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Finnen-/Foilkopf sitzt in DTu fest

  • Seewasser
  • 18. Oktober 2020 um 17:57
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    • 18. Oktober 2020 um 17:57
    • #1

    Als ich heute früh mein neues FoilX 145 einweihen wollte, musste ich erst mal ein Weilchen schleifen (obwohl das Foil auch von Starboard kommt). War danach noch etwas eng, die Finne ließ sich aber mit etwas ruckeln versenken. Nach dem Festziehen der Schrauben ragte der Kopf dann vorn noch 1 bis 2 mm raus.

    Ich wollte endlich aufs Wasser und hab's dann erst mal so gelassen. Nach der Session war der Kopf dann komplett in der Box und die vordere Schraube etwas locker.

    Dooferweise will sich mein Foilmast nun nicht mehr von der Box trennen. Ich kann ein wenig nach hinten und vorn ruckeln, habe aber nicht das Gefühl, dass sich da etwas in die richtige Richtung bewegt.

    Direkt am Spot habe ich folgende Tipps bekommen:

    - heisses Wasser in die Box gießen

    - Öl in die Box träufeln.

    - 2 lange Schrauben in das Gewinde drehen und den Finnenkopf ein Stückchen mit Hammerschlägen lösen.

    Bevor ich mich ans Werk mache, würde ich gern noch ein wenig Rat. von Euch einholen:

    - Ist eine der genannten Methoden für den Foilkopf oder die Box eher schädlich?

    - Oder verschlimmert womöglich das Problem?

    - Was empfehlt Ihr?

  • Seewasser 18. Oktober 2020 um 17:57

    Hat den Titel des Themas von „Finnen-/Foil Kopf sitzt in DTu fest“ zu „Finnen-/Foilkopf sitzt in DTu fest“ geändert.
  • t36
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    • 18. Oktober 2020 um 18:11
    • #2

    ich hatte das selbe Problem letztes Jahr mit dem NP Alu Flight (dem blaugrünen) in einem JP 135 Hydrofoil Pro. Ich konnte aber nichts ruckeln - er war wie eingegossen.

    Wir haben dann alles mögliche in die Box gespritzt (WD40, Graphitspray et cet). Das Hämmern auf die eingedrehten wesentlich längeren Schrauben (durch die Tuttlebox) brachte nichts.

    Die Lösung war sehr einfach: Holzklotz (20x10x10 cm) an die Vorkante des Foilmast halten (möglichst weit oben für einen großen Winkel) und dann 1-2 Hammerschläge auf den Holzklotz an der Vorderfläche und 1 mal auf den Holzklotz an der Hinterfläche und er war locker.

  • harros surfjoker
    nen Scheiss muss ich
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    • 18. Oktober 2020 um 18:11
    • #3

    Moin,

    Die Hammer-Nummer macht die Gewinde im Kopf kaputt..... Fuss aufs verkehrt herum liegende Brett und an der Fuselage nach oben ziehend vorsichtig hebeln.

    Gruß Harro

  • surfred007
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    • 18. Oktober 2020 um 18:22
    • #4

    Ich würde die Öl Methode mit der Schrauben-Klopf Methode kombinieren. Aber ein Stück Holz über BEIDE Schrauben legen, damit der Klopf Impuls gleichmäßig wirkt. Gefühlvoll versteht sich von selbst....

  • Online
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    • 18. Oktober 2020 um 18:23
    • #5

    davor hab ich auch immer Angst...

    Wenn der Mast sehr fest gesessen war -

    Brett liegt mit der Unterseite nach oben. Fuselage ist schon entfernt.

    Mit beiden Beinen auf das Brett stellen und ganz oben am Mast mit der (geschützten) Hand Richtung Heck schlagen.

    Habe ich mal so in einem Patrik Video gesehen und schon selber so praktiziert.

    Mit Holzklotz und Hammer so wie von t36 empfohlen ist dann die nächste Eskalationsstufe.

  • User5120
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    • 18. Oktober 2020 um 18:24
    • #6

    das Problem kenne ich auch von meinem NP Foil.

    Ich lege dann wie von Surfjoker beschrieben das Board verkehrt Rum auf den Boden,

    stelle den Fuß aufs Board und schlage mit der flachen Hand von unten gegen die Fuselage.

    Das reicht schon!

  • t36
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    • 18. Oktober 2020 um 18:27
    • #7

    "Ich würde die Öl Methode mit der Schrauben-Klopf Methode kombinieren. Aber ein Stück Holz über BEIDE Schrauben legen, damit der Klopf Impuls gleichmäßig wirkt. Gefühlvoll versteht sich von selbst...."

    <=hatten wir probiert - brachte bei mir nichts. Wie geschrieben, die von mir beschriebene Methode funktioniert.

    Wenn sein Mast sich eh noch beim Ruckeln bewegt (Boardumdrehen, stabile Unterlage, Fuß neben den Foilmast aufs Boardstellen und nun 5 Min. Ruckeln wird der Threaderöffner ja sicher schon versucht haben?), wäre er so def. mit 1-2 "Motivationsschlägen" draußen.

  • robi
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    • 18. Oktober 2020 um 19:27
    • #8
    Zitat von harros surfjoker

    Moin,

    Die Hammer-Nummer macht die Gewinde im Kopf kaputt..... Fuss aufs verkehrt herum liegende Brett und an der Fuselage nach oben ziehend vorsichtig hebeln.

    Gruß Harro

    Aber: die Schrauben sind doch weg?, d.h. losgelöst und nicht mehr im Gewinde? :headscratch:

  • t36
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    • 18. Oktober 2020 um 19:32
    • #9

    Die problematische Technik, die das Gewinde kaputt macht, geht so:

    -2 ganz lange Schrauben in die DT Box einschrauben (sollen weit rausragen)

    -Brett vor die 2 rausragenden Schrauben und nun aufs das Brett draufschlagen (und so den foilkopf aus der DT Box treiben)

  • Seewasser
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    • 18. Oktober 2020 um 20:53
    • #10

    Vielen Dank für Eure Tipps. Werde mich mal nächste Woche daran abarbeiten und dann berichten, was (dann hoffentlich) geholfen hat.

  • Hifly666
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    • 18. Oktober 2020 um 21:10
    • #11

    Wenn du es ruckeln kannst, kann es eigentlich nur vom engen Passsitz gehalten werden. Dann wurde ich das Brett auf zwei Balken richtig Rum auflegen und mit deutlichem hin und heruckleln herausziehen. Öl oder andere Schmiermittel würde ich nicht nehmen.

  • windrider
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    • 18. Oktober 2020 um 22:31
    • #12
    Zitat von t36

    Die problematische Technik, die das Gewinde kaputt macht, geht so:

    -2 ganz lange Schrauben in die DT Box einschrauben (sollen weit rausragen)

    -Brett vor die 2 rausragenden Schrauben und nun aufs das Brett draufschlagen (und so den foilkopf aus der DT Box treiben)

    Gemeint ist hier wohl ein hölzernes Brett, kein zweites ?

    Gruß, windrider

  • t36
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    • 18. Oktober 2020 um 22:36
    • #13

    Ja, natürlich.

  • Seewasser
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    • 25. Oktober 2020 um 09:45
    • #14

    Der Mast ist nun erfolgreich entfernt.

    Von den o. g. Methoden konnte ich in der vergangenen Woche nur die Variante testen, mit Hokzklotz und Hammer vor den Mast zu schlagen, weil ich nur das Board und den Mast mit nach Hause genommen hatte, und Schrauben und Fuselage im Surfregal am See geblieben waren. Das brachte leider keinen Effekt. Vermutlich weil der Mast bereits etwas Spiel hatte.

    Gestern bin ich dann mit der Kombi 2h gefoilt, konnte dann beim anschließenden Kurzversuch am Strand den Mast ebenfalls nicht lösen. Ich habe dann das Material mit Fuselage und Finnenschrauben mit Heim genommen. Letztere brauchte ich aber nicht. Mit Hilfe der montierten Fuselage konnte ich nun effektiver ruckeln und gleichzeitig nach oben ziehen, und habe den Mast nach einigen Minuten rausziehen können.

    Jetzt wird erst mal nachgeschliffen. Vielen Dank noch einmal für Eure Tipps.

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