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Welchen "Gang" einlegen beim Windsurfen

  • Witchcraft Sailboards
  • 5. August 2026 um 15:07
  • newt3
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    • 1. September 2026 um 18:57
    • #41

    Ich hab mir mal den Spaß gemacht und die Latte des 5.8er Aerotech AirX rausgezogen:

    160cm incl Lattenspanner also fast 20cm kürzer beim Pryde. das Segel hat dafür 451 vorliek (auch wenn ca 436 draufsteht. werd also die Segel eh mal zwecks realer Größe übereinanderlegen)

    8.5mm rundlatte, verjüngung 44cm lang und auf 3.2mm (also dicker als beim Atlas).

    Schwarzes Fiberglas während das Atlas helles hat (nur eben in schwarzem Schrumpfschlauch). Da sie nicht beide rund und in gleichem Durchmesser sind kann ich leider im nicht-verjüngten Bereich nicht prüfen ob sie generell diesselbe Biegesteifigkeit/Härte haben oder ob vielleicht schon die Farbe einen unterschied macht. Aber trotz unterschiedlichem Durchmesser könnte man mal prüfen (den ersten Meter und dann mittig ein Gewicht dranhängen). Aber so tief will ich glaub in die Materie gar nicht einsteigen :)

  • Delphi777
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    • 1. September 2026 um 19:35
    • #42

    Das sieht eigentlich so aus wie es sein sollte. Etwas weicher wäre aus meiner Sicht machbar aber nicht zwingend. In einem ersten Schritt könnte man ausgehend vom Beginn (der 54 cm Punkt) auf beiden Seiten erst einmal je einen knappen halben Millimeter abschleifen, wobei an der Spitze die 2 Millimeter nicht unterschritten werden sollten.

    Zudem ist darauf zu achten, daß die Kappe an der Spitze nicht gelockert wird. Ich habe dazu die Dicke direkt an der Kappe so gelassen wie sie war und habe den dünnsten Punkt der Latte 3 bis 5 cm von der Kappe entfernt positioniert.

    Das klingt nach wenig aber wie Bouke schon sagte, geht hier die dritte Potenz der Dicke ein. Das bedeutet, man sollte beim Schleifen langsam vorgehen, die Seiten mehrfach wechseln, häufig nachmessen und der Biegetest immer wieder durchführen. Man merkt dabei ziemlich schnell, das der vordere Bereich weicher wird und der Biegeradius kleiner wird.

    Zum Schleifen habe ich einen Kork-Schleifklotz genommen und Schleifpapier mit 240 und 400 bis Finish mit 600 . Wichtig: Die Kanten zwischendurch immer wieder entschärfen (Carbon-Fasern können ziemlich ekelig sein.

  • Delphi777
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    • 1. September 2026 um 19:36
    • #43

    Oh - da war ich wohl zu langsam und sehe die Ergänzung gerade erst.

  • Delphi777
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    • 3. September 2026 um 19:19
    • #44

    HALLO newT3,

    gibst Du bitte kurz feedback, ob Du das Thema Lattenbearbeitung abgehst oder Ad Acta legst.

  • Delphi777
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    • 3. September 2026 um 20:17
    • #45

    HALLO newT3,

    sorry Schreibfehler:

    gibst Du bitte kurz Feedback, ob Du das Thema Lattenbearbeitung angehst oder ad Acta legst.

    Danke vorab und Grüße,

    Delphi777

  • C - GER
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    • 4. September 2026 um 14:25
    • #46

    Hallo Bouke,

    meinst du, dass es generell besser ist die untere Latte weniger stark zu spannen?

    Wenn alles sehr gut funktioniert, welchen Vorteil soll das bringen?

    Ich spreche von Wave-, Freewave und Freeride Segel.

  • Witchcraft Sailboards
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    • 4. September 2026 um 15:22
    • #47
    Zitat von C - GER

    Hallo Bouke,

    meinst du, dass es generell besser ist die untere Latte weniger stark zu spannen?

    Wenn alles sehr gut funktioniert, welchen Vorteil soll das bringen?

    Ich spreche von Wave-, Freewave und Freeride Segel.

    Nein, alle Latten sollten genügend Spannung haben damit es keine Falten auf der Latte selbst bildet und denn noch ein Tick mehr. Man sollte auch an der Luvseite keine Falten sehen. Für Segel mit eingebauten Profil merkt man das man zu viel Lattenspannung hat wenn die Latten wiederwillig der Seite wechseln und es auf der Latte übertrieben viel Profil hereindruckt aber daneben nicht.

    Die Fußlatte sollte das Profil nicht so weit vorne haben wie die Latten oberhalb vom Gabel aber das sollte erreicht werden über die Nahtzugabe und Lattenprofilierung, nicht über die Lattenspannung. Idealerweise sollte die Lattenprofilierung die Nahtzugabe ähneln. Aber da die Segelmaterialien schon ein wenig dehnbar sind kann man mit der Lattenprofilierung die Nahtzugabe noch wohl ein wenig manipulieren.
    Ich hatte vor Jahre mal Segel zum testen von einer Marke die gerne hätten das ich deren Segel hier verkaufe. Habe mit den Segeldesigner auch über die Segel diskutiert und er hatte mir einige CAD Files geschickt. Beim testen waren die Segel aber nicht überzeugend. Als ich mit ein 5.0er Ezzy prima gleiten konnte, kam ich mit diesen 5.0 er nicht ins gleiten. Denn 5.3 aufgeriggt aber das fühlte sich schon fast überpowert an. Wenig Druckpunktstabilität. Die Segel standen auch flach da ohne Segeldruck. Aber in den CAD files gab es eingebauten Profil. Also die Latten heraus gezogen und die waren nicht gerade gut profiliert. Denn vorne mehr abgeschliffen, wieder aufgeriggt und sehe da, es hatte ein nettes Profil, recht weit vorne und auf die untere 3 Latten. Der Windbereich war gleich richtung doppelt so groß und dazu handlicher als Ezzy. Konstruktiv waren die Segel auch nicht gut. Hab immer noch eins da liegen wo, nach einige Sessions, der Naht aufgeplatzt war wegen schlechte Qualität doppeltseitiges Klebeband. Also habe ich es weiter gelassen und der Designer das auch nicht mehr erzählt.

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