Finne für JP Super Sport

  • Moin,

    Nachdem ich die Serienfinne für das Brett verloren habe, suche ich jetzt nach einer passenden neuen. Das Brett ist ein JP super sport mit 136 Litern und 80 cm Breite, als Standard finne gehört zu dem board eine 50cm Finne.

    Die Finne soll vor allem zu meinem 7.8 S type passen. Nachdem ich die Finne verloren habe bin ich mir einer 46er weiter gefahren, das ging auch hat sich ab und zu aber schon so angefühlt, als wenn ein paar Zentimeter mehr nicht schlecht wären.

    Ich habe ein Angebot von einer gebrauchten Select S1 XL SLAM EVO 47 gesehen, wäre die groß genug, da es ja eine carbon Finne ist? Ich bin bisher nur "normale" nicht carbon Finnen gefahren. Und ich möchte auch kein Vermögen für eine Finne zahlen.


    Wo wir schonmal dabei sind, welche seegrasfinnen Größe würdet ihr für die Kombi vorschlagen?

  • Mit 7,8 qm würde ich bei dem Board eine 44 cm fahren.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Ich schliese mich Rüdi an - 44er Carbon Finne - auf keinen Fall G10

    Bei der Finne zu sparen ist meiner Meinung nicht sinvoll.

    Würde ich auf e-bay Kleinanzeigen gebraucht kaufen - z.B. c-fins / Z-Fins /Winheller (gibt es gerade eine - hier kann man den Preis vielleicht noch verhandeln)

    Die Winheller hatte ich selber auf einem 80er Falcon und war begeistert - habe aber alles verkauft wegen Foiling....


    Gruß fuggi

  • Ich schliese mich Rüdi an - 44er Carbon Finne - auf keinen Fall G10

    ....


    Gruß fuggi

    44 finde ich auch gut, für 7,8 eigentlich schon sehr lang


    was ich aber anders sehe "keinesfalls G-10"


    es gibt sehr sehr gute g10 Finnen auch in der Länge. z.b. Tectonics raptor.


    und carbon " um jeden preis" kann auch ein schuss in den ofen sein. eine racefinne mag zu dünn oder zu steif sein, da gibts viele möglichkeiten danebenzugreifen

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Bezüglich Carbonfinnen habe ich bisher die Winheller (LWS 8 und 9) und C-fins gefahren und bin damit top zufrieden.

    Klar gibt es hier auch speziele Finnen auf dem Markt mit denen man Schiffbruch erleiden kann - das wird bei G10 Finnen auch nicht anders sein.

  • Schonmal danke für die Antworten!

    Reichen denn 44cm auch an der unteren Windgrenze? Immerhin hat das Brett als Serienfinne eine 50cm lange, oder sind carbon Finnen so viel besser, dass man sie kleiner fahren kann?

    Schwierig ist auch, dass ich eine powerbox Finne brauche.

  • im eingangspost steht nichts von leichtwind oder unterer windgrenze, sondern 7,8.


    ich bin alt und leicht, aber 7,8 ist eher mittelwind, das fahr ich bei windlöchern am Frace 130 (75cm) mit 40 und im normalbetrieb am 110er sl mit 37.


    dein board ist 80 breit, also geht etwas mehr finne, aber mehr als 42 max 44 seh ich nicht


    44 ist das allerlängste was ich überhaupt habe mit 8,5 für das unterste windlimit

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  • Mein Slalomboard (85 cm , breites Heck) fahre ich (95 kg) mit 44 cm Finne mit 8,6 und 46 mit 9,4.

  • ich (>100Kg) bin mein 80er Slalomboard früher mit 41 bis 45er (Carbon)Finnen (7.8 bis 9.6m2 Segel) gefahren, mehr benötigte der Manta nicht. 48 war für mich nicht mehr sinnvoll kontrollierbar ... also wurde dann knapp nach dem Angleiten viel "TalenT benötigt ;-)


    Es gibt aber eben auch (Carbon)Finnen die etwas mehr oder weniger Angleitpower haben.


    Mein aktuelles 85er Board fahre ich mit max 48er Finnen, eine mit mehr, eine mit weniger Angleitpower, damit decke ich von 4-ober 5 bft alles ab, eine 44er ist nur noch für Notfälle vorhanden.

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 & 2020 !

  • ok komisch, hat es vielleicht was damit zutun, dass das Board von 2008 ist und kein aktueller Shape?

  • Mein Manta war von 2010


    Wie schon, auch von anderen geschrieben, eine ca. 44/45er Finne sollte völlig iO sein, wenn du damit Spinouts bekommst, sind das Fehlbelastungen des Bretts, also falsche Technik. Wenn du dann noch schlecht angleitest, dann etwas an der Technik feilen.


    In der aktuellen Surf ist ein toller Vergleich, was wieviel beim angleiten bringt und wo es "unsinnig" ist ... gut nachzulesen.


    Die Select Finne sollte ca. 2-3 cm länger als eine ander Carbonfinnen gewählt / gefahren werden ... eine weitere, kürzere Finne wird den Windeinsatzbereich für dein Segel !!, weil das Brett nicht so schnell aufschaukelt / aufsteigt, toll erweitern.

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 & 2020 !

  • Ich würde die angebotene gebrauchte S1 erstmal nehmen. So riesig ist 47 nun auch nicht. Und wenn sie gar nicht geht, kannst du sie wahrscheinlich mit geringem Verlust ( wenn überhaupt) weiter verkaufen.

    LG

    Peter

  • Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da hatten die Fanatik Sharks z. B. auch auffällig lange Finnen. Heute ist das beim Nachfolger, dem Gecko, nicht mehr so. Wenn das JP von 2008 ist, ist es ggf. auch von dieser Mode betroffen. Ich hab aber keine Ahnung warum das so war und ob es dann unbedingt erforderlich ist so eine lange Finne zu fahren.


    Selbst fahre ich auch ein 7,8m² S-Pace und das am 130l Naish nit 40+42cm Finne. Der ist allerdings auch nur 72cm breit.

  • Der 140er F-Race ist 80 breit und Serienmäßig eine 48er dabei. Ich fahre mit 86kg und 9.5 eine 49er mit dem 7.8er gern 44 am unteren Limit, mit ordentlich Druck geht auch 42 oder 40.

    Das ist schon sehr auch vom Wind abhängig. Bei uns ist es halt immer sehr unbestätigte. Da nehme ich lieber mal 2cm mehr.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen