Nee, das ist eben nicht Angebot und Nachfrage.
Die Nachfrage nach Diesel ist seit Jahren rückläufig. In Anzahl der Fahrzeuge und im Verbrauch pro Fahrzeug. Und wenn das Barrel Öl bei weitem nicht b so stark steigt wie der Roh-Dieselpreis, aber Produktionsgrundlage ist, dann kann es ja auch nicht am verknappten Angebot liegen.Vielleicht ist man sich aus Kartellsicht einfach einig, dass man von den weniger gewordenen Dieselfahrern das Geld auch bekommt. Keiner der Anbieter senkt den Preis, obwohl er rechnerisch könnte. Von den Benzinerfahrern eher nicht, weil die weniger in Kilometern und weniger professionell fahren.
Ein Kartell ist halt eine unerwünschte nachteilige Form der Marktwirtschaft.
Das Problem der Nachfrage beim Sprit ist halt, dass man die kaum wirklich steuern kann, wenn man zum Job muss oder andere Verpflichtungen hat.
Man sieht ja u.a. beim Mietthema, das staatliche Vorgaben zu Preisen wenig Effekt haben und juristisch kaum Bestand.
Obwohl der Spritpreis eine besondere Bedeutung hat sehe ich hier keine staatliche Aufgabe. Wenn es eine staatliche Aufgabe gibt, dann die, die weltweiten Ursachen der Preisbewegungen mit den Partnerstaaten zu regeln.