Grundsätzlich sehr richtig.
Wobei Auftrieb/Lift nicht genau dasselbe ist, wie Winddruck, oder?
Der Einfluss des Fahrtwindes auf den scheinbaren Wind spielt auch noch eine Rolle.
Grundsätzlich sehr richtig.
Wobei Auftrieb/Lift nicht genau dasselbe ist, wie Winddruck, oder?
Der Einfluss des Fahrtwindes auf den scheinbaren Wind spielt auch noch eine Rolle.
Wenn ich zu viele Segel in enger Abstufung hätte, wäre ich zuviel am Überlegen, Umriggen und Segeltauschen und würde dadurch letztlich Wasserzeit verlieren.
Habe 5.2, 4.5 und 4.0 bei 70kg. Evtl kommt noch 3.4-3.6 dazu. Ist aber auch nicht 4.7 zu 4.0 wie vom TE angedacht.
Eine Zeitlang als Student hatte ich aber auch mal 6.3, 4.7, 3.8, bei zwei Brettern (105l und 75l) - ging auch ganz gut, 4.7 auf beiden Brettern. Man kann es ja auch als Training sehen. Mit weniger Segeln lernt man am unteren Ende besser Angleiten und bei mehr Wind länger Hinhalten.
Haben ist besser als brauchen. Da ich maximal 4 Segel für das kleinere Board in Urlaub mitnehmen kann, wähle ich vor der Abreise aus. Da ich das Revier kenne, passt das auch durchwegs. Die Auswahl variiert je nach Lust und Laune. Nur das kleinste und größte Segel ist gesetzt.
Ob das 4.0er sinnvoll ist, hängt auch von dem Einsatzbereich ab. Wie oft brauchst du das Segel im Jahr?
Jaben ist zwar immer besser als brauchen, aber zu viel Wahlmöglichkeiten ist auch eine Qual. Ich habe auch ein 4,7 und 4,2er. Das 4,2 nehm ich extrem selten. Wenn ich das 4,7er icht mehr fahren kann ,ist es mit 4,2 auch nicht mehr wirklich toll. Ich werden wohl irgendwann beide durch ein 4,5er ersetzen.
Du könntest aber einige Male wo es nicht so leicht ist zwischen den beiden Riggs zu entscheiden gleich das 4.2 nehmen - ev mit einem bißchen offeneren Outhaul. Frischt es auf nimmst Du am Wasser etwas dichter.
4.0 (fahre ich ungern, Bedingungen meist zu Rauh für mich), 4.7, 5.7, 6.9, 8.1
Es geht natürlich alles irgendwie. Die Frage ist natürlich ob es Spaß und Sinn macht. Passendes Material für die passenden Bedingungen bringt auch maximal Spaß. Und gerade im oberen Windbereich würde ich da keine Abstriche machen wollen, denn da möchte ich möglichst kontrollierbar unterwegs sein. Wenn es das Budget zulässt, lege ich mir daher lieber ein Segel mehr hin.
Es geht natürlich alles irgendwie. Die Frage ist natürlich ob es Spaß und Sinn macht. Passendes Material für die passenden Bedingungen bringt auch maximal Spaß. Und gerade im oberen Windbereich würde ich da keine Abstriche machen wollen, denn da möchte ich möglichst kontrollierbar unterwegs sein. Wenn es das Budget zulässt, lege ich mir daher lieber ein Segel mehr hin.
Das Argument zählt: in dem Wiindbereich sollte alles stimmen. Das kann schon lebensfeindlich sein. Völlig anders als bei 7,5 oder 8,0 - Segel.
Die Unterschiede der Wind- und Surfbedingungen in Pozo sind zwischen 3,0 und 4,5 mega extrem. Im Grunde zwischen Überlebenstraining und Happy Holiday Surf. Wenn dann 3,5er Bedingungen sind heißt das alles andere als konstanter Wind. Ein Segel muss da schon etwas können. Deshalb macht älteres Material auch weniger Freude. Die Performance muss stimmen und deshalb sind hochprozentige Masten und Carbongabeln Pflicht. Aber wichtiger noch Erfahrung und Können.