Dafür fährt man auch nur in Deutschland ohne jede Mautgebühr über die Autobah
Hat man nicht gerade eine E-Auto zahlt man in D aber dafür ordentlich KFZ-Steuer, die in anderen Ländern so nicht anfällt,...
Dafür fährt man auch nur in Deutschland ohne jede Mautgebühr über die Autobah
Hat man nicht gerade eine E-Auto zahlt man in D aber dafür ordentlich KFZ-Steuer, die in anderen Ländern so nicht anfällt,...
Hat man nicht gerade eine E-Auto zahlt man in D aber dafür ordentlich KFZ-Steuer, die in anderen Ländern so nicht anfällt,...
Kenne mich europaweit nicht so aus, aber in NL zahlst du für einen Golf ca. das 10 fache an KFZ Steuer. In DK vermutlich ähnlich, ganz zu schweigen vom Neukauf. Von daher: nirgends ist Autofahren günstiger als in D, es wird stark subventioniert und die KFZ Lobbyisten haben die letzten Jahrzehnte einen guten Job gemacht und die Politik entsprechend beeinflusst. Auto First ist die Devise, entsprechend haben wir das dichteste Verkehrsnetz und KFZ freundliche Städte. Leider.
Wir haben 60 mio Fahrzeuge, davon ~40 mio KFZ.
OK - das mit NL und DK wusste ich so nicht - Danke für Info
Für einen Benziner mit 1645kg Leergewicht zahle ich derzeit 92 Euro pro Monat in NL.
Unser letzter Diesel (1750kg Leergewicht) lag vor drei Jahren bereits bei über 200 Euro im Monat.
Kenne die aktuellen Steuern in DE nicht, aber in der Vergangenheit war es im Vergleich ein Taschengeld
200 EUR Steuer/Monat ist wirklich krass. Da sollten wir hier in D vielleicht ein wenig leiser heulen, wobei die aktuellen Spritpreise trotzdem vielen Menschen wehtun und auch da darf man sich -auch politisch- mal ein Mindestmaß an Empathie bewahren und nach Lösungen suchen, die auch einen weiteren ausufernden Inflationsanstieg vermeiden.
Nur mal zum Vergleich: Am 14. September 2025 lag der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel in Deutschland bei 1,587 Euro pro Liter / heute ein Jahr später bei gut 2,58 Euro. Das entspricht einem Anstieg von gut 63% mit entsprechenden Auswirkungen auch auf die Verbraucherpreise. Das schnupfen in Deutschland nur die wenigsten mal so eben weg!
Grad noch "dankbar" für 2,339 Diesel getankt. Ab 12 knallt es gewaltig hoch und wird die 2,339 vermutlich erstmal länger nicht wiedersehen...
Danke fürs Wachrütteln. Hab auch noch schnell HVO für 2,279 getankt.
Grad noch "dankbar" für 2,339 Diesel getankt. Ab 12 knallt es gewaltig hoch und wird die 2,339 vermutlich erstmal länger nicht wiedersehen...
Danke fürs Wachrütteln. Hab auch noch schnell HVO für 2,279 getankt.
Dann hast du einmalig vielleicht 20€ gespart. Als Windsurfer ist so ein Betrag eigentlich nicht erwähnenswert, oder?
In Österreich sind es vor allem leistungsstarke Fahrzeuge die richtig rein hauen: Hier ein paar Beispiele an KFZ Steuer in diesem Vergleich..
Hat man nicht gerade eine E-Auto zahlt man in D aber dafür ordentlich KFZ-Steuer, die in anderen Ländern so nicht anfällt,...
Kenne mich europaweit nicht so aus, aber in NL zahlst du für einen Golf ca. das 10 fache an KFZ Steuer. In DK vermutlich ähnlich, ganz zu schweigen vom Neukauf. Von daher: nirgends ist Autofahren günstiger als in D, es wird stark subventioniert und die KFZ Lobbyisten haben die letzten Jahrzehnte einen guten Job gemacht und die Politik entsprechend beeinflusst. Auto First ist die Devise, entsprechend haben wir das dichteste Verkehrsnetz und KFZ freundliche Städte. Leider.
Wir haben 60 mio Fahrzeuge, davon ~40 mio KFZ.
Es wird natürlich nichts subventioniert. Das ist Märchenbuch.
Außer bei E-Autofahrern vielleicht. Die bekommen Geld auf die Kralle. Beim Neukauf als Förderung, aus der THG Quote beim Emissionshandel mit nicht entstandenen Emissionen, KFZ Steuer auch null, und die Hersteller bieten auch noch gewaltige Rabatte auf Neuwagen. Verbrenner werden deutlich geringer rabattiert.
Jeder Steuerzahler finanziert den MIV mit ~5000 € jährlich. Weniger als die Hälfte besitzt davon ein Auto. Die Rede ist unter anderem von Auswirkungen auf Klima und Gesundheit.
Subvention heißt ja nicht, dass tourensurfer sein KFZ finanziert bekommt, sondern dieses relativ kostengünstig bewegen oder eben nicht bewegen kann. Wer denkst du finanziert den riesigen öffentlichen und in weiten Teilen kostenlosen öffentlichen Parkraum? Wo das KFZ Tage, Wochen und Monate stehen kann. Und der qm Grundstück eigentlich 300 bis 600€ kostet. Deine KFZ Steuer? Nur im Märchenbuch 😉
MIV = Motorisierter Individualverkehr
Musste ich selber erstmal Google fragen was das ist.
Und ich dachte in meiner Firma wären Abkürzungen kompliziert 🫣
Oder weiß hier jemand was MARSA bedeutet?
Und ja, Holland und die Skandinavier sind weitaus brutaler was Steuern betrifft!
Jeder Steuerzahler finanziert den MIV mit ~5000 € jährlich. Weniger als die Hälfte besitzt davon ein Auto. Die Rede ist unter anderem von Auswirkungen auf Klima und Gesundheit.
Subvention heißt ja nicht, dass tourensurfer sein KFZ finanziert bekommt, sondern dieses relativ kostengünstig bewegen oder eben nicht bewegen kann. Wer denkst du finanziert den riesigen öffentlichen und in weiten Teilen kostenlosen öffentlichen Parkraum? Wo das KFZ Tage, Wochen und Monate stehen kann. Und der qm Grundstück eigentlich 300 bis 600€ kostet. Deine KFZ Steuer? Nur im Märchenbuch 😉
Schon absolut richtig aber das trifft ja auch andere Bereiche und so finanziert der bewegungsfaule Autofahrer dem Radfahrer ebenfalls eine gute Infrastruktur, der Nichtraucher zahlt solidarisch die Krankenkassenbeiträge für den Kettenraucher, die Kinderlosen zahlen trotzdem für den Unterhalt von Kindergärten und Schulen, der friedliche Golfer zahlt den Polizeieinsatz zur Vermeidung von Fußballrandalen und so weiter und sofort...nennt sich Solidargemeinschaft.
Jeder Steuerzahler finanziert den MIV mit ~5000 € jährlich. Weniger als die Hälfte besitzt davon ein Auto. Die Rede ist unter anderem von Auswirkungen auf Klima und Gesundheit.
Subvention heißt ja nicht, dass tourensurfer sein KFZ finanziert bekommt, sondern dieses relativ kostengünstig bewegen oder eben nicht bewegen kann. Wer denkst du finanziert den riesigen öffentlichen und in weiten Teilen kostenlosen öffentlichen Parkraum? Wo das KFZ Tage, Wochen und Monate stehen kann. Und der qm Grundstück eigentlich 300 bis 600€ kostet. Deine KFZ Steuer? Nur im Märchenbuch 😉
Sorry, meine Fahrzeuge stehen nicht im öffentlichen Parkraum, sondern ich zahle dafür Pacht und Steuern.
Dein Subventionsgequatsche entbehrt jeglicher Realität. Was man ja auch daran sieht, dass du gleich persönlich wirst.
Was Blinki schreibt ist schon korrekt: https://www.handelsblatt.com/mobilitaet/mot…t/28030728.html
und so finanziert der bewegungsfaule Autofahrer dem Radfahrer ebenfalls eine gute Infrastruktur
Oje, jetzt haste mich getriggert. Da könnten wir mal einen Abend drüber füllen, von wegen guter Fahrradinfrastruktur. Bin vielradler und auch regelmäßig in NL unterwegs. Die Infrastruktur hier in D für den Radverkehr ist ein Flickwerk aus Vorschriften verschiedensten Führungen und Oberflächen von Sand über Schotter und Kies gefolgt von Rumpelpflaster und im seltenen Fällen mal glatter Asphalt, der meist an der nächsten Einmündung oder zufahrt endet oder mit Borden unterbrochen wird. Es gibt kein Netz. Es gibt keine Durchgängigkeit. Kaum jemand kennt alle Regeln zu Fahrradstraßen, benutzungspflicht, Radfahrstreifen, Schutzstreifen etc. Die Unsicherheit ist groß bei allen Verkehrsteilnehmern.
Um das zu modernisieren bedarf es eine neue Generation von Politikern und auch Planern. Also ca. 30 bis 50 Jahre.
Da hat Blinki allerdings recht, kann fürchte ich jeder Radfahrer ein Lied von singen.
und so finanziert der bewegungsfaule Autofahrer dem Radfahrer ebenfalls eine gute Infrastruktur
Oje, jetzt haste mich getriggert. Da könnten wir mal einen Abend drüber füllen, von wegen guter Fahrradinfrastruktur. Bin vielradler und auch regelmäßig in NL unterwegs. Die Infrastruktur hier in D für den Radverkehr ist ein Flickwerk aus Vorschriften verschiedensten Führungen und Oberflächen von Sand über Schotter und Kies gefolgt von Rumpelpflaster und im seltenen Fällen mal glatter Asphalt, der meist an der nächsten Einmündung oder zufahrt endet oder mit Borden unterbrochen wird. Es gibt kein Netz. Es gibt keine Durchgängigkeit. Kaum jemand kennt alle Regeln zu Fahrradstraßen, benutzungspflicht, Radfahrstreifen, Schutzstreifen etc. Die Unsicherheit ist groß bei allen Verkehrsteilnehmern.
Um das zu modernisieren bedarf es eine neue Generation von Politikern und auch Planern. Also ca. 30 bis 50 Jahre.
Ich sehe es aus der Sicht eines MTB'ers...Offroad-Abenteuer mitten in der Stadt
NL ist wirklich das Traumland zum Radeln auch beruflich!
Ich sehe es aus der Sicht eines MTB'ers...Offroad-Abenteuer mitten in der Stadt
NL ist wirklich das Traumland zum Radeln auch beruflich!
Fahre auch innerstädtisch mittlerweile ein Fully. Das hat sich bewährt. Was wir an Radwegen haben, das geht in den Alpen bald als S2 durch. 🙃
Die Studie kommt aus der bekannten Ecke. Die war auch überall erwähnt, zuerst bei TAZ und co.
Man rechnet mit Kosten, die angeblich entstanden sind, ohne vom Autofahrer beglichen wurden zu sein. Das sind angebliche Umweltschäden, fiktive Hochrechnungen aus CO2 und ähnlichem, angebliche Unfallkosten, tatsächliche und angebliche Infrastrukturkosten, usw. Neben der Frage, ob diese Schäden tatsächlich Schäden sind und diese durch den Autofahrer allein zu verantworten sind, stellt sich noch die Frage, ob der Staat tatsächlich dafür gezahlt hat und sie beseitigt hat. Das hat er nämlich in aller Regel nicht, und jemand anders auch nicht.
Bei dem, was der Autofahrer zahlt fürs Autofahren werden dann selbstverständlich Zahlungen nicht angerechnet, beispielsweise nicht zweckgebundene Steuern. Für Unfallkosten zahlt der Autofahrer auch Versicherungen, sowohl fürs Auto. Wie auch für sich selbst, an die Krankenkasse.
Ein weiteres Problem ist, dass der volkswirtschaftliche Nutzen nicht gegengerechnet wird. Es wird so getan, als ob der Autofahrer rein zum Privatvergnügen fährt.
Der Autofahrer zahlt sein Auto, Abgaben, Steuern und Versicherung, der Staat zahlt gar nichts dazu, sondern der berechnet noch Steuern drauf. Ohne das Auto würden Leute nicht zur Arbeit kommen, der Pflegedienst nicht zum Pflegefall, das Paket nicht zum Radfahrer nach hause, die Touristen nicht in den Urlaub und die Patienten nicht zum Arzt. Windsurfer kommen nicht mehr an den See. Möbel würden nicht in Wohnungen kommen. Häuser würden nicht gebaut werden. Beteiligung des Staates an den Kosten: Null. Wenn der Staat das Autofahren verbieten würde, würden ihm sämtliche Einnahmen wegbrechen, weil schlicht keine Wirtschaft mehr da ist.