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Was ist euch ein Custom wert ?

  • Libero
  • 8. Dezember 2011 um 13:33
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    • 8. Dezember 2011 um 13:33
    • #1

    Hey
    da es zur Zeit recht viele Diskussionen rund um Standard- und Customboards gab wollte ich euch einmal fragen was euch den ein Board was genau nach euren Vorstellungen gefertigt wird wert währe? Dazu müssten wir etwas strategisch vorgehen da dies natürlich auch vom Material abhängig ist usw. wichtig wären die Fragen:

    Was wollt ihr alles selbst bestimmen können (Sprich nur breite länge höhe oder auch Rockerlinie z.b.) ?

    Aus welchem Material sollte das Board sein (Carbon,Glas,Kevlar was auch immer) ?

    Würdet ihr das Board selbst designen können wollen (Sprich Farbe etc) ?

    Was für Anforderungen würdet ihr stellen ?

    Und letztendlich was wäre euch der Spaß solch eines Customs Wert ?


    Ich hoffe das ein paar Leute mitmachen da mich das Ergebnis wirklich interessieren würde.

    MFG

    Hang Loose Louis :D

  • mikisb
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    • 8. Dezember 2011 um 14:06
    • #2

    Da mache ich doch als "Täter" der angesprochenen Gruppe mal mit:

    Da ich von Shapes zu wenig Ahnung habe erwarte ich von einem Custom-Hersteller, daß er meine Wünsche/Vorgaben bezüglich Fahreigenschaften und bevorzugten Revieren perfekt umsetzt. Wie dazu das Verhältnis Länge/Breite, Heckform, Unterwasserschiff, Scoop-Rocker-Linie aussehen muss, sollte er besser wissen als ich - andernfalls kann ich das Board ja auch selber schnitzen.

    Für mich waren die Fahreigenschaften und auch das Gewicht (Spinnerei) entscheidend. Dazu erwarte ich vom Shaper einen Vorschlag, wie und mit welchen Materialien sich das Ganze bei brauchbarer Stabilität realisieren lässt. Wenn er's mit Kerzenwachs optimal hinbekommt, soll's mir recht sein :D

    Beim optischen Design würde ich dann aber doch gerne ein Wörtchen mitreden (und habe das auch getan) - idealerweise sollte eine Skizze mit Farben nach meinen Wünschen 1:1 umgesetzt werden.

    Anforderungen: Siehe oben: Meinem Fahrkönnen angemessene Fahreigenschaften (in meinem Fall also frühgleitend, laufruhig bei Kabbel, schnell im Mittelwind-Bereich, gutmütig und mit ordentlichem Speed zu halsen. Dazu in meinem Fall ca. 5,5 kg bei rund 115 Litern bei akzeptabler Stabilität.

    Zum Preis: Wenn ich sehe, daß ein Serienprodukt, daß eben nicht zu 100% für mich passt und noch ein gutes Stück schwerer ist schon um die 2.000.- € kostet, darf ein Custom für mich schon bei rund dem doppelten liegen. Dafür bekomme ich:
    - Ein Board genau wie ich es will
    - Höhere Robustheit
    - Geringeres Gewicht
    - Eigenes Design
    - Ein Unikat

    Dabei empfinde ich ein Verhältnis 2:1 beim handgemachten Unikat zu einem Industrie-Serienprodukt noch für durchaus preiswert, wenn auch nicht billig. In anderen Branchen liegen zwischen Serien und Handwerks-Produkten ganz andere Faktoren. Und wenn man mal rechnet, wieviel Arbeitszeit in so ein Board geht, wieviel Erfahrung nötig ist und auch daß die Materialien (vom Feinsten) auch was kosten, finde ich Customs eigentlich richtig günstig. Habe aber für meins auch nicht die o.g. Maximalsumme bezahlt.
    Anyway - ich rede mir ein, daß es dafür ein Board für's Leben ist ;)

    Knackpunkt an der Sache: Man kann das Ergebnis nicht vorher testen und braucht somit recht viel Vertrauen zum Shaper.
    In dem Fall hatte ich einen guten Stand, weil ich schon früher ein Serienboard vom Shaper hatte (HiFly Free 272 aus 2001) und davon begeistert war.
    In meinem Fall hat die Sache auch funktioniert: Ich bin vom Ergebnis mehr als begeistert - meine Wünsche wurden zu mehr als 100% erfüllt.
    Kumpels, die's mal probefahren, wollen am Liebsten auch gleich so ein feines Teil und jedesmal, wenn ich dann doch mal Material ausleihe (beim Kurztrip im Flieger lohnt die Materialmitnahme nun wirklich nicht) oder Material eines Kumpels fahre freue ich mich wie ein Schneekönig, endlich wieder mein eigenes Board zu fahren zu können.

    Kurz und gut: Wenn ich nochmal ein neues Board brauchen sollte, z.B. was für die Welle (ich arbeite dran) oder einen extremen Frühgleiter, kommt für mich nur noch eines in Frage: Ein Custom.

    Michael

    Board: Surfline Munich Freeride/Freemove Twinser, 245x65 cm, 114 l, 5,50 kg.

    Harzige Grüße, Michael

  • storm-rider
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    • 8. Dezember 2011 um 14:30
    • #3

    servus,

    PD hat customs für 2000€ gemacht, was ja jetz nichtmehr weit von serie entfernt ist. weis nich ob der preis 2012 noch gilt.

    für mich lohnt es sich nicht, da ich glaub ich keinen unterschied merke. wenn dann, etwas vorhandenes aus der serie zu verändern (zusätzliche plugs z.B.)

    https://surf-forum.com/www.seaside-windsurfing.de
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    • 8. Dezember 2011 um 14:55
    • #4

    bei der ganzen Diskussion um Preise frage ich mich wie es ein Laden wie Carbon Art schafft für 1100 Euro ein Slalomboard oder ein Speedboard in New Zealand zu bauen oder für 890 Euro einen Freerider.
    Für mich ist das der Maßstab in Preis/Leistung. Solange jemand im Direkvertrieb für ein Brett mehr haben will fühle ich mich nicht wohl dabei.

    Ok. das sind klein Serien aber wenn einer in Deutschland solche Bretter bauen könnte für den Preis würde ich so was fahren keine Frage!
    Ich hätte Wünsche bezüglich des Materials. Beim Shape würde ich mich auf die Erfahrung der Schmiede verlassen.
    Ich könnte beschreiben was ich haben möchte an Eigenschaften und was mir bei Serienbrettern nicht gefällt.

    Gruss
    Guido

  • Secretsurfer
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    • 8. Dezember 2011 um 15:25
    • #5

    Ich habe ja nun auch einen custom freestyler, aber eher um den Shaper mal zu testen und habe ihm da relativ freie hand gelassen...habe nur meine wünsche genannt und grobe Maße...

    das hat er zu 90% getroffen und ich bin sehr zufrieden. Federleicht musste es nicht sein, es ist auf TE Niveau von anderen Marken und dabei stabiler...

    und mein eigenes Design ging auch perfekt...auch da ist bei Customs fast alles möglich...

    all das zu einem preis der unter dem von serie liegt...

    Freestyle 98l 230x62 6kg von Jacek Wozniak fon surfpol/C2

  • michi
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    • 8. Dezember 2011 um 17:35
    • #6

    >2000,-€ + extras ist es mir immer Wert da nicht nur das Gewicht leichter ist als die Serie, die Boards wesentlich stabiler sind, das Design mitbestimmt werden kann, der Shape mitbestimmt werden kann, der Verkaufswert ist nach 3 Jahren relativ hoch wenn die Käufer weiß was er da fährt. usw usw.
    Im Wavebereich mache ich das schon eine halbe Ewigkeit und habe es nicht bereut, da gibt es keine alternative. Ausserdem habe ich noch nie wirklich noch nie ein Waveboard gefahren wie ich es jetzt fahre, habe auch schon ne Menge Schund gefahren die meinen 4 Finnen unter altem Scheiß zu bauen würde reichen.
    HangLoose Michi

  • teenie
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    • 9. Dezember 2011 um 12:21
    • #7

    Moin,

    ich kaufe seit Jahren keine aktuellen neuen Boards mehr. Preislimit ist 1000,-€ pro Board, mehr ist nicht drin.
    Das schöne ist ja, es gibt gebraucht oder als Auslauf immer genug Auswahl, man muss nur warten... dazu bin ich alt genug, ich kann warten...
    Auf mein jetziges Board, welches einem Custom schon sehr nahe kommt, habe ich 3 Jahre auf die passende Gelegenheit gewartet.
    Es bietet fast alles was ich brauche, sogar noch mehr. Superstabil, tolle Fahrleistungen und dennoch unglaublich wendig in der Welle, perfekt. Sogar das Gewicht mit knapp 6,3kg bei 88l ist ok.
    Fürs Design gebe ich kein Geld aus, das ist mir egal.

    Wenn ich wirklich 4k€ für nen Custom ausgeben wollte, dann müsste es genauso stabil sein, 4kg leicht und auch noch hübsch. Das kann keiner anbieten, selbst wenn ich 4,5 oder gar 5kg akzeptiere. Perfekt wäre dann nur 1 PB Finne mit gleichem Drehverhalten, das wäre mein Traumboard.

    Wie der innere Aufbau ist, ist mir völlig egal, einige shaper haben bestimmte Vorlieben wie z.B. lorch für Carbon und Horney für (dünnes) Honeycomb, wenn man auf die Bauweise wert legt, muss man sich den shaper eben danach aussuchen.

    Mit den Fahrleistungen sind natürlich die Customkäufer immer extrem zufrieden, die Investition will ja gerechtfertigt sein...
    schwierig ist es einfach, sein Fahrkönnen richtig dem shaper nahezubringen... der Höhnscheid hats schon richtig in seinem Buch dargestellt, seine Shapes sind so beliebt, weil er einfach immer sehr gute Fahrleistungen einbaut....

    Grüße
    teenie

  • mikisb
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    • 9. Dezember 2011 um 12:46
    • #8
    Zitat von teenie

    Mit den Fahrleistungen sind natürlich die Customkäufer immer extrem zufrieden, die Investition will ja gerechtfertigt sein...

    Da ist sicher was dran, im Marketing-Vokabular gibt's sogar einen Ausdruck für dieses Kundenverhalten ;) - fällt mir aber peinlicherweise nicht mehr ein
    Wenn aber jeder, den man das Board mal fahren lässt, mit großen Augen zurückkommt, scheint an der subjektiven Wahrnehmung doch was dran zu sein :)
    Und wenn ich mit dem Board - gemessen an Fahrern, die ich gut kenne - plötzlich einen großen Schritt nach vorne gemacht habe, könnte es auch am neuen Custom liegen. Oder aber an der Placebo-Wirkung, aber dann soll's mir auch recht sein.

    Zitat von teenie

    schwierig ist es einfach, sein Fahrkönnen richtig dem shaper nahezubringen... der Höhnscheid hats schon richtig in seinem Buch dargestellt, seine Shapes sind so beliebt, weil er einfach immer sehr gute Fahrleistungen einbaut....

    Genau das ist, denke ich, der Punkt.
    Das eigene Fahrkönnen verbal über die Realität hinaus aufzublasen, wird einen Shaper wenig beeindrucken und am Ende dazu führen, daß man vielleicht das perfekte Board für Robby Naish bekommt, selbst aber mit dem Teil dann so gar nicht zurecht kommt.

    Ich hatte damals bei 2 Shapern (beide haben auch noch den gleichen Nachnamen) angefragt und beide stellten in etwa die gleichen Fragen:

    - Körpergewicht
    - wo wird gesurft?
    - Welche Boards ist man bisher gefahren und was hat an denen gefallen/nicht gefallen
    - Was kann man, was kann man nicht und was will man in Zukunft?
    - Welche Faktoren sind sehr wichtig-wichtig-weniger wichtig (z.B. angleiten, Speed, Stabilität, Laufruhe, Eignung für kleine/mittlere große Wellen, Sprunkfreudigkeit, Freestyle-Gedöns.......)

    Alleine aus den ersten 3 Fragen kann ein erfahrener Shaper wohl schon ableiten, was wirklich Sache ist und das passende Board backen. Bei mir hat's funktioniert: Klaus hatte mir versprochen, die Duckjibe mit einzubauen und es funktioniert tatsächlich. Nicht immer, aber immer öfter :D
    Wer bei den Fragen flunkert oder übertreibt, besch*** sich schlußendlich nur selbst.

    Harzige Grüße, Michael

  • Witchcraft Sailboards
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    • 13. Dezember 2011 um 22:57
    • #9
    Zitat von mikisb

    Genau das ist, denke ich, der Punkt.
    Das eigene Fahrkönnen verbal über die Realität hinaus aufzublasen, wird einen Shaper wenig beeindrucken und am Ende dazu führen, daß man vielleicht das perfekte Board für Robby Naish bekommt, selbst aber mit dem Teil dann so gar nicht zurecht kommt.

    Ich hatte damals bei 2 Shapern (beide haben auch noch den gleichen Nachnamen) angefragt und beide stellten in etwa die gleichen Fragen:

    - Körpergewicht
    - wo wird gesurft?
    - Welche Boards ist man bisher gefahren und was hat an denen gefallen/nicht gefallen
    - Was kann man, was kann man nicht und was will man in Zukunft?
    - Welche Faktoren sind sehr wichtig-wichtig-weniger wichtig (z.B. angleiten, Speed, Stabilität, Laufruhe, Eignung für kleine/mittlere große Wellen, Sprunkfreudigkeit, Freestyle-Gedöns.......)

    Ich gebe auch Garantie auf die best mögliche Fahrleistungen bei ein Customboard unter Voraussetzung das ich die richtige Angaben bekommen.
    Nach meiner Erfahrung gibt es sehr wenige Leuten die deren Fahrkönnen übertreiben. Ich habe vor kurzem seit Jahren wieder einer gehabt. Ein Brett für große Wellen sollte es werden (sonnst nie, auch nicht unter Fuerte Locals. Ich hatte schon ein Bauchgefühl aber OK. Kunde ist König und hatte Geschichten von One Eye, usw. Denn konnte der kaum einen Bottomturn fahren.

    Bei mir ist der Fragenliste:

    - Körpergewicht + Länge + Schuhgröße + wird mit oder ohne Schuhe gefahren.
    - wo wird gesurft?
    - Welche Boards ist man bisher gefahren und was hat an denen gefallen/nicht gefallen (sehr wichtig)
    - Was kann man, was kann man nicht und was will man in Zukunft?
    - Welche Faktoren sind sehr wichtig-wichtig-weniger wichtig (z.B. angleiten, Speed, Stabilität, Laufruhe, Eignung für kleine/mittlere große Wellen, Sprungfreudigkeit, Freestyle-Gedöns.......) auch hier ist der Vergleich zur oben genannte Bretter sehr wichtig. Denn was ist ein schnelles Waveboard? Ein schmales für Sideshore Bedingungen? Oder eins was gut angleitet und höheläuft? Eigentlich beide. Manchmal können Leuten mit ein sehr gemäßigte flache Waveshape besser drehen als mit ein radikales. Denn muß mann schon genau zuhören wenn die ein Brett zum Wellenabreiten wollen. Video´s oder auch schon Fotos können eine große Hilfe sein.

    Ich kann denn auch an hand von schon gefahrene Bretter ziemlich genau die zu erwartene Fahrleistungen angeben. Wenn etwas nicht möglich ist oder ich weiss das es andere Shaper besser können sage ich das auch. Z.B. bei Slalom oder Formulaboards.

    Bei uns liegen die Preise so zwischen 1800 und rund 2400 für ein extrem leichtes Flextail. Trotz der viel höhere Arbeitskosten mit 35-45 Arbeitsstunden fällt ein ganzes Zirkus an Werbung, Vertrieb, Transport und MwSt. weg.

    Bouke-Witchcraft Windsurfing
    https://surf-forum.com/www.witchcraft.nu

    Einmal editiert, zuletzt von Witchcraft Sailboards (13. Dezember 2011 um 23:09)

  • zeelaender
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    • 14. Dezember 2011 um 18:14
    • #10

    mal eine (hoffentlich nicht zu blöde) Frage: was/wer sind denn bekannte custom Schmieden, ich würd mal sagen hier in Deutschland? Also "bekannt" im Sinne von "bekannt zuverlässig" oder "bekannt gut" (auch wenn das natürlich nie objektiv bewertbar ist). Ihr wisst schon was ich meine.

    Ich frag weil ich da echt keine Ahnung hab. Witchcraft sagt mir was. Surfline Munich eigentlich auch, obwohl z.Zt. eher in Verbindung mit den Ex-Hiflys, weniger als Custom. Aber was gibts denn noch?

    Sorry an alle Customer Shaper, aber ich hab mich mit custom boards in all den Jahren komischerweise nicht beschäftigt. Kann gar nicht sagen warum. Aber dieser thread bringt mich grad zum Nachdenken ...

  • Lordofchaos
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    • 15. Dezember 2011 um 08:21
    • #11

    SoulSession in Gauting bei München
    http://www.soul-session.com/

    Horney in Memmingen
    http://www.horney.de/

    Klaus Jocham von Surfline Munich macht auch weiterhin Customs.

  • daddy_o
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    • 15. Dezember 2011 um 10:01
    • #12

    Was ist euch ein Custom wert ?

    Den Preis für ein gutes Serienbrett plus evtl. Designzuschlag. Warum? Weil jedes Serienbrett aus einer Reihe Testcustoms hervorgegangen ist. Plus etwas mehr Gewicht, wegen Garantie usw. Für mich ist immer das richtige Board dabei, brauche diesen Custom-Narzissmus nicht.

    Gruß Thomas

  • michi
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    • 15. Dezember 2011 um 11:06
    • #13
    Zitat von daddy_o

    Was ist euch ein Custom wert ?

    Den Preis für ein gutes Serienbrett plus evtl. Designzuschlag. Warum? Weil jedes Serienbrett aus einer Reihe Testcustoms hervorgegangen ist. Plus etwas mehr Gewicht, wegen Garantie usw. Für mich ist immer das richtige Board dabei, brauche diesen Custom-Narzissmus nicht.

    Gruß Thomas

    Sehe ich genauso, allerdings ausschließlich im Slalom/ Freeridebereich.
    In der Welle mache ich allerdings keine faulen Kompromisse und deshalb habe ich seid Jahren dort nichts mehr gebrochen. Ich hasse es an guten Tagen gebrochenes Material zu tragen um dann noch zu hören das es keine Rekla gibt! Solange es für mich Finanziel so bleibt mache ich so weiter. Ich behalte in der Regel meine Waveboards 3 - 4 Jahre um sie dann voll funktionsfähig zu verkaufen. Die meisten alten Boards fahren noch! ;)
    HangLoose Michi

  • teenie
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    • 18. Januar 2012 um 12:33
    • #14

    Hey Michi,

    wird dein neues nun ein Flextail haben? Wieder 90l?

    Grüße
    teenie

  • michi
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    • 18. Januar 2012 um 14:24
    • #15

    Teenie auf jeden Fall mit Flextail, ist sogar demnächst fertig und Sauteuer geworden aber was solls!
    Ich habe mich bei der Outline, Volumen, Scoop/Rockerlinie auf mein altes superfunktionierendes Waveschweinchen bezogen (Ist übrigens jetzt zum Verauf bei DailyDose).
    Einzige Änderungen sind Design, Länge jetzt statt 2,24 nun 2,29 Meter in der Breite 0,5 cm weniger im mittleren Teil und dann natürlich ein an mein Gewicht angepasst Flextail, was aber jederzeit Härter oder weicher Flexen kann nach kleineren Umbauten, mehr darf ich leider nicht verraten. Etwas leichter ist es auch noch geworden (unter 6 kg bei vermutlich 93 Liter und sehr fettem Sandwich sowie Doppel Dyneema/ Doppelcarbon) da ich meinen Einsatzbereich hinsichtlich hohen Sprüngen etwas verschoben habe, es passiert mir immer mal wieder, das ich aus hohen Backloops und tabletops platt gelandet bin. Der Schwerpunkt ist nun 65 % Waveriding und 35% Springen man wird ja älter! ;)
    HangLoose Michi:D

    Einmal editiert, zuletzt von michi (18. Januar 2012 um 14:26)

  • teenie
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    • 18. Januar 2012 um 15:16
    • #16
    Zitat von michi


    (Ist übrigens jetzt zum Verauf bei DailyDose).


    Moin,

    jepp hatte ich gesehen und direkt auf Dich geschlossen....
    Wirds diesmal ein original oder wieder nur ne replica :rolleyes: von Andre?

    Grüße
    teenie

    PS: Müssten wir mal dieses Jahr evtl. nen Treffen anstreben.
    PPS: Ist die Finnenanordnung im alten Board 15/15/17 nicht zu viel? Suche noch ne 17er US Finne :cool:

  • Totti-Amun
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    • #17

    [h=2]Was ist euch ein Custom wert ?[/h]
    Gute Frage, ich weiß es nicht. Ich überlege es mir aber gerade, da für mich die letzte Racesaison angebrochen ist. Also, was kommt danach?
    Custom oder Serie...?... Ich glaube es ist keine Frage des "wert sein".
    Ich frage mich eher, ob ein Custom meinem Anspruch gerecht werden kann. Denn das Board muß funktionieren...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!

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    • 18. Januar 2012 um 17:12
    • #18

    bezüglich custom.. ich denke ich würde da nicht so den unterschied zu nem serienboard spüren. also eigentlich wäre es mir das ganze dann nicht wert.

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    • 19. Januar 2012 um 07:08
    • #19

    Moin, ich hätte immer die Sorge, dass das Board am Ende nicht meinen Vorstellungen entspricht. Insofern finde ich den Lorch Ansatz sehr gelungen, ich kann erstmal Whiteline probefahren und dann ggf. auf MIG switchen.
    Gruß

  • mikisb
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    • 19. Januar 2012 um 07:23
    • #20
    Zitat von daddy_o

    brauche diesen Custom-Narzissmus nicht

    Ist doch schön, daß es wenigstens unter den Surfern noch Toleranz gibt ;)

    Michael

    Harzige Grüße, Michael

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