Schlaufen lassen sich kaum festschrauben - bekanntes Problem? Lösung?

  • Ne, eigentlich nicht. Also hatte ja schonmal geschrieben, dass es bei mir an Kraft normalerweise selten mangelt, die Dinger kriege ich aber beim besten Willen nicht raus. Ich lehne mich da mit dem vollen Körpergewicht drauf, um genug halt mit dem Schraubenzieher zu kriegen, aber da tut sich nichts.


    Ich hatte überlegt, die Schraube etwas zu erhitzen, und vielleicht so etwas weniger Reibung zu haben. Ansonsten wurde auch kriechöl vorgeschlagen.


    Aber wenn die Schrauben so unheimlich fest da drinnen sind, kann das ja kaum richtig sein (bezogen auf die Frage, woher ich weiß/vermute, dass die neuen Schrauben nicht die falschen sind). Die Original Cobra Schrauben lassen sich gut reindrehen, und halten sehr stabil. Eigentlich hätte ich mir keine Sorge gemacht, dass da was beim fahren locker wird. Vom drehaufwand sind die neuen Schrauben so, wie die Schrauben meiner anderen Bretter.

  • Hatte nicht unbedingt an richtig erhitzen, sondern eher erwärmen gedacht. Aber hast wohl recht, danke für den Hinweis!


    Muss ich mir Sorgen machen wegen des Kriechöls? Dass das irgendwie den Kunststoff angreift o.ä.?

  • Wilde Sachen was ihr Alles mit den Schrauben macht. Aufbohren, erhitzen, Holz- oder Blechschrauben, Einsatz von Rohrzangen, heieiei 8|


    Bei so vielen Boards und X umgeschraubten Schlaufen nicht nie Probleme gehabt, egal ob neues oder gebrauchtes Board.

    Vernünftigen Schraubenzieher wie den genannten Wera und es läuft doch!?

    Wie oft sieht man Leute am Spot einen rotzigen und rostigen zu kleinen und mit falschem Kopf ausgestatteten und einem Zinken abgebrochen Schraubendreher aus der letzten Ecke vom Kofferraum kramen.

    Weiß auch nicht, warum die Schraubenköpfe immer kaputt sind?

    Viele nutzen einen Akkuschrauber, bin ich persönlich gar kein Fan von, aber Jeder wie er mag.


    Wenn Schrauben ersetzt werden müssen, dann schaut man Länge, Dicke und Gewindegänge an und sucht aus der Kiste oder im Shop nach möglichst gleichem Ersatz. Zu lang ist mMn das gefährlichste, denn dann geht die Schraube unten durch den Plug in den Kern und ist undicht. Zu dicke Schrauben könnte den Plug reißen lassen, zu dünn hält nicht, nudelt das Plastik nur aus und reißt im schlechtes Fall raus.


    Wir sehen denn die Köpfe der Schrauben und dein Schraubendreher aus, kann man sich gar nicht vorstellen, dass das Rausdrehen das Problem ist. Mach mal ein Foto.

  • Ich konnte am Spot auch mal einer Surferin helfen, die klagte, dass die Fußschlaufen nicht richtig fest gingen.

    Ein kurzer Check ergab: sie benutzte einen PH2.

    Mit meinem PH3 war das schnell gelöst... 😁 🤙

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Hatte nicht unbedingt an richtig erhitzen, sondern eher erwärmen gedacht. Aber hast wohl recht, danke für den Hinweis!


    Muss ich mir Sorgen machen wegen des Kriechöls? Dass das irgendwie den Kunststoff angreift o.ä.?

    Wäre ich vorsichtig mit. Eventuell mit Eis Spray die Schraube herunter kühlen (?). Vor allem eine guten passende Schraubendreher.

  • m6 und m7 sind metrische Maschinengewinde, die haben an Fusschlaufen nichts verloren, wenn es diese Cobraplugs sind. Hier passen dann nur Plugs mit metallischen metrischen Einsätzen, aber diese Schrauben lösen sich ohne spezielle Sicherung bei Einsatzzweck Fussschlaufen


    6/32 mm gibt es nicht, das werden entweder 6,32 mm sein, sehr ungewöhnliches Mass, oder 6/32 Zoll


    Sinnvollerweise misst man das Kernloch im Plug aus, wählt aus der Reihe der selbstschneidenden Blechschrauben die aus, wo der Kerndurchmesser gleich oder wirklich minimal kleiner ist als das Loch, dazu passende Länge. Bei diesen Schrauben gräbt sich dann die Gewindeflanke schneidend in den Plug und sitzt bombenfest, aber gut lösbar, drin, aber sie kann den Plug erstmal nicht sprengen

    Immer wieder erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit falsche Angaben gemacht werden.

    Da wird 10x das Gleiche geschrieben und es kommt einer daher, der entweder nicht lesen kann, oder einfach so das Gegenteil behauptet.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Um die Frage erneut zu beantworten und wenn jetzt noch Unklarheiten verbleiben, ist nicht mehr zu helfen:


    Das Aus- und Einschrauben hat mit dem "korrekten" Werkzeug für den Schraubenkopf zu erfolgen, alles andere ist Murks.

    Seitens Starboard gibt es das Tikitool, auch für die Torxschrauben. Bei den aktuellen Boards wird es wieder mitgeliefert.

    Zumindest war es so bei den letzten 5 Boards, die ich dies Jahr ausgepackt und mit Schlaufen versehen habe.


    Es ist dringend davon abzuraten, einen Akkuschrauber zu verwenden. Dadurch erhitzt sich die Schraube stark und das Kunststoff wird weich und dadurch "überdreht". Sprich, das Gewinde was sich durch das Eindrehen der Grobgewinde-Schrauben (oder wie die Dinger heissen) schneidet, wird ruiniert.


    Eine Übersicht über alle Schrauben, die Starboard bei seinen Boards der Jahrgänge 2002 bis 2024 mitgeliefert hat (Schlaufen Schrauben ab MJ 2021), gibt es unter diesem Link:


    https://windsurf.star-board.co…nt-guides/fin-bolt-guide/


    Man sehe und staune und da gibt es nichts reinzuinterpretieren oder zu erfinden oder schlauer zu wissen.

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  • Nach der Beschreibung von Martin, vermute ich auch, das der Schraubenkopf inzwischen ausgenudelt ist und er deswegen immer abrutscht. Mit jedem Mal wird es schlimmer. Daher ist es so wichtig das richtige Werkzeug zu nehmen. Torx vereinfacht die Sache, das Gewinde muss trotzdem passen. Ich hoffe er bekommt die Schrauben irgendwie raus.

  • bei fest sitzenden Schrauben verwende ich niemals eine Schraubendreher. Jeder Akkuschrauber hat eine Bremse, und gebremst bekommt man sehr viel druck auf die Schraube und in dem man die ganze Bohrmaschine dreht auch sehr viel Drehmoment.

  • Das stelle ich mir schwierig vor mit einem Akkuschrauber per Hand zu schrauben. Auch eine Bremse hat keiner nicht, oder ich habe diese Funktion noch nicht gefunden.

    Ha, ha, hast du noch eine Museums Maschine, älter als 30 Jahre, wo man für das Bohrfutter noch zwei Hände benötigte?

  • Ich würde zum Entfernen auch mal den Akku Schrauber versuchen. Richtig belasten und dann Vollgas.

  • Ich würde zum Entfernen auch mal den Akku Schrauber versuchen. Richtig belasten und dann Vollgas.

    Nee, nee, das geht nicht, der wird nicht anlaufen, oder er rattert in dem Schraubenkopf.

  • es gibt auch (Akku)Schlagschrauber

    ich überleg, ob man das als ernsthaften Tip ansehen sollte oder besser nicht


    mir ist ehrlich unklar, wie eine Fußschlaufenschraube so fest sitzen kann, dass man sie nicht losdrehen kann.
    an manchen Schraubendrehern kann man zusätzlich einen Schraubenschlüssel ansetzen, um das Drehmoment zu erhöhen


    und es gibt T-Griffe für Schraubenbits, mit denen man neben höherem Drehmoment als bei Schraubendreher auch besser gut Druck ausüben kann gegen das Rausrutschen des Bit

  • Ich kann das auch nicht verstehen. Mit meinem alten TikiTool habe ich bisher alle Schrauben raus bekommen. Und auch mal eine beim Montieren abgerissen :-(.

  • Wenn Du mit dem Akkuschrauber einmal durchdrehst ist der Schraubenkopf hin und du bekommst die Schraube gar nicht mehr raus. Ist mir einmal passiert. Da half dann nur mit einem Dremel in den Schraubenkopf einen Schlitz einzufräsen, damit man die Schraube mit einem normalen Schlitzschraubendreher raus bekam.