Das war nur als Beispiel gedacht, 3000 Euro/m² ist aktuell hier ganz grob passend bei einem Neubau. Wenn ich also 150k für ne kleine 50m² Wohnung an Kosten habe dann kann ich die als Vermieter aktuell halt nicht für 300-400 Euro kalt anbieten. Vor allem wenn man die für 500-600 Euro sofort vermietet bekommt. Das meinte ich damit, dass günstiger Wohnraum quasi nicht existent ist. Da kann man als Politiker dann meckern und jammern, ändert aber nix.
Musst Du mir nicht erklären - ich arbeite in der Branche. Fraglich ist hier die Definition von günstigen Wohnraum. Wenn ich schon in einem Gebiet wohne in welchem der Neubau-m² nur 3000 Euro kostet und folglich (Gerechtfertigt !) eine Kaltmiete von ca. 600,- Euro verlangt wird. Für eine Wohnung welche einer einzelnen Person immerhin 50m² Wohnraum bietet ... - wie hoch war beispielsweise der Wohnflächenbedarf pro Kopf gleich noch mal in den 80ern ... ... und welchem ANSPRUCH will der GERINGverdiener denn frönen ... ??
WAS gibt es dann noch zu meckern ?? - Die NEUbauwohnung ist dann für 750,- Euro fix und foxi....... (in der Regel in deutlich besseren Standard als in den 80ern nebenbei bemerkt)
=> Und wenn Du dann noch ein schickes Auto fahren willst, Urlaub etc, Konsum ....,etc, etc, ... alles zur 50m² Neubau-Singlewohnung dazu ... dann solltest Du einfach kein Geringverdiener sein .... oder in welchem Land geht das ALLES .... (?) ....
BTW:
Durchschnittliche Wohnung Ende 2021 zehn Quadratmeter größer als 30 Jahre zuvor
Mit dem gesellschaftlichen Wandel und dem zunehmenden Wohlstand sind über die Jahrzehnte auch die Ansprüche gestiegen, die die Menschen hierzulande etwa an die Größe und Ausstattung ihrer eigenen oder gemieteten vier Wände haben. Allein in den drei Jahrzehnten seit der deutschen Vereinigung ist diese Entwicklung deutlich sichtbar. Rein rechnerisch hatte eine Person Ende 2021 im Schnitt 47,7 Quadratmeter Wohnfläche und 2,3 Wohnräume zur Verfügung. 1991 waren es durchschnittlich noch 34,9 Quadratmeter Wohnfläche und 1,8 Wohnräume pro Person. Das entspricht einem Anstieg der durchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf um rund 37 % binnen 30 Jahren. Die Durchschnittsgröße einer Wohnung ist in diesem Zeitraum von 82,1 Quadratmetern auf 92,1 Quadratmeter Wohnfläche gestiegen.