Einstieg Freerace

  • Ja genau...warum eigentlich? Ein für mich sehr triftiger Grund war bisher die Verfügbarkeit und der Kosten/Nutzen Aspekt v.a. bei der Anschaffung eines FreeRace Boards...
    Für z.B. ein 9,5er wird die Auswahl eng. Gebraucht gibt es kaum und dann nur zu Preisen bei denen ich mich frage...
    Naja... Ein SL Board für ein 9,5er findet sich deutlich leichter und günstiger...


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  • Bei Segeln ist es m.E. etwas leichter ein gutes FreeRaceiges zu finden...v.a. Wenn man den Direktvertrieb nicht fürchtet ;-)


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  • Hallo,
    ich bin damals direkt vom Freerider auf ein SL-Board umgestiegen, könnte allerdings das Board vor dem Kauf testen. Bis auf die Anfänglichen Probleme mit dem Einstieg in die hintern Fussschlaufen war ich mit dem Board super zufrieden und kam damit nach relativ kurzer Zeit gut klar. Mir hat halt die sehr leichte Bauweise und der relativ günstige Preis für ein Highendboard gefallen.
    Habe mir dieses Jahr wieder ein SL-Board gegönnt, Fanatic Falcon 111 als Testboard für 1000€, Neupreis war 2400€, habe ebenfalls ein 7,8 er Racesegel und erreiche mit der Kombi und 75kg bei passendem Wind immer locker 50km/h. Klar man gleitet etwas schlechter an und mein Halsenradius ist relativ groß, aber dafür bin damit noch unterwegs wo ich auf dem Freerider damals ein 6,5er draufpacken musste.
    Auch will ich nicht verschweigen das die meisten gebrauchten SL-Boards ohne Finne verkauft werden und damit nochmals 150-250€ fällig werden.


    Windige Grüße aus der Pfalz

  • Hallo,
    ich bin damals direkt vom Freerider auf ein SL-Board umgestiegen, könnte allerdings das Board vor dem Kauf testen. Bis auf die Anfänglichen Probleme mit dem Einstieg in die hintern Fussschlaufen war ich mit dem Board super zufrieden und kam damit nach relativ kurzer Zeit gut klar. Mir hat halt die sehr leichte Bauweise und der relativ günstige Preis für ein Highendboard gefallen.
    Habe mir dieses Jahr wieder ein SL-Board gegönnt, Fanatic Falcon 111 als Testboard für 1000€, Neupreis war 2400€, habe ebenfalls ein 7,8 er Racesegel und erreiche mit der Kombi und 75kg bei passendem Wind immer locker 50km/h. Klar man gleitet etwas schlechter an und mein Halsenradius ist relativ groß, aber dafür bin damit noch unterwegs wo ich auf dem Freerider damals ein 6,5er draufpacken musste.
    Auch will ich nicht verschweigen das die meisten gebrauchten SL-Boards ohne Finne verkauft werden und damit nochmals 150-250€ fällig werden.


    Windige Grüße aus der Pfalz


    Sorry aber für locker 50 kmh braucht man sich kein Slalom Board kaufen die kann man auch mit jedem Freeride Board locker
    Fahren und ist entspannter unterwegs.
    Bin von einem 134 Futura auf ein Slalom umgestiegen,das einzige was beim Slalom besser ist ist das Durchgleiten in Wind Löchern. Bei einem Freeracer geht halt alles etwas leichter als beim Slalom.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Ohh-ha...ich erahne wieder die Diskussion Sinn oder Unsinn bei Sl-Material in nicht überpowertem Einsatzbereich ;-)


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  • Ohh-ha...ich erahne wieder die Diskussion Sinn oder Unsinn bei Sl-Material in nicht überpowertem Einsatzbereich ;-)


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    Sinn macht das was Spaß macht, egal ob Slalom oder Freerace!
    Wenn jemand es versteht Slalom Material richtig auf einander abzustimmen ist es auch für nicht Pros gut fahrbar.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Rüdi:
    Da gebe ich mal volle Zustimmung :-)


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  • Bin von einem 134 Futura auf ein Slalom umgestiegen,das einzige was beim Slalom besser ist ist das Durchgleiten in Wind Löchern.


    Bessere Beschleunigung in Böen bzw bei Windschwankungen sind, finde ich, auch spürbar. Im Vergleich zum Futura nicht?

  • Sinn macht das was Spaß macht, egal ob Slalom oder Freerace!
    Wenn jemand es versteht Slalom Material richtig auf einander abzustimmen ist es auch für nicht Pros gut fahrbar.


    Stimme ich eigentlich auch voll zu. Wenn ich aber dann zum Beispiel erlebe, wie und bei welchem Wind Helge Wilkens sein Equipment über den See jagt, kommen mir wieder Zweifel, ob ich es wirklich annähernd sinnvoll einsetze. Aber das kann man verdrängen und weiter seinen Spaß haben.

  • Ich habe das Board hier die letzten Tage übern See geprügelt.
    Kann mir jmd, mehr über das Board erzählen ?? - Habe einzig einen holländischen Bericht überflogen.


    Müsste Bj 04 sein ?
    Die Sail-Range besonders interssiert mich. Breite ist 67,5- einen halben Zenti mehr als mein offroad.


    Der kann Kabbel ganz gut wegstecken- der F2 hat jede kleinste Welle als Sprungschanze genutzt. Richtig freibekommen habe ich den auch nicht- alles durchprobiert.
    Gabelbaum hoch- runter, Mastfuss vor, zurück in 0,5 cm Schritten.



    Die Finne ist glaube nicht so der Hit- mag aber für den alten Hobel in nichts neues investieren.
    Vom Speed her wars für die Bedingungen gar nicht so schlecht.


    IMG_0249.jpgIMG_0250.jpgIMG_0251.jpg

  • Bessere Beschleunigung in Böen bzw bei Windschwankungen sind, finde ich, auch spürbar. Im Vergleich zum Futura nicht?


    Ob die Beschleunigung besser ist kann ich nicht genau sagen, das Slalomboard fühlt sich sicher explosiver an,
    ob es so ist?
    Der Futura ist sicher für mich im oberen Windbereich Downwind einfacher zu kontrollieren, (noch😆)


    Ich bin meinen PD Slalom 85 die letzten drei Tage mit 8,6 qm gefahren , im Topspeed komme ich so langsam an den Futura ran.
    Die anzahl der Durchgeglitten Halsen wird auch besser.
    Man muß beim Slalomboard viel mehr testen als beim Freerace, Finnenlänge, Segeltrimm, Mast Position ,
    aber wenn alles passt macht es echt Laune.
    Aus meiner Erfahrung würde ich aber nicht mehr von Freeride sovort auf Slalom umsteigen.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • du meinst den 75er von 2010 ?


    wenn ja, laß es sein, eine Zicke ...


    Es ist wesentlich anspruchsvoller & direkter zu fahren, zwar eine bessere Beschleunigung, aber auch nervöser in allem und für den Einstieg nicht passend.


    Das 75er benötigt eine SEHR gut abgestimmte Finne und ein GENAU eingestelltes Rigg !!
    Der Windeinsatzbereich ist kleiner als beim 69er, auch als es die nur 5 ltr mehr vermuten lassen, denn es sind die 6 cm mehr Brettbreite, die den Einsatzbereich zwar nach unten verschieben, aber dann dafür wiederum zu wenig Volumen vorhanden ist (was gerade bei schwereren Fahrern & herumdümpeln dann ein Problem mit 8 bis 9m2 Segeln ist)


    Mit 7.8 bis 9m2 sinnvoll fahrbar.


    Die großen Vorteile des 69ers, das etwas gedämpftere Gleiten, weiches Einsetzen und einfaches Einleiten der Halsen, hat der 75er nicht. Besser auf den 79er ausweichen, der all die positiven Eingeschalten des 69ers auch hat.
    Der 79er funktioniert dann wiederum auch mit 9.6 (bis 7.8) m2 Segeln noch hervorragend.

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 !

  • Den meine ich. Es ist unglaublich, dass solche Unterschiede zustande kommen. Und auch, dass das noch breitere Brett dann wiederum ok ist. :eek: Ist mir zu hoch das alles! :D


    wieso unglaublich ?
    das waren halt mal Slalomboards mit genau definierten Einsatzbereichen und eben keine Freerider für Freizeitfahrer :)


    schaue dir doch mal an, worauf die 2011er Freeracer basiert haben ... genau, auf dem 69 / 79er und das bis heute ... du kannst das sogar bei den heutigen Brettern noch gut erkennen. (Manta FR, Speedster u.ä.)


    ich bin letztens mit einem 71er Manta 2016 "gegen" meinen alten 69er Manta gefahren ... es war dann doch eine sehr eindeutige Angelegenheit. :tongue: Der 71er lief freier, beschleunigte besser und war auch auf Halbwindkursen deutlich schneller.
    Nach oben bis 7 bft Böen (Flachwasser mit kleinen Windwellen) , war der 71er sogar auch noch zu kontrollieren und gut zu fahren, da wäre der 69er auch nicht einfacher gewesen.

  • es kommt drauf an was du möchtest ;) ... als Raceeinsteiger ist der 69er noch immer hervorragend (und würde ich auch immer wieder kaufen), aber unter reinen Wettkampfbewertungen (Topspeed, Beschleunigung) ist der 69er (mittlerweile) nur noch wie ein Freeracer einzustufen.


    in Böen 7 bft sind für ein ca. 70cm breites Brett der oberste Einsatzbereich, wurde von mir mit 7.0 m2 gefahren, wobei das Segel für die Brettbreite dann schon relativ klein ist.
    Helge, Denis, Arno, Gunnar o.ä. wären wahrscheinlich 7.8 (oder 8.6) gefahren und wären noch >10 Km/h schneller gewesen, aber für einen "Freizeitfahrer" ist das fast nicht zu kontrollieren.

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 !

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  • Da wäre noch der Begriff "Freizeitfahrer", für den ich eine Definition finden müsste. Seit Anfang 2014 habe ich insgesamt 12 Monate am Spot verbracht. ca. 60% Windtage. Und davon 90% mitgenommen. War aber mehr freewave. Rein vom Speed her, kann auf freewave, in der rauen See, kaum einer mit mir Mithalten :D Und iSonic 107 2013 mit Freerace-Segel hat auch sehr Spass gemacht. Auf freeride bin ich meistens am Nasenbohren. Die Frage ist, ob für jemanden, der auf fast unkontrollierbare Fahrzustände steht, der 71er eine gute Wahl sein kann? :D

  • Hallo, mich würde auch der Vergleich vom71 er Manta zum 107 Isonic interessieren. Welches Brett ist besser zu kontrollieren und zu halsen?
    Lg
    Cad184

  • Ich habe iSonic 107 - 2015 und bin sehr zufireden, war auch schon mal mit 7.0 und 25-28 Knoten damit unterwegs (wiege ca. 70kg). Das war zwar sehr anstrengend aber immer noch gut zu kontrollieren (34 Finne). Bei den Halsen war das dann nicht mehr so einfach, lag aber am extremen Chop.
    Zu Manta kann ich nichts berichten, die fahren zwar auch mal mit und sind nicht langsamer oder so, aber habe ja keine eigene Erfahrung.