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Windsurf-Legende Robby Seeger braucht Hilfe

  • manihiki
  • December 29, 2025 at 12:55 PM
  • herry
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    • December 30, 2025 at 1:53 PM
    • Official Post
    • #41
    Quote from Basti_HH
    Quote from Stephan

    Es ist ganz wichtig


    thema hier war der spendenaufruf der familie seeger, und das thema scheint ja zu einem bislang erfreulichen abschluss gekommen zu sein.

    danke … finanziell oder medizinisch gelöst …?

    Grüße

    how long is now

    Edited once, last by herry (December 30, 2025 at 10:25 PM).

    • Previous Official Post
  • tourensurfer
    noch unterwegs ...
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    • December 30, 2025 at 2:32 PM
    • #42

    Das letzte Projekt von Seeger war, die Insel Maui schwimmend zu umrunden - geplant war es Mitte 2023 - und nicht ungefährlich. Er wollte Maui nicht selbst umrunden, sondern das Event organisieren, andere "Watermen" dazu einladen, die das gleiche spezielle Gefühl für Maui teilen.

    Hier steht einiges zur Motivation:

    https://andre-wiersig.com/epic-swim-maui…h-of-awareness/

    Es gibt auch eine Homepage, aber die ist leer. Keine Ahnung, ob das Projekt durchgezogen wurde.

  • harros surfjoker
    nen Scheiss muss ich
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    • December 30, 2025 at 3:00 PM
    • #43
    Quote from t36

    nein -die paar Zurückkehrer im Alter sind nicht das Problem.

    Wir können uns unserer aktuelles Gesundheitssystem einfach nicht mehr finanziell leisten.

    Bei über 90 verschiedenen gesetzlichen Kassen, jede mit indidueller Software und entsprechendem Wasserkopf wäre schon mal viel gewonnen, daraus eine einzelne zu machen...

  • franz s
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    • December 30, 2025 at 3:29 PM
    • #44
    Quote from harros surfjoker
    Quote from t36

    nein -die paar Zurückkehrer im Alter sind nicht das Problem.

    Wir können uns unserer aktuelles Gesundheitssystem einfach nicht mehr finanziell leisten.

    Bei über 90 verschiedenen gesetzlichen Kassen, jede mit indidueller Software und entsprechendem Wasserkopf wäre schon mal viel gewonnen, daraus eine einzelne zu machen...

    Die Zusammenlegung der Krakenkassen hat in Österreich nicht die erhofften und versprochenen Einsparungen gebracht ... lt. öst. Rechnungshof eher das Gegenteil.

  • ChrisKat86
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    • December 30, 2025 at 4:00 PM
    • #45
    Quote from franz s
    Quote from harros surfjoker
    Quote from t36

    nein -die paar Zurückkehrer im Alter sind nicht das Problem.

    Wir können uns unserer aktuelles Gesundheitssystem einfach nicht mehr finanziell leisten.

    Bei über 90 verschiedenen gesetzlichen Kassen, jede mit indidueller Software und entsprechendem Wasserkopf wäre schon mal viel gewonnen, daraus eine einzelne zu machen...

    Die Zusammenlegung der Krakenkassen hat in Österreich nicht die erhofften und versprochenen Einsparungen gebracht ... lt. öst. Rechnungshof eher das Gegenteil.

    in Luxemburg klappt es aber prima: eine Kasse, 20% Eigenanteil an jeder Arztrechnung die direkt in der Praxis zu zahlen ist. mit einer Zusatzversicherung kann man die restlichen 20% abdecken wenn man will. bin seit 16 jahren in dem System und es klappt deutlich besser als auf der deutschen seite auch wenn nicht jedes Medikament wie in D verfügbar ist.

  • acdipa
    Surfen und surfen lassen
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    • December 30, 2025 at 4:27 PM
    • #46

    In Luxemburg sind die Krankenkasenbeiträge extrem niedriger als hier. 8)

  • rrd248
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    • December 30, 2025 at 4:32 PM
    • #47

    Die Verwaltungskosten liegen um 5% bei der GKV, die Beträge um die es gehen sollte spart man mit 1-2% weniger Verwaltungskosten wohl kaum ein.

    Das System muss auf der Einnahmen- und Ausgabenseite grundlegend reformiert werden.

    Einnahmenseite, jeder Versicherte (AN, Kinder, Ehepartner usw. ) muss zahlen, ggf. sozial abgefedert plus freiwillige Zusatzleistungen, PKV und andere Nebenversicherungen müssen in die GKV integriert werden.

    Ausgabenseite, es müssen die Leistungen in notwendige und freiwillige aufgeteilt werden. Die Kostensätze sollten den tatsächlichen Kosten entsprechen, ohne Subvention GKV durch PKV mit Kostenfaktor mal 3 oder mehr für sehr ähnliche Leistungen.

    Dafür werden sich weder Mehrheiten noch durchsetzungswillige Politiker finden, wenn sie dafür beschimpft, bedroht oder entführt / umgebracht werden sollen.

    Es bleibt daher alles beim alten + Beitragserhöhung.

  • manihiki
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    • December 30, 2025 at 5:10 PM
    • #48
    Quote from Basti_HH
    Quote from Stephan

    Es ist ganz wichtig

    dem einen ist es wichtig, dem anderen nicht. und natürlich gibt es immer noch unendlich viele andere ideen oder drängendere themen in dieser welt. wir wollen hier ne thematische struktur und ein gutes miteinander schaffen. und dafür wär‘s imho hilfreich, wenn man das, was einen selbst nicht so interessiert, auch einfach mal unkommentiert lässt. und dass wir uns alle ein wenig bemühen, den whataboutism ein bisschen runter zu fahren. sonst kann hier keiner mehr irgendein thema verfolgen oder irgendwas zum thema windsurfen äussern, ohne dass der thread sich am ende nur noch damit beschäftigt, warum er / sie nicht erstmal die ganzen anderen, sehr viel wichtigeren probleme der weltgeschichte adressiert.

    thema hier war der spendenaufruf der familie seeger, und das thema scheint ja zu einem bislang erfreulichen abschluss gekommen zu sein.

    Vielen Dank Basti_HH für diesen Beitrag.

    Es sollte weiter gespendet werden, das ist noch nicht abgeschlossen:

    Aktuell 13799 $

    https://gofund.me/442af8aed

  • Claudio
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    • January 1, 2026 at 4:01 PM
    • #49

    Moin.

    Ich habe Robby Anfang der 1990er Jahre kennengerlernt. Damals Biologie- und Sportstudent kurz vor Abschluss meines Studiums – wurde ich zu einem Training für Robby hinzugezogen, weil meine Forschung und die damit verbundenen Kenntnisse zur Bewegungslehre im Windsurfen bekannt geworden waren. Auf diesem Trainingsevent, das in der Schweiz stattfand, ging es darum, Robby ein wenig das zu vermitteln, was ich in meinem Lehrbuch als „Flugkörpersteuerung“ bezeichne. Also ganz konkret um die Frage, wie man im Flug durch Körperbewegungen Rotationen beschleunigt und verlangsamt, letztendlich zur besseren Kontrolle von Rotationssprüngen (Forward, Backlopp usw.).

    Robby wurde damals – und irgendwo ja offensichtlich bis zum heutigen Tag – zum „Sonnyboy der Windsurfwelt“ hochgeschrieben, der „den Traum“ eines jeden Windsurfers lebe. Diese Sicht war – unschwer zu erkennen – allein den Marketinginteressen seiner Sponsoren geschuldet. Und mit Blick auf Robbys äußeres Erscheinungsbild passte er natürlich wie Faust auf Auge in dieses Marketing-Konzept.

    Als junger Kerl, damals Anfang 20, so auf ein Podest gehoben, fällt es den allermeisten Menschen wirklich schwer, noch irgendwie Bodenhaftung zu halten. Und das kann man übrigens meines Erachtens nur wirklich verstehen, wenn man das selbst – zumindest ein wenig – mal erlebt hat.

    Wenn man einen Menschen über mehrere Tage in einem Sport - Lehr-Lernprozess intensiv begleitet, lernt man ihn in der Regel recht gut kennen. Robby trat mir gegenüber – im Gegensatz zu seiner implizit im oben erwähnten Interview geäußerten Selbstkritik – geerdet und auf Augenhöhe auf. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, weil ich selbst als Leistungssportler das „Hero-Gehype“ um meine eigenen Leistungen immer abgelehnt habe und ihm entsprechend „ganz normal“ begegnet bin. Ich wusste, dass am Ende alle nur mit Wasser kochen und vielleicht hat er das gespürt.

    Und Robby hatte, wie das auch in dem oben erwähnten Interview immer mal wieder durchscheint und er sich das im Rückblick auf seine Jugend – aus meiner Perspektive – viel zu wenig zugesteht, schon damals, in seinen jungen Jahren, einen zumindest in Teilen durchaus kritischen Blick auf seinen Umgang mit Leistung und erreichbaren Zielen oder auch auf eigene Grenzen. Er hat, auch das wird in dem Interview ja deutlich, nur oft genug nicht die richtigen Konsequenzen daraus gezogen und viel an Möglichkeiten liegengelassen.

    Ich hab ihn damals – zusammengefasst – als wirklich feinen, ehrlich-offenen und freundlichen Menschen erlebt.

    Und jetzt, sorry, wird’s etwas philosophisch-psychologisch:

    Jeder steht ja in seinem Leben irgendwann und/oder immer mal wieder vor recht grundlegenden Entscheidungen, wohin er sein Leben steuert. Auf der einen Seite lockt ein – meist mit Blick aufs Materielle – „sicheres“ Leben. Entsprechend wählen manche z.B. – das Abitur grad in der Tasche – ohne Berücksichtigung eigener Talente, Fähigkeiten und Bedürfnisse halt das Studium, das mit Blick auf den Arbeitsmarkt den größten Verdienst verspricht. Völlig anders ticken andere, die sich fragen, wozu sie sich hier auf dem Planeten „berufen“ fühlen, was ihnen vielleicht auch ein wenig „Glück“ oder „Zufriedenheit“ in ihrem Leben beschert. Solche Entscheidungen müssen übrigens nicht unbedingt komplett bewusst, sondern können auch sehr intuitiv ablaufen. Und natürlich nicht in schwarz-weiß, sondern in Grautönen. Auf einer Skala von 1 bis 10 befindet sich dann erstbeschriebener Typus bei 10, Robby Seeger in jungen Jahren eher in der Nähe von 1 oder2.

    Bekanntermaßen sitzen nicht wenige von denen, die sich für einen Skalenwert in der Nähe der 10 entschieden haben, irgendwann im Alter von Mitte 40 mit ´ner tiefgreifenden Depression beim Psychotherapeuten auf dem Sofa, in Diskussion um den Sinn ihres Lebens. Und das sind noch die Gesündesten, weil die immerhin merken, dass da grad was richtig „falsch“ läuft in ihrem Leben.

    Ich verurteile übrigens nicht, ich beschreibe einfach nur…

    Robby scheint das aus meiner Sicht ein Stück weit im Blick zu haben, erkennbar im oben erwähnten Interview, wenn er sagt: „Früher habe ich mich total verausgabt, ich war rücksichtslos und ich…“.–

    Robby hat einfach nur das Leben gelebt, das ihm sinnvoll erschien! Das sich – mit seinen Worten – „richtig anfühlte“. Will man ihm das vorwerfen? Oder will man dem anderen Typ das vorwerfen, wenn er mit 45 an einer Depression erkrankt? Beide haben das Leben gelebt, das ihnen aus ihrer jeweiligen Perspektive sinnvoll oder „richtig“ erschien. Robby geht da im Interview im Rückblick auf seine Jugend meiner Meinung nach mit sich hart ins Gericht, das wird an vielen Stellen im Interview deutlich. Das ehrt ihn, denn viele sind zu Reflektionen dieser Art nicht in der Lage oder es fehlt ihnen der Mut dazu.

    Ich hatte, nachdem ich Robby kennengerlernt hatte, in den darauffolgenden Jahrzehnten keinen Kontakt mehr, aber mit Interesse seine Biografie verfolgt. Robby hat schlicht sein sich „richtig“ anfühlendes Leben weiter gelebt, mit allen – auch den harten – Konsequenzen.

    Als junger Student habe ich in den ersten Semestern, um mein Studium zu finanzieren, oft am Bau gearbeitet und weiß wirklich nur zu gut, wie hart das ist! Aber hatte dabei immerhin noch den Vorteil der Perspektive, zukünftig als Akademiker gutes Geld im Warmen zu verdienen.

    Wenn jemand sein Leben lebt und dabei auf die Schnauze fällt, ist weniger wichtig, dass man hingefallen ist. Das kann übrigens jeden erwischen, auf der Skala von eins bis zehn, halt nur auf sehr unterschiedliche Weise! Entscheidend ist, wieder aufzustehen.

    Und wenn man daneben steht, gilt es nicht, die Entscheidungen zu verurteilen, die der jeweilige Mensch für sein Leben getroffen hat. Denn es ist immer sein Leben in Freiheit!

    Übrigens: Hinterher ist man doch immer schlauer!

    Es gilt auch nicht, sich damit rauszureden, indem man darauf hinweist, dass da ja noch hundert andere irgendwo auch auf die Schnauze gefallen sind.

    Aufgabe ist doch, dem Menschen die Hand zu reichen, um ihn beim Wiederaufstehen zu unterstützen!

    Aloha (!)

    Claudio

    http://www.windsurflehrer.de

  • Martin_s
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    • January 4, 2026 at 4:49 PM
    • #50

    Ich hatte ihn auch im Dezember 89 bis Feb. 90 auf Maui kennengelernt.

    Ich habe ihm und seinem Sohn gespendet ;)

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