Posts by Seewasser

    windguru pro lohnt sich wegen der vielen verschiedenen Modelle. Bei uns passt Icon 2.2 ganz gut. Deutlich pessimistischer als Windfinder pro. Oft stimmt es im Mittel zwischen beiden Prognosen. Wenn beide Wimd ansagen, wird man bei uns (Leipziger Neuseenland) nur selten enttäuscht.

    Zu dem Schadensbild der aufgehenden Nähte bei so neuen Segeln frage ich mich, warum die in die Bucht gehen und nicht zumindest ne Rekla versucht wird. Das wollte ja Seewasser auch versuchen.

    Versuch läuft. Habe am 7.10. an

    warranty.summer@pryde-group.de geschrieben. Bislang aber keine Antwort erhalten:


    Liebes Pryde-Team,


    gestern hat sich bei meinem Neilpryde V8 8.7 2018 die Naht am Monofilm gelöst. Das Segel hatte ich erst am 10. August 2020 neu im Auslauf gekauft. Es ist also gerade mal seit 2 Jahren und 2 Monaten im Einsatz. Das Segel ist zwar nicht mehr in der Gewährleistung, aber nach so kurzer Zeit sollte ein solcher Schaden m.E. nicht auftreten. Das Segel wurde von mir sorgsam behandelt, wurde nie im Salzwasser eingesetzt, musste keine Schleuderstürze überstehen und lag nicht in der Sonne.

    Der gleiche Schaden trat bereits einige Monate zuvor an meinem V8 7.7 auf. Hier hatte ich mich nicht wegen Kulanz an Euch gewandt, da ich dieses Segel schon im Dezember 2018 gebraucht gekauft hatte und hier bereits eine Bahn vom Segelmacher ausgetauscht werden musste (im Februar 2020 war eine Bahn gerissen, als ich das Segel beim Tragen auf dem Kopf ablegte. Seinerzeit nicht reklamiert, weil das Segel gebraucht ohne Originalbeleg gekauft worden war).

    Da das nun bereits der 2. Schaden mit identischem Schadensbild an einem V8 des gleichen Jahrgangs ist, bitte ich trotz 2 Monate abgelaufener Gewährleistung um Kulanz. Über einen Vorschlag zum Ausgleich des Schadens würde ich mich freuen.


    Die Rechnung und Fotos des Schadens hängen an. Falls Euch das bei der Untersuchung auf evtl. systematische Material- oder Konstruktionsfehler weiterhilft, übermittle ich auch gerne noch Fotos zum defekten 7.7.


    Besten Dank und viele Grüße


    ....


    PS: Mit den Fahrleistungen der NP-Segel bin ich übrigens ausgesprochen zufrieden. Neben den beiden V8 habe ich noch 3 Speedster im Einsatz. Das sind allesamt tolle Segel. Wegen des 2fach aufgetretenen Schadens und ähnlicher Berichte von anderen Benutzern (Vgl. z.B. Haltbarkeit von Neil Pryde Segeln hat brutal nachgelassen (#114 und #123 die beiden Schadensberichte zum 7.7 und 8.7 von mir) bin ich aber inzwischen skeptisch was die Haltbarkeit angeht. Das würde ich allerdings nur sehr ungern tun, da ich die Fahrleistungen super finde, die passenden Masten habe und mich auch das Design anspricht. Ich nehme an, es gab da noch weitere Schadensmeldungen von anderen Nutzern. Ist daraufhin an der Verarbeitung der neueren Jahrgänge etwas verändert worden? Vielleicht mögt Ihr auch unter dem genannten Link direkt im Forum Stellung nehmen?

    Das Exocet Cross kann ich in der Größe noch empfehlen: 106 Liter, 60cm breit.


    Hatte mir das Board zugelegt, um mit möglichst viel Kontrolle bei heftigerem Wind durch den heimischen Kabbel zu kommen und finde das Board auch bei ruppigen Bedingungen sehr leicht geradeaus zu fahren.


    Ich hatte das Board für mich für eine ähnliche Arbeitsplatzbeschreibung gekauft und bin sehr zufrieden.


    Halsen finde ich noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber das liegt wohl eher daran, dass ich bislang nur größere und breitete Boards gefahren bin und das würde wohl bei anderen Boards in der Größe/Breite ähnlich aussehen.

    Doch kein Einzelfall - zumindest bei mir nicht. Heute ist bei meinem 8.7 das gleiche Schadensbild aufgetreten. Der Riss geht nicht ganz so weit wie beim 7.7, aber auch hier hat sich die Folie aus der Naht gelöst. Damit ist die Quote bei meinen V8 2018 100%, wenngleich bei kleiner Stichprobe 😉.


    Das V8 8.7 hatte ich erst im August 2020 neu im Auslauf gekauft. Das Segel ist also gerade mal seit 2 Jahren und 2 Monaten im Einsatz.


    Im Gegensatz zum 7.7 ist das Segel sanft und pfleglich behandelt worden. Meine wilde Aufsteiger-Schleudersturzphase war beim Kauf bereits überwunden und ich hatte mehr Erfahrung im Umgang mit dem Material.


    Da ich ein paar Monate später mit dem Foilen angefangen habe und mir kurz darauf ein Severne Foilglide 2 8.0 zugelegt hatte, kam das 8.7 auch nicht so oft zum Einsatz. Ich schätze so 30 bis 50x.


    Beim 7.7 hatte ich mich noch selbst für den Deppen gehalten, aber als das 8.7 heute auch gerissen ist und in Anbetracht der Kommentare hier, denke ich nun eher, dass ein systematischer Material- oder Konstruktionsfehler beim 2018er V8 vorlag. Ich wende mich mal an den Händler bzw. an Boards and more. Mal sehen was die zum Thema Kulanz sagen.


    Kann natürlich nicht ganz ausschließen 2 x den gleichen Anwendungsfehler gemacht zu haben, aber vorher hatte ich Gun Sunrays, die haben meinen damals noch ruppigeren Umgang klaglos überstanden. Meine Foilsegel (Severne) zeigen auch keine Materialbrüche oder Risse. Das gilt allerdings auch für meine NP Speedster, die aber alle auch noch ein wenig jünger sind.


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    Ich hätte auch noch einen Einzelfall im Angebot. Modell 2018. Ende 2018 gebraucht gekauft. Ca. 60 bis 80 Einsätze.


    Das Segel wurde nicht geschont. Zu Beginn der jetzt vierjährigen Nutzung habe ich noch den einen oder anderen Schleudersturz eingestreut.


    Das V8 war auch schon beim Segelmacher. Im Februar 2020 ist eine Bahn gerissen, als ich es beim Tragen auf dem Kopf abgelegt hatte. Nicht reklamiert, weil ich das Segel gebraucht gekauft hatte.


    Jetzt ist mir vor ein paar Wochen auf dem Wasser aufgefallen, dass ich von unten zwischen 2 Bahnen durchschauen konnte. Werde das wohl kleben oder das Segel ersetzen.


    Was ich damit sagen will, weiß ich selbst nicht so recht. Das Segel wurde sicher nicht immer gut behandelt. Das jetzt die Naht an den Bahnen aufging, ist vermutlich dem harten Segelleben geschuldet.


    Dass allerdings nach nicht mal 2 Jahren die Bahn beim Tragen durchgeknallt ist, fand ich weniger gut. Hier kann ich nicht wirklich sagen, ob es einen Vorschaden gab oder das Material in der Kälte so spröde wurde, dass es der Belastung beim Tragen nicht standhielt.


    Trotzdem würde ich wieder ein NP kaufen. Bin mit den Fahreigenschaften von V8 und Speedster hochzufrieden, mag das Design, habe die passenden Masten, gehe inzwischen sanfter mit dem Material um und meine neueren NP Segel halten bislang gut.


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    Warum sollte das klar sein? Wenn dir Verordnung nicht rechtssicher eingetreten ist, kann eine Klage m.E. Erfolg haben. Und daran schien die Behörde selbst gewisse Zweifel zu haben, habe ich vom runden Tisch gehört.


    Bin aber kein Jurist und habe keine Ahnung, wie es um die Erfolgsaussichten der Klage steht, werde diese aber auf jeden Fall finanziell unterstützen, sobald da ein Crowdfunding eingerichtet ist.

    Ich habe meiner Erinnerung gestern noch mal auf die Sprünge helfen lassen: Neuendorf hat wohl doch einen größeren Stehbereich. Wenn der Wind genau westlich / sideshore reinkommt und man parallel zu den Inseln Richtung Born fahren kann, bleibt es sogar sehr lange stehtief.


    Mir hatte Neuendorf seinerzeit sehr gut gefallen. Es gab eine nette Wiese zum Aufriggen, war nicht voll, es gab keine Kiter. Kann aber auch an der Windrichtung gelegen haben. Wind kam damals aus Ost. Der Startbereich war etwas abgedeckt und der Wind wurde bei schönem glatten Wasser Richtung Born stufenweise stärker.

    Drunter geht auch, hat aber den Nachteil, dass bei jedem Sturz der Haken aus dem Loch rutscht und dann unter der Jacke liegt. Jedenfalls ist mir das immer passiert.


    Ist dann doof, wenn man das erst beim Einhakversuch merkt.

    Ich war nur einmal da, und kann mich nicht mehr genau erinnern, aber meine mich zu erinnern, dass es da nur zu Beginn stehtief ist, wenn überhaupt.


    Ähnlich wie in Born wird es weiter draußen tiefer. Wenn Du ein stehtiefes Revier suchst ist vielleicht das Salzhaff (Pepelow) besser?


    Treffe heute abend einen Kumpel, der länger dort war und frage noch mal nach, wennsich das bis dahin nicht durch kompetentere Antworten erledigt hat.

    Ich habe die 90er Big Malibu XL. Mein 1332r Rocket+ mit 81 Breite passt mit Boardbag rein. Aber viel Luft ist da nicht mehr. Wobei das Boardbag allerdings auch ein wenig Überstand hat.

    twofingers zu

    "Wie geht das bei Hurricane? Ich habe schon 2 Mails geschickt, leider keine Antwort..

    Werden nur noch Stammkunden bedient?"



    Ich hatte im August sehr schnell eine Antwort und die Finne kam dann innerhalb von 2 Wochen. Das war meine 2. Neue Hurricane, was mich vermutlich noch nicht zum Stammkunden qualifiziert.


    Otmar hatte mir zu meiner Bestellung geschrieben, dass er im September in den Urlaub fährt. Vermutlich dauert es deshalb mit der Antwort.

    Danke für Eure Antworten. Das hilft mir weiter.


    @c-ger: Ich weiß, dass das nicht die beste Finne ist. Bin relativ selten in Grasrevieren, sonst hätte ich mir schon längst eine Originalfinne in Carbon gegönnt.

    Habe aber auch neuerdings eine noch ungetestete 28er Hurricane Weed2. Die ist eigentlich für den 120er FRace gedacht. Ich werde aber mal bei Gelegenheit testen, ob die 28er auch mit dem breiteren Board funktioniert. Das ging vorgestern noch nicht, weil mir die passenden Schrauben fehlten (Otmar hatte die Finne in TB geliefert und die Schrauben meiner DTB Finnen waren alle zu kurz.)

    Die Session war aber auch schon mit der einfachen Grasfinne so geil, dass ich über ein Carbonupdate oder eine größere Hurricane nachdenke. Mal abwarten, wie die 28er funktioniert.


    sheshe: Da war eigentlich kaum / kein Chop. Vermutlich hatte ich dann doch, wie auch bereits von Rüdi vermutet, zu viel Druck auf dem hinteren Bein. Werde da mal in Zukunft verstärkt drauf achten.

    Ich hatte gestern einem Spinout, den ich nicht verstanden habe.


    Ich war mit einer 32 Lessacher Chamäleon (kein Carbon, kein Original vom Meister selbst) mit 52 km/h für meine Verhältnisse recht fix unterwegs und wollte durch Abfallen noch weiter beschleunigen, als mir die Finne wegrutschte. Der Spinout ließ sich ganz gut wieder einfangen, es war nur schade um den Topspeed. Ich habe es vor kurzem zum ersten Mal geschafft über 50 km/h zu kommen, konnte das noch nicht ot wiederholen und hätte das Tempo gern noch etwas gehalten bzw. noch etwas erhöht.


    Wo liegt der Fehler:


    Die Finne war für meinen 133er F-Race mit 7.2 (NP Speedster) wohl eher über- als unterdimensioniert.


    Ich habe vor dem Spinout (zumindest bewusst) nicht die Körperspannung nachgelassen oder mehr Druck auf den hinteren Fuß gegeben.


    Ich war an dem Tag fast 90 km mit der Kombi unterwegs, hatte sonst keine spinouts und der Trimm erschien mir sehr stimmig. Auch das war für meine Verhältnisse ungewöhnlich viel. Ansonsten bin ich froh, wenn ich mal über 40 oder 50 km Strecke komme. An dem Tag stimmte einfach alles: Wind, Materialwahl, Trimmen, Zeit ...


    Aus der Lektüre diverser Beiträge hier habe ich mitgenommen, dass Sponouts immer Fahrfehler sind. Was habe ich hier wohl falsch gemacht? Irgendwelche Thesen?


    Mir ist klar, dass das ohne Video schwierig ist. Aber vielleicht könnt Ihr mir mit ein paar allgemeinen Erklärungen, was Spinouts bei solchen Geschwindigkeiten verursachen kann, auf die Sprünge helfen.