Posts by Seewasser

    Ich war letzte Woche noch mal auf dem alten Formulaboard, mit dem ich meine ersten 30 Foilsession gemacht hatte, unterwegs, weil mein Foilboard gerade von Kaktus einen Noseprotektor verpasst bekommt.


    Nach zwischenzeitlich ca. 15 Sessions auf dem Foilboard hat sich das Formula für mich erstmalig total vertrimmt angefühlt. Vorher dachte ich immer, das wäre ein sehr gutes Foillernboard.


    Ich hatte des Gefühl, krumm und verkrampft auf dem Board zu stehen. Das Foilen war körperlich viel anstrengender als zuletzt mit dem Foilboard.


    Zuvor fand ich das Formula ganz gut zum Lernen. Die Abstürze wegen Overfoilen konnte ich damit fast genauso gut auffangen wie mit dem Foilboard, allerdings kam ich hinten immer nur in die mittlere der drei hinteren Schlaufen.


    Auf dem Foilboard fühlt sich alles viel stimmiger und geschmeidiger an. Ich stehe entspannt in beiden Schlaufen, muss mich viel weniger anstrengen, um stabil zu fliegen.


    Langer Rede kurzer Sinn: Foilen lernen kann man sicher auf vielen Boards. Mit einem Foilboard geht das aber deutlich entspannter.

    bitte nicht mit dem Surfbent kombinieren - gibt Meldungen bei den Aussies, dass der Boardprotektor das nicht aushält (bei der Verwendung von Surfbent).

    stimmt, der wird ziemlich schnell davon durchgescheuert. Meiner ist auch schon Geschichte.

    Socken drunter ziehen

    haben das tatsächlich schon mit "Damensocken" (diese dünnen) gemacht - geht aber nicht bei Split Toes - und ich glaub der kleine wäre auch zu cool dafür inzwischen.

    Es gibt dünne Socken von Solite mit Split Toe. Die sind tatsächlich sehr dünn, bequem und erleichtern das Reinschlüpfen. Heißen Heat Booster Socks. Lagen meine Solite Neopren boots bei, gibt es aber sicher auch solo.


    Wenn Ihr dann mal die nächste Schuhgröße kauft, kann er die Socken immer noch nutzen, um die Schuhe im Herbst oder Winter wärmer zu machen.


    Da darfst Du dann nur nicht versehentlich die ebenfallsderhältlichen Neilrensocjen bestellen. Die sind deutlich dicker.

    Völlig normal. Eine Woche kann ich noch ganz gut aushalten (aber auch nur wenn die letzte Session davor lang und windig genug war) . Natürlich startet jeder Tag mit einem Blick auf die Vorhersage, ab zwei Wochen wird es langsam kritisch. Dann wird im Winter die noch akzeptable Lufttemperatur sukzessive nach unten verschoben und von Frühjahr bis Herbst der Radius der Spots auf der Beochtungsliste auf Tagesreisenentfernungen ausgedehnt.


    Zeigt dann der Windfinder nicht mal in weiter Ferne ein blasses türkis, hilft nur noch "Materialoptimierung" zur Frustkompensation. In so einer Phase hat es mal eine günstige gebrauchte 70er Formulafinne im mein Portfolio geschafft. Dabei ist mein größtes Segel ein 9.6. Hätte da wohl den verwegenen Plan noch ein Monstersegel als Flautenkiller anzuschaffen. Davor hat mich dann glücklicherweise das Foilen bewährt. Die 70er Finne ist immer noch da und erinnert mich an eine meiner längsten Flautenfrustphase ;(.

    Mias danke für den Hinweis. Gut zu wissen. Hatte versäumt zu erwähnen, dass ich nach einem halben Jahr auf dem Foil in Böen mitunter noch etwas schissig unterwegs bin und wohl zu schnell unluve.


    Hätte den Eindruck, dass der SC zumindest nicht unfreiwillig schnell wird. In meinen ersten 3 Sessions hatte ich noch mit dem RRD WHD die 40 angekrazt. Das wollte ich da noch gar nicht und hab leicht nervös die Bremse gesucht ;).

    Bei ca. 30 km/h regelt mein Starboard Supercruiser auch ab. Sehr viel schneller bin ich damit noch nicht geworden. Fand ich in der ersten Foilsaison aber auch ganz entspannt.


    Ich bin meist mit dem Foilglide 7.0 unterwegs. Das neue 8.0 reizt mich auch sehr. sdberlin berichte bitte mal, wenn Du es getestet hast. Aber Lieferung wird vermutlich noch dauern. Hast Du schon einen Termin.

    Ich denke, dass kann so funktionieren, wobei 7 oder 8 Knoten bei 95 Kilo schon recht niedrig sind. Ist ja letztlich immer schwer einschatzbar, wie der Wind wirklich ist. Ich habe aber schon den Eindruck, dass bei 8 bis 10 Knoten mit einem großen Low Aspect Foil was geht. Wiege allerdings nur 82 kg und brauche dann schon immer noch eine Böe zum abheben. Mit besserer Pumptechnik geht es aber vermutlich auch ohne Böe.


    Ich bin letztes Jahr mit der gleichen Intention ins Foilen eingestiegen. Unter 12 Knoten Grundwind foile ich, darüber kommt die Finne zum Einsatz. Habe seither an meinem Binnenseehomespot die Gleitquote und die Anzahl der Surftage deutlich gesteigert. Seit dem Einstieg im Juli 20 hatte ich windbedingt mehr Foil- als Finnentage und jede Menge Spaß dabei.


    Heute war bei uns wieder so ein Tag, an dem das Foil geholfen hätte. Es ging los mit ca. 14 Knoten Grundwind und Böen um die 20. Nach 1,5 netten Stunden mit 8.7 ging der Grundwind runter auf 10 bis 12. Ich war zu faul auf's Foil umzusteigen, was ein Fehler war. Hat zwar immer noch für gelegentliche Gleiteinlagen gereicht, aber viel stop & go. Mit Foil wäre ich ganz sicher mehr und länger geflogen als ich mit Finne geglitten bin.


    8.7 geht übrigens auch prima mit low aspect Foils.

    Für die Fischereibehörden sind jeder Zeit und überall die Fischer erkennbar. Da gibt es keine Fischer die ihr Erkennungssystem abschalten. Das würde saftige Strafen nach sich ziehen. Auch hatte der Fischer reichlich Scheinwerfer an und war gut erkennbar. Ich finde es schon krass, dass Boris behauptet, dass der Fischer sein AIS aus hatte.

    Ich habe von ihm direkt bisher nur die Aussage "manchmal schalten Fischer ihr AIS auch aus" gelesen. Das war sehr allgemein gehalten, im Zusammenhang mit dem Wundern darüber, dass sich die Systeme nicht gerührt haben.


    Das es das konkret in Bezug auf diesen Fischer behauptet habe, hat dann wiederum nur der Fischer behauptet.


    Falls es da nicht noch eine anderslautende Aussage von Boris gibt ist das für mich ein klassischer "Stille Post" - Missverständnisfall. Jemand sagt etwas, das wird dann bei der Wiedergabe etwas anders ausgedrückt und schon wird aus einer allgemeinen Vermutung eine Unterstellung gegenüber einer bestimmten Person

    Ich finde den Vorschlag von mariachi76 auch sehr gut. Ich finde auch, dass das die perfekten Gleitlernbretter sind. Ich hatte mein 168er SLW gekauft, als ich vielleicht minimal weiter war als Du. Damals auch noch kein Wasserstart, hintere Schlaufe klappte schon, aber das Reinkommen war noch sehr unsicher und holprig. Hatte erst Sorge beim 90 cm breiten Board nicht in die Schlaufen zu kommen. Das war aber aufgrund des Volumens leichter als gedacht. Ich habe mit dem Board sehr schnell Riessnfortschritte gemacht. Schon einfach deshalb, weil ich damit viel öfter ins Gleiten kam und weil das hohe Volumen sehr Fehler verzeihen ist. Am Anfang bin ich den SLW mit 82 kg oft nur mit 7.5 gefahren. Später dann meist mit 8.6.


    Noseprotectoren gibt es. Neben denen von Kaktus auch ebenfalls sehr gute fertige Carbonprotektoten. Ich fahre meinen seit ca. 4 Jahren und hatte keinen Nasenschaden. Und gerade am Anfang hatte ich noch einige Stürze.


    Früher waren die Boards sehr schwer gebraucht zu kriegen. Seit dem Foilboom ist schon öfter mal eins abzugeben, weil sich das Einsatzgebiet arg überschneidet.


    Ich überlege auch immer mal wieder, ob ich meins in liebevolle Hände abgeben oder aus nostalgischen Gründen behalten soll. Mochte das Board immer sehr.


    Falls Du diesem Weg folgen möchtest kannst Du mir ja mal ne PN schicken. Wobei die etwas neueren Baujahre noch besser zum Lernen geeignet wären, weil die auch weiter innen liegende Schlaufenpositionen haben.

    Das hatte ich auch schon mal bei einem NP Segel. Da war ein Mast auf der Homepage als Alternative für ein7. 5er Ryde angegeben, für den es gar keine ausreichend lange Verlängerung gab. Ich war noch Anfänger und hatte das Segel schon gekauft, bevor ich gemerkt habe, dass es keine passende Verlängerung gibt. Von Extender stand da damals auch schon nichts. Ca. 5 bis 6 Jahre her.

    Der Support bei NP hat dann bedauert, dass das nicht hinreichend klar dargestellt wurde und mir empfohlen einen Extender oder 2. Mast zu kaufen.

    Bei mir wächst die Ausrüstung auch, trotz oder wegen Einstieg ins Foilen. Nach den ersten Schritten auf einem uralten Formula, den ich zum Üben gekauft hatte, brauchte ich plötzlich dringend ein Foilboard und Foilsegel, kann mich aber auch von meinem alten Leichtwindboard und den großen Segeln nicht so recht trennen. Ab und zu macht das einfach als Foilalternative auch noch Spaß.

    Das Formula war so günstig, dass sich ein Verkauf nicht lohnt und dient erst mal weiter als Reserve und Foillernboard für Freunde.


    Aktuell stehen bei mir deshalb 5 Boards und 7 Segel im Schuppen. Ein weiteres Segel ist im Anflug.


    Flautentage lassen besonders im Winter die Wünsche immer wieder wachsen. Bei Surfentzug beschäftige ich mich mit Materialoptimierung. Aktuell frage ich mich, ob ich mit einem 8.0er Foilsegel meine Abhebschwelle noch um 1 bis 2 Knoten reduzieren könnte und ob nicht die Lücke zwischen meinem 133 Rocket+ und dem 105er Exocet Cross ein wenig groß ist und darauf wartet von einem 120er F-Race geschlossen zu werden. Glücklicherweise gibt's gerade kaum Material, so dass ich noch ein wenig nachdenken kann. Meist läuft das dann aber auf das selbe Ergebnis hinaus 😉.

    An Auswärtsspots packe ich das Zeug ins Auto und hänge mir den Schlüssel im Aquapack um den Hals.


    Transport zum Strand geht bei nicht zu großen Boards bei längeren Strecken in einem Rutsch. Mastfuss und Verlängerung stecke ich zusammen und packe sie in die Segeltasche. Gabelbaum, Mast und Segel über eine Schulter, Board im Boardbag mit Tragegurt über die andere.

    Segel kann man durchaus auch ganz gut gebraucht kaufen. Ich denke, Verleih-Segel werden in kurzer Zeit stark (ab)genutzt und oft nicht so gut behandelt. Da würde ich eher aus privater Hand kaufen. Auf DailyDose findet man oft gute Angebote.


    Vorteil beim Neukauf ist die Beratung im Shop, Anlaufstelle bei Fragen und Problemen und dass Du Dir das Aufriggen zeigen lassen kannst. Oft gibt es auch günstige Segel im Auslauf, wobei momentan das Material eher knapp ist.


    Bei 85 kg würde ich, wenn auch ein Binnensee in der Verlosung ist, eher in Richtung 6.5 /6.7 und 7.5/7.7 gehen als 6.2 und 7.3. Wenn Du viel zu Zeiten fährst, an denen der Verleih geöffnet ist, reicht sicher erstmal eins von beiden. Wenn Du auch im späten Herbst / Winter oder frühen Frühjahr oder mal früh morgens / spät abends aufs Wasser gehst, besser gleich beide kaufen.


    Ich würde Dir den 70% Mast empfehlen, weil Masten in der Regel länger halten und Du später den Unterschied merken wirst.


    NP Ryde ist schick und ein gutes Segel. Habe ich auch mit angefangen. Würde ich aber nicht noch mal kaufen, weil man dann auf Prydemasten festhängt und die Segelmarke nicht so leicht wechseln kann.


    Mit Mast und Segel aus einer Hand bist Du immer auf der sicheren Seite. Viele Hersteller haben aber die gleiche Biegekurve, so dass da auch Fremdmasten passen. Nur eben NP nicht. Die sind mit Flextop ein wenig exzentrisch unterwegs.


    Power XT sehe ich wie kemot_surf. Praktisch zum Nachtrimmen auf dem Wasser, aber bei einem Freeridesegel bringt das keine Zeitvorteile beim Aufriggen.

    Ich fahre mit 82 kg den Rocket plus in 133. Ich war von eimem Freerider (Magic Ride 120) auf den R+ umgestiegen, weil ich ein Board gesucht habe, dass an meinem eher schwachwindigen und böigen Binnenspot gut an- und durchgleitet. Mit dem Board bin ich sehr zufrieden. Gleitet auch passiv gut an, beschleunigt deutlich rasanter als ein Freerider (bin allerdings noch jein Slalomboard gefahren und kann dazu keinen Vergleich ziehen) und hat eine ordentliche Segelrange. Ich fahre das Board mit 6.5 bis 8.6.


    6.5 funktioniert auch noch, sodass die kleineren Versionen auch mit 5.8 funktionieren könnten.


    Allerdings wird es im Chop bei Wind fur 6.5 mitunter schon recht holprig, sodass ich mich auch manchmal frage, ob ein F-Race nicht die (noch) bessere Wahl wäre.