Boardauswahl + Trimmhilfe +Fahrtechnik

  • Moin,

    ...

    Zu meiner Fahrtechnik + Trimmung. Ich fahre den Gabelbaum immer sehr hoch. Trapeztampen habe ich 22-26 cm.

    ...

    22-26“ kommt mir jetzt arg wenig vor. Ich bin schon immer sehr kurz gefahren und das waren 28“. Jetzt tendiere ich mittlerweile gegen 30“. Körpergröße 176cm.

  • Segel Empfehlungen sind immer arg subjektiv. Schau nur, daß die Mastbiegekurve passt. Np kommt mir aus dem Grund nicht ins Haus. Gaastra hat das offensichtlich mit dem Wechsel 2018 begriffen.

    Persönlich mag ich inzwischen weichere Segel, die Böen einfach gedämpfte weiter geben. IdR sind dies Freemove oder Wavesegel. Ezzy baut auch generell etwas weichere Segel. Wenn du aber eher Richtung Sportlich/schnell gehen willst, brauchst du was strafferes.

  • Moin,

    ...

    Zu meiner Fahrtechnik + Trimmung. Ich fahre den Gabelbaum immer sehr hoch. Trapeztampen habe ich 22-26 cm.

    ...

    22-26“ kommt mir jetzt arg wenig vor. Ich bin schon immer sehr kurz gefahren und das waren 28“. Jetzt tendiere ich mittlerweile gegen 30“. Körpergröße 176cm.

    Du hast recht. Werde mir mal neue Tampen gönnen. Die ich habe sind zwar variabel , aber eine doch sehr ungenaue Konstruktion von Tekkno.

  • Segel Empfehlungen sind immer arg subjektiv. Schau nur, daß die Mastbiegekurve passt. Np kommt mir aus dem Grund nicht ins Haus. Gaastra hat das offensichtlich mit dem Wechsel 2018 begriffen.

    Persönlich mag ich inzwischen weichere Segel, die Böen einfach gedämpfte weiter geben. IdR sind dies Freemove oder Wavesegel. Ezzy baut auch generell etwas weichere Segel. Wenn du aber eher Richtung Sportlich/schnell gehen willst, brauchst du was strafferes.

    Aufgrund der doch häufigen Böen bei uns ist ein weiches Segel schon sehr angenehm. Dann schaue ich mir die Ezzys mal an, danke .


    Das Gun Sails Torro klingt auch vielversprechend .


    Kann mir jemand noch einen Tipp bei den Boards um die 120 Liter geben?


    Und welche Finnen könnt ihr mir für das bestehende Brett empfehlen ?

  • Zum Thema finne: an die vom Hersteller empfohlene Range achten. Fahre selber ein 145L freerace brett mit 46-48-50 finnen (empfohlen 45-52cm) . Habe auch mal deutlich kleinere versucht, mit den kam ich nicht gut klar, deutlich schwierigeres Angleiten und es ging gefühlt "nix". Finnengröße muss zum board passen ansonsten relativ egal. Evtl hätte ich eine 46 bzw 48er finne rumliegen, falls du Interesse hast.


    Anluven und mastfuß Position: ich habe ständig Probleme, wenn der mastfuß vorne in der schiene montiert wird, mit anluven. Versuch mal den mastfuß mittig oder sogar weiter hinten zu montieren. Das konnte ich bei mehreren Brettern beobachten. Vielleicht liegts auch an mir aber ich beherzige lieber die Meinung dass anfänger/aufsteiger den Mastfuß mittig fahren und wenn dann nur minimal (0,5-1cm) verschieben sollten. Berichte bitte mal!

  • supa

    wir haben jetzt also gegen das Anluven den Tip von Rüdi, den Mastfuß nach vorne zu schieben und den von dir, ihn nach hinten zu schieben


    das bestätigt meine Ansicht, daß es eine reine Körperhaltungs/technikfrage ist

    (ok, evtl. neben dem Problem der großen Finne, was im Raume steht und zu dem ich mangels Erfahrung mit großen Finnen neutral bin)

  • dpk Mittwoch ist bei uns Wind angesagt , da werde ich es probieren und berichten.


    Danke für das Angebot mit der Finne . Ich werde mal schauen was ich mir bestelle , brauche neben der Finne , neue Trapeztampen und Co. . Vielleicht bestelle ich das im „Rutsch“. Evtl. auch erst im Frühjahr , wir haben bald leider wieder das Winterfahrverbot ab dem 01.11. 😷

  • Fahre selber ein 145L freerace brett mit 46-48-50 finnen

    Komm halt aufs Segel an, wenn Du zu den Finnen in der genannten Reihenfolge 7,5 - 8,5 und 9,5 als Segel fährst passt ja alles.

    Für ein 6,6er sind 52 einfach zu groß und selbst 46 schon grenzwertig.

    deutlich schwierigeres Angleiten und es ging gefühlt "nix"

    Die Finnengröße muss nicht nur zum Board, sondern auch zum Segel/ Wind passen.

  • supa

    wir haben jetzt also gegen das Anluven den Tip von Rüdi, den Mastfuß nach vorne zu schieben und den von dir, ihn nach hinten zu schieben


    das bestätigt meine Ansicht, daß es eine reine Körperhaltungs/technikfrage ist

    (ok, evtl. neben dem Problem der großen Finne, was im Raume steht und zu dem ich mangels Erfahrung mit großen Finnen neutral bin)

    Ich würde den Tipp von Rüdi eher beherzigen, da steckt doch deutlich mehr Erfahrung / Fahrkönnen dahinter, denke ich ;-)

    Körperhaltung, Gewichtsverteilung sind sicherlich ganz wichtig.

  • im Prinzip möchte ich dir Zustimmen, daß Rüdis Tip tendenziell besser ist, aber er geht wohl davon aus, daß das Segel danach immer noch genauso steil steht und die Körperhaltung angepaßt wird (nach vorne lehnen)


    bleibt der Surfer dagegen in gleicher Körperhaltung, sorgt das nur dafür, daß das Segel schräger nach hinten gekippt wird (weil unterer Drehpunkt weiter vorn und mittlerer Drehpunkt>Gabel/Mensch bleibt) und das verlagert den Segeldruckpunkt letztlich nicht so nach vorne wie benötigt, um das Anluven zu bekämpfen, sondern im Zweifel sogar im Gegenteil (Segeldruckpunkt oberhalb Gabel)


    das könnte der Hintergrund des Tip mit dem nach-hinten-schieben sein!

  • obwohl ich nicht so lange surfe, gebe mein Senf dazu.

    Ich finde die Trapeztampen viel zu kurz um das Segel optimal anzustellen.

    Bei 187cm Körpergröße und hoch montierten Gabel mit 22-26“ Tampen kommt bestimmt zu eine "nicht perfekte Körperposition".

    Die längere Tampen erlauben dafür sich weiter vom Rigg zu entfernen um das Segel senkrechter aufzustellen und die Segelfläche effektiver zu nutzen.

  • Bei 187cm Körpergröße und hoch montierten Gabel mit 22-26“ Tampen kommt bestimmt zu eine "nicht perfekte Körperposition".

    Die längere Tampen erlauben dafür sich weiter vom Rigg zu entfernen um das Segel senkrechter aufzustellen und die Segelfläche effektiver zu nutzen.

    Nö, zu lange erhöhen eindeutig das Risiko für ne sogen. "Kack"-Haltung, bzw. fahr die mal bei Welle oder Dühnung. Kommt natürlich auch aufs Trapez an... also mehr als 26-28 fahr ich mit meiner Sitzwindel nicht. Bei Hüft warens starre 22er und mit kleinen Segeln und niedrigem Gabelausschnitt sogar mal 20er.

    Ich glaub dafür gibts keinen Richtwert, das muss jeder selber rausfinden was für ihn ideal ist.

    In den 90er haben alle gelacht weil ich 26er gefahren bin und meinten "viel zu lang", als ich dann in den 2000ern auf kurze 22er mit Hüfttrapez umgestellt hab haben alle geschrieen, "viel zu kurz" und was ich mit meinen "Katapulttampen" will.

    In den 80ern fuhr man einen Ellen-weiten Abstand, in den 90ern einen handbreit schmalen, dann kam Dunki und Robby wieder mit den weiten (2-Hand-breit), also fuhr man sie wieder weiter, dann kam Gollito der fuhr sie cool direkt nebeneinander - also war das wieder angesagt, bzw. sogar Monotampen und die ultralang.

    Ich denk jeder fährt die so wie er es gut findet und sich auf dem Board wohl fühlt.

  • hat alles vor und nachteile mit der Tampenlänge, letztendlich alles Gewohnheitssache.

    Ich fahre momentan 34er und 36er habe deswegen aber keine Kack Haltug.

    Das einzige Problem ist das ich mich Downwind manchmal aushänge.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!