Posts by robi

    bin ja nicht so der Fuerte Experte, aber fahren die Locals nicht eher ganz woanders hin als zu Touristischen Hochburg der Costa Calma.

    Möchte mich auch nicht als FUE Experte bezeichnen, habe jedoch in den vergangenen 30 Jahren, grösstenteils im Juli (ergibt ca. 100 Wochen Aufenthaltsdauer an der Düne/Risco) ein bisschen Erfahrung sammeln können.


    Die Wave-Locals sind im Norden der Insel, Freestyler bevorzugt an der Düne oder Matas Blanca.


    Sehr viel hängt vom Tiden-Stand ab. Bei 4.2er Wind entsteht bei auflaufendem Wasser eine kurze steile Kabbelwelle, welche nicht gerade easy zu fahren ist. Am besten wartet man bei solchen Bedingungen auf den Tiefst-Wasserstand, dann entsteht zwischen den kleinen Wellen recht flaches Wasser. Dreht der Wind auf Baranco-Richtung NW, ist es meist recht böig, die Freestyler ziehen dann jedoch ihre Kringel entlang der Sandbank direkt vor der ION Station in perfekten Bedingungen. Bei normalem Passat N-NE muss man stets nach links an die Biegung in der Sandbank hochfahren, dort ist der Wind konstanter und oft auch ein Spürchen stärker. Leider kommen dort dann ein paar Kiter in die Quere, falls es keine Anfänger sind, jedoch problemlos.


    Ich würde auf jeden Fall ein Fixboard und zwei Riggs mieten (zB ProWind), dann kannst du auch bereits vor der Morgendämmerung aufs Wasser und bist dann definitiv für den mangelhaften Trimm der Segel selbst verantwortlich. 8o


    Grüsse

    Robi


    PS war heuer vom 1. Juli - 1. August an der Düne, wir müssten uns wahrscheinlich ein paar Mal gekreuzt haben :/

    Es geht doch gar nicht um die Racer, die Wettfahrtleitung und grösstenteils auch nicht um die Zuschauer am Strand. Das Problem bilden die Nebenveranstaltungen, welche die Kohle für den Wettbewerb einbringen sollen. Beispiel Worldcup in FUE: da steht während des Kite- und des Windsurfworldcups ein grosses Partyzelt. Für die Einheimischen und Touristen geht da während zwei Wochen die Post ab, bis zur Morgendämmerung. Dass dies während einer Pandemie nicht geht, scheint mir klar zu sein. Und dass ohne Carpa auch kein Worldcup finanzierbar ist ebenfalls.


    Grüsse

    Robi

    (mal abgesehen von der Schweiz - und ich gehe davon aus auch dort wird man nicht unbedingt nur auf den Schwarm der Deutschen warten .... ;)

    Ich kenne viele ganz sympathische deutsche, österreichische, französische WindsurferInnen...

    Aber du hast schon irgendwo recht: gerade in den letzten Jahrzehnten ist das Thema Migration v.a. aus der EU zum Wahlschlager der SVP mutiert. Und die sind damit zur wählerstärksten Partei geworden. Dies sagt ja einiges aus.

    Bei uns sind auch selbständig Erwerbende AHV-Prämien-pflichtig. Wer eine Auszeit nimmt, tut gut daran, freiwillig seine Beiträge zu leisten, sonst entstehen Bemessungslücken. Die Minimalrente beträgt momentan knapp CHF 1200.-- Auch bei uns weit unter dem Existenzminimum.


    Schweiz ? - hier wäre eine Info von den Schweizer Kollegen mal hilfreich…

    Melde mich zur Stelle!

    Was genau möchtest du wissen? Altersvorsorge? Gesundheitssystem?

    Altersvorsorge: beruht auf dem sogenannten Dreisäulen-Prinzip: Staatliche Vorsorge (heisst bei uns AHV Alters- und Hinterbliebenen Versicherung) sollte das Existenzminimum abdecken, was bei den real existierenden Lebenshaltungskosten nicht mehr reicht. Berufliche Vorsorge: obligatorisch, wird von verschiedenen Pensionskassen-Anbietern geleistet. Problem: die momentan schwache Ertragslage und die gesteigerte Lebenserwartung führen zu sinkenden Umwandlungssätzen des angesparten Alterskapitals. Private Vorsorge: wird durch steuerliche Begünstigungen gefördert und ist jedoch vielen erst in späten Lebensjahren möglich.

    Gesundheitssystem: Krankenkasse Grundversicherung obligatorisch, welche alle medizinisch notwendigen Eingriffe abdeckt. Die Prämien für die Grundversicherung sind sehr hoch, deshalb bestehen für finanziell schwächere Familien/Personen staatliche (kantonal geregelt) Hilfen.

    Problem: da bei uns zu wenig Fachkräfte ausgebildet werden, sind es oft ausländische PflegerInnen und ÄrztInnen, die Dank des relativ hohen Gehaltes wegen die Lücken füllen. Ohne diese "Hilfe" aus dem Ausland wäre unser Gesundheitssystem höchstwahrscheinlich kollabiert.


    Wir unterhalten uns hier jedoch "nur" um Geld. Ob ich auswandern möchte oder nicht, hängt jedoch an anderen Faktoren mindestens ebenso stark: wo fühle ich mich daheim und wohl, habe ich ein funktionierendes Umfeld mit Menschen, die mir etwas bedeuten. Dagegen sind mMn wirtschaftliche und politische Faktoren zweitrangig.


    Grüsse

    Robi

    Du kannst dem fertigen Gemisch (Harz-Härter) weisse Farbpaste beimischen, so kriegst du eine weisse Epoxyfarbe. Auftragen mit Roller. Falls du eine Spritzanlage hast, Harz leicht temperieren, damit es dünnflüssiger wird. (Guter Atemschutz unbedingt notwendig)


    Grüsse

    Robi

    Die endgültige, nicht mehr korrigierbare SR-line gibt es ohnehin erst nach dem Anbringen des Deck- und Railairex. Solange du nirgends eine Delle in der SR-line hast, würde ich wie geplant weitermachen. Beim Vakuumieren des Decksairex unbedingt eine stabile Konterscoop-Schablone im Vakuumsack auflegen, so kannst du eventuelle "Fehler" noch ausmerzen. Über zu viel und verrundetes V in der Gleitfläche würde ich mir nicht allzu viele Gedanken machen, vielleicht eher über die zu verrundete Kante zwischen Gleitfläche und Bevels, ist vielleicht nicht ideal, Gleitfläche und Bevels in einem einzigen Airexteil aufzubringen.

    Die Konkave im Deck stört mMn nicht.


    Grüsse

    Robi

    NCX fahre ich in den Grössen 5.5 , 6.5 und 8.0 , für mich tolle Segel. Bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein, glaube jedoch schon gehört zu haben, dass nicht alle CC Masten den Flex gleich verteilt haben, zB Pryde mehr Flex im Top. Die beiden kleineren Grössen fahre ich mit MauiSails-Masten, die ein vergleichsweise hartes Top haben. Ich finde, die Masten passen perfekt. Das 5.5er mit einem 400er RDM 100, das 6.5er mit einem 430er SDM 100. Für das 8.0er (19er Modell) habe ich den passenden Severne 490er SDM 100.

    Ich gehe mit Hifly666 einig, dass aufgrund deines Beschriebs deine Masten ein zu weiches Top besitzen. Ich würde zumindest mal den 490er in das 8.0er stecken, evtl. verringert sich dadurch das Looseleech.

    Meine Erfahrung:

    Singlefin zu Twinser: Plus an Grip in Turns, Twins sind viel lebendiger, minus an Topspeed

    Abstand der Twinser-Boxes: Je näher zueinander, desto mehr gleicht sich das Fahrverhalten einer Singlefin - Variante an. Wenn man einen Quad in TwinserSetup fährt und die gleiche Lebendigkeit erwartet, liegen da die hinteren Boxes zu nahe beieinander. Köster widerlegt jedoch diese Meinung :/ aber der ist halt in einer gaaaaanz anderen Liga


    Für dich würde sich evtl. folgende Variante eignen: stabile Boxes (Minituttles sind nicht tief genug) als Thruster-Sidefin einbauen, damit die Eignung als Twinser und als Thruster mit der Singlefinkonfiguration abgleichen. Dazu brauchst du jedoch verschiedenste Finnen. Könnte ein kostspieliger Versuch werden...

    Hallo Patrick


    Ohne Anspruch auf wissenschaftlich erhärtete Richtigkeit hier meine Meinung dazu:

    Da ich meine Boards ja selber baue, habe ich mit verschiedenen Twinser-Konfigurationen experimentiert. Grundsätzlich stimmt für mich die Regel: je näher die beiden Kästen zueinander eingebaut werden, desto weniger Toe-in (Anstellwinkel) braucht es. Bei zB 14cm Distanz reichen max. 2 mm Unterschied zwischen vorderem und hinterem Mas der Finboxes, ergibt gemäss K4 Toe-in Rechner 0,4°

    https://www.k4fins.com/fin-toe-angle-calculator/

    Viel näher zueinander würde ich bei einem Twinser die Boxen nicht setzen, da sich durch mögliche Verwirbelungen die Fins gegenseitig beeinträchtigen. Die überwiegende Mehrzahl der Serienbords haben jedoch keinen oder fast keinen Anstellwinkel.

    Bei meinem vorletzten Waveboard habe ich die Finboxes im maximalen Abstand eingebaut:DSC02365.jpeg

    Die Centerlines der Boxen liegen vorne 189mm auseinander, hinten 200mm, entspricht einem Anstellwinkel von 2,25°

    Da der Wasserabfluss an der Gleitfläche immer seitlich von der Längsrichtung abweicht, sich mit zunehmender Wassertiefe jedoch immer mehr einer Parallele zur Centerline annähert (Bouke schätzt dies auf ca 15cm Wassertiefe unterhalb der Gleitfläche), habe ich mir zusätzlich vertwistete Fins gebastelt.DSC_0144.jpeg

    Mittlerweile habe ich an die 15 verschiedene Finnenpaare gebaut, alle vorgetwistet, unterschiedliche Längen und Outlines, einige asymmetrisch und mit verschiedenem Flex experimentiert. Die beiden auf dem Bild sind 17cm lang. Bin überzeugt, dass die grosse Distanz der beiden Fins wesentlich zu dem für mich positiven Fahrverhalten des Boards beitragen.

    Ob du dies alles auf dein Freerideboard übertragen kannst und welche Vorteile im Fahrverhalten zu erwarten wären?

    Dazu müsstest du die Masse deines Boards, v.a. auch das Mass one Foot off (Boardbreite bei 30cm) berücksichtigen und dir den Einsatzbereich gut überlegen. Aus der Ferne betrachtet finde ich eine Singlefin in einem Freerideboard passend. Andere Variante wäre eine Thrusteranordnung, dabei die Boxen der Sidefins ebenfalls anstellen.


    Grüsse

    Robi

    War letzten Herbst ca. 6 mal auf dem Wasser mit dem Foil, bin ja noch der totale Foil-Anfänger mit den entsprechenden Schwierigkeiten, ein fundiertes Feedback geben zu können. Und ja, die Mastfussposition habe ich variiert, Position auf ca. 125cm vom Heck hat bis jetzt am besten gepasst, was aber eine vorläufige Einschätzung ist. Ich habe mir kürzlich ein 7er Foilglide zugelegt, welches sicher noch einmal weitere Anpassungen erfordern wird. Bin selber gespannt und warte sehnlichst auf wärmere Temperaturen...

    Hier ein Bild vom letzten Sept.:

    IMG_2346.jpg

    - 0,4 ist dann definitiv zu viel Unterdruck, wenn zusätzlich die Temperatur zu hoch ist. Ist mir auch schon beim Aufbringen des Airex auf die Gleitfläche bei gleichzeitigem Heizen passiert.

    Ansonsten: top Ergebnis, Bravo!


    Gruss

    Robi

    Mein 7er Foilglide inkl. passendem Mast konnte ich gestern im Surfshop abholen. Der Shop darf bei uns in CH zwar erst nächste Woche öffnen, mit Voranmeldung und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen hat das Abholen jedoch geklappt.

    DSC04671.jpeg

    Ich sehe die Situation in der Schweiz in der Arroganz des Wohlstands begründet.

    Im Großen und Ganzen ist es das überall...

    Als (auch) Schweizer sehe ich ein anderes Grundproblem:

    Unser kleinräumiges Denken und Handeln (Reagieren) mag in "normalen" Zeiten mehr oder weniger funktionieren, in einer Pandemie versagt dieses System kläglich, wie Figura zeigt. Beispiel: bei uns entscheiden Kantonsregierungen über die Schliessung von Skigebieten. Die Innerschweizer, deren Regierungen in ihren Kantonen das Skifahren eingestellt haben und welche bei Prachtsverhältnissen wie heute auf die Piste möchten, fahren zu uns ins Berner Oberland, ins Wallis, ins Bündnerland usw. Die Pervertierung des "Kontakte-Vermeidens".

    Wir müssten viel grossräumigere Strategien verfolgen und den "Demokratie-Löffel" für eine bestimmte Zeit abgeben. Nach meiner Überzeugung müsste europaweit konsequent für eine überblickbare Zeit alles heruntergefahren werden und so dem Virus den Boden unter den Füssen weggezogen werden. Kann man mittlerweile sogar von Ökonomen lesen, viele Gesundheits-Wissenschafter fordern dies ja schon lange. So wie das bei uns momentan im schweizerischen Mikrokosmos angegangen wird, führt das unweigerlich von einer Massnahme zur nächsten, jeder möchte "sein Süppchen" am Kochen halten. Es ist wie beim Milchkochen: sobald die Sauce steigt, Pfanne vom Herd nehmen, warten bis sich das Niveau genügend abgesenkt hat und dann Pfanne wieder auf den Herd stellen...bis zur Herdenimmunität via Impfung.


    Grüsse

    Robi


    PS So sieht es momentan aus: https://panocam.skiline.cc/lauberhorn

    Der Ausschnitt der Starterbar beim Lauberhorn-Start ist seit gestern verpixelt, wohl, damit man den Dichtestress nicht sieht;)

    wenn ich das richtig gerechnet habe, (1m2 x 3mm x Dichte Pappelsperrholz 0,35) gibt ca. 1kg pro Seite, damit bin ich immer noch klar unterhalb der knapp 7 kg meines Doubles. Gewogen habe ich allerdings jeweils erst das gepackte Paket.

    Ich habe zwar einen flugzeugtauglichen Double-Bag mit Rollen und Polsterung (DaKine, knapp 7kg netto), brauche den jedoch kaum noch. Ich packe meine Boards in einen übergrossen Daylight und lege oben und unten ein passend gesägtes 3mm Pappelsperrholz auf. So ist es sicher verpackt (an die Rails Neo und Badetücher tapen) und geht im Gewicht immer durch. Segel wickle ich stets straff rund um die Masten. Habe so schon lange keine Probleme mehr gehabt. (Ausser Rissen am BoardbagX()


    Gruss

    Robi