Posts by Seewasser

    Ohne die Mängel in Abrede stellen zu wollen: es wurde hier im Forum bereits mehrfach erwähnt, dass der Vertragspartner bei jedem Materialkauf der Händler ist und nicht der Hersteller. Wenn das Auto kaputt geht, wendet man sich selbstverständlich an das Autohaus/die Vertragswerkstatt und nicht direkt an den Konzern - bei Surfmaterial handhaben das komischerweise viele anders. Da wartet man dann unter Umständen sehr lange auf eine Antwort - einfach weil keine Zuständigkeit besteht. Das kann man blöd finden oder sich direkt an die korrekte Adresse wenden.

    Das ist so natürlich korrekt, gilt aber nur für Defekte innerhalb der Gewährleistung. Bei Kulanzfragen nach mehr als 2 Jahren, hat mir der Händler empfohlen, mich direkt an PRYDE zu wenden, weil er meinte, er bekäme in solchen Fällen vermutlich keine Antwort.

    Hier mal ein Update zu meinen 4 Reklamationen, wegen sich auflösender Nähte an den Lattentaschen (alle Jahrgang um 2021):


    V8 8.7

    Problem trat außerhalb der Gewährleistung auf. Keine Kulanz.

    BEWERTUNG: war ok für mich. Segel war aus 2. Hand und schon etwas mitgenommen.


    V8 7.7

    Ebenfalls nach etwas mehr als 2 Jahren aufgetreten. Deshalb kein Ersatz, aber Pryde hat aus Kulanz den Segelmacher bezahlt. Versandkosten fielen nicht an, weil ich das bei mir vor Ort reparieren ließ (erwähne ich deshalb, weil nach meinen Infos die Versandkosten sonst bei Pryde in solchen Fällen zu Lasten des Kunden gehen)

    BEWERTUNG: Fand ich sehr fair und in Ordnung.


    Speedster 6.7

    Problem trat nach 2 Jahren und ein paar Monaten auf. Bislang nach 2 Emails keine Antwort von Pryde. Ich werde nochmals nachfassen.

    BEWERTUNG: Reklamationen unbeantwortet zu lassen geht m.E. gar nicht. Vor allem nicht bei Markenherstellern, besonders nicht bei hochpreisigen.


    Speedster 7.2

    Segel war noch in der Gewährleistung. Angeblich Anwenderfehler, ich hätte mich oberhalb des Gabelbaums mit der Hand abgestütz o.ä. (habe ich nicht!). Nach 2 Jahren wären Produktionsfehler angeblich unwahrscheinlich aber PRYDE würde aus Kulanz die Reparatur zahlen.


    BEWERTUNG: Hätte ich so i.O. gefunden und PRYDE den Handlingsfehler abgenommen, wenn es das einzige Segel wäre, bei dem das Problem aufgetreten ist. Es waren aber 4, hier im Forum wurde von weiteren Fällen berichten, ein Surfkumpel, der einen großen Shop betreibt, meinte, das Problem sei bekannt und der Segelmacher hat bei der Reparatur des V8 angemerkt, dass die Bahn nicht gut vernäht war.


    Besonders ärgerlich: die Klärung hat mehr als 4 Wochen gedauert, obwohl mir der Händler gesagt hatte, eine Woche sollte reichen. Das Segel hatte ich geklebt und bin damit weitergefahren bis bei der Session am Tag vor meinem Urlaub die Naht an der Lattentasche über die gesamte Breite der Bahn aufriss, da nichts mehr zu flicken war und ich vor dem Urlaub keinen Ersatz beschaffen konnte. (Ich hatte ansonsten zw. 6.2 und 7.7 noch ein 6.7, das war aber das geflickte Segel aus Nr. 4 und ich hatte bei jedem Einsatz, Sorge, dass es auch auseinanderfällt)


    FAZIT: Ich bin durch mit NP. Habe heute als Ersatz für das 6.7 ein Sailloft Cross HR bei Totti bestellt. Das 7.2 Speedster lasse ich auf PRYDE-Kosten reparieren und verkaufe es entweder für kleines Geld oder fahre es, bis es erneut auseinanderfällt.


    Geärgert hat mich vor allem:


    1. Dass Emails nicht beantwortet werden (war schon im ersten Kulanzfall so, da gab es erst nach mehrfaches telefonischen Nachfassen eine Entscheidung.

    2. Dass die Gewährleistungsabwicklung beim 7.2 mehr als 4 Wochen gedauert hat.

    3. Dass unterschiedlich argumentiert wurde: Segel 2 Kulanz weil außerhalb der Gewährleistung, bei Segel 4 war der gleiche Schaden dann plötzlich ein Anwendungsfehler, weil die 2 Jahre noch nicht rum waren 🫤

    Ich finde auch phänomenal wie gut der 136er F-Cross mit kleinen Segeln geht. Hatte letzte Woche eine der besten Sessions mit einem steinalten NP Ryde und einer 28 Hurrican Seegrasfinne in Lomma in Südschweden (übrigens ein ziemlicher Traumspot mit Flachwasser und Welle bei Bedarf). Einige Locals mei ten vorher, dass mein Board wohl viel zu groß sei. Es glaubt nie jemand so richtig, dass ein 126er Board fantastisch mit 5.x läuft.

    Liebe Mitforisten,


    Ich möchte 2 defekte Speedster in 6.7 und 7.2 ersetzen.

    Das Speedster finde ich von den Fahrleistungen super, aber nachdem sich bei mir inzwischen bei 2 meiner Speedster und 2 V8 nach jeweils ca. +/- 2 Jahren die Nähte zwischen 2 Bahnen gelöst hatten und ich mit dem Reklamationsverhalten von Pryde allenfalls semizufrieden bin, tendiere ich stark zum Markenwechsel.


    Es gilt nun für einen Patrik F-Cross 136 die Lücke zwischen 6.2 und 7.7 (jeweils Speedster) zu schließen. In der engeren Wahl stehen die beiden im Betreff genannten Segel.


    Skills: Halsen leite ich inzwischen beidseitig gleitend ein (bis vor ein paar Monaten konnte ich das nur rechts herum), beende die meisten (wenngleich noch längst nicht alle) ohne Schwimmeinlage, parke aber beim Shiften noch jedes Mal ein. Das wird langsam flüssiger, aber zum Durchgleiten fehlt mir noch ein gutes Stück.


    Als Masten stehen ein 460er Severne Redline und ein 430er Unifiber C80 zur Verfügung (vor einigen Jahren gekauft für ein NP Ryde, müsste progressive Flex sein, die aktuelleren Speedster funktionieren noch gut darauf).


    Sailloft Cross HR 6.7

    + gute Bewertungen hier im und in einem anderen Forum

    + wird oft mit Speedster verglichen

    + guter Test in der Surf, in dem vor allem die Halseneignung für Surfer, die noch an der Powerhalde feilen, hervorgehoben wird.

    + es gäbe auch noch ein 7.2, falls ich das später nachrüsten möchte


    (Das halten die meisten hier sicher für übertrieben, aber 6.2, 6.7, 7.2 und 7.7 sind meine meistgefahrenen Segel. 7.2 dabei am häufigsten und noch wesentlich öfter als 6.7). Klar könnte ich dann immer auch zu 7.7 greifen, aber gerade weil ich noch an der Halse feile und mein Homespot sehr böig ist, fahre ich ungern sehr überpowert, v.a. im Winter).


    - Mastempfehlung 430/460, also eher der 430er, ich vermute aber, dass mein 460er Severne besser passt als der 430er Unifiber.


    Patrik Ride FR 6.8

    + ebenfalls gute Meinungen hier

    + gefällt mir optisch besser

    + lt. Preisen von auf der Shopseite von Totti-Amun eutlich günstiger

    ? ähnliche Boomlänge wie Sailloft und damit ähnliche Halseneignung

    ? gleiche Marke, wie mein Board und passt damit ggf. besser

    - kein 7.2/7.3

    - Kein Testbericht gefunden


    Was würdet Ihr empfehlen? Vermutlich ist noch niemand beide Segel gefahren, aber Eure Einzel-Erfahrungen mit einem der beiden Segel, wird mit bei der Entscheidungsfindung sicher helfen.


    Als Alternative würde ich allenfalls noch Severne in Erwägung ziehen, weil ich den passenden Mast habe und die im lokalen Shop bekomme. Tendenz geht aber eher zu Sailloft oder Patrik und bei Totti kaufe ich natürlich auch gern 😉.

    Finne. Ich mag den direkten Kontakt zum Wasser und die Geschwindigkeit.


    Hohes Tempo geht sicher auch mit dem Foil, dazu fehlen mir aber das Material, die Technik und letztlich auch der Mut.


    Windfoilen finde ich als Leichtwindoption aber super. Ich mag das Gefühl des Abhebens und das fast lautlose Schweben über dem Wasser sehr. Also am liebsten weiterhin beides. Wenn ich wählen müsste, aber Finne.


    Wingfoilen habe ich noch nicht getestet. Werde ich aber wohl demnächst mal nachholen.

    Einsteigen und losfahren kann ich zumindest für den Skoda Enyak so bestätigen. Dort muss man nur auf die Bremse treten und den Fahrmodus (rückwärts, vorwärts oder vorwärts mit automatischer Rekuperation) auswählen, nicht viel anders als bei einem Automatik-Verbrenner.


    Auf dem Display muss man ansonsten nur einen Nutzer wählen, das ist genau ein Klick. Dafür wird man dann mit vielen Vorteilen belohnt: Navi, Musik auch über das Smartphone etc.


    Das Navi finde ich gar nicht so übel. Ist vielleicht etwas träge und die Sprachsteuerung ist nicht die beste, aber Ladesäulen finden ist echt kein Thema.


    Falls die Reichweite nicht ausreichr, um das Ziel zu erreichen werden automatisch Ladesäulen vorgeschlagen und als Zwischenziel angesteuert. Ändert sich während der Fahrt der Verbrauch plant das Navi um und baut neue Ladestopps ein. Das Ganze in der Standardeinstellung mit großzügiger Reserve (ca. 80 km), so dass genug Reichweite für jede Menge Alternativen bleibt.


    Das ist wirklich extrem einfach. Jeder der unfallfrei ein Navi bedienen kann, schafft das.


    Ein Nachteil ist lediglich die Zuverlässigkeit der Ladeinfrastuktur. Ich fahre jetzt seit ca. 4 Monaten elektrisch und musste schon öfter mal eine Alternative ansteuern, weil die zunächst erreichte Ladesäule defekt oder nicht zugänglich war. War wegen ausreichender Reserve und insgesamt guter Ladeinfrastruktur bislang aber nie ein Problem, kostet allenfalls mal ein Viertelstündchen mehr Zeit.


    Ein weiterer Nachteil sind die Ladestandorte. Die sind schon gelegentlich weniger belebt und gut beleuchtet als die klassische Tankstelle oder liegen gerne auch mal in hinteren Winkeln von Raststätten. Ich habe da schon an Orten geladen, die ich v.a. nachts allein reisenden Frauen nicht zumuten wollte. Aber auch das lässt sich mit guter Planung vermeiden.

    Rücksitz bis Heckklappe: ca. 220 cm, bei komplett vorgeschobenem Beifahrersitz und komplett vorgestellter Rückenlehne. Vorn kann dann allerdings niemand mehr sitzen. Wenn man die Lehne nicht weiter als senkrecht vorstellt, liegt die Länge Platz bei ca. 215. Die Breite der geteilten Rückbank liegt bei ca. 70 cm, d.h. einen vollwertigen Sitz gäbe es dann noch auf dem linken Rücksitz, falls man mit den 70 cm auskommt.


    Verbrauch habe ich nicht genau gemessen. Der Boardcomputer hat auf der Rückfahrt bei 120 km/h Reisegeschwindigkeit etwas über 22 kW angezeigt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Enyak 80x. Dachlast 75 kg. Anhängelast 1.200 kg.


    Ich bin ohne Mitfahrer von Leipzig zum Brouwersdam gefahren. Ladung:


    4.5, 5.0, 5.5, 6.2, 6.7, 7.2, 7.7.

    5 Masten, 2 Gabelbäume

    106 Cross, 136 F-Cross, 148 FoilX .

    Foil montiert bis auf den Mast


    Das 136er Board mit Segeln ab 6.2 war in der Dachbox. Der Rest im Innenraum. Das nur 2m lange Foilboard passt perfekt hinter den Vordersitz, das 106er auf die Kopfstütze:


    20240526_110637.jpg


    Ggf. hätte man noch einen Mitfahrer auf den Rücksitz setzen können, habe ich nicht getestet.


    Strecke ca. 730 km.


    Die Hinfahrt lief nicht ganz optimal. Da brauchte ich 11 Stunden mit 3 Ladestopps. Bei der ersten Station waren 3 von 3 Säulen defekt. Die nächste Alternative 5 Ionity Säulen, davon 4 besetzt und eine defekt, aber gleich daneben ein Tesla Supercharger mit jeder Menge freier Säulen, die ich dann genutzt habe. Kein größeres Problem, aber der vergebliche Stop hat 20 bis 30 Minuten Zeit gekostet.


    Beim nächsten Stopp lief alles rund. Aber ich war entweder etwas zu schnell gefahren (Tempomat 130) und der Verbrauch mit der Box war zu hoch oder hatte an der letzten Station nicht lange genug geladen, sodass ich in Rotterdam noch mal laden musste. Die angezeigten 24/7 150 KW Ladesäulen standen leider auf einem geschlossenen Betriebsgelände. In 3 km Entfernung wurde eine 80 KW Säule angezeigt, die aber auch nicht zugänglich war. Ansonsten in der direkten Umgebung nur geringe Ladeleistung zu finden.

    Zurück zur ersten Station, über den Zaun geklettert und das fette Ladekabel rübergehängt, passte gücklicherweise:


    20240526_211242.jpg


    Hätte ich gleich so machen sollen. Am Brouwersdam selbst alles voller Ladesäulen. Ich konnte sowohl im Hotel für die erste Übernachtung, als auch im Ferienpark für den Rest der Woche direkt auf dem Parkplatz laden.


    Die Rückfahrt lief dann besser. Tempomat 120 mit 2 Ladestopps, die einwandfrei funktioniert haben. Reisezeit inkl. Laden ca. 10 Stunden.


    Die Ladestopps haben ca. 20 bis max. 30 Minuten gedauert, passte jeweils zum Essen und Pinkeln. Durch das eher gemächliche Tempo wurde mir die Fahrt auch nicht zu lang und ich fand es deutlich weniger anstrengend, als frühere Reisen mit meinem alten S-Max.


    Pro:

    - leises, entspanntes Reisen

    - bei Bedarf rasante Beschleunigung

    - man wird alle ca .3h zur Pause gezwungen und ist nicht versucht besinnungslos durchzuballern.

    - ausreichend Platz für Surfmaterial

    - geringe Betriebskosten

    - kein Benzingestank beim Laden

    - keine lokalen Emissionen

    - man lernt mitunter interessante Orte an der Strecke kennen.


    Contra:

    - man braucht länger

    - Ladestationen nicht ganz so zuverlässig wie Tankstellen

    - Ladestation oft etwas einsam. Meine Frau hätte sich an manchem Ort v.a. nachts alleine unwohl gefühlt

    - hohe Anschaffungskosten (wobei die Leasingraten interessanterweise rel. vertretbar sind)

    - Kopfstütze am Vordersitz entweder nicht demontierbar oder die Entriegelunf ist gut versteckt.

    - Vordersitz lässt sich nicht komplett flach legen

    - Ladesäulen nicht immer direkt an der Autobahn

    P.s. Ich persönlich würde mir derzeit auch den Skoda Enyaq mal genauer anschauen.

    Fährt auch ein Arbeitskollege von mir und ist damit mega begeistert.

    Speziell im Winter, der ist viel in den Bergen damit unterwegs da auch Dachträger möglich ist, sollte der zum Surfen auch passen.

    Ich habe seit 3 Monaten einen Enyaq und bin damit letzte Woche mit 3 Boards, 6 Segeln, 5 Masten und 2 Gabelbäumen zum Brouwersdam gefahren. Allerdinga nit Dachbox und ohne Mitfahrer.


    Ich schreibe mal später einen Erfahrungsbericht, obwohl mich die Diskussionskultur in dem Thread eher stört.


    Wäre schön, wenn es hier mehr um praktische Fragen und weniger um mehr oder weniger dogmatische Pro- ind Kontraaegumente ginge.


    Wäre achön, wenn sich ein Redakteur die Mühe machte die praktischen Tupps von den Meinungsbeiträgen zu trennen, aber das mag man bei diesem Thema niemandem wirklich noch zumuten X/ .

    Moin, die 24er Speedster und V8 kommen aus einer anderen Fabrik. Jetzt Sri Lanka, nicht mehr China. Die Nähte der aktuellen Palette sind bedeutend gleichmäßiger genäht und wertiger als die der Vorgänger.

    Das von Seewasser beschriebene Schadensbild hatte ich auch an einem V8. Die Reparatur war kein Problem, das hat Sailloft gemacht. Dort war das Schadensbild keineswegs bekannt. Es werden hauptsächlich Wavesegel repariert.

    Möglich, dass die V8 und Speedster tendenziell mit zu viel Vorliekspannung geriggt werden. Ich neige selber dazu, da die im Max Trimm halt am stabilsten fahren.

    Viel Vorliekspannung mag ich auch bei Speedster und V8. Ich gehe dabei aber nicht über die Max-Markierung. Das sollten die Segel also aushalten. Bewegt sich ja im Rahmen der vorgesehenen Anwendung.

    Eigentlich bin ich der Meinung, dass ich das wie von Totti beschrieben praktiziere und das Segel "raffe" und nicht hereinwürge.


    Letzteres habe ich als Anfänger gemacht und das Segel von unten über den Mast gezogen. Nachdem ich so ein oder zwei Nähte im oberen Bereich der Masttasche gekillt hatte (klarer Anwenderfehler), habe ich die Technik geändert. Das ist lange her und betrifft die aktuelle Segel nicht mehr.


    Heute ziehe ich das Segel nach dem ziehharmonika-artigen Raffen nur noch für die letzten paar cm mit dem Tampen der Verlängerung in den ganz oberen Bereich der Masttasche und den Stopfen. Das sollten die Nähte eigentlich aushalten, denke ich (taten sie auch immer bei Gun und Severne, wobei erstere als eher robust gelten und letztere eine große Masttasche haben).


    Ich werde mal beim nächsten Riggen darauf achten, wie viel ich da wirklich am Tampen durchziehe und mir noch mal ein paar Aufriggvideos anschauen, ob ich da wirklich etwas systematisch falsch mache und lasse mein Verfahren auch mal von ein paar alten Hasen am Spot begutachten.

    Ich habe mir die Frage, ob es ggf. an mir liegt, natürlich auch schon gestellt und hatte das hier ein paar Dutzend Beiträge früher auch hier im Forum gemacht.


    Ich bin zwar kein akribischer Materialschoner, aber hier weiß ich nicht wo der Fehler liegen soll:


    Die Phase der Schleuderstürze habe ich vor geraumer Zeit überwunden. Ich ziehe meine Segel eher zieharmonikaartig auf den Mast, und riskiere eher Knicke als Risse in der Masttasche. Den Tampen am Vorliek löse ich langsam und lasse ihn nicht springen. Bei den Cambersegeln löse ich ihn erst ein Stückchen, drücke dann doe Camber raus und baue dann erst komplett ab.


    Vielleicht bin ich tatsächlich das Problem, vielleicjäht hat NP auch eine Weile einfach keine gute Qualität geliefert.


    Diese These unterstützen folgende Punkte:


    • Andere User berichten hier von ähnlichen Problemen. Der Schaden im Eröffnungspost sieht z.B. genauso aus wie meine.
    • Mein meistgenutztes Segel ist ein ultraleichtes filigranes Severne Foilglide 8.0. Da gibt es bislang keine Probleme.
    • Mein Segelmacher meinte bei der Reparatur des 7.7, es sei eine falsche Stichtechnik angewandt worden. Wie fundiert die Meinung ist, kann ich nicht beurteilen.
    • Meine kommentarfreudigen Kollegen am Homespot haben mich bislang nicht auf Fehler hingewiesen.
    • Vor ein paar Jahren bin ich Gun gefahren, noch öfter ins Segel gekracht und war wesentlich unerfahrener bei Auf- und Abbau. Es gab keine Probleme.


    Ggf. passen NP ind ich auch einfach nicht zusammen und die Segel sind zu filigran für mich. Oder es wird besser für mich mit den Segeln aus der neuen Fabrik ab 24?


    Ich schaue maö wie der aktuelle Fall abgewickelt wird und entscheide dann über einen Wechsel.

    Zu meiner Kulanzanfrage zum Segelschaden Nr. 3 (6.7 Speedster. gleicher Schaden wie bei den V8 in 7.7 und 8.7: Naht aufgegangen, nach nicht ganz 3 Jahren) habe ich immer noch nichts von der Pryde-Group gehört. Allerdings bislang auch nur eine Mail geschrieben und einmal per Mail nachgefasst. Offenbar funktioniert das bei der Prydegroup nur telefonisch.

    Inzwischen gibt es Fall 4: Speedster 7.2, nicht ganz 2 Jahre alt, also glücklicherweise innerhalb der Gewährleistung. Erneut das gleiche Schadensbild wie bei den ersten 3 Segeln und hier bereits im Eröffnungsbeitrag von ThomasK beschrieben: Die Naht hat sich zwischen 2 Bahnen gelöst. Abwicklung läuft über den Händler.


    Aber selbst wenn das dieses Mal schnell und problemlos laufen sollte, muss ich eine Weile auf eines meiner Lieblingssegel verzichten. Ich hoffe NP hat die Probleme nun ab 2024 durch den Fabrikwechsel in den Griff bekommen und denke erneut über einen Markenwechsel nach. Wenn da nicht die blöde Mast-Kompatibilität und die Abstimmung der Größen untereinander wären, hätte ich die Entscheidung schon längst getroffen.