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Surfbent - Neuer Boardprotektor

  • Buchsbaumhecke
  • 18. Mai 2018 um 05:47
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    • 21. Juli 2020 um 08:32
    • #241

    ich habe gestern zufällig mit Ales von der Surfstation Waterdonkay über den Surfbent

    gesprochen, er hat alle Boards damit ausgestattet.

    Noseschäden um 90% reduziert, Tendonschäden extrem angestiegen.

    Powerjoint halten.

  • mark120db
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    • 21. Juli 2020 um 09:44
    • #242
    Zitat von kaktus

    Ich hatte jetzt schon 2 Boards hier, die Einschläge trotz Surfbent hatten.

    Wie und warum kann ich nicht sagen.

    Auf jeden Fall Treffer an der Nose, mit entsprechenden Schäden.

    Bei mir hat auch ein Kollege seine nose zerdeppert. Mit Surfbent. Wieviel größer der Schaden ohne gewesen wäre, weiß man nicht

  • Xeno
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    • 21. Juli 2020 um 10:20
    • #243
    Zitat von Rüdi

    Noseschäden um 90% reduziert, Tendonschäden extrem angestiegen.

    Powerjoint halten.

    Würde zu dem passen, was meiner Frau widerfahren ist. Obwohls echt merkwüridg ist, hätte einen gegenteiligen Effekt vermutet. Wahrscheinlich ne "ungeplante" Hebelwirkung. Was bissi blöd bei der M-Base ist, weil nicht besonders günstig.

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  • aurum
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    • 21. Juli 2020 um 10:22
    • #244

    ist doch logisch: die Höhe der Mastbaseeinheit ist entscheidend( Knickpunkt über Mastschienenniveau), ob der Mast die Nase treffen kann oder nicht

    dann ein klein wenig, ob RDM und SDM (SDM wird mehr von der nase weggehalten)

    und, ob der "Knickpunkt" nachgibt, also noch ein wenig nach oben wandert, wenn der Powerjoint gedehnt wird

    der Tendon wird sich weniger dehnen, sondern tendenziell eher auf zerreißen beansprucht

  • Fjuri
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    • 21. Juli 2020 um 10:56
    • #245
    Zitat von Rüdi

    Noseschäden um 90% reduziert, Tendonschäden extrem angestiegen.

    Ist ja logisch, wegen des Hebels. Auf der einen Seite vier Meter Mast, auf der anderen Seite vielleicht zehn Zentimeter (vereinfacht gesagt). Die Kraft, die eigentlich die Brettspitze kaputtschlägt, wirkt dann über ein großes Hebelverhältnis auf den Mastfuß und das was dranhängt.

    Zitat von Rüdi

    Powerjoint halten.

    Es wäre interessant, wo dann die Energie hingeht. Wenn eine Schwachstelle beseitigt ist, könnte der Schaden an eine andere Stelle wandern.

    Ist der Surfbent inzwischen weich, so dass er Energie absorbiert?

  • Platinsurfer
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    • 21. Juli 2020 um 11:50
    • #246
    Zitat von Fjuri
    Zitat von Rüdi

    Noseschäden um 90% reduziert, Tendonschäden extrem angestiegen.

    Ist ja logisch, wegen des Hebels. Auf der einen Seite vier Meter Mast, auf der anderen Seite vielleicht zehn Zentimeter (vereinfacht gesagt). Die Kraft, die eigentlich die Brettspitze kaputtschlägt, wirkt dann über ein großes Hebelverhältnis auf den Mastfuß und das was dranhängt.

    Zitat von Rüdi

    Powerjoint halten.

    Es wäre interessant, wo dann die Energie hingeht. Wenn eine Schwachstelle beseitigt ist, könnte der Schaden an eine andere Stelle wandern.

    Ist der Surfbent inzwischen weich, so dass er Energie absorbiert?

    Du sprichst einen wichtigen Punkt an.

    Solange der Surfbent weich ist, geht es einigermaßen, denke ich.

    Wenn der Kunststoff aushärtet, dann muss auch der Surfbent gewechselt werden - da hilft sonst nichts. Ansonsten ist er zu hart, federt schlechter ab, und der Powerjoint/Tendon verabschiedet sich um so schneller.

    Wechselt man hingegen zeitnah Surfbent und Powerjoint in einem relativ kurzen Zyklus aus, dann geht es womöglich.


    Stellt sich die Frage ob man mit Mastprotektor und Noseprotektor über die Zeit günstiger unterwegs ist?

  • kaktus
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    • 21. Juli 2020 um 12:01
    • #247

    Bei den Boards die bei mir waren, waren die Schäden nicht so massiv wie ohne einen Schutz. Aber trotzdem war immer das Sandwich kaputt. Die meißten denken dann halt, ach ist nur ein äußerlicher Lackabplatzer. Dann wird tapfer weiter gesurft. Dann kommt noch der ein oder andere Einschlag dazu. Den Rest kann man sich denken. Die Idee ist ja gut, nur darf man halt nicht den wahnsinns Hebelarm vergessen. Bei größeren Segeln, bzw längeren Masten ist die Wahrscheinlichkeit des Durchschlagens sicher höher als bei kürzerem Hebel.

    Wo soll die Kraft hin?

    Tendon, Powerjoint, Mastspur. Das sind die, die damit umgehen müssen.

    Ich denke auch, daß der Tendon am ehesten nachgibt. Man kann nur hoffen, daß die Mastschiene länger hält als Tendon oder Powerjoint.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Fjuri
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    • 21. Juli 2020 um 12:21
    • #248
    Zitat von kaktus

    Ich denke auch, daß der Tendon am ehesten nachgibt. Man kann nur hoffen, daß die Mastschiene länger hält als Tendon oder Powerjoint.

    Das meinte ich ja. Wenn der Tendon reißt, kann man ihn relativ leicht austauschen. Wenn es diese 'Sollbruchstelle' nicht mehr gibt, was geht dann kaputt?

    Das bedeutet nicht, dass etwas kaputtgehen muss. Vielleicht ist auch alles stark genug, aber beim Prinzip bin ich skeptisch. Die Energie wird halt auf kurzem Weg (hohe Kraft) und kleiner Fläche (hoher Druck) abgebaut.

    Andererseits hat der Surfbent ja eine relativ große Fläche, so dass die Kraft eventuell gut verteilt wird und die Mastschiene vielleicht eher nach unten gedrückt als nach oben rausgehebelt wird.

  • aurum
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    • 21. Juli 2020 um 12:22
    • #249

    letztlich geht der Konstrukteur davon aus, nicht irgendwas im Bereich des Knickens nachgibt, sondern, daß das alles hält und das Board einfach ausweicht: Wasser ist ja nachgiebig

    bloß weicht das wegen der Breite und Wasserwiderstand eben nicht schnell genug aus

  • SergejFairlich
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    • 21. Juli 2020 um 12:35
    • #250

    Ist denn trotzdem zum Surfbent zu raten, wenn die Alternative ein EVA-Protector (etwa Unifiber etc.) ist?

  • Xeno
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    • 21. Juli 2020 um 12:40
    • #251

    Vllt. entwickelt Surfbent ja als nächstes eine eigene Base, wo die Wirkung aufs Tendon minimiert wird oder der Hebel anders gerichtet wird.

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  • kaktus
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    • 21. Juli 2020 um 12:41
    • #252

    über den Hebel zieht man ja praktisch an den Flanken der Mastspur. Wenn der Tendon nicht reißt, oder der Powerjoint können auch die Flanken der Mastspur abreißen.

    Hatte ich auch schon, nur nicht im Zusammenhang mit dem Surfbent.

    Aber ich würde den Surfbent auf jeden Fall einem EVA Protector vorziehen.

    Ich würde allerdings zu einem ganz anderen Modell raten ???

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • SergejFairlich
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    • 21. Juli 2020 um 12:54
    • #253

    Alles klar, danke für den Tipp! Ein custom-made Protector ist sicher besser!

  • Kabbel_bei_WNW
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    • 21. Juli 2020 um 14:28
    • #254
    Zitat von aurum

    letztlich geht der Konstrukteur davon aus, nicht irgendwas im Bereich des Knickens nachgibt, sondern, daß das alles hält und das Board einfach ausweicht: Wasser ist ja nachgiebig

    bloß weicht das wegen der Breite und Wasserwiderstand eben nicht schnell genug aus

    Den Eindruck hatte ich auch! Bei jedem Schleudersturz taucht auch erstmal die Nase ab und das Brett dreht sich öfters mit dem Deck nach unten. Man merkt, dass die Energie anders als sonst auf das Brett übertragen wird.

    Aloha!

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  • acdipa
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    • 21. Juli 2020 um 19:19
    • #255

    Ich denke mir, dass für Anfänger solch ein Teil sinnvoll ist, wenn er auf ein Karbon Leichtbau lernt.

    Auf dem Wasser sehe ich fast keine Kollegen mit dem Surfbernd, oder Nose Protector.

    Außerdem wären mir die auftretenden Hebelkräfte absolut zu hoch.

    Warum nicht ohne ?!?! Etwas Risiko ist halt vorhanden.

    Ich binde mir auch keine Luftmatratze vor mein Auto.

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    • 21. Juli 2020 um 20:43
    • #256
    Zitat von acdipa

    Ich denke mir, dass für Anfänger solch ein Teil sinnvoll ist, wenn er auf ein Karbon Leichtbau lernt.

    Auf dem Wasser sehe ich fast keine Kollegen mit dem Surfbernd, oder Nose Protector.

    Außerdem wären mir die auftretenden Hebelkräfte absolut zu hoch.

    Warum nicht ohne ?!?! Etwas Risiko ist halt vorhanden.

    Ich binde mir auch keine Luftmatratze vor mein Auto.

    Diesbezüglich der ist der ION Nose Bumper, der mit Doppelklebefolie angebracht wird eine Alternative.

    Läßt sich angeblich mit Heißluftföhn wie Autofolie Rückstandslos abziehen.

    https://www.ion-products.com/water/windsurf…es/nose-bumper/

  • kaktus
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    • 21. Juli 2020 um 20:57
    • #257

    Auch unter dem Ding habe ich schon massive Schäden repariert. Vorzugsweise zwischen den einzelnen Elementen.

    Und absolut Scheiße abzumachen war das Teil auch. Besonders auf dem Standlack eine Qual.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Platinsurfer
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    • 22. Juli 2020 um 07:48
    • #258
    Zitat von kaktus

    Auch unter dem Ding habe ich schon massive Schäden repariert. Vorzugsweise zwischen den einzelnen Elementen.

    Und absolut Scheiße abzumachen war das Teil auch. Besonders auf dem Standlack eine Qual.

    Zwischen den einzelnen Elementen, scheint es eine Schwachstelle zu sein.

    Am Strand hatte ich einige damit gesehen. Die Bretter sahen alle gut aus.

    Beim Entfernen hilft wohl nur starkes Erhitzen. Prinzipiell finde ich die Lösung gut.

  • kaktus
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    • 22. Juli 2020 um 08:32
    • #259

    Die Schäden sieht man erst richtig, wenn das Ding wieder ab ist. Es weiß niemand was unter dem Ding passiert. So etwas würde ich mir nicht aufs Board machen.

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  • powerded
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    • 23. Juli 2020 um 11:32
    • #260
    Zitat von acdipa

    Ich denke mir, dass für Anfänger solch ein Teil sinnvoll ist, wenn er auf ein Karbon Leichtbau lernt.

    Auf dem Wasser sehe ich fast keine Kollegen mit dem Surfbernd, oder Nose Protector.

    Außerdem wären mir die auftretenden Hebelkräfte absolut zu hoch.

    Warum nicht ohne ?!?! Etwas Risiko ist halt vorhanden.

    Ich binde mir auch keine Luftmatratze vor mein Auto.

    Naja, jeder hat ein anderes Empfinden von Risikobereitschaft. Als ich plötzlich beim Foilen überpowert war (und das wirklich viel zu viel Wind, so um 30- 35 Knoten und sehr böig bei 7.8 und 70kg), hatte ich auf dem direkten Rückweg drei mal reingeflogen und es waren dann 3 Löcher in der Nase (1 mit Sandwichbruch, 2 Lackschaden).

    Eingentlich konnte ich 10 Minuten abwarten und dann in Ruhe wieder bei 15 Knoten zurück surfen, aber mitten am See in einer Gewitterfront verbleiben möchte man eigentlich auch nicht.

    Surfbent ist bei mir seit diesem Jahr immer drauf, stört mich nur beim Verschieben der Mastspur auf dem Wasser, ansonsten gar nicht.

    Ein Kardan Mastfuss musste ich bereits austauschen. Der hat ja kein Spiel und kann sich nicht dehnen und eine Schraube war dann ausgeschlagen.

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