Mich nervt es, dass der Ansatz der Maßnahmen immer beim einzelnen Individuum (vor allem hier in Deutschland) beginnen soll, der die "Kosten" zu tragen hat. Und wir "schuldbewussten deutschen Gutmenschen" laufen diesem Credo auch noch blind nach.
Volle Zustimmung. Und das funktioniert auch nicht: Die Klimakrise und das Individuum
Toller Artikel.
„Soll Nachhaltigkeit in diesem Jahrzehnt nicht zum sozialen Sprengsatz werden, braucht es schließlich eine sozial-ökologische Gesellschaftsreform, die Lasten gerecht verteilt, Lebenschancen für die Verlierer am Ende des fossilen Zeitalters eröffnet und Obergrenzen bei besonders klimaschädlichen Gütern des gehobenen Wohlstandskonsums und bei der Herstellung von Wegwerfprodukten durchsetzt. Wenn dies auf den Weg gebracht ist, kann gerne weiter darüber gestritten werden, wie wir als Individuen die Welt retten können.'