Posts by bensen

    Moin, bei mir war es ähnlich. Hatte in den letzten Jahren auch sehr viele Cobra Boards und auch einen Flikka. Die Verarbeitung ist wirklich 1a. Die Boards sind im Vergleich schon sehr leicht. Zur Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen. Müsste man mal aufsägen und gucken was drin ist. 😉 Kaputt geht das garantiert auch irgendwann. Ich finde auch das es sehr schwierig ist, den für sich passenden Shape zu definieren. Und genau das ist der Punkt. Wenn dir der Shape nicht gefällt oder nicht zu dir passt, bringt dir der beste Custom nichts. Trotzdem finde ich das auch Cobra Boards gut verarbeitet sind. Die setzen nur das um, was der Hersteller vorgibt und haben jahrelange Erfahrung. Ich denke auch das in einem Serienshape deutlich mehr Input von den Teamfahrern einfließt. Bei mir hielten sich die Schäden von Serienboards bisher in Grenzen. Und wenn es welche gab, lag es nicht an der Verarbeitungsqualität.

    Also wenn einen Flikka, dann würde ich auch eher zur Kleinserie greifen. Preis Leistung ist auf jeden Fall ziemlich gut. Dazu kommt , sofern man dazu in der Lage ist, die Möglichkeit für individuelle Anpassungen.

    Moin, ich würde auch erstmal eine Saison testen und dann deine Palette nach den meistgefahrenen Segeln abstimmen. Gerade in den kleineren Größen wirst du dich über den einen Quadratmeter mehr oder weniger freuen. Ein 0.8er Abstand ist in diesem Bereich schon sehr groß. Ich fahre 0.4er Abstände zwischen 3.6 und 4.8. Das ist aber natürlich auch von vielen anderen Faktoren wie deinem Gewicht und natürlich der Segelcharakteristik abhängig. Teste das erstmal aus und passe deine Palette dann später darauf an. Mit den Masten sieht es ähnlich aus. Auch hier würde ich nach deinem meistgefahrenen Segeln abstimmen. Wenn du dein 4.2er nur ein Mal im Jahr fährst, ist das nicht so wichtig. Bei häufiger Nutzung macht ein 370er natürlich auch Sinn.

    Ist halt die Frage ob der Aufwand lohnt. Ich inseriere immer da, wo ich das maximale Zielpublikum erreiche. DD hat sich ja über die Jahre auch den Stand erarbeitet. Ich denke es ist nicht einfach sich einen Namen zu machen. Bei den vielen Nutzern sind die Anforderungen auch sehr unterschiedlich. Ich bräuchte z.B. keine Chatfunktion. Auch die Anzahl der Bilder finde ich völlig ausreichend. Bei interesse, kann man die Bilder immernoch austauschen. Du brauchst ja auch entsprechend Speicher um die Daten vorzuhalten.

    Eine andere Idee wäre z.b. auch Pros und Cons an die bestehenden Plattformen weiterzugeben als etwas völlig Eigenständiges aufzubauen. Viele freuen sich über ein Feedback und vielleicht lässt sich die ein oder andere Idee zusätzlich implementieren.

    Hm Ok ihr habt recht. 😉 Machen sich Segeldesigner über sowas überhaupt Gedanken?

    Ich fahre wenig auf vielbefahrenen Seen. Bei allen Gefahrensituationen die ich bisher erlebt habe, lagen die Surfer im Wasser. Da nützt ein buntes Segel wenig.

    Eine Alternative wäre da z.b. ein bunter Helm. Hebt sich super von der Umgebung ab.

    Zum Thema Sicherheit wäre noch hinzuzufügen, daß hohe Sichtbarkeit auch die Auffindbarkeit im Notfall begünstigen kann.

    In erster Linie muss ein Segel oder Board gut fahren. Die Optik kommt bei mir erst an zweiter Stelle. Der Sicherheitsaspekt ist bei buntem Material sicher etwas besser. Aber ist die Farbe als Sicherheitsaspekt ein Auswahlkriterium? Darüber denke ich beim Kauf eigentlich nie nach.

    Wie schwer die Farben sind, weiß ich nicht. Der Punkt mit dem Gewicht war auch eher ironisch gemeint.

    Zur Illustration ein Segel aus der 2016er GA-Palette:
    Gut sichtbar und papageienbunt.
    (auf das aufgedruckte "Design" könnte ich aber gerne verzichten)


    GA-Sails-Cross-681px-631x420.jpg

    Wozu denn? Ich glaube es gibt genügend Surfer die kein buntes Zeug brauchen. Hinzu kommt noch im Falle einer Reparatur den richtigen Farbton zu finden. Ich bin z.B. echt froh, dass Severne endlich mal weiße Segel oder schwarz/weiß produziert. Finde ich persönlich viel schöner als rot oder gelb. Auch die Boards finde ich viel zu bunt. Alles unnötiges Gewicht, was keiner braucht. 😉

    Wann stellen Gun und Sailloft ihr 2021er Palette online? Beide eher später dran als die anderen erfahrungsgemäß aus den letzten Jahren, oder?

    Gunsails sind wohl erst ab Anfang Dezember lieferbar. Wann die Vorstellung der neuen Modelle ist, weiß ich aber leider nicht.

    Moin,

    ich würde auch erstmal die günstige Variante probieren und den Einsatzbereich durch unterschiedlichen Finnen vergrößern. Später dann vielleicht ein kleineres Board dazu.

    Meiner Meinung nach ist es sinnvoller sich auf das notwendigste zu beschränken und nicht alles doppelt zu kaufen, weil mal was kaputt gehen kann. Ich habe nur eine Reservegabel, Reservefinnen und natürlich Reservemastfüße dabei. Außerdem muss ich nicht ewig überlegen was ich heute fahre. Der Lerneffekt ist auch größer wenn man häufig das gleiche Zeug fährt und nicht dauernd was anderes. Das ist natürlich auch vom Spot abhängig. Im Binnenland braucht man sicher mehr Zeug als an der Küste aber sicher auch nicht Anhänger voller Zeug. 😁

    Noch ein Tipp von mir. Nimm lieber immer alles mit. Nichts ist schlimmer als 4.0 er Wind und das passende Segel in der Garage. 😉

    "Und das LKW/Transporter wie Ducato,Ford oder Opel schlechter fahren und bremsen wie ein VW mit langem Radstand oder Mercedes MercedesVito ist einfach mal Quatsch."


    Natürlich fahren die total anders. Schon im Aufbau sind das völlig unterschiedliche Fahrzeuge. Wie oben schon mehrfach geschrieben, leih dir mal aus beiden Fahrzeugkategorien was und vergleiche.

    Ich mag Trapeztampen, die montiert eine gewisse Stabilität haben und nicht herumschlackern. Daher bin ich kein Freund von Variotampen (oder gibt es da mittlerweile was extra-steifes?) und habe meine Länge ja ohnehin schon gefunden.


    Generell geht die Tendenz zu längeren Tampen und man kann sich wirklich gut daran gewöhnen.

    Ich bin mir sicher, dass Du mit 24ern (fix) hervorragend klar kommst und vielleicht langfristig sogar bei 26 sehr gut aufgehoben bist.

    Das Problem des herumschlackerns hatte ich bei den Varios auch. Allerdings hatte ich damals dauernd neue Fixtampen bestellt, da ich mit der Länge nicht klar kam. Daher zum testen lieber Varios und später auf Fixtampen wechseln. So zumindest meine Erfahrung.

    Moin, Variotampen sind erstmal eine gute Idee, um die für sich passende Länge zu finden. Mit der Zeit (so war es zumindest bei mir) habe ich die Varios immer länger gestellt, mich dann auf eine Länge eingeschossen und schließlich auf fixe Tampen gewechselt. Ich will jetzt keine Diskussion über die "richtige" Länge entfachen aber 20-22 erscheint mir schon sehr kurz. Ich fahre 30er Tampen und habe auch relativ kurze Arme. Vorteil längerer Tampen ist z.B. schnelleres ein- und Aushaken und eine aufrechtere Segelposition. Ist aber alles eine Sache der Gewöhnung. Ich würde dir empfehlen Variotampen mit einem größtmöglichen Verstellbereich zu nehmen. 22-28 oder 24-30. Da gibts eigentlich genügend Auswahl.

    Moin, vom Gewicht her würde ich dir 92 Liter empfehlen. Wobei 4.8 und 5.1 schon die größeren Segel sind die du mit dem 92 Liter Board fahren solltest. Der 101er wird dir bestimmt zu groß sein. Ich fahre einen JP Freestyle 92 mit Segeln von 3.7 bis 4.8. Der Severne Psycho wirkt im Vergleich zum JP etwas größer. Die Volumenverteilung ist auch anders. JP eher gleichmäßig und der Severne hat im hinteren Bereich mehr Volumen. Dein Fahrkönnen spielt natürlich auch noch eine Rolle.

    Ich hoffe die Gemeinden verstehen, das ohne Surftourismus viel Geld fehlt, und das die meisten sich doch an Regeln halten, die Schwarzen Scharfe sollen ruhig richtig zur Kasse gebeten werden.

    Das sehen die Gemeinden meistens leider anders. Hängt auch stark vom Spot ab. Meistens wird das Womo für den Wochenentrip mit Lebensmitteln aus dem heimischen Supermarkt vollgestopft, um dann vor Ort nicht mehr einkaufen zu müssen. Dann wird zum übernachten irgendwo "wild" geparkt und gut ist. Was der Gemeinde bleibt ist Müll und ärger, insbesondere von Anwohnern oder nicht surfenden Touristen. Hab ich oft genug an unseren Homespots beobachtet. Leider sind es auch keine Einzelfälle mehr. Wenn Spotschließungen drohen, versuchen wir Locals unsere Interessen durchzusetzen. Das ist echt frustrierend bei den Gemeinden dann mit Argumenten die für uns Surfer sprechen zu punkten. Negative Erfahrungen über "schwarze Schafe" bleiben bei denen oft hängen. Mit finanziellem Mehrwert durch surfende Touristen kannst du da nicht wirklich punkten. Die Nachfrage ist groß genug um die Stellplätze auch mit Nichtsurfern zu füllen.

    Es ist schon gut das es Gabeln in unterschiedlichen Werkstoffen und somit auch Preisklassen gibt. Ich denke da auch an Surfschulen und Verleihstationen. Da macht es bei der Menge an Material schon einen riesen Unterschied. Auch macht es den Einstieg ins Windsurfen einfacher. Gerade Gabeln und Masten fallen da preislich schon sehr ins Gewicht. Es kann sich eben nicht jeder High-End Material leisten, auch wenn -in diesem Fall Carbongabeln- Alugabeln in allen Belangen überlegen sind.

    Für mich wäre eher die Frage, wenn Alu dann welche oder wenn Carbon, dann welche Gabel zielführender (Carbon ist nicht gleich Carbon sowie Alu nicht gleich Alu ist). Neben dem Werkstoff sind Kopfstück, Belag und Griffdurchmesser entscheident für die Steifigkeit und Haltbarkeit.

    Ich selbst fahre Carbon. Und ja man merkt den Unterschied auch bei kleinen Segeln. Der Kauf hat sich für mich definitiv ausgezahlt. Bin aber auch über viele Jahre Alugabeln gefahren. Surfen konnte man damit auch super. 😉 Der Sicherheitsaspekt...nunja ja brechen kann alles andere auch. Wer sein Material regelmäßig checkt, kann dem zumindest etwas vorbeugen. Leute ihr sollt nur soweit rausfahren, wie ihr auch zurück schwimmen könntet. 😉

    Wie in den vorherigen Posts schon geschrieben, passt die Kombi Board und Finne nicht zum Segel. Die Manics wurden 2015 geändert. Die vor 2015 hatten bis 4.7 noch 5 Latten und einen etwas anderen Schnitt. Ich hatte das 2014er Modell in 4.2. Für mich eines der besten Segel überhaupt. Auch bei Hackwind noch super kontrollierbar. Ich würde also eher an Board, Finne Kombi schrauben und dann nochmal testen. Eigentlich kann man das Segel mit der Kombi nicht beurteilen. 😉

    Was für eine wandstärke haben die verlängerungen?

    Gruß Leon

    3,8mm

    Bei den Wandstärken gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede. Die Witchcraft scheint von den Dimensionen ähnlich den Severne Verlängerungen zu sein. Meine Cyclops hat knapp 4mm Wandstärke, wobei meine anderen güstigeren Carbonverlängerungen ca. 2,5mm haben. Die Cyclops wirkt auch sehr heavy duty. Ich habe die aber eher wegen der Länge (36cm deckt bei mir alle Segel ab) und dem Fädelsystem gekauft. Die Witchcraft macht aber auch einen guten Eindruck. Das mit den gedrehten Löchern verstehe ich nicht. Wird doch immer so gebaut. Haben das die Hersteller über die Jahre nie gemessen?

    Hast du sie in Carbon ?

    Die Cyclops ja und ein paar andere Tekkno usw. in Carbon.

    Was für eine wandstärke haben die verlängerungen?

    Gruß Leon

    3,8mm

    Bei den Wandstärken gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede. Die Witchcraft scheint von den Dimensionen ähnlich den Severne Verlängerungen zu sein. Meine Cyclops hat knapp 4mm Wandstärke, wobei meine anderen güstigeren Carbonverlängerungen ca. 2,5mm haben. Die Cyclops wirkt auch sehr heavy duty. Ich habe die aber eher wegen der Länge (36cm deckt bei mir alle Segel ab) und dem Fädelsystem gekauft. Die Witchcraft macht aber auch einen guten Eindruck. Das mit den gedrehten Löchern verstehe ich nicht. Wird doch immer so gebaut. Haben das die Hersteller über die Jahre nie gemessen?

    Sind die Löcher bei Severne gebohrt oder laminiert? Bei älteren Carbon Gabeln schlägt schon mal das Loch aus. Weil man ja immer auf der gleichen Länge fährt. Wir werden es erst in zwei Wochen wissen.

    Die Löcher sind gebohrt. Meine Enigma hat auch etwas Spiel aber auf dem Wasser klappert da bei mir nichts. Ich finde die Gabel super. Dünne Holme, angenehmer Grip, Kopfstück super und dazu noch sehr leicht. Um mal die positiven Aspekte hervorzuheben. Ist an Nord- und Ostsee auch ziemlich häufig vertreten.

    Momentan sind die Vorhersagen ohnehin etwas mit Vorsicht zu genießen, da durch den reduzierten Flugverkehr deutlich weniger Sensoren verfügbar sind.

    Windy finde ich auch ganz gut. Da kann man alle Modelle miteinander vergleichen (ECMWF, GFS, NEMS und ICON). Im Prinzip greifen alle auf die gleichen Modelle zurück. Zusätzlich nutze ich noch Daten von Wetterstationen und ggf. mal ne Webcam, falls verfügbar.