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Weiterentwicklung der Windsurf-Masten

  • Witchcraft Sailboards
  • August 5, 2024 at 2:45 PM
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    • August 5, 2024 at 2:45 PM
    • #1
    Quote from daddy_o

    An Nummer 1 bei den Entwicklungen würde ich die RDM Masten mit Carbonanteil von über 70% nennen.

    Das ist eine Un-Entwicklung. Die RDM Masten würden schon in den 80er entwickelt, basiert auf die Eigenschaften von Carbon. Bis dahin waren SDM Masten basiert auf die Eigenschaften von Glasfaser. Die Materielien haben ziemlich unterschiedliche Eigenschaften. Carbon ist unterm Strich aber ein etwas besseres Material. Man muss aber bei Carbon, umdie gleiche Biege-eeigenschaften zu erhalten, den Durchmesser verringern und die Wanddicke eröhen um die höhere Stauchbelastung aufnehmen zu können.

    Wegen diese Stauchkräfte ist auch der Herstellungsprozess sehr wichtig. Eine microscopisch kleine Luftblase kann reichen das so ein Mast schnell bricht und auch der Harzqualität ist sehr wichtig. Dadurch sind die RDM Masten an sich eine sehr gute Entwicklung gewesen.

    Ich habe hier auf Fuerte in 1993 und 1994 jedes Jahr 10 bis 13 SDM Masten gebrochen das macht kein Spaß. Habe jeder Menge Marken probiert. Denn habe ich aus der USA von Jemand einige RDM Masten von Powerex mitbringen lassen, damit hatte ich in 2 Jahre keins gebrochen. Aber alle anderen hatten hier das Problem immer noch. Ich musste denn der spanische Powerex Importeur überzeugen mir 30 Masten zu besorgen. Die wollten das erst nicht weil die Verlängerungen und Gabeln ja nur mit Anpassungen funktionierten aber es denn schließlich doch gemacht. Es war schon nicht immer einfach Kunden zu überzeugen aber habe seit dem nie wieder SDM Masten verkauft. Immer das Problem wenn man den Markt voraus ist.

    Es macht aber kaum Sinn Carbon und Glasfaser zu kombinieren. Da Glasfaser aber viel elastischer ist als Carbon, wird bei einer Belastung das Carbon viel mehr Kraft aufnehmen. Einen RDM Mast ist deshalb basiert auf einen hohen Carbonanteil. DAZU (also nicht anstatt) kann man 10-15% Glasfaser verwenden um den Schlagfestigkeit zu erhöhen, Für den Bruchstabilität tut das aber kaum was. Wenn man aber 30% Glasfaser dazu packt (also bei gleiche Menge an Carbon als einen 100% Carbon) fährt man hauptsachlich eine Menge Zusatzgewicht herum. Solche Masten gibt es. Und kann man sich fragen warum so ein Mast denn billiger verkauft wird als ein 100% Carbon Mast wenn der Menge an Carbon die gleiche ist. Entweder sind 100% Carbon Masten überteuert oder die Masten mit weniger Carbonanteil werden mit ein biligeren Carbon oder Herstellungsprozess gemacht. Wenn man von ein 100% Carbon Mast, 30% ersetzt mit Glasfaser, ist der deutlich Bruchgefährdeter und weicher. Das ist das Pferd hinterm Wagen spannen.
    Was man aber im Markt auch noch beobachten kann ist das bei einen höheren oder niedrigeren Carbonanteil von einem Hersteller für die gleiche Segel gedacht, große Unterschiede in der Biegecurve zu finden sind. Und das es vorkommen kann das ein 80% Carbonmast sich sogar leichter anfühlt als ein 100% Carbonmast. Also auch da aufpassen was man kauft. Der Däne Peterman hat eine recht gute Database zusammengestellt. Hier sind Listen mit Biegecurven, die wichtigste Zahl ist der 3e von rechts: https://www.peterman.dk/masts-all-imcs01.htmund diese: https://www.peterman.dk/masts-all-imcs02.htm

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    • August 5, 2024 at 5:06 PM
    • #2

    Witchcraft Sailboards

    Für z.B. Severne ist der Carbonanteil nicht mehr der Maßstab, sondern das Gewicht. Ich denke, dass man gucken muss, wie man bei kürzeren Masten den ( weicheren) IMCS hinbekommt. Die Wandstärke kann man ja nicht immer weiter verringern. Da ist ein gewisser Glasanteil bei vernünftiger Wandstärke eine gute Möglichkeit bei einen 340er einen IMCS von 15 zu schaffen. Nennt sich dann Gorilla Mast. Red gibt es gar nicht in 340 und Blue ist nur minimal leichter ( 50 gr. ) als der Gorilla.

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    • August 5, 2024 at 5:18 PM
    • #3
    Quote from daddy_o

    Witchcraft Sailboards

    Für z.B. Severne ist der Carbonanteil nicht mehr der Maßstab, sondern das Gewicht. Ich denke, dass man gucken muss, wie man bei kürzeren Masten den ( weicheren) IMCS hinbekommt. Die Wandstärke kann man ja nicht immer weiter verringern. Da ist ein gewisser Glasanteil bei vernünftiger Wandstärke eine gute Möglichkeit bei einen 340er einen IMCS von 15 zu schaffen. Nennt sich dann Gorilla Mast. Red gibt es gar nicht in 340 und Blue ist nur minimal leichter ( 50 gr. ) als der Gorilla.

    Hi mach doch dazu einen Mastthread auf .

    Da das ein Themagutes ist.

    #Weiterentwicklung der Surfmasten#

    Bzw. es gibt über 20 verschiedene Carbontypen von bockhart bis nudelweich..

    Glas unschlagbar billig und weich.

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    • August 5, 2024 at 5:18 PM
    • #4
    Quote from daddy_o

    Witchcraft Sailboards

    Für z.B. Severne ist der Carbonanteil nicht mehr der Maßstab, sondern das Gewicht. Ich denke, dass man gucken muss, wie man bei kürzeren Masten den ( weicheren) IMCS hinbekommt. Die Wandstärke kann man ja nicht immer weiter verringern. Da ist ein gewisser Glasanteil bei vernünftiger Wandstärke eine gute Möglichkeit bei einen 340er einen IMCS von 15 zu schaffen. Nennt sich dann Gorilla Mast. Red gibt es gar nicht in 340 und Blue ist nur minimal leichter ( 50 gr. ) als der Gorilla.

    Technisch gesehen musste man den Durchmesser noch etwas weiter reduzieren um ein kurzen Mast weicher zu machen. Bei einen niedrigeren Carbonanteil belastet man denn den Carbon mehr und wird das weiter dehnen. Also kommt der Bruchpunkt näher. Vielleicht bei 340 masten nicht so wichtig weil die Kräfte eh niedriger sind. Aber es ist keinen wirklichen Vortschritt sondern eher einen Notlösung um ohne Manchette für den Gabelbefestigung aus zu kommen. Wahrscheinlich würden einige Milimeter weniger durchmesser schon reichen. Also kann man unten noch der normale RDM Durchmesser behalten für einen RDM Verlängerung. Da der Markt für 340 Masten eher beschränkt ist, wollten die sich diese Mühe wahrscheinlich nicht machen. Mann kan ja auch die Luffkurve und Segelschnitt anpassen um es besser arbeiten zu lassen.

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    • August 5, 2024 at 6:34 PM
    • #5

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    Ja, bei 340 und 370 ist es mir egal, Hauptsache das Gewicht stimmt, der Mast funktioniert gut und ist haltbar. Deshalb sind RDM Masten bei mir in der Entwicklung des Sports auf Platz 1.

    Fivestar

    Ein spannendes Thema. Wie hoch ist wohl der Faseranteil bei Masten? 40%? Gewicht oder Volumen?

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    • August 6, 2024 at 5:37 PM
    • #6

    Mir ist gestern erst ein 70% Gun Expert gebrochen. Aus 2008, vielleicht 1000km auf dem Wasser in den ganzen Jahren. Wenn ich den ersten Beitrag richtig verstehe würde ein 100% länger halten? Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass die 100% empfindlicher sind und eher brechen, und nur das Gewicht als Vorteil haben.

    Gewichtsmäßig nimmt sich ein 100% zu 70% Gun Mast vielleicht 150g bei 2kg. Preislich sind es aktuell 425 Euro zu 299 Euro.

    Bei der surf muss man aufpassen. Die testen einen 460er und schreiben den Preis vom 390er in die Daten.

    https://www.surf-magazin.de/windsurfen/zub…mast-kann-mehr/

    Leider unter Paywall. Ohne Javascript kann man es aber lesen.

  • tourensurfer
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    • August 6, 2024 at 5:52 PM
    • #7

    Sorry, war der falsche Test


    der hier befasst sich mit der Frage 100 oder 70% Carbon und ist ziemlich aktuell

    https://www.surf-magazin.de/windsurfen/zub…t-auch-weniger/

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    • August 6, 2024 at 7:31 PM
    • #8
    Quote from tourensurfer

    Mir ist gestern erst ein 70% Gun Expert gebrochen. Aus 2008, vielleicht 1000km auf dem Wasser in den ganzen Jahren. Wenn ich den ersten Beitrag richtig verstehe würde ein 100% länger halten? Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass die 100% empfindlicher sind und eher brechen, und nur das Gewicht als Vorteil haben.

    Das ist davon abhängig ob der 70% weniger Carbon hat als einen 100% Carbon Mast oder hat der gleiche Menge an Carbon und denn 30% Glasfaser dazu. Das würde dann ziemlich schwer also eher gibt es weniger Carbon, das könnte denn tatsächlich der Grund gewesen sein. Dann ist der Frage wie der Mast gebrochen ist. Reine Überbelastung beim Waschgang oder war der vorbeschädigt von ein Schlag? Vielleicht hat auch der Qualität der Herstellung und das Alter noch was damit zu tun. Ich habe schon über 10 Jahre alte Masten gehabt die auch noch bei Spülungen in 4m Wellen gehalten haben. Also gute Masten altern nicht oder kaum. Aber die waren in der Reglass Fabrik in Italien hergestellt. Wie es mit Masten aus China ist weiß ich nicht. Ich hatte vor etwa 6 Jahre einen Chinesischen Hersteller die mir 100% Carbon RDM Masten für 100 USD angeboten haben wenn ich mindestens 30 Stück abnehmen würde. Ich sagte: Gute Preis und wie ist der Qualität? Haben die Garantie? "Machen wir 80 USD". OK, noch besser aber Garantie? "70 USD". OK, lass mal sein. Es gibt aber bestimmt Hersteller die dort Masten kaufen. Mag für Flachwasser Surfer auch reichen. In die Welle traue ich sowas aber nicht. Und einen gebrochene Mast kann ja weitere Folgeschäden haben.

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  • tourensurfer
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    • August 6, 2024 at 8:11 PM
    • #9

    War einfach ein Winddreher. Wind kam plötzlich andersrum, ich bin mit dem Segel umgekippt und habe mich an der Gabel abgestützt damit der Haken nicht ins Segel kommt. Danach hab ich mich erst einmal gewundert, warum das Segel nicht mehr gut rotiert und es immer schlimmer wurde und dann irgendwann weiter oben an der Zusammensteckstelle einen leichten Knick entdeckt.

    Wahrscheinlich war aber auch schon vorher was faul. So leicht sollte das nicht brechen.

    Einerseits blöd, weil gerade 3km weit draußen, andererseits stand der Wind günstig, so dass ich auf einen Rutsch reingekommen bin. Und das Segel stand noch halbwegs intakt, nur eine weitere Rotation hätte es wahrscheinlich nicht mehr mitgemacht.

  • Django
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    • August 6, 2024 at 11:11 PM
    • #10

    Es gibt Glas und Carbon. Aber was hier bisher fehlt ist die Technik, wie man das Material behandelt.

    Carbon kann man längs ausbringen, aber auch um den Mast wickeln, mal schräger und mal gerader, damit

    kann man die Masthärte auch steuern. Ebenso bei Glas. Und es gab auch mal Glasfaser-Masten mit dünnen

    Carbon-Strängen in Längsrichtung. Das Carbon ist auch nicht gerissen, die Masten nicht gebrochen.

  • Totti-Amun
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    • August 7, 2024 at 8:24 AM
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    • #11

    Du willst jetzt mit den alten, einteiligen SDM Rotho Masten aus Anfang der 80er Jahre anfangen? Die sind nicht gebrochen, weil die wie Gummi waren, zudem "vorgebogen" und die 3 Carbonstreifen darin haben rein gar nichts bewirkt.

    Wir hatten mal versucht, die entgegen der Biegung zu riggen. Hat auch nichts verbessert.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • August 7, 2024 at 8:30 AM
    • #12

    Danke an Witchcraft, dass Du Dein Wissen und Erfahrungen mit uns teilst. Ich finde es ist ein sehr interessantes Thema, welches kaum beleuchtet wird.

    Meine Erfahrung: zwei gebrochene Masten, beide an der Verbindungsstelle, bei beiden unterhalb des "Zapfens".

    Wenn ich mir die vielen angebotenen Oberteile anschaue, dann sehe ich dort eine Schwachstelle. (oder Bedienfehler, wenn der Mast nicht sauber zusammengesteckt aufgeriggt wird ;) )

    North Sails hatte mal das Drop Design. Könnte man auf diese Art auch einen RDM oberhalb der Mastverlängerung dünner machen?

    8):thumbup:

  • Django
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    • August 7, 2024 at 8:43 AM
    • #13
    Quote from Totti-Amun

    Du willst jetzt mit den alten, einteiligen SDM Rotho Masten aus Anfang der 80er Jahre anfangen? Die sind nicht gebrochen, weil die wie Gummi waren, zudem "vorgebogen" und die 3 Carbonstreifen darin haben rein gar nichts bewirkt.

    Wir hatten mal versucht, die entgegen der Biegung zu riggen. Hat auch nichts verbessert.

    Nein, nein ... die meine ich nicht. Das gab es auch später, bei geteilten Masten, mit definierter Härte, die waren

    weder weich noch vorgebogen. Hatte da z.B. mal einen gelben mit schwarzen Längsstreifen aus Carbon.

  • tourensurfer
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    • August 7, 2024 at 8:43 AM
    • #14
    Quote from Christarus
    Meine Erfahrung: zwei gebrochene Masten, beide an der Verbindungsstelle, bei beiden unterhalb des "Zapfens".

    Wenn ich mir die vielen angebotenen Oberteile anschaue, dann sehe ich dort eine Schwachstelle. (oder Bedienfehler, wenn der Mast nicht sauber zusammengesteckt aufgeriggt wird ;) )

    Ist wahrscheinlich eine Sollbruchstelle, sonst würde niemand einen weiterentwickelten Mast kaufen ;)
    Es bricht das innere Rohr, der Zapfen. Nicht der eigentliche Mast.

    Ich habe insgesamt auch nur 2 gebrochene Masten. Einen North und einen Gun.

  • Kris
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    • August 7, 2024 at 9:01 AM
    • #15

    Zu 99% brechen Masten doch aus einem der fünf Gründe:

    - sie sind nicht ganz zusammen gesteckt

    - zu viel Spannung am Gabelbaumkopfstück

    - haben eine punktuelle Belastung durch einen harten Gegenstand (Stein) erhalten

    - Crash und damit kurzfristig eine massive Überbeanspruchung

    - zu große Hitze

    Klar gibt es dann noch Masten die innerhalb der ersten Sessions brechen, das ist dann aber in der Regel ein Produktionsfehler, wie zu wenig Harz oder minderwertiges Carbon mit Fehlern im Gewebe, und sollte somit ein Fall für Reklamation sein.

    Mir ist bisher ein Mast gebrochen, war nicht korrekt zusammengesteckt. Der hatte bis dahin locker 250 Sessions hinter sich.

    Ein Mast ist ein absolutes high end Produkt! Und natürlich gibt es dort massive Unterschiede in der Art des Carbon, des Harzes und wie so ein Mast letztendlich gewickelt/produziert wird. Zum Glück gibt es in dem Bereich einige Produzenten die wirklich hochwertige Produkte produzieren.

  • Totti-Amun
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    • August 7, 2024 at 9:26 AM
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    • #16
    Quote from Django
    Quote from Totti-Amun

    Du willst jetzt mit den alten, einteiligen SDM Rotho Masten aus Anfang der 80er Jahre anfangen? Die sind nicht gebrochen, weil die wie Gummi waren, zudem "vorgebogen" und die 3 Carbonstreifen darin haben rein gar nichts bewirkt.

    Wir hatten mal versucht, die entgegen der Biegung zu riggen. Hat auch nichts verbessert.

    Nein, nein ... die meine ich nicht. Das gab es auch später, bei geteilten Masten, mit definierter Härte, die waren

    weder weich noch vorgebogen. Hatte da z.B. mal einen gelben mit schwarzen Längsstreifen aus Carbon.

    Das sind die Rotho Masten, gab es auch in anderen Farben (rot usw.).

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    • August 7, 2024 at 1:37 PM
    • #17
    Quote from Django

    Es gibt Glas und Carbon. Aber was hier bisher fehlt ist die Technik, wie man das Material behandelt.

    Carbon kann man längs ausbringen, aber auch um den Mast wickeln, mal schräger und mal gerader, damit

    kann man die Masthärte auch steuern. Ebenso bei Glas. Und es gab auch mal Glasfaser-Masten mit dünnen

    Carbon-Strängen in Längsrichtung. Das Carbon ist auch nicht gerissen, die Masten nicht gebrochen.

    Dann waren die einfach nicht ausreichend belastet. Wir haben hier zig solche Masten gebrochen. Manchmal jeden Tag oder 2 am Tag. Wirklich zum K....
    Mit gut gebaute RDM Masten die ich seit 1994 verwende passiert es nur selten. Ausser man haut die auf die Felsen, sind 10 Jahre durchaus drin. Bei so mache die meinen das einen billigen Mast reicht, sieht man das die schon öfters brechen. Und müssen sich denn bei mir noch mal in die Tasche greifen um den Urlaub zu retten. Zumindest haben die denn einen guten Mast. Oder die suchen sich irgendwo anders was billiges. Ich habe sowas nicht weil ich Garantie gebe. Wenn man Carbon schräg wickelt wird es suboptimal belastet und bricht es auch schneller. Also ist auch dieser Methode das Pferd hinterm Wagen spannen.
    Ich war mal in einer Snow und Kiteboard Fabrik. Die werden mit einer Lage 600gr triaxial Glasgelege beidseitig laminiert. Da wird der Härte eines Snowboards über die Dicke ziemlich genau gesteuert. So sollte das im Prinzip mit Masten auch gemacht werden und nicht durch irgendwelche Tricksereien wobei das Material denn suboptimal belastet wird. Ich weiß auch das denn Kunden meckern würden das der Gabel nicht ohne Manchette passt, das ist der Grund warum es bei kürzeren Masten nicht gemacht wird. Die werden aber auch weniger schwer belastet. Der Durchmesser von den guten Hersteller ist aber in den 80er Jahr berechnet auf 400 und 430 Masten, in der Länge ist der Durchmesser und somit der Aufbau schon optimal und auch wichtiger weil die Kräfte bei größere Segel nun mal größer werden beim Waschgang. Chinesischen Masten haben manchmal einen etwas dünneren Durchmesser.

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  • Delphi777
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    • August 7, 2024 at 2:17 PM
    • #18

    Wer sich noch mehr für das Engineering von Carbon Composite Bauteilen interessiert, bekommt über die folgenden Youtube-Links ein paar gute Einblicke:

    Das Verhältnis Carbon / Glass wird dort nicht thematisiert aber die Vorstellungskraft sollte ausreichen, sich nicht nur Carbon-Prepregs mit unterschiedlicher Faserausrihtung vorzustellen, sondern auch die Kombination von Carbon- und Glass Gewebe/Prepregs.

    Es sollte eine Vorstellung davon geben, wie RDM-Masten durch Lagen verschiedener Orientierung und Carbon/Glass Kombination auf die gewünschten Eigenschaften bei unterschiedlichem Carbon-Anteil hergestellt werden.

    Im dritten Link gibt es ein kleines Tutorial u.a. zum Zusammenhang zwischen Art der Belastung und Faserorientierung.

    1. Carbon Fibre Tubes - Everything You Need to Know

    External Content www.youtube.com
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    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    2. How To Make Carbon Fiber Tubes - 4 different techniques (Tutorial)

    External Content www.youtube.com
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    3. Tutorial "the carbon fiber nation"

    https://www.youtube.com/@thecarbonfibernation

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