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Welchen GUN Sails Gabelbaum?

  • MartinGS
  • 13. Oktober 2026 um 16:26
  • MartinGS
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    • 13. Oktober 2026 um 16:26
    • #1

    Hallo zusammen, da das Thema Biegekurve und Gabeln hier angeschnitten wurde, hänge ich mich hier mal ran. Falls ein neuer thread her soll, kann das gerne verschoben werden.


    Zwei Punkte:

    Ich brauche eine neue Gabel. Etwa in der Range 180-230/190-240. Ich denke in Richtung Gunsails Select. Da zwischen Select und Expert doch ein deutlicher Preisunterschied ist, frage ich mich, ob eine Expert Gabel auch passt (für Vector und GSR). Dabei geht es mir mehr um die Sicherheit, dass die Gabel nicht bricht, als um das absolute Maximum an Performance.


    Genauso beim Mast. 460 SDM - da bleibt die Frage, ob Select muss oder Expert geht. Sicher wäre Expert nicht das optimalste Setting, aber Spaß beim fahren wird man damit doch auch noch haben. Mir geht es um die Sicherheit auf dem Wasser, und da meine ich gelesen zu haben, dass bei Masten Vollcarbon sogar etwas anfälliger sei, wobei ich da kein Experte bin.


    Ich bin ca 1.82 bei 75-80 Kilo. Ich schätze nass etwa 78. Also kein schwerer Fahrer, bei dem Gabel und Mast aufs Maximum strapaziert werden.


    Was meint ihr - Geldbeutel schonen und Expert, oder doch alles Select?


    Danke und LG

  • Totti-Amun
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    • 13. Oktober 2026 um 16:28
    • #2

    ***Abgesplittet***

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 13. Oktober 2026 um 17:22
    • #3

    Meine Empfehlung: Carbon Gabel (insb. für die genannten Segel) zwingend und fürs Spargefühl den Expert Mast.

    Das Plus an Performance der Gabel ist unmittelbar spür- und sichtbar. Die Haltbarkeit sowieso um Längen besser. Beim Mast liegen beide Punkte (Performance, Haltbarkeit) deutlich enger, sprich weniger unmittelbarer Vorteil beim Select.

    Wiege auch 77 kg bei 183, fahre Gun seit vielen Jahren, auch Vector, kein GSR.

    (fürs GSR würde ich aber wohl doch auch über Select nachdenken)

  • MartinGS
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    • 13. Oktober 2026 um 17:37
    • #4

    Danke dir für die Antwort! So ungefähr hatte ich das schonmal überlegt.

  • newt3
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    • 13. Oktober 2026 um 18:30
    • #5

    Bei der Gabel Carbon (egal ob neu oder bei begrenztem Budgeht halt gebraucht)

    ->der Unterschied ist wirklich spürbar. Nicht nur die Steifigkeit an sich, sondern gefühlt ist es auch kräfteschonender mit der Carbongabel (evtl weil einfach weniger Bewegung im Rigg ist)

    ->wenns um Haltbarkeit geht: Carbon kann schonmal keine Alukorrosion haben und Ermüdungsbrüche kommen auch nicht vor (bei Alu gerne kurz hinterm Kopfstück). Wenn Carbon bricht dann eher bei falscher Handhabung (böser sturz zb) oder halt Verarbeitungsfehler

    Eine Hybrid Gabel (Alu mit Carbon Endstück) würd ich überaupt nicht kaufen. Ich hatte mal eine North Sails Gold (Alu mit Carbonendstück) die mir gebrochen ist an der typischen Stelle wo der Holm (gezogenes Alu) losgeht und das Kopfstück (Aludruckguss oder was das ist) aufhört. DANK CarbonEndstück ist im gleichem Atemzug das Endstück auf der gegenüberliegenden Seite gebrochen. Sprich Heimsurfen auf dem anderem Holm und einem noch intaktem Endstück wie es oft bei Alugabeln + Aluendstück nach Bruch noch möglich ist ging bei der Hybridgabel nicht (bricht dir eine Carbongabel hast du diese Problem auch aber die brechen halt erstmal seltener)


    Mast: Falls du die Segel schon hast dann such dir jemand der einen Expert SDM in der passenden Länge hat und Rigg mal Probe. Gefühlt ist die Wandstärke schon einiges mehr als beim Select. Die Frage ist ob sich das im Aussendurchmesser bemerkbar macht und die Camberrotation ggf schlechter ist. Evtl kann dir Gun die Frage mit dem Aussendurchmesser auch beantworten oder jemand der Expert und Select in selber Länge und selbem Jahrgang rumliegen hat.

    Ich würd auch eher beim Mast 75 anstelle 100 abstriche machen als bei der Gabel aber eben nur, wenn der Mast wirklich funktioniert (im Camber GSR)

  • Saru Man
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    • 13. Oktober 2026 um 18:56
    • #6

    Wer einmal eine Carbon-Gabel gefahren ist fährt nichts anderes mehr. Besonders in der Größe!

    Ich bin von Chinook Alu ( schon sehr steif) zu AL360 gewechselt... Welten Unterschied! In der Größe fahre ich nicht die Wave, sondern die Freeride Gabel.

    Achte darauf, dass die Biegekurve von der Gabel zum Segel passt!

  • newt3
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    • 13. Oktober 2026 um 20:21
    • #7

    "Achte darauf, dass die Biegekurve von der Gabel zum Segel passt!"

    wichtiger tipp.

    Desweiteren wär's für gsr oder überhaupt race, slalom, freerace Segel sinnvoll wenn sie ein Rollenendstück hat zwecks Nutzung eines Trimmsystems. ist zwar kein muss aber wenn du das Segel voll nutzen möchtest

  • David R-T
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    • 14. Oktober 2026 um 07:28
    • #8

    Also die Vektoren brauchen breite Endstücke, sonst liegt das Segel an der Gabel an. Besonders weil die auch keinen starken Zug am Schothorn brauchen/mögen. Einfach nur lose einhängen und ganz wenig ziehen. Ich hab da eine Neilpryde mit interner Outhaul (sehr angenehm und Sauben ohne die Bänder). Die hab ich wo gebraucht bekommen. Die Select geht da sicher auch gut, die ist hinten auch sehr breit.

    Falls du im Salzwasser fährst, würde ich nur Kohle nehmen. Meine Alu Gabeln muss ich immer nach der Salz Session zerlegen, spülen und oft mal wieder Ölen um Korrosion zu vermeiden. Bei Kohle kannst dir den Aufwand sparen, ist einfach angenehm.

    Die kleineren Vektoren fahr ich mit rdm Expert. Passt beim 6.3er sehr gut.

    Je größer das Segel wird, desto mehr spüre ich die Masse und gerade die Vektoren sind jetzt keine Handling Wunder, die machen halt vortrieb und das sehr gut, alles andere ist nicht ihre Stärke und wird schnell anstrengend.

    Wenn du jetzt von großen Gabeln sprichst gehe ich von über 7.6m (8.?)für dein Segel aus. Das ist bei 78 kg Feuchtgewicht ohne Vollkohle Mast schon ein ganz schöner brocken. Die 100% kosten gerade einen hunderter mehr als die 70% bei Gun.

    Wenn du jetzt hauptsächlich im Stehrevier lange Schläge fährst kann der 70% schon funktionieren. Mir persönlich ist es den extra 100er wert oben möglichst wenig Schwungmasse mit mir herum zu schleppen, gerade bei den großen Lappen.

  • Totti-Amun
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    • 14. Oktober 2026 um 08:28
    • #9
    Zitat von David R-T

    Also die Vektoren brauchen breite Endstücke, sonst liegt das Segel an der Gabel an. Besonders weil die auch keinen starken Zug am Schothorn brauchen/mögen. Einfach nur lose einhängen und ganz wenig ziehen. Ich hab da eine Neilpryde mit interner Outhaul (sehr angenehm und Sauben ohne die Bänder). Die hab ich wo gebraucht bekommen. Die Select geht da sicher auch gut, die ist hinten auch sehr breit.

    Das ist etwas zu kurz gedacht. Wenn eine Gabel ab Kopfstück beginnend zu schmal geschnitten ist, braucht sie halt ein breites Endstück.

    Wenn eine Gabel ab Kopfstück beginnend einen intelligenten Holmverlauf hat und genug Innenbreite, braucht es kein breites Endstück. Angebunden wird das Schothorn eh mittig und ein breites Endstück kann beim Tragen schon nerven. Dazu kommen weitere Nachteile bei schmaleren Gabeln.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 14. Oktober 2026 um 09:26
    • #10

    also für das Vector & GSR würde ich NUR den select-Gabelbaum verwenden. Biegekurve passt auch zu den Gunsegel und die neuen Gabelbäume sind echt toll geworden mit dem Kopfstück ect.


    Mast würde ich auch auf den 100% gehen. Du fährst ein Race-Segel… Wieso sollte man da bei den Masten sparen? Die Gunmasten sind ja im Vergleich zu anderen Marken auch deutlich erschwinglicher. Wenn du pfleglich damit umgehst, dann ist es eine Investition für viele Jahre (Gabelbaum und Masten)..

  • bodensee-rainer
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    • 16. Oktober 2026 um 09:52
    • #11

    MartinGS
    Ich könnte dir eine Gun Select 180-240 cm anbieten.
    Bei Interesse einfach melden.
    Gruß
    Rainer

  • MartinGS
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    • 16. Oktober 2026 um 23:07
    • #12

    Danke für das Angebot! Ich bin schon anderweitig fündig geworden😃

    Lg

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