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das wird ja immer schlimmer.... diese spritpreise

  • summer
  • 16. Mai 2008 um 08:21
  • daddy_o
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    • 29. März 2022 um 09:12
    • #941
    Zitat von manihiki
    Zitat von Stephan

    Mich nervt es, dass der Ansatz der Maßnahmen immer beim einzelnen Individuum (vor allem hier in Deutschland) beginnen soll, der die "Kosten" zu tragen hat. Und wir "schuldbewussten deutschen Gutmenschen" laufen diesem Credo auch noch blind nach.

    Volle Zustimmung. Und das funktioniert auch nicht: Die Klimakrise und das Individuum

    Toller Artikel.

    „Soll Nachhaltigkeit in diesem Jahrzehnt nicht zum sozialen Sprengsatz werden, braucht es schließlich eine sozial-ökologische Gesellschaftsreform, die Lasten gerecht verteilt, Lebenschancen für die Verlierer am Ende des fossilen Zeitalters eröffnet und Obergrenzen bei besonders klimaschädlichen Gütern des gehobenen Wohlstandskonsums und bei der Herstellung von Wegwerfprodukten durchsetzt. Wenn dies auf den Weg gebracht ist, kann gerne weiter darüber gestritten werden, wie wir als Individuen die Welt retten können.'

  • CaLu_FN
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    • 29. März 2022 um 09:43
    • #942
    Zitat von Stephan

    Ohje....die "alte weißer Mann" Nummer ;)

    Aber ja, das recht nehme ich mir heraus, denn von meinen Steuern/Abgaben (und die sind nicht unerheblich) wird vieles von dem finanziert, was da so an Ideen herumgeistert. Mir geht auch diese Art der Klugscheißerei vieler jüngerer Menschen gegen den Strich, die sich nun hinstellen und meinen, dass sie allein das die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und jetzt erklären müssen, wie sich alles zu ändern hat. Panik ist der falsche Ratgeber. Augenmaß, Kompromissbereitschaft würden weiterhelfen, denke ich.

    Zu der übergewichtigen Grünen: Das hat in meinen Augen viel mit Qualifikation zu tun ? Disziplin z.B. !? weiter: Studium abgebrochen ! Disziplin ? Qualifikation ? keinerlei Berufsausbildung...... Lebenserfahrung ? Leistungen ? Wo fängt für Dich Qualifikation an ?

    Woher nimmst Du die Weisheit, zu sagen, dass die Frau qualifiziert genug ist, die Geschicke unsere Landes mitzubestimmen ?

    Diese Frau ist für mich das Sinnbild dafür, was in Deutschland gerade schief läuft und keine Sorge, ich gehöre sicher nicht in die "rechte Ecke".... Armin Laschet und einige andere CDU Granden wären das für mich auch gewesen.

    Ich maße mir nicht an zu entscheiden, worauf ihr Übergewicht zurückzuführen ist.

    Qualifikation für einen Politiker ist aus meiner Sicht in allererster Linie Haltung. Die Fähigkeit, zwischen verschiedenen, von kompetenten Mitarbeitern ausgearbeiteten und ordentlich aufbereiteten Lösungswegen, den identifizieren zu können, dessen Konsequenzen am nähesten am eigenen Wertempfinden liegen und diesen dann zu vertreten. Weder Übergewicht noch eine fehlende Ausbildung sind für mich ein Hinweis darauf, dass sie das nicht kann.

    Daneben vertritt Ricarda Lang eben genau nicht einen Ansatz der Verschiebung der Verantwortung ins private.

    Allerdings finde ich die Diskussion auch reichlich Banane. Zum einen sind wir eine Demokratie. D.h. wir entscheiden über die Politik, die wir kriegen. Wir hätten also die Möglichkeit, Parteien zu wählen, die diese Verantwortung übernehmen wollen. Ordungspolitische Maßnahmen betrachten wir aber als Gängelung.

    Man könnte ja mal konkreter werden und was nehmen, was nicht zukünftige Generationen betrifft und was wir ohne andere Länder lösen können.

    Der Bodenseeraum, in dem ich lebe, ist verkehrsmäßig hoch belastet. Die Belastung könnte durch Radfahren oder Nutzung des ÖPNV massiv verringert werden. Viele Mitmenschen, die an großen Straßen leben (übrigens die einzigen "günstigen" Wohnlagen hier) würden weniger belastet und die, die wirklich fahren müssen, stünden nicht ständig im Stau. Jetzt können wir entweder aus individueller Verantwortung die Entscheidung treffen das Auto stehen zu lassen oder 51% der Wähler wählen Parteien, die das durch Vorschriften erreichen. Das Ergebnis ist das gleiche: Rad oder ÖNPV statt Auto.

    Und genauso ist es doch in der Industrie. Klar bietet die alles an, was sie verkaufen kann. Jetzt können wir die reglementieren oder aus eigenem Antrieb weniger konsumieren. Das Ergebnis ist das gleiche: weniger Konsum. Das gleiche gilt für Flugverkehr.

    Es bedeutet aber auch: ohne die Bereitschaft zu weniger Konsum werden wir das Problem weder über die Politik noch über die individuelle Verantwortung lösen. Der einzige Unterschied ist, dass bei dem Weg über die Politik eine demokratische Mehrheit reichen würde. Man müsste weniger Menschen überzeugen.

    Ich will dabei Konsum gar nicht verdammen. Soll jeder dürfen und wenn uns technologischer Fortschritt mehr nachhaltigen Konsum ermöglichen sollte, dann gerne. Ich sehe das nur nicht kommen.

  • mawa
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    • 29. März 2022 um 09:46
    • #943
    Zitat von Michlsurf

    Dasjenige Land - welches in seiner Technologie-Entwicklung bezüglicher der Gewinnung von regenerativer Energie am weitesten fortgeschritten ist ( plus: weiter massiver Anstrengungen bei der Einsparung: Nur ein Stichwort: Beton !) - wird über Jahrzehnte sehr stark wettbewerbsfähig sein. Entweder durch den Verkauf der Technologie(n) selber und/oder eben durch den Verkauf von ÜBERproduzierte regenerative Energie.

    => Und - des deutschen Lieblings-Trigger: Es würden Zig-Tausende von (zukunftsträchtigen) Arbeitsplätzen entstehen.

    Das Wehklagen, dass diese regenerative Energie möglicherweise (zunächst !) deutlich teurer ist wird schnell nachlassen ...erkennt man erstmal das Potential ....z.B. auch was politische Unabhängigkeit anbetrifft .... nicht wahr ... (schöner Nebeneffekt) ..... schließlich werden ja => zurück zum Thema => die "Brennstoffe" wohl eben auch nicht billiger.

    Schön dargelegt. Windstrom ist schon heute günstiger und erzeugt mehr Arbeitsplätze als Atomstrom. Bei Atom sind die Folgekosten noch nicht mal eingerechnet bzw. überschlagen. Kein Mensch weiß wieviel Rückbau und Lagerung uns noch kosten werden.

    Man kann nur hoffen, dass solche Dauerbremser wie Söder und die CSU langsam aber sicher verstehen, dass es mit Gas aus Russland oder einem anderen Land in Zukunft nicht mehr weitergeht.

  • rrd248
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    • 29. März 2022 um 11:29
    • #944
    Zitat von mawa
    Zitat von Michlsurf

    Dasjenige Land - welches in seiner Technologie-Entwicklung bezüglicher der Gewinnung von regenerativer Energie am weitesten fortgeschritten ist ( plus: weiter massiver Anstrengungen bei der Einsparung: Nur ein Stichwort: Beton !) - wird über Jahrzehnte sehr stark wettbewerbsfähig sein. Entweder durch den Verkauf der Technologie(n) selber und/oder eben durch den Verkauf von ÜBERproduzierte regenerative Energie.

    => Und - des deutschen Lieblings-Trigger: Es würden Zig-Tausende von (zukunftsträchtigen) Arbeitsplätzen entstehen.

    Das Wehklagen, dass diese regenerative Energie möglicherweise (zunächst !) deutlich teurer ist wird schnell nachlassen ...erkennt man erstmal das Potential ....z.B. auch was politische Unabhängigkeit anbetrifft .... nicht wahr ... (schöner Nebeneffekt) ..... schließlich werden ja => zurück zum Thema => die "Brennstoffe" wohl eben auch nicht billiger.

    Schön dargelegt. Windstrom ist schon heute günstiger und erzeugt mehr Arbeitsplätze als Atomstrom. Bei Atom sind die Folgekosten noch nicht mal eingerechnet bzw. überschlagen. Kein Mensch weiß wieviel Rückbau und Lagerung uns noch kosten werden.

    Man kann nur hoffen, dass solche Dauerbremser wie Söder und die CSU langsam aber sicher verstehen, dass es mit Gas aus Russland oder einem anderen Land in Zukunft nicht mehr weitergeht.

    Deshalb sind mir auch höhere Kosten für Energie usw. recht, wenn wirklich alles reingerechnet wird. Das ist zumindest transparent.

    Die Umwegfinanzierung über Subventionen und Steuern ist im Endeffekt teuer, weil der bürokratische Overhead mit zu bezahlen ist und es ist undurchsichtig und damit anfälliger für Missmanagement.

    Außerdem sollte klar sein, dass am Ende für den Konsum immer das Individuum zahlt, der Staat oder die Industrie sind nur zwischengeschaltet und holen sich das Geld zurück über Steuern und höhere Preise, wenn sie belastet werden.

    Was wir brauchen sind ehrliche Preise, die alle Kosten beinhalten und alles relevante bereisen. Dann werden wir sehen, welchen Konsum wir uns noch leisten können oder wollen.

  • Django
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    • 29. März 2022 um 13:09
    • #945
    Zitat von c-bra

    die meisten rentner die ich kenne fahren nicht mehr auto

    Ich kenne nur „aktive“ Rentner. Die fangen jetzt erst richtig an, herumzufahren... :)

    Einer z.B. fährt jede Woche irgendwo in die Berge und besteigt Eiswände, 4000er und hat

    nebenher mit Eishockey angefangen ...

    Letzte Woche nahm er mich ins Wallis mit für eine 4000er Besteigung, am Luzerner See war

    so toller Wind, am Ende fängt er jetzt auch noch mit Windsurfen an =O

    Meine Mam fährt mit 85 auch noch sehr gut Auto, aber keine weiten Strecken mehr, aus

    Vorsicht, es könnte zu anstrengend werden.

  • barcode
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    • 29. März 2022 um 13:36
    • #946
    Zitat von c-bra

    die meisten rentner die ich kenne fahren nicht mehr auto und auch selten genug zug / öffi

    Kann ich auch nicht bestätigen. Außerdem sind Rentner 63+. Warum sollten die kein Auto mehr fahren?! Macht überhaupt keinen Sinn. Die meisten die ich kenne, sind sehr viel unterwegs mit Auto/Wohnmobil.

  • twofingers
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    • 29. März 2022 um 13:44
    • #947

    Also ich werde dieses Jahr 66 und werde hoffentlich noch lange zum Spot mit meinem Camper fahren können. Ich bin glücklicherweise nicht auf die 300€ angewiesen, aber gerecht finde ich das nicht. Windstrom und Photovoltaik ist ja ganz nett. Wir sollten nur mal schnellstens mit funktionierendem Speichern beginnen. Die Batterielösungen für zuhause sind noch viel zu teuer.

  • Totti-Amun
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    • 29. März 2022 um 14:07
    • Offizieller Beitrag
    • #948
    Zitat von mawa

    Schön dargelegt. Windstrom ist schon heute günstiger und erzeugt mehr Arbeitsplätze als Atomstrom. Bei Atom sind die Folgekosten noch nicht mal eingerechnet bzw. überschlagen. Kein Mensch weiß wieviel Rückbau und Lagerung uns noch kosten werden.

    Naja, im reinen Betrieb vielleicht so gerade noch.

    Vom Bau mal abgesehen, von der Entsorgung des GFK's erst recht nach dem Betrieb, von der Optik im Land mal gar nicht zu sprechen und den hunderttausenden Tieren schon mal überhaupt nicht, die jedes Jahr halbiert oder schwer verletzt werden. Dazu die weiteren Eingriffe in die See uvm., ich gehe den Hype um die Windenergie in gar keiner Weise mit.

    Ich teile das gerne mit Solar und PV, das gehört längst verpflichtend für Immobilien sämtlicher Art. Gibt es aber nichtmal für Neubauten und das wäre noch zu wenig.

    Ich sehe Atomstrom nicht gerne, ich möchte auch nicht neben einem Meiler wohnen wollen. Aber ich denke, man könnte daraus was machen und selbst alte Stäbe wieder aufbereiten anstatt endlagern zu müssen (ist ja inzwischen bekannt). Da muss man halt weiter forschen. Auf die Schnelle geht da nun aber nichts, Windenergie kann ich wegen der Eingriffe in die Natur in keiner Weise billigen.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 29. März 2022 um 14:28
    • #949
    Zitat von Django
    Zitat von c-bra

    die meisten rentner die ich kenne fahren nicht mehr auto

    Ich kenne nur „aktive“ Rentner. Die fangen jetzt erst richtig an, herumzufahren... :)

    Einer z.B. fährt jede Woche irgendwo in die Berge und besteigt Eiswände, 4000er und hat

    nebenher mit Eishockey angefangen ...

    Letzte Woche nahm er mich ins Wallis mit für eine 4000er Besteigung, am Luzerner See war

    so toller Wind, am Ende fängt er jetzt auch noch mit Windsurfen an =O

    Meine Mam fährt mit 85 auch noch sehr gut Auto, aber keine weiten Strecken mehr, aus

    Vorsicht, es könnte zu anstrengend werden.

    Alles anzeigen

    klar - das sind die positiven beispiele an denen wir uns gerne orientieren. oft auch in den ersten jahren der rente wo wir alle hoffen fit zu sein. die haben aber auch kein geldproblem, weil camper, rennski etc können finanziert werden.

    die (von mir vermutete) mehrheit hats halt nicht so gut, bleibt viel zuhause und ist daher nicht so sichtbar.

    hier im haus haben wir ca 20 wohneinheiten, davon ca 5 rentner. mittlerweile alles witwen, eine davon meine mutter. denen geht es nicht schlecht, keine mindestrentnerinnen.

    auto hat keine mehr - auch meine mutter (83) hat es vor 2 jahren nach dem tod meines vater abgegeben - keine bedarf, zu unsicher im schnellen verkehr. wenn sie mal mit freundin ausflug macht nimmt sie den zug, fragt kinder oder enkel oder in der stadt ruft sie ein taxi.

    alle anderen genau gleich.

    neben dem eigenen leben kommen dann gleich mal enkel in der prioliste.

    bei vielen kommen gestiegene gesundheitskosten dazu

    wenn ich diverse artikel lese und richtig deute haben wir ein gesellschaftlich gerne ignoriertes problem mit altersarmut

    ich habe schnell dieses suchwort eingegeben und hier die erste quelle, halte ich für vertrauenswürdig

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    auf diese bereiche habe ich mich bezogen, nicjt auf den hochfitten sportrentner oder die betuchten kollegen im 200.000,--er wohmobil. ich halte die "arme gruppe für grösser, relevanter und natürlich eher im focus des themas zielgenauigkeit bzw. gerechtigtkeit von fördermassnahmen.

    liebe einem wohlhabenden renter 300,-- zuviel in den hintern geblasen als frierende rentner in kauf zu nehmen

  • Django
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    • 29. März 2022 um 14:32
    • #950
    Zitat von Totti-Amun

    b, von der Optik im Land mal gar nicht zu sprechen und den hunderttausenden Tieren schon mal überhaupt nicht, die jedes Jahr halbiert oder schwer verletzt werden.

    Auch da kann man was machen bzw. wird schon erfolgreich was gemacht. Sobald sich Vögel nähern,

    werden die Propeller abgebremst.

    Der Punkt mit dem ganzen CfK, was später recycelt/entsorgt werden muss, gefällt mir allerdings auch

    nicht.

  • mikisb
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    • 29. März 2022 um 15:09
    • #951

    und das in einem Windsurf-Forum ^^... aber bitte jedes Jahr ein neues Board :/

    Harzige Grüße, Michael

  • User698
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    • 29. März 2022 um 15:15
    • #952

    zum recycling der windräder tut sich sehr viel und da wird es bald ernsthafte lösungen geben. macht ja auch sinn weil es grosse mengen, bekannte werkstoffe und gut kontrollierte vertriebswege sind.

    den punkt würde ich mal abhaken - alles was da neu gemacht wird kann mit vertretbarem aufwand recycelt werden wenn es so weit ist.

    mmn besser als bei den meisten (fast allen ? ) technologien zur stromgewinnung. PV paneele halten auch nicht ewig, warmwassermodule verwittern und verkalken, wasserkraftwerke sind für umwelt und anrainer auch nicht so der burner, und irgendwann gehen auch dämme kaputt, und zu gas, kohle und uran muss man eh nix sagen.

    in diesem sinne halte ich die windkraft für einen sehr wichtigen teil im energiemix und flippe aus wenn sich der alpenverein querlegt, jener alpenverein der gegen speicherseen für beschneiiungsanlagen und seilbahnwahnsinn ziemlich still auftritt.

    und optisch gefallen mir windkrafträder ganichtml soooo schlecht, jedenfalls besser als ein kühlturm, rauchfang, versunkenes tal etc.

  • CaLu_FN
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    • 29. März 2022 um 15:28
    • #953
    Zitat von Totti-Amun

    Naja, im reinen Betrieb vielleicht so gerade noch.

    Vom Bau mal abgesehen, von der Entsorgung des GFK's erst recht nach dem Betrieb, von der Optik im Land mal gar nicht zu sprechen und den hunderttausenden Tieren schon mal überhaupt nicht, die jedes Jahr halbiert oder schwer verletzt werden. Dazu die weiteren Eingriffe in die See uvm., ich gehe den Hype um die Windenergie in gar keiner Weise mit.

    Ich teile das gerne mit Solar und PV, das gehört längst verpflichtend für Immobilien sämtlicher Art. Gibt es aber nichtmal für Neubauten und das wäre noch zu wenig.

    ..

    Wobei da die Frage ist, womit ich vergleiche. Wenn ich den heutigen Lebensraum ohne und mit Windrad vergleiche, gehe ich ja mit. Die Frage ist nur, wie der Lebensraum aussieht, wenn wir so weitermachen? Klar wird zum Teil Landschaft verspargelt. Andererseits ist es mir lieber, wenn in 50 Jahren immernoch Windräder in einem grünen Wald stehen als wenn da ein verdorrter Wald ohne Windräder steht, weil der Wald sich nicht schnell genug anpassen konnte.

    Im Meer gilt, denke ich, das gleiche. Lieber ein Meer, wo teilweise eingegriffen wurde und ein paar Windräder stehen, als ein übersäuertes warmes Meer, in dem die Viecher dann andere Probleme haben.

    Ich finde es richtig, zu prüfen, wo Windräder gehen, aber nur mit PV werden wir es wohl nicht hinkriegen.

  • mikisb
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    • 29. März 2022 um 15:38
    • #954

    gibt ja noch andere Möglichkeiten - Gezeiten, Wellen, Geothermie....

    Das meine ich nicht al Alternative, sondern ergänzend. Der Mix wird sich wohl dem Zeitgeist anpasen und diverser werden ^^ , eine Technologie alleine wird es kaum stemmen können.

    Vor Gran Canaria läuft aktuell wohl ein recht interessantes Projekt, das den Wellenhub in Strom vewandelt und gleichzeitig auch noch Meerwasser entsaltzt.

    Wie immer gilt: Alles da, wo es passt bzw. wo es die sinnvollste Alternative ist.

    Dass auf den Kanaren Wasser vielerorts immer noch mit Öl und Gas erhitzt wird, halte ich zumindest beim Haushaltsbedarf füe ein Skandälchen. Da sind fossile Energieträger ganz offenbar immer noch viel zu billig :/

    Harzige Grüße, Michael

  • Totti-Amun
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    • 29. März 2022 um 15:46
    • Offizieller Beitrag
    • #955
    Zitat von CaLu_FN

    Ich finde es richtig, zu prüfen, wo Windräder gehen, aber nur mit PV werden wir es wohl nicht hinkriegen.

    Wir haben 1.5 Jahre auf dem Dach, davon also 2 Winter (dieser Winter war dunkel) und im Herbst montiert, nur einen Sommer (und der war ja bekanntlich auch recht regenreich). Bisher einen Autarkiegrad von 37% erreicht mit nur 10 Paneelen.

    Wir hätten mehr aufs Dach legen können, aber es machte finanziell keinen Sinn (Thema Einspeisevergütung). Man möchte ja nicht nur investieren und investieren, sondern die Dinger sollen sich zumindest eines Tages mal refinanziert haben und das dauert nunmal. War ja dennoch nicht gerade ein Schnapper. Speicher machen zudem einfach überhaupt gar keinen Sinn.

    Immerhin kann man jetzt über andere Dinge nachdenken, Wärmepumpe für den Pool oder E-Autos. Letzteres werden wohl gleich 2 sein, für meine Gattin und mich. Also ist da zumindest im Hinblick auf die fossilen Brennstoffe ein kleiner Mehrwert für die Umwelt gegeben, mal abgesehen von der Produktion der PKWs und dem zusätzlichen Kaminofen.

    Ein Anfang, aber unterm Strich wohl mehr als eine Nullnummer.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!

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    • 29. März 2022 um 15:49
    • #956
    Zitat von Totti-Amun
    Zitat von CaLu_FN

    Ich finde es richtig, zu prüfen, wo Windräder gehen, aber nur mit PV werden wir es wohl nicht hinkriegen.

    Wir haben 1.5 Jahre auf dem Dach, davon also 2 Winter (dieser Winter war dunkel) und im Herbst montiert, nur einen Sommer (und der war ja bekanntlich auch recht regenreich). Bisher einen Autarkiegrad von 37% erreicht mit nur 10 Paneelen.

    Wir hätten mehr aufs Dach legen können, aber es machte finanziell keinen Sinn (Thema Einspeisevergütung). Man möchte ja nicht nur investieren und investieren, sondern die Dinger sollen sich zumindest eines Tages mal refinanziert haben und das dauert nunmal. War ja dennoch nicht gerade ein Schnapper. Speicher machen zudem einfach überhaupt gar keinen Sinn.

    Immerhin kann man jetzt über andere Dinge nachdenken, Wärmepumpe für den Pool oder E-Autos. Letzteres werden wohl gleich 2 sein, für meine Gattin und mich. Also ist da zumindest im Hinblick auf die fossilen Brennstoffe ein kleiner Mehrwert für die Umwelt gegeben, mal abgesehen von der Produktion der PKWs und dem zusätzlichen Kaminofen.

    Ein Anfang, aber unterm Strich wohl mehr als eine Nullnummer.

    Da will ich auch gar nichts gegen sagen. Ich wäre hier auch längst am Sanieren (Baujahr 33, Gasheizung, nix gedämmt), aber das zieht sich wie Gummi mit den Handwerkern. Bei mir wird's auch PV geben, was die Fläche halt hergibt. Ist halt ein Walmdach mit Gauben. Dafür kommt noch was für die Fassade. Halte ich auch für sinnvoll. Aber selbst wenn's alle machen wird's wohl nicht reichen. Meine Maßnahmen-Paket wird sich, wenn überhaupt, auf sehr lange Sicht rechnen. Wir machen es trotzdem, weil's uns wichtig ist. Davon abgesehen, dass auch der Wohnkomfort deutlich steigen dürfte, sommers wie winters.

  • Totti-Amun
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    • 29. März 2022 um 15:54
    • Offizieller Beitrag
    • #957
    Zitat von CaLu_FN

    Da will ich auch gar nichts gegen sagen. Ich wäre hier auch längst am Sanieren (Baujahr 33, Gasheizung, nix gedämmt), aber das zieht sich wie Gummi mit den Handwerkern. Bei mir wird's auch PV geben, was die Fläche halt hergibt. Ist halt ein Walmdach mit Gauben. Dafür kommt noch was für die Fassade. Halte ich auch für sinnvoll. Aber selbst wenn's alle machen wird's wohl nicht reichen. Meine Maßnahmen-Paket wird sich, wenn überhaupt, auf sehr lange Sicht rechnen. Wir machen es trotzdem, weil's uns wichtig ist. Davon abgesehen, dass auch der Wohnkomfort deutlich steigen dürfte, sommers wie winters.

    Handwerker muss man vorher schon persönlich kennen, sonst findest du nie jemanden.

    Habe gerade mal nachgeschaut, bei unserer Konstellation würden wir mit Batterien 95% Autarkiegrad erreichen können.
    Aber: Im Nachhinein bleiben wir auf der MwSt. sitzen, Batterien zu teuer und zu platzintensiv, dazu das potentielle Brandrisiko und deren Produktion ist ja ein eigenes Thema wert. Dann lieber nur im Kleinen im nächsten Auto.

    Ohnehin habe ich eh Verkaufsabsicht der Immobilie mit Einstellung des Gewerbes, da dann viel zu groß.

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    • 29. März 2022 um 15:58
    • #958
    Zitat von Totti-Amun

    Handwerker muss man vorher schon persönlich kennen, sonst findest du nie jemanden.

    Neben mein Garten wird gerade ein neues Haus gebaut. Die Maurer kommen aus Belarus.

  • CaLu_FN
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    • 29. März 2022 um 16:12
    • #959
    Zitat von Totti-Amun

    Habe gerade mal nachgeschaut, bei unserer Konstellation würden wir mit Batterien 95% Autarkiegrad erreichen können.
    Aber: Im Nachhinein bleiben wir auf der MwSt. sitzen, Batterien zu teuer und zu platzintensiv, dazu das potentielle Brandrisiko und deren Produktion ist ja ein eigenes Thema wert. Dann lieber nur im Kleinen im nächsten Auto.

    Ohnehin habe ich eh Verkaufsabsicht der Immobilie mit Einstellung des Gewerbes, da dann viel zu groß.

    Mein Gefühl ist, dass sich ein Batterie-Speicher bei uns auch nicht lohnt. Eher werde ich versuchen, dass was tagsüber da ist zu verbrauchen und vor allem Warmwasser möglichst dann zu machen, wenn Sonne da ist und dann bleibt, glaube ich, zum Speichern nicht mehr viel übrig. Speicher gibt es jedenfalls nicht von Anfang an.

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    • 29. März 2022 um 16:12
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    @Totti: Zu 95% autark mit 4kw (10Module) dürfte unrealistisch sein. Nachbar hat 13kw auf dem Dach, aber wenn es tagelang trüb ist, bekommt er die 12er Batterie nicht mehr voll. Die Leistung bei trübem Wetter sinkt bei den aktuellen Modulen auf 10% der Nominalleistung.

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