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Finne für Manta 79 bei Leichtwind

  • Starboarder
  • 20. November 2014 um 15:07
  • Starboarder
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    • 20. November 2014 um 15:07
    • #1

    Hallo,

    ich fahre einen Tabou Manta 79 (2012), 125 L (laut Surf 129 L), 76 kg schwer, mit NP H2 9.2 und Select Slalom 47. Macht eine grössere Finne (ca. 50 cm) für Leichtwindtage (3-4 bft) Sinn, damit ich noch früher ins gleiten komme auf unseren Binnenseen? oder würdet Ihr mehr Liter (z.B. Isonic 137) empfehlen ?

    Danke für Anregungen…

    Einmal editiert, zuletzt von Starboarder (20. November 2014 um 15:08)

  • silversurfer22002
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    • 20. November 2014 um 15:58
    • #2

    eine längere Finne wie du jetzt schon nutzt, würde ich nicht nehmen

    ich fahre mit einem 8.6 oder 9.6 Reflex mit 100KG eine 45er Finne im unteren Windbereich, 47 würde bestimmt auch noch gehen, wenn die Finne noch länger wird, dann kentert das Brett zu schnell auf und wird dann unkontrollierbar, ist aber auch davon abhängig, wie weich die Finne ist

    siehe auch den Surftest
    http://www.surf-magazin.de/test_technik/t…team/a5141.html

    wenn etwas mehr Wind ist, fahre ich mit meinen schweren Knochen sogar nur eine 42er Finne unter dem Brett, funktioniert auch hervorragend ;)

    Wenn du wirklich früher ins gleiten kommen möchtest, dann nimm lieber eines der aktuellen Frühgleiter,die dann aber auch ca 90 cm breit sind, wurden letztens auch noch in der Surf getestet

  • 6Bft-Freak
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    • 20. November 2014 um 18:05
    • #3

    Würde ich auch so empfehlen.
    Ich fahr bei etwas mehr Wind auch ne 42er LWS8 von Lars Winheller und bei Leichtwind 45er LWS8 bei 90kg. Hab das auf Tabou Speedster 79 und Lorch Mirage 83 getestet, geht prima.

  • 6Bft-Freak
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    • 20. November 2014 um 18:08
    • #4

    Kannst dir auch mal die Finnenempfehlungen von Lars anschauen:
    http://new.winheller-prototypes.com/wp-content/upl…ns_WP_20131.pdf

  • PeeJott17
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    • 20. November 2014 um 18:54
    • #5
    Zitat von silversurfer22002

    Wenn du wirklich früher ins gleiten kommen möchtest, dann nimm lieber eines der aktuellen Frühgleiter,die dann aber auch ca 90 cm breit sind, wurden letztens auch noch in der Surf getestet

    Oder hol Dir ein etwas älteres Formula...also nicht die super kurzen Geräte sondern so eins mit um die 240 Länge...
    Wollte ich zu erst auch nicht ran, ist aber bei Leichtwindtagen (bei denen es ja auch immer gerne mal längere Windlöcher gibt) ne Wucht!!! Gar keine Umgewöhnungsprobleme von meinem Naish 128 GP ;-)))

    Habe selber nen AHD 2K 956 (oder 965??) Formula (aus 2005) und das läuft erste Sahne, auch mit meinem 9,2er Phantom. Finne fahre ich drin dann ne 52er...Wenn Du dann den ersten Schock überwunden hast hol noch ein 10,9er dazu und schon geht die Luzie auch bei mittleren 3 Bft ab ;-))

    Seit dem ich die Kombi 9,2 und 10,9 mit Formula habe, fahr ich (leider) fast nie mehr meinen geliebten 128er Naish GP auf meinem "Heimatbaggersee"...
    Quer über den See "Scheppern" ist halt irgendwie doch netter als dauerhaft "Stop-and-Go" ;-)) V.a. kommst Du mit dem Formula auch wieder gut nach hausi, da bei schwächelndem Wind Höhelaufen mit dem FreeRacer und dem (zu) großen 9,2er Lappen nicht so gaaanz toll war....

    LGs
    Paul

    BAY-6868

  • Vector8.0
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    • 21. November 2014 um 07:18
    • #6

    Die Winheller-Tabelle ist ja interessant. Werden diese Finnen evtl. kuerzer gewählt? Die Empfehlungen liegen größtenteils deutlich unter den Laengen der Serienfinnen und auch den Laengen die ich gefuehlsmaessig drunterschrauben wuerde.

  • 6Bft-Freak
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    • 21. November 2014 um 07:24
    • #7

    Müsste mal mit Lars darüber reden, wie die Basis dafür war. Ich werd ihn mal anrufen.
    Meine Erfahrung zeigt, dass zumindest ich mit der Tabelle ganz gut fahre.
    Tendenziell fahre ich eher 1-2cm kürzer als andere vorschlagen würden, und das deckt sich dann mit der Tabelle.
    Mit den Serienfinnen darf man das dann eh überhaupt nicht vergleichen, da die LWS8 nen ganz anders "laufen".

  • zeelaender
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    • 21. November 2014 um 09:48
    • #8

    fahre bei ebenfalls 75kg den 79er FR und 9,6 mit 53er Select und meine schon, daß ich damit besser im Leichtwind zurechtkomme. Das 8,6er fahre ich mit der 48er T-Lab Serienfinne. Das 7,5er mit 42er oder 39er, je nachdem.

  • silversurfer22002
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    • 21. November 2014 um 09:51
    • #9

    kann es sein, das die Selectfinnen wesentlich härter als Hurricane oder Winheller sind ?

    ich kann mir nur schwer vorstellen, eine 53er Winheller oder Hurricanefinne bei 4-5 bft noch halbwegs kontrollieren zu können

  • zeelaender
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    • 21. November 2014 um 10:06
    • #10

    das kann schon sein, die Select sind schon recht hart. bei oberen 4 bft kann ich die 53er bequem fahren, weiter nach oben greife ich dann aber auch zur nächstkleineren Finne, bevor ich dann umrigge.

  • 6Bft-Freak
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    • 21. November 2014 um 10:12
    • #11

    Also ich hab den direkten Vergleich einer 43er Select Superfast XL zur 42er und 44er LWS8 von Lars. Die Select ist deutlich härter als die Winheller! Hurricane kann ich nichts zu sagen.
    Die Winheller läuft deutlich schneller frei als die Select und ist m.M. viel besser Kontrollierbar. Seit dem ich die LWS8 fahre habe ich außerdem keine Spinouts mehr (ich tendiere zu zuviel Druck auf dem hinteren Bein!)

    Einmal editiert, zuletzt von 6Bft-Freak (21. November 2014 um 10:14)

  • zeelaender
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    • 21. November 2014 um 10:16
    • #12

    hab grad noch mal im Select Fin Selector nachgeschaut: für den Bereich Slalom bei Boardbreite 80cm wird für ein 9,0er eine optimale Länge von 51cm (bei einer Bandbreite bis 55cm) empfohlen. für ein 9,8er wird ideal eine 55er empfohlen. Da ich mit 9,6 dazwischen liege habe ich mich für die 53er entschieden.

  • Dr. Spin Out
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    • 21. November 2014 um 10:52
    • #13
    Zitat von Joachim

    Also ich hab den direkten Vergleich einer 43er Select Superfast XL zur 42er und 44er LWS8 von Lars. Die Select ist deutlich härter als die Winheller! Hurricane kann ich nichts zu sagen.
    Die Winheller läuft deutlich schneller frei als die Select und ist m.M. viel besser Kontrollierbar. Seit dem ich die LWS8 fahre habe ich außerdem keine Spinouts mehr (ich tendiere zu zuviel Druck auf dem hinteren Bein!)

    Zitat von zeelaender

    fahre bei ebenfalls 75kg den 79er FR und 9,6 mit 53er Select und meine schon, daß ich damit besser im Leichtwind zurechtkomme. Das 8,6er fahre ich mit der 48er T-Lab Serienfinne. Das 7,5er mit 42er oder 39er, je nachdem.

    Es erscheint mir schon etwas merkwürdig, was hier für Finnen miteinander verglichen werden.

    T-Lab Serienfinne würde ich wie VW Käfer von BJ 1975 einordnen, fährt-mehr aber auch nicht
    Select ist ok und würde ich wie VW Golf einordnen, je nach Typ auch recht sportlich
    Winheller ist wie Porsche neuestes Baujahr, absolut top
    Hurricane ist wie Ferrari mit dem Unterschied, daß man auf einen Ferrari nicht so lange warten muß!

    Also diese Finnen sind von der Leistung und damit natürlich auch von der Größe nicht wirklich vergleichbar.

    Wenn man sich wirklich was Gutes gönnen will, dann bitte den Lars Winheller anrufen und sich eine Finne von ihm empfehlen lassen, das paßt dann schon und man vermeidet doppelte und dreifache Fehlkäufe (ist aber auch nicht ganz billig!)

    meint

    Dr. Spin Out

  • 6Bft-Freak
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    • 21. November 2014 um 10:59
    • #14

    Die Frage war aber ja wie die Select im Vergleich zur Winheller ist von der Härte.
    Mit dem Rest hast du völlig recht! Select VW Golf -> Winheller Porsche Carrera 4S und somit nicht vergleichbar!

  • zeelaender
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    • 21. November 2014 um 10:59
    • #15

    es ging doch zunächst mal um die Länge, nicht um die Performance, oder nicht?

    deine Einsortierung, Doc, ist sicher richtig. aber: diese gute/schlechte Finnendiskussion, die hier immer sofort entsteht, sobald sich jemand äußert, kann ich nicht nachvollziehen. die T-Lab ist sicher nicht die beste Finne unter der Sonne, aber mir taugt sie. und ich seh ja, wie ich damit im Vergleich unterwegs bin und bin definitiv nicht der langsamste auf dem Teich

  • 6Bft-Freak
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    • 21. November 2014 um 11:01
    • #16
    Zitat von Dr. Spin Out

    Wenn man sich wirklich was Gutes gönnen will, dann bitte den Lars Winheller anrufen und sich eine Finne von ihm empfehlen lassen, das paßt dann schon und man vermeidet doppelte und dreifache Fehlkäufe (ist aber auch nicht ganz billig!)

    Absolut richtiger Vorschlag! Und die Finnen sind jeden Euro wert meiner Meinung nach.

  • silversurfer22002
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    • 21. November 2014 um 11:53
    • #17

    gut, um auf das Eingangsthema zurückzukommen ...

    die vorhandene Finne des Treadstarters ist gut, aber mit einer wahrscheinlich ca 45 bis 48 cm langen Custommadefinnen würde er bei sehr wenig wind, noch etwas mehr Leistung bekommen, eine >50cm Customfinne wäre fast nicht kontrollierbar, ob das eine Investition von 250€ rechtfertigt, muss er entscheiden ... viele aus dem Forum sehen es als SEHR sinnvoll an, bevor ein anderes Brett angeschafft wird.

    im Vergleich dazu wäre er mit einem etwas breiterem Brett mit einer dazu gut passenden Finne dann aber noch etwas besser aufgestellt, würde dann aber auch mind. 2 GUT abgestimmte Finnen nach sich ziehen, um auch dort dann die Leistung herauszuholen, die das Brett besitzt

    generell ist auf jeden fall eine gute Finne zwar "nett", aber eine Investition in eine / zwei auf den Fahrer, Brett, Segel & Revier abgestimmte Individualfinne für jedes Brett eine Bereicherung und somit eine sinnvolle Investition :)

    ... ich darf garnicht in die Surftasche schauen, wieviele Finnen & somit totes Kapital da bei mir herumliegen ::D(

  • cad184
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    • 21. November 2014 um 12:45
    • #18

    Hallo,

    interessante Diskussion. Das ist natürlich immer das Problem, wenn Finnenlängen verglichen werden. Jede Finne oder jeder Hersteller hat eben unterschiedliche Designs (Material, Rake, Härte, Fläche ...). Insofern sind Finnenlängen herstellerübergreifend nur sehr schwer vergleichbar.

    Ich persönlich bin mit den Finnenempfehlungen von select (und deren fin-selector) immer gut gefahren, auch wenn hier im Forum teilweise deutlich kürzere Finnen empfohlen wurden.

    Mich persönlich würde aber auch interessieren, warum hat eine Custom finne (zB. Winheller) so viel mehr power als eine select Finne? Laut Angaben auf der Homepage von Winheller kann man diese doch einige Zentimeter kürzer fahren als zB select Finnen laut deren fin-selector.


    Lg

    Alex

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    • 21. November 2014 um 13:13
    • #19

    Moin,

    ich habe ja nur sehr begrenzte Erfahrungen mit Customfinnen. In diesem Fall hier vermute ich jedoch dass dir auch die beste Customfinne der Welt nur marginal im unteren Windbereich helfen wird.
    Dein Segel ist ja schon mit sehr viel Vortrieb (H2, nicht H2racing) versehen, der Flaschenhals ist hier das Board das sicher kein (passiver)Frühgleiter ist.

    Wenn Du nicht bereit oder willens bist durch effektives Pumpen dem Board zu helfen, dann hilft nur ein passiv besser gleitender Allrounder z.B. ein Lorch Bird (siehe auch den hier genannten SURF Test).

    Fehlt dir hingegen 'nur' das entspanntere höhelaufen im gleiten im untersten Windbereich, dann würde schon eine 'bessere' Leichtwindfinne helfen.

    Grüße
    teenie

  • surfer_1978
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    • 21. November 2014 um 16:23
    • #20

    Servus, falls du Interesse hast, ich hätte ne 46 LWS.8 von Winheller die perfekt passen sollte


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