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Erhebliches Problem beim Kreuzen

  • Kiesgrubenhecht
  • 14. Januar 2020 um 17:40
  • sheshe
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    • 14. Januar 2020 um 19:55
    • #21

    Langer Tampen ist oftmals (insb. im Dümpeln) besser, da man mehr Spiel hat um zu reagieren. Zudem kannst du dann auch eingehängt Segelsteuern. Deine Sorgen, nach hinten zu kippen, kannst du auf zwei Arten entschärfen:

    - Segelhand energisch anziehen, wenn du nach hinten fällst

    - Das Rigg etwas mehr nach Lee lehnen

    (- Genug Erfahrung, dass so etwas nicht passiert)

    Zum Dümpeln hilft es, den vorderen Fuss auf die Luvseite in Längsrichtung neben den Mastfuss zu platzieren. Dadurch drückst du das gesamte Rail ins Wasser, was dir wie eine lange Finne hilft, zu stabilisieren. Natürlich immer eingehängt und versuchen, den Druck voll aufs Board zu geben - sich also richtig dagegen stemmen.

    Der Tipp mit dem hinteren Fuss belasten ist richtig und gut, aber nur kurzzeitig. Also wenn du z.B. energisch in eine Wende gehen willst, drückst du das Board mit dem hinteren Fuss weg. Für das langfristige Dümpeln musst du den vorderen Fuss belasten und so die Luvkante ins Wasser drücken. So nimmst du am meisten Geschwindigkeit auf, was dir hilft, noch mehr Höhe zu laufen.

    Am wichtigsten ist es aber, nicht versuchen anzugleiten, wenn die Böe nicht stark genug ist. Das kriegst du aber erst mit der Erfahrung hin.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Kiesgrubenhecht
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    • 14. Januar 2020 um 20:02
    • #22
    Zitat von Seewasser
    Zitat von Kiesgrubenhecht
    Zitat von Seewasser

    "Bei dem Spot kommt der Wind leider oft direkt ablandig."

    Wo surfst Du denn in Leipzig? Z.B. am Cossi kommt der Wind nur bei Ost ablandig und das ist bei uns ja eher selten der Fall. Dann gibt es auch gute Alternativen.

    Am Schladitzer, Markkleeberger, Zwenkauer und Störmthaler dürften die üblichen Richtungen auch nicht ablandig sein. Da fällt mir allenfalls der Hainer See ein, aber den habe ich selbst noch nicht getestet.

    Wir sind ja tatsächlich nicht so arg vom Wind verwöhnt, aber mit großen Material kann man auf unseren Seen trotzdem eine Menge Windtage nutzen. Bei 95 kg solltest Du Dir unbedingt ein 8.6er besorgen.

    Das ist am Homespot mein meistgefahrenes Segel (bei 82 kg). Bei schwächerem Wind kann man das sicher ein Weilchen halten. Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an und würde auch im Dümpeln die Nutzung des Trapez empfehlen. Tampen ordentlich lang einstellen, damit Du auch den Raum zum Anluven hast.

    Ein Surflehrer am Gardasee hat mir in meinen Anfängen mal geraten, Druck auf den hinteren Fuß zu geben, um im Dümpeln mehr Höhe zu laufen. Ich hatte den Eindruck das hilft. Allerdings bleibt bei wenig Wind das Höhelaufen immer ein Gewürge, so dass ich nie sicher bin, welche Maßnahmen wirken und was da eher Aberglaube ist ?. Das gleiche gilt für die Masthand an der Startschot statt am Mast. Ich habe den Eindruck das hilft, weil man das Rigg dann eingehängt etwas besser zum Heck kippen kann. Aber auch da bin ich unsicher und lasse mich von den erfahreneren Surfern hier gern eines besseren belehren.

    Alles anzeigen

    "Bei dem Spot kommt der Wind leider oft direkt ablandig." Das bezog sich auf den Ringköbing Fjord jedenfalls waren das die Erfahrungen von 3 Wochen. Meist hat man da ja Westwind.

    Wenn ich in Leipzig bin dann bislang nur Cossi wo es schöne Windrichtungen gibt, welche nicht ablandig sind. An manchen Tagen kann man schön zwischen Nordstrand und Surfstation hin und her surfen.

    Aber wieso soll ich im dümpeln die Tampen lang einstellen? Kann vielleicht an der Segelfläche liegen aber bei weiten Tampen und dümpeln, risikiere ich immer nach hinten abzukippen.

    Das mit der Masthand an der Startschot und nicht am Mast hebe ich mir mal für die nächsten Jahre erstmal auf haha

    Alles anzeigen

    Achso, ich dachte Du meintest Leipzig, weil Du Dich auf Dümpeln bei nachlassender Wind bezogen hast. Das kam mir dafür so vertraut vor ?.

    Die Tampenlänge hängt letztlich auch damit zusammen, wie hoch Du den Gabelbaum eingestellt hast. Ich fahre den vor allem bei Schwachwind ca. in Kinnhöhe. Wenn ich die Tampen dann zu kurz fahre, kann ich das Rigg beim Anluven nicht so gut Richtung Heck ziehen.

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    Das mit dem dümpeln bei nachlassendem Wind kommt mir auch in Leipzig bekannt vor haha. Auf einmal steht man auf dem See und kann sich erstmal 2 min sonnen.

    Ja ich hab den Gabelbaum weil ich so um die 2m groß bin sowieso extrem hoch gestellt und dann auch wenn möglich auf Schulter- oder Kinnhöhe.

  • Kiesgrubenhecht
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    • 14. Januar 2020 um 20:11
    • #23
    Zitat von sheshe

    Langer Tampen ist oftmals (insb. im Dümpeln) besser, da man mehr Spiel hat um zu reagieren. Zudem kannst du dann auch eingehängt Segelsteuern. Deine Sorgen, nach hinten zu kippen, kannst du auf zwei Arten entschärfen:

    - Segelhand energisch anziehen, wenn du nach hinten fällst

    - Das Rigg etwas mehr nach Lee lehnen

    (- Genug Erfahrung, dass so etwas nicht passiert)

    Zum Dümpeln hilft es, den vorderen Fuss auf die Luvseite in Längsrichtung neben den Mastfuss zu platzieren. Dadurch drückst du das gesamte Rail ins Wasser, was dir wie eine lange Finne hilft, zu stabilisieren. Natürlich immer eingehängt und versuchen, den Druck voll aufs Board zu geben - sich also richtig dagegen stemmen.

    Der Tipp mit dem hinteren Fuss belasten ist richtig und gut, aber nur kurzzeitig. Also wenn du z.B. energisch in eine Wende gehen willst, drückst du das Board mit dem hinteren Fuss weg. Für das langfristige Dümpeln musst du den vorderen Fuss belasten und so die Luvkante ins Wasser drücken. So nimmst du am meisten Geschwindigkeit auf, was dir hilft, noch mehr Höhe zu laufen.

    Am wichtigsten ist es aber, nicht versuchen anzugleiten, wenn die Böe nicht stark genug ist. Das kriegst du aber erst mit der Erfahrung hin.

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    Ja ich fahre auch längere Tampen weil ich dabei mehr Gewalt über das Segel habe und mehr Körpergewicht dem entgegensetzen kann. Wenn ich jedoch energisch mit der Segelhand anziehe also dichthole kommt nicht mehr Zug auf das Segel sondern ich lufe an und werde in den seltensten Fällen schneller. Ganz komische Situation aber manchmal wirkt dichtholen tatsächlich wie ein Gashebel, was aber nur bei mehr Wind passiert.

    Danke für den Tipp mit der Kante ins Wasser drücken. An der Gewichtsverlagerung muss ich noch üben. Auf dem einen Fuß klappts und auf dem anderen noch nicht. Soll man sich denn beim Trapezfahren richtig ins Trapez drücken und versuchen das meiste Gewicht da rein statt in die Füße zu verlagern?

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    • 14. Januar 2020 um 20:15
    • #24

    beim dümpeln mußt du schon noch stehn, da hilft das Trapez nur wenig

    du sollst es nutzen, um dich dran zu gewöhnen

    probier halt mal an unserem See das 7,5er Rigg von mir oder Ca.. O. mit deinem Board (beides North ohne Camber)

  • Kiesgrubenhecht
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    • 14. Januar 2020 um 20:25
    • #25
    Zitat von aurum

    beim dümpeln mußt du schon noch stehn, da hilft das Trapez nur wenig

    du sollst es nutzen, um dich dran zu gewöhnen

    probier halt mal an unserem See das 7,5er Rigg von mir oder Ca.. O. mit deinem Board (beides North ohne Camber)

    Klar das wäre ideal. Wenn C. sein Segel was du ihm letzte Saison gegeben hast mitbringt oder du deins kann ich ja mal probieren. Ich hab auch noch ein älteres Hood River 7.0 m2 was ich testen werde.

  • Seewasser
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    • 14. Januar 2020 um 20:44
    • #26

    sheshe:

    "Am wichtigsten ist es aber, nicht versuchen anzugleiten, wenn die Böe nicht stark genug ist. Das kriegst du aber erst mit der Erfahrung hin."

    Wie wahr. Effektiver lässt sich Höhe kaum vernichten. Auch mit inzwischen ein bisschen Erfahrung falle ich immer wieder gerne noch auf zu schwache Böen rein. Die Hoffnung stirbt zuletzt ?. Bin gespannt, ob ich das in meiner Surflaufbahn noch Mal lernen werde, solchen Verlockungen zu widerstehen ...

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    • 14. Januar 2020 um 20:50
    • #27
    Zitat von Seewasser


    Wie wahr. Effektiver lässt sich Höhe kaum vernichten. Auch mit inzwischen ein bisschen Erfahrung falle ich immer wieder gerne noch auf zu schwache Böen rein. Die Hoffnung stirbt zuletzt ?. Bin gespannt, ob ich das in meiner Surflaufbahn noch Mal lernen werde, solchen Verlockungen zu widerstehen ...

    Selbst ich mit mittlerweile ca. 20 Jahren Windsurferfahrung falle noch immer darauf rein. Aktives Angleiten hilft, aber manchmal reicht es halt einfach nicht, man ist aber schon zu lange gestanden und versuchts trotzdem :)

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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    • 14. Januar 2020 um 23:03
    • #28

    6,2er Segel auf 156er Gecko mit 95kg bei ca. 10-13kn ....:whistling:... Imho: Segel min. 8,0er :P

    hier vllt. paar nützliche Tipps vom Aufsteiger zu Aufsteiger ;)

    Bei den letzten wavecamp in Griechenland als der Wind stark nachgelassen hat, wurde uns (Aufsteigergruppe) vorgeschlagen gemeinsam mit der Anfängergruppe die gegenüber Insel zu besuchen. Es war also Dümpel angesagt!

    Um keine oder nicht zu viel Höhe abzubauen, haben die Coach uns paar Tipps gegeben, u.a:

    -vorderen Fuß auf die Luvseite neben den Mastfuß zu platzieren

    -Position nahe an der Brettmitte

    -Rigg mehr Richtung Lee

    -die Gabel auf Schulterhöhe adjustieren

    -sich auf Ziel zu fixieren (Fixpunkt)

    -möglichst kein Trapez benutzen, wenn doch, dann die Tampen verlängern

    -Segelsteuerung

    usw...

    Dann gings auch los...

    Diejenige, die anständig die Anweisungen des Coachs befolgten, haben das Ziel ohne kreuzen geschafft.:bolt:

    Nur sehr wenige von der Anfängergruppe könnten anständig die Höhe halten und müssten ewig ans Ziel kreuzen (Pkt. 2).:windsurfing:

    Paar richtige konzentrierte Streber haben sogar Höhe gemacht (Pkt. 1).:super:

    Anhand meine Track Darstellung kann man erkennen das ich nicht zu den Strebern gehörte..

    Mein Fazit: mit richtige Technik und Material ist alles möglich ;)

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  • mafa
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    • 14. Januar 2020 um 23:24
    • #29

    Ich brauch bei 20 km/h, sprich in Knoten 10, 9,9qm Segel auf einem 82 Brett mit 48 Finne.

    Da muß der Wind aber schon konstant wehen.

    6qm kann ich ab 16 Knoten ins gleiten bringen, dann aber Segel voll am Gabelbaum und Gabelbaum ganz nach oben auf 66cm Brett.

    Also für mehr Höhe laufen, längere Finne.

    Da mußte aber auch das richtige Segel für die Brettbreite haben, 7,8 - 10qm! bei 85cm Breite

    Also nehmen wir ein 7,8qm mit 48cm Finne, brauchste schon 12 Knoten konstanten Wind bei der Boardbreite.

    Das beziehe ich mal auf einen Rookie, der Schlaufe und Trapetz bedienen kann.

    Hol dir was mit 8,2qm, dann haste erstmal ein gutes Leichtwindsetup, welches als Rookie noch Handelbar ist.

    Warum erzähl ich das, weil ich auch in meinen Anfängen ein Hellcat in 8,2 hatte und damit gute Fortschritte gemacht habe.

    Daher meine Empfehlung.

    Segel um die 8qm.

    Finne so auf 53cm, wirste ausgehebelt, nimmste die 48cm.

    Viel aufs Wasser, bei Bier und Wurst mit den anderen Windsurfern schnacken oder deren Material testen ;)

  • kemot_surf
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    • 14. Januar 2020 um 23:40
    • #30

    ich war auch am Anfang (2017) auch mit Gecko 156er HRS unterwegs, aber da war immer bei Leichtwind 8,6er Sunray und 48er Finne drauf ;)

  • Django
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    • 14. Januar 2020 um 23:57
    • #31

    Zu den Boards:

    Beim „Dümpeln“ geht meiner Erfahrung nach alles, von 3,40 m über 2,90 bis momentan 2,55 m Länge, irgendwie

    ist da kein so großer Unterschied, am „bequemsten“ finde ich sogar das kürzeste Brett, den Lorch Breeze, selbst

    das Volumen finde ich nicht so wichtig, solange es mich trägt. Kreuzen geht mit allen.

    Keine Erfahrung habe ich mit sehr breiten und kurzen Boards. Slalom 2,30 x 80 oder so. Irgendwann bremst die

    Breite schon beim „Dümpeln und Kreuzen“, oder? Wer hat da Erfahrung?

  • kemot_surf
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    • 15. Januar 2020 um 00:07
    • #32

    imho: die breite ist schon kontraproduktiv bei verdränger, aber mal ehrlich, wer will schon dümpeln? ^^

  • Blitz
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    • 15. Januar 2020 um 00:14
    • #33

    Bei 12 kn Wind fahren bei uns die meisten 4,5 m² bis 5,5 m² Segel und 80l bis 90 l Waveboards. Es wird rausgedümpelt und viel Höhe gezogen, und beim rein fahren wird die Welle gesurft und die Höhe wieder vernichtet. Manchmal ist der Wind so schwach, dass ich ein Fuß vor dem Mast stellen muss, damit das Heck nicht absäuft.

  • aurum
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    • 15. Januar 2020 um 00:18
    • #34

    du willst damit also sagen, daß sowohl Board und Segel von Kiesgrubenhecht viel zu groß sind?

    nein?

    aber was wolltest du dem Baggersee-Anfänger/Aufsteiger damit stattdessen sagen?

    daß es nicht an seinem Material liegt, daß er sich mit Höhelaufen schwertut und er besser auf Fuerte in den Wellen rumtoben soll?

  • tahfiet
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    • 15. Januar 2020 um 08:15
    • #35

    ... er wollte sagen, dass der Baggersee bei ordentlichem Swell besser funktioniert ?.

    Luvkante in‘s Wasser drücken als „Schwertersatz“

    Vorderen Arm anwinkeln, damit öffnet man das Segel automatisch wenn man eingehängt ist. Zuviel dichtholen bringt beim dümpeln Amwind zu hohe Querkräfte und sorgt für‘s Abtreiben.

    Gruß, David

  • Carl Aasch
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    • 15. Januar 2020 um 08:18
    • #36

    Nein, er wollte den TE zu sich nach Ho‘okipa einladen. Da lernt sich’s doch gleich viel leichter... ? ??‍♂️ ??

  • Blitz
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    • 15. Januar 2020 um 10:19
    • #37
    Zitat von aurum

    du willst damit also sagen, daß sowohl Board und Segel von Kiesgrubenhecht viel zu groß sind?

    nein?

    aber was wolltest du dem Baggersee-Anfänger/Aufsteiger damit stattdessen sagen?

    daß es nicht an seinem Material liegt, daß er sich mit Höhelaufen schwertut und er besser auf Fuerte in den Wellen rumtoben soll?

    Ich wollte dem Anfänger damit sagen, dass das Material keine große rolle zum Höhelaufen spielt. Mit eine 15 cm Finne geht es genauso gut als mit eine 48 cm. Man muss sich nur auf dem Höhelaufen konzentrieren. Trapezfahren kann ich beim rumdümpeln auch nicht.

  • Kiesgrubenhecht
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    • 15. Januar 2020 um 11:10
    • #38
    Zitat von kemot_surf

    6,2er Segel auf 156er Gecko mit 95kg bei ca. 10-13kn ....:whistling:... Imho: Segel min. 8,0er :P

    hier vllt. paar nützliche Tipps vom Aufsteiger zu Aufsteiger ;)

    Bei den letzten wavecamp in Griechenland als der Wind stark nachgelassen hat, wurde uns (Aufsteigergruppe) vorgeschlagen gemeinsam mit der Anfängergruppe die gegenüber Insel zu besuchen. Es war also Dümpel angesagt!

    Um keine oder nicht zu viel Höhe abzubauen, haben die Coach uns paar Tipps gegeben, u.a:

    -vorderen Fuß auf die Luvseite neben den Mastfuß zu platzieren

    -Position nahe an der Brettmitte

    -Rigg mehr Richtung Lee

    -die Gabel auf Schulterhöhe adjustieren

    -sich auf Ziel zu fixieren (Fixpunkt)

    -möglichst kein Trapez benutzen, wenn doch, dann die Tampen verlängern

    -Segelsteuerung

    usw...

    Dann gings auch los...

    Diejenige, die anständig die Anweisungen des Coachs befolgten, haben das Ziel ohne kreuzen geschafft.:bolt:

    Nur sehr wenige von der Anfängergruppe könnten anständig die Höhe halten und müssten ewig ans Ziel kreuzen (Pkt. 2).:windsurfing:

    Paar richtige konzentrierte Streber haben sogar Höhe gemacht (Pkt. 1).:super:

    Anhand meine Track Darstellung kann man erkennen das ich nicht zu den Strebern gehörte..

    Mein Fazit: mit richtige Technik und Material ist alles möglich ;)

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    Ja die Segelgröße ist vielleicht nicht ideal :D Manöver fahren sich damit aber richtig schön. Jetzt gehts aber ans gleiten!

    Ich bin der Meinung deine Tipps funktionieren richtig gut mit einem größeren Segel weil ich die meisten, wenn nicht alle Punkte davon, bisher beherzige :thumbup:

    PS: sehr coole Darstellung und coole Location

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    • 15. Januar 2020 um 11:16
    • #39
    Zitat von mafa

    Ich brauch bei 20 km/h, sprich in Knoten 10, 9,9qm Segel auf einem 82 Brett mit 48 Finne.

    Da muß der Wind aber schon konstant wehen.

    6qm kann ich ab 16 Knoten ins gleiten bringen, dann aber Segel voll am Gabelbaum und Gabelbaum ganz nach oben auf 66cm Brett.

    Also für mehr Höhe laufen, längere Finne.

    Da mußte aber auch das richtige Segel für die Brettbreite haben, 7,8 - 10qm! bei 85cm Breite

    Also nehmen wir ein 7,8qm mit 48cm Finne, brauchste schon 12 Knoten konstanten Wind bei der Boardbreite.

    Das beziehe ich mal auf einen Rookie, der Schlaufe und Trapetz bedienen kann.

    Hol dir was mit 8,2qm, dann haste erstmal ein gutes Leichtwindsetup, welches als Rookie noch Handelbar ist.

    Warum erzähl ich das, weil ich auch in meinen Anfängen ein Hellcat in 8,2 hatte und damit gute Fortschritte gemacht habe.

    Daher meine Empfehlung.

    Segel um die 8qm.

    Finne so auf 53cm, wirste ausgehebelt, nimmste die 48cm.

    Viel aufs Wasser, bei Bier und Wurst mit den anderen Windsurfern schnacken oder deren Material testen ;)

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    Mein letzter Auflug der Saison fand auch so bei ungefähr 16 Knoten statt und da kam ich verwunderlichweise mit einem alten Klepper Slalom Segel mit 5,4 m2 viel leichter ins gleiten als mit dem 6,2 m2 E-Type :D da war ich erstmal baff ... aber wahrscheinlich kommt die zusätzliche Angleitstärke durch das Fehlen von Loose Leech.

    Leider gibts das Hellcat nicht mehr echt schade das war ein echt cooles Segel.

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    • 15. Januar 2020 um 11:18
    • #40
    Zitat von kemot_surf

    ich war auch am Anfang (2017) auch mit Gecko 156er HRS unterwegs, aber da war immer bei Leichtwind 8,6er Sunray und 48er Finne drauf ;)

    Was sind denn deine Erfahrungen mit dem Gecko 156 HRS? kemot_surf

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