Biegekurve NP

  • Hallo Leute,


    habe durch fleißiges lesen hier mitbekommen, dass die Neil Pryde Masten unterschiedliche Biegekurven aufweisen. Aktuelle sollen CC sein. Nun habe ich ein altes Jet 6,4 Segel und einen noch älteren Wave Mast. Der superalte Wavemast ist aber mit Constant Flex beschriftet, was immer das auch bedeutet. Ich nehme an, in der ganz grauen Vergangenheit gab es auch schon CC.


    Heute hab ich das Jet mal aufgeriggt und in der Tat liegt die untere Latte an und die vorletzte überlappt krätig. Ich meine das wäre so nicht zu fahrbar. Schaut euch mal die Bilder an und lasst mich eure einschätzung wissen.


    DSC_1002_red.jpg


    DSC_1003_red.jpg


    DSC_1014_red.jpg


    DSC_1017_red.jpg




    Schade eigentlich finde ich das Segel ganz schön und würde es gerne fahren.....




    Gruß



    Jürgen

  • Hallo Leute,


    habe durch fleißiges lesen hier mitbekommen, dass die Neil Pryde Masten unterschiedliche Biegekurven aufweisen. Aktuelle sollen CC sein.


    Hallo,


    da stimmt was nicht.

    Neil Pryde hat keine unterschiedlichen Masten-Biegekurven, sondern schon immer Flextop gehabt und das auch weiterhin.


    Gruß


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • ich bin jetzt kein NP Fahrer, aber nach viel Überstand sieht das jetzt für mich nicht aus. Wenn sich das Segel auflädt, sind die so nicht mehr am Mast, meiner Meinung nach.

    Wenn das so wenig ist, dann reichen eventuell ein paar Zentimeter mehr Vorliek und dann sollte das passen.


    Ich würde das Segel vermutlich so ausprobieren, wenn es mit Druck im Segel nicht umschlägt, dann mehr Vorliek

  • aber das LL ist so schon ziemlich weit, finde ich

    ich denke, das wird so wie es auf dem Foto geriggt ist, funktionieren

  • Aber das Segel auf dem Bild sieht doch ganz ordentlich aus. Würde es einfach mal fahren.

  • Der Mast scheint zu hart für das Segel zu sein. Meine Segel sind alle ab 2011/12 + 14, die älteren kenne ich nicht. NP hatte schon immer FT Masten, nur die längeren tendieren mehr zu cc, steht auch so auf deren Homepage.

    Wenn du noch mehr VL spannst, dann sind die Latten zwar weiter weg, hast dann aber zu viel LL. Probiere es einfach aus, wirst schon merken, ob funktioniert. Mach aber nicht den Fehler und fahre zum Vergleich ein neues Segel, dann willst das alte Zeugs nicht mehr fahren ;)

  • Danke für die Feedbacks! Der Mast müsste eigentlich eher zu weich sein, ist mit MCS 24 beschriftet. Auf dem Segel wird Matrix IMCS 25 empfohlen. Hab das Segel weiter als empfolen durchgezogen und die unteren beiden Latten hängen halt am Mast. Kann natürlich noch die Achterliekspannung erhöhen, aber dann scheint es mir sehr flach zu sein.


    Wenn das bei NP schon immer Flextop war, was wollen sie uns dann mit dem Schriftzug "Constant Flex" auf dem Mast sagen? Der Mast ist übrigens ein NP Mast, hätte ich auch im ersten Post mal dazuschreiben können.

  • Bei meinen Segeln (North Volt) hängen die Latten auch am Mast. Bis zur Mitte des Mastdurchmessers ist das normal.

  • NP hat definitiv irgendwann so 2006 die Biegekurve der Masten geändert. Die Bezeichnungen auf dem Mast haben absolut nix mit der tatsächlichen Biegekurve zu tun.


    Ich hatte damals ein neues NP Segel und einen alten (ca 1999) Mast und habe mich die halbe Saison geärgert, weil ich das Segel nicht vernünftig trimmen konnte.

    Dann erzählte mir jemand die Geschichte mit der Biegekurve, ich habe mir einen neuen Mast gekauft (der alte war noch völlig ok, aber so hatte sich NP das wohl gedacht) und konnte das Segel auf Anhieb gut trimmen.


    Das Bild von deinem Segel entspricht genau meinem Segel damals. Der Stand der Latten ist genau perfekt für mittlere Windstärke, aber das loose leech ist zu loose, so soll das Segel bei Starkwindtrimm oben aussehen, dann sollte die Latte über der Gabel aber nur noch leicht an die Hinterkante des Mastes ditschen.


    Das Segel ist so fahrbar, macht aber zu früh oben auf und hat dann statt Vortrieb nur noch Querkräfte. Mir hat das so keinen Spaß gemacht.


    mfg

    Dr. Spin Out

  • Das Segel war auch ein Jet, könnte also auch 2004 gewesen sein,der Mast war eher noch älter als 1999, vielleicht sogar 1995.


    NP hatte früher CC, dann deutlich mehr Flextop und heute eher wieder CC.


    Manchmal findet man bei ebay noch alte NP Masten, nach meiner Erinnerung war der CK 75 das Maß aller Dinge für Freeride und größere Wavesegel.

  • Ich glaub ich verkauf das Ding und den ollen Mast auch. Damit möchte ich mir nicht einen der wenigen Windtage kaputt machen.


    Könnte noch günstig ein 2018er North E-Type in 6,2m² bekommen. Meint ihr da passt ein vorhandener alter North Sting 30 in 4,30m dazu? Passende aktuelle Silvergabel hab ich bereits. Am WE solls 15-23kts geben und da fühle ich mich mit dem 7,8er noch nicht sicher genug. Wiege 77kg.

  • Beim e Type scheiden sich die Geister. Ich musste es mal am Verleih fahren und fand es sehr " unbeweglich " also Kraft um den anstellwinkel zu verändern. Schwerfällig trifft es wohl. Bin dann aufs Volt, das fand ich super.

  • Ich finde das Natural (ist ja das Vorgängermodell zum E-Type) gemessen an seiner Größe sehr leicht zu handhaben. Als Mast hab ich da allerdings zuerst einen Xcellerator und nun einen Silver Series drin. Kannst du dich erinnern, wie die Verleihsegel aufgeriggt waren und welche Größe war das?


    Volt hab ich mir gerade angeschaut, ist ja (wie das Jet) eher ein Freestylesegel. Das E-Type ist ein reines Freeridesegel. Das würde vermutlich besser zu meinen Einsteigerskills passen.

  • Vielleicht in deinem Fall wirklich die bessere Wahl, denn das Segel benötigt wenig Input vom Fahrer und sucht sich die Position selbst. Am Anfang ist das Volt dann evtl. Zu nervös. Ist aber als Freemove angesiedelt. Waren beide 6,4 bin dann nicht mehr raus, wenn ich größer als 6,9 gebraucht hab, ab da gab nur noch e Type, Segel waren sehr gut geriggt

  • Also ich hatte für meinen Sohn auch zwei ältere NP SEgel am Anfang. Ein 4.2 von Philip Köster noch mit E Nummer und ein 4.8 The Fly, beide 2009. Mit original SDM Mast von Pryde haben die Dreckslatten null rotiert, da ein RDM Mast von NP einfach viel zu teuer war bzw. immer noch ist, haben wir uns einen MaverX besorgt. Damit hat das Segel extrem gut funktioniert. Jetzt fährt es das 4.2 ab und an noch aus "nostalgischen" Gründen mit einem Goya Mast, klappt auch super. So wie auf dem Bild sah es bei uns auch mit dem SDM aus.


    Vielleicht mal mit einem RDM probieren. Noch mehr Vorliek bringt gar nix, dann ist das Segel so unkontrollierbar, dass es auch das bessere Shiften der Latten nicht mehr rausreisst.


    Hab später auch auf anderen NP Segeln MaverX Masten eingesetzt, hat super geklappt.

  • Mit original SDM Mast von Pryde haben die Dreckslatten null rotiert, da ein RDM Mast von NP einfach viel zu teuer war bzw. immer noch ist, haben wir uns einen MaverX besorgt.

    Und das wundert dich wirklich, dass die "Dreckslatten" nicht rotierten?

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