto weniger Energie wird abgegeben, was bedeutet, dass weniger Wiederstand im Wasser erzeugt wird. Ich denke ein Physiker würde jetzt andere Fachbegriffe dafür finden, aber ich hoffe ihr versteht um was es mir geht.


    Die besten Finnen auf dem Markt sind messerscharf und laufen auf "null" aus. (Ich glaube der Begriff kam von Sonntag Fins). Besonders bei den G10 kann man schön nachschärfen, aber nicht im 45° Winkel, sondern so flach wie möglich auslaufend auf "null". :)

    Was Mich im surf Interview mit 45° meint habe ich oben geschrieben.
    Es beschreibt die Schleif Richtung auf der flachen Seite zur Hinterkante der Finne:

    pasted-from-clipboard.png


    Ich kenne leider den Artikel nicht, aber ich denke, die 45° beziehen sich auf das Schleifen von Carbon Finnen und bei G10 hat die Schleifrichtung keinen großen Einfluss. Bei Carbon möchte man wohl diagonal zu den Fasern gehen, vielleicht um ein Ausfransen zu verhindern.

    Hier gibt es Misverständnisse. Die 45° in der Abbildung sind nicht die 45° um die es hier geht.

    Es macht auch keinen Unterschied, ob es sich um Carbon oder G10 handelt.


    Die 45° beziehen sich auf die Hinterkante (trailing edge) des Finnenprofils. Man stelle sich die Finne horizontal durchgeschnitten vor und man hat nun das Strömungsprofil der Fonne vor sich . Das Finnenprofil läuft zur Hinterkante zusammen - allerdings bei realen Finnen meist (schon aus Sicherheitsgründen) nicht völlig spitz, sondern verrundet oder mehr oder weniger mit eckigem Abriß. Diese meist 0,5 bis 1,0 mm Profildicke am Finnenende verursachen je nach genauer Form Verwirbelungen und können zudem pfeifende Geräusche (besonders auch Foils) erzeugen.

    Wenn man nun das Finnenprofil in diesem Bereich von beiden Seiten der Finne leicht mit 45° Winkel anschleift, erzeugt man einen 90°Winkel am äußersten Ende des Finnenprofils, den man dann (aus Sicherheitsgründen mit ca 600 Schleifpapier wieder leicht entschärft.


    Wie gesagt, daß passiert alles im Bereich von 0,2 bis 1 mm an der "trailing edge" und nicht an den Seitenflächen der Finne. Dieses ist eine bewährte Methode, Pfeifgeräusche zu beseitigen. Ich habe es kürzlich erfolgreich bei einer Thruster-Finne praktiziert. Zudem kann man den Finnenwiderstand ein klein wenig reduzieren. Das genaue Verfahren ist in einigen Videos auf Youtube zu sehen, wo es an Foils angewandt wird.

    z.B.

    External Content www.youtube.com
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    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.
    (Vorsicht: beim Foil ist das Profil asymmetrisch - deshalb wird dort etwas anders angeschliffen).


    WICHTIG betr. Sicherheit: Finnen können nicht nur messerschaft werden, sonden Körperteile auch genauso aufschneiden ! Wenn man dabei eine Ader trifft, ... (alles schon passiert ).

    Ich selber entschärfe Finnen an der "trailing edge" meist mit 400 bis 600 Schleifpapier etwas. Zum "Entpfeifen" muß es auch nicht superschaft sein.


    Ein guter Tip von dem o.a. Finnenguru ist auch

    "Geschliffene Oberflächen sind grundsätzlich ein Muss, klare Abschlusslackierungen gehen gar nicht"

    Das gilt übrigens auch für die Gleitfläche der Boards.

    Hallo Bouke und alle anderen Interessierten,


    die K4 Dugong Weed fins sind tatsächlich recht hart - sehr viel steiffer als einige der ersten K4 Finnen. Da sind mehr Verstärkungsfasern im Plastik drin. G10 ist sicher noch etwas steifer aber vielleicht ist etwas Flexibilität auch von Vorteil:

    Ich habe z.B. auf dem Shaman mal einen Single-Fin Test mit einer MUF X-Wave 24 cm im Vergleich zur etwas weicheren K4 3SW (die Freewave-Finne mit mehr Faserverstärkung wie die Dugong) gemacht. Die MUF war gefühlt etwas schneller, war aber nach Spin-Out schlechter wieder einzufangen als die K4 . Außerdem war die K4 beim Einleiten und Durchgleiten von Halsen "runder, organischer, more smooth".


    Danke auch für Deine zusätzlichen Infos zu den Simulationen.


    Wie gesagt: Der K4 Dugong Thruster-Set ist nicht so perfekt wie die Witchcraft Pretwist aber für Seegras ist er auch auf Witchcraft-Boards eine gut brauchbare und nicht zu teure Alternative. Ich habe auch mit den K4-Dugong unter dem Shaman 88 (2° toe in) eher weniger weisse Spuren hinter den Finnen als mit den symmetrischen MFC-Finnen unter dem Goya One 115 (0° toe in).

    Stimmt wohl - aber vielleicht gibt es hier ja noch andere Interessierte zu dem Witchcraft/SR-Finnen Thema.


    Du hast ja weiter oben bedauert, daß man an der Ostsee selten Witchcraft Boards sieht und Du Dir andernfalls wohlmöglich schon eins gekauft hättest.

    Meinen Shaman kannst Du Dir gern mal im Detail anschauen und bei überschaubaren Bedingungen ggf. auch mal eine Runde damit fahren, wenn wir uns wieder über den Weg laufen.

    Soweit ich es verstehe, ist die Hakenposition des Liberty kaum höher als bei den üblichen Race-Sitztrapezen - zumindest wenn das untere Teil am Hintern so sitzt, daß das Hochrutschen verhindert wird. Zudem verschiebt sich anscheinend das untere Teil, wenn man damit schwimmt (Wasserstart oder dem Board hinterher). Ich sehe da nicht den großen Vorteil - weder gegenüber den "waist harnesses"/"Hüfttrapezen" noch gegenüber den herkömmlichen Sitztrapezen.


    Die untere Polsterung dürfte damit genauso hinderlich sein, wie bei einigen der stark gepolsterten Sitztrapezen in den 80-iger Jahren.

    Zudem sitzt der Haken sitzt zu tief - außer für Racer und ggf. Free-Racer.

    Auch damals gab es aber auch schon eine sehr gutes Sitztrapez (von Simmer) ohne lästige Polster und mit Hakenposition knapp unter Bauchnabel.

    Die Dinger funktionierten auch problemlos auch in der Welle und beim manöverorientierten Surfen.

    Seither fahre ich ausschließlich Sitztrapeze mit hoher Hakenposition und möglichst ohne übertriebene Aufpolsterung.


    Leider muß man die aktuell mit der Lupe suchen. Meine derzeitige Lösung ( seit rund 4 Jahren) ist das "Mystic Driver Seat" , das (unverständlicherweise) als Kiter-Trapez vermarktet wird. Man kann es aber auf Anfrage auch mit der Windsurfer-Hakenplatte bekommen.


    Die Hakenposition ist knapp unter Bauchnabel und damit 5 bis 10 cm höher als bei üblichen Sitztrapezen. Ein- und Aushängen ist damit einfach.

    Die Beingurte sind völlig unproblematisch und nicht übertrieben gepolstert. Im Gegensatz zum Liberty-Trapez ist der untere Bereich um den Hintern nur aus Stoff und nicht gepolstert - stört dort also nicht. Man kann etwas Druck nach unten geben aber durch die höhere Hakenposition ist die Körperhaltung eher wie bei "Hüfttrapezen" - nur ohne Hochrutschen und ohne Rückenprobleme. Das ist vielleicht die bessere Alternative zum Liberty.


    Ich bin 183 groß und fahre Waveboard (88 Liter) und Freewaveboard (115 Liter) mit 30-iger Trapeztampen.

    Hallo DonRon,


    da ich im mai auch in Orth war, gehe ich mal davon aus, daß ich keinen Doppelgänger mit gleichem Material habe.

    .... Aber habt ihr an Fehmarn nicht ein Problem mit Seegras? Das ist mit Multifinnen Bretter nicht so einfach zu lösen. Vor eine Weile fragte ein Kunde ob ich Seegras Finnen habe oder wusste weil er manchmal dort windsurfen geht mit seine Familie. Aber eigentlich gibt es da keine gescheide Lösung da man immer Fahrleistungen einbüßt. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, könnte man speziell was entwickeln was denn schon recht gut funktionieren würde aber denn ohne Seegras wieder suboptimal sein würde. Also ziemlich teures unterfangen. Ich habe ihn empfohlen einen uralten Singlefinnen Brett zu kaufen für die paar Mal das er dort hingeht, die gibt es schon für kleines und die mit einer Seegrasfinne aus zu statten. Und das Witchcraft für die Reviere ohne Seegras zu benutzen.

    Hallo Bouke und andere Interessierte,


    ich habe den Witchcraft Shaman V3 (88 Liter) und hatte an verschiedenen Spots auch Probleme mit Seegras. Die Pretwist-Finnen kann ich dann nicht benutzen. Ich würde mir aber nie extra ein Single-Fin Board nur für die Tage mit Seegras kaufen.

    Welche Lösungen gibt es also, die zwar nicht perfekt sind aber sehr brauchbar mit dem Shaman an der Ostsee funktionieren ?

    Mein erster Versuch war eine 22 cm Single Seegras-Finne. Die Finnenfläche war natürlich zu weit hinten, der Shaman drehte deutlich schlechter (echtes Waveriding hätte wahrscheinlich nicht funktioniert) aber mit 5,5er Segel in Bump and Jump Bedingungen waren die Halsen akzeptabel und ich hatte Spaß an einem sonnigen, warmen Tag.

    Der zweite Versuch war mit der gleichen Single-Fin bei 30 bis 35 Knoten Wind in 1,5 m Ostsee-Welle mit 4,2 qm Segel.

    Das war nicht sehr angenehm (schlechte Konktrolle) und ich beschloss, einen Satz Seegras-Finnen für Thruster zu kaufen.

    Die Frage war, ob und wie symmetrische Thruster im Shaman mit seinen 2° Toe in funktionieren und wieviel Geld ich für die relativ wenigen Seegras-Tage ausgeben muß. MUF-Finnen waren mir für einen Test zu teuer.

    Letztlich habe ich mich für einen Satz K4-Dugong Weed fins entschieden (18 cm und 2x11 cm).

    Diese habe ich mit 4,7 und 4,2 gefahren und ich kann sagen, daß es funktioniert. Natürlich hat man etwas weiße Spuren (trails) hinter den Finnen, Drehfreudigkeit und Halsen sind nicht so rund und organisch wie mit den Witchcraft Pretwist aber Kontrolle (kaum Spin-Out) , Angleiten und Speed sind so, daß es Spaß macht.

    Man kann es vielleicht so sagen: Wenn die Witchcraft Pretwist im Shaman 100% sind, so sind die K4-Dugong-Weed 80%.

    Das ist jedenfalls sehr viel besser, als mit Seegras Single-Fin zu fahren oder bei Seegras-Bedingungen an Land zu sitzen und schlechte Laune zu haben.

    Zur Theorie: Die Pretwist-Finnen haben an der Basis ca. 2° toe in . Dazu kommen die 2° der Finnenkästen - also insgesamt ca. 4° an der Basis und durch den Pretwist 0° an der Spitze - richtig ? Der mittlere Winkel ist also 2° toe in. Das ist auch der Wert, der bei den ersten Versuchen mit drehbaren symmetrischen Finnen bei Witchcraft als Ergebnis herauskam.


    Nun sagt Steve von K4, daß nach seiner Erfahrung symmetrische Thruster bei 1 - 1,5° toe in optimal funktionieren.

    Das ist zwar etwas weniger als die 2° der Finnenboxen im Shaman aber wenn man bedenkt, daß sehr viele 3-fin boards gar keinen toe-in haben und mit symmetrischen Finnen gefahren werden, ist der toe-in Fehler in etwa gleicher Größe.


    FAZIT:

    - Die K4-Dugong funktionieren im Shaman (und damit wahrscheinlich auch in anderen Witchcraft Boards mit Finnenkasten toe in)

    etwa so gut, wie symmetrische Thruster-Finnen in Boards/Boxen mit 0° - 1° toe in.

    - Das ist nicht so perfekt wie die Pretwist-Finnen in Witchcraftboards, denn man hat mehr Widerstand, weniger Griff und schlechteres Höhelaufen.

    - Aber - es ist ein guter Kompromiß bei Seegras und es funktioniert zumindest an der Ostsee.

    - Es gibt nach meiner Meinung keinen Grund, auf Witchcraft-Boards in Revieren mit Seegras zu verzichten

    und potentiellen Kunden abzuraten. Man braucht auch kein anderes Board.

    .... Aber habt ihr an Fehmarn nicht ein Problem mit Seegras? Das ist mit Multifinnen Bretter nicht so einfach zu lösen. Vor eine Weile fragte ein Kunde ob ich Seegras Finnen habe oder wusste weil er manchmal dort windsurfen geht mit seine Familie. Aber eigentlich gibt es da keine gescheide Lösung da man immer Fahrleistungen einbüßt. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, könnte man speziell was entwickeln was denn schon recht gut funktionieren würde aber denn ohne Seegras wieder suboptimal sein würde. Also ziemlich teures unterfangen. Ich habe ihn empfohlen einen uralten Singlefinnen Brett zu kaufen für die paar Mal das er dort hingeht, die gibt es schon für kleines und die mit einer Seegrasfinne aus zu statten. Und das Witchcraft für die Reviere ohne Seegras zu benutzen.

    Hallo DonRon,


    da ich seit der Saison 2024 auch einen Goya One 115 (Modell 2023) habe und seit 4 Jahren einen Witchcraft Shaman 88 Liter ist vielleicht mein Beitrag hier im Forum "Der Thruster Thread" interessant (betr. "SR-Finnen, K4-Finnen, Witchcraft Shaman, Goya One mit SR-Finnen).