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Board für starken Chop / chaotische Welle gesucht, Schwerer Surfer

  • RobertP
  • 14. September 2026 um 17:52
  • Claudio
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    • 29. September 2026 um 01:02
    • #161
    Zitat von Axel
    Zitat von rrd248

    Wahrscheinlich wäre der Begriff Freemove auch besser als FreeStyleWave.

    Es liegt nicht nur am Brett. Vinc Langer hat letztes Jahr beim Windsurf Cup auf Sylt bei ansruchsvollen Bedingungen mit dem Ultra Freewave das Waveriding gewonnen


    Moin Axel,

    eigenes Thema: Warum fährt ein mehr oder weniger "gesponserter" Fahrer dieses oder jenes "Serienboard"? Ist es tatsächlich das Board, das man annimmt?

    Neuer Thread? Ist sicher interessant! ;)

    Aloha

    Claudio

    http://www.windsurflehrer.de

  • mihaka
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    • 29. September 2026 um 07:16
    • #162

    Hallo Claudio,

    apropo Halse wann kommt dein Teil 2 von der Stehhalse zur Speedhalse?

    Von der "Stehhalse" zur Speedhalse - Teil 1

    "angefüttert" hast du ja nun schon mal fehlt nur noch das Finale,... Danke

  • dominik49
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    • 29. September 2026 um 08:43
    • #163
    Zitat von mariachi76

    Ist natuerlich auch vom spot abhaengig, bei mir ist aktuell bei ca. 25kn Grundwind die Grenze fuer Slalommaterial erreicht, weil die Wellen dann zu hoch sind und das Material einfach auf eine Geschwindigkeit beschleunigen moechte, die ueber meinem Koennen bei dem Wellengang ist.

    Da habe ich mit FSW dann einfach mehr Spass.

    Man kann auch bewusst versuchen, die eigenen Grenzen zu verschieben und mit Slalomzeug bei richtig Wind und sehr unruhigem Wasser windsurfen.


    Viele wechseln mMn zu früh und vor allem zu oft. Sie bauen bei den ersten Schwierigkeiten um und verlieren viel TOW. Ein Ansatz ist, mit dem gewählten Zeug mindestens eine Stunde zu fahren - vor einem Wechsel ... und die persönliche Windrange/Wasseroberflächenrange zu erweitern ...

    Zu oft Material wechseln kaschiert allerdings auch mangelnde Kondition ...

  • dominik49
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    • 29. September 2026 um 08:46
    • #164
    Zitat von Claudio

    Komplex, das hier zu klären, ohne negativ aufzufallen...

    Mach mal ruhig.

    Beschreib doch mal gerne ausführlich die Unterschiede von Speedhalse, Racegybe und Laydowngybe aus Deiner Sicht. Dann können wir uns auch besser verstehen. Inklusive der Sache mit Kants Verstand ...

  • blinki-bill
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    • 29. September 2026 um 08:59
    • #165
    Zitat von dominik49

    Viele wechseln mMn zu früh und vor allem zu oft.

    Sehe ich auch so und passiert mir leider auch regelmäßig. Wer träumt nicht davon, mit möglichst kleinem Material in den Böen richtig Vollgas zu geben. Wofür hat man schließlich das Zeug?
    Also, schnell umgeriggt und dann... pennt er wieder ein, der Wind :-|
    Letzten Donnerstag noch, die Kumpels (>10 kg mehr) mit 8.X am Rasen und ich mit 7.2, tolle Heats, quer über den See, quasi am Limit, aber noch fahrbar, Wunschdenkentendenz zunehmend, also baue ich (schnell) um auf 6.5, und den kleinen SL und ess noch eben was. Habe danach genau EINEN guten Run bevor es wieder weniger wird. In der besten Phase hab ich umgeriggt und gegessen, die Buddys haben Vollgas gegeben...
    Seis drum, hab wieder auf 7.2 gewechselt und die Fehlzeit eben hinten drangehangen 🙃

  • blinki-bill
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    • 29. September 2026 um 09:03
    • #166

    BTW: Das ist nicht jedermanns Ziel, sich overpowerd über den See zerren zu lassen, um sich selber oder anderen irgendwas zu beweisen. geht auch langsamer, kontrollierter, entspannter. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst.

  • mariachi76
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    • 29. September 2026 um 09:22
    • #167
    Zitat von dominik49
    Zitat von mariachi76

    Ist natuerlich auch vom spot abhaengig, bei mir ist aktuell bei ca. 25kn Grundwind die Grenze fuer Slalommaterial erreicht, weil die Wellen dann zu hoch sind und das Material einfach auf eine Geschwindigkeit beschleunigen moechte, die ueber meinem Koennen bei dem Wellengang ist.

    Da habe ich mit FSW dann einfach mehr Spass.

    Man kann auch bewusst versuchen, die eigenen Grenzen zu verschieben und mit Slalomzeug bei richtig Wind und sehr unruhigem Wasser windsurfen.


    Viele wechseln mMn zu früh und vor allem zu oft. Sie bauen bei den ersten Schwierigkeiten um und verlieren viel TOW. Ein Ansatz ist, mit dem gewählten Zeug mindestens eine Stunde zu fahren - vor einem Wechsel ... und die persönliche Windrange/Wasseroberflächenrange zu erweitern ...

    Zu oft Material wechseln kaschiert allerdings auch mangelnde Kondition ...

    Alles anzeigen

    Absolut - wenn man nie an die Grenze geht, verschiebt man sie auch nicht. Vor 3 Jahren hat meine Slalom-Komfortzone bei ca. 20kn aufgehört und am liebsten war mir damals meine iSonic72 (123L) und 7.8 combo. Bin mittlerweile bei iSonic 63 (97L) und 6.2 als liebstes setup bei 22-25kn angelangt. Drunter habe ich noch ein gebraucht gekauftes 5.5er Racesegel, das ich noch nie gefahren bin. Das wird dann bei 25+kn die nächste challenge.

    Unglaublich sind die PWA Surfer, die auf Fuerteventura bei 40kn Wind mit 5.5er über den swell heizen. Da sind noch Welten dazwischen ^^

  • dominik49
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    • 29. September 2026 um 09:50
    • #168
    Zitat von blinki-bill

    BTW: Das ist nicht jedermanns Ziel, sich overpowerd über den See zerren zu lassen, um sich selber oder anderen irgendwas zu beweisen. geht auch langsamer, kontrollierter, entspannter. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst.

    Es gilt ja (fast) genauso auch Richtung underpowered - sensibles An- und Durchgleiten mit momentan zu kleinem Zeug.

  • rrd248
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    • 29. September 2026 um 11:13
    • #169
    Zitat von dominik49
    Zitat von blinki-bill

    BTW: Das ist nicht jedermanns Ziel, sich overpowerd über den See zerren zu lassen, um sich selber oder anderen irgendwas zu beweisen. geht auch langsamer, kontrollierter, entspannter. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst.

    Es gilt ja (fast) genauso auch Richtung underpowered - sensibles An- und Durchgleiten mit momentan zu kleinem Zeug.

    Dieses Lernfeld umschiffen die allermeisten durch ein oder mehr qm Segelfläche, die dann am anderen Ende zu erheblichen Kontrollproblemem bei der Halse führt incl. dauerhaft antrainierter Technikfehler bei der Halse.

    Die dann oft zu großen Segel müssen dann auch noch Camber Segel sein, die das Halsenproblem zusätzlich verschärfen.

    Daher steht am Anfang eine gesunde Selbsteinschätzung und auch Materialwahl, wenn man weiterkommen will.

    Da ist ein weiteres Technikvideo von Claudio natürlich schön, aber die Änderung des Mindset erfolgt dadurch nicht. Mir zeigen immer wieder die Geradeaus Kumpels die Halsen von Nico Prien und behaupten allen Ernstes, daß sie da nah dran sind, wenn sie mal eine Wackelhalse gestanden haben.

    Falls es mal mein Ziel werden sollte möglichst schnell zu Surfen würde ich als erstes mein FSW gegen Slalom tauschen und 20kg zunehmen;)

  • eki
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    • 29. September 2026 um 11:18
    • #170

    Ein Spot hier baut bei NW ordentlich Luvstau auf für so ca. 2-300m. Bei gleichzeitigem knie- bis hüfthohem Windswell ist das einfach Scheisse. Letztes Mal noch gegen die tief stehende Sonne, Böen nicht erkennbar, da war ich auf dem kleinen Brett kurz davor, abzusteigen und zu schwimmen. Aber: Weiter draussen super Bedingungen für's FSW, gerade wegen Windswell hätte ein grösseres Brett weniger Spass gemacht.

    Material wähle ich so aus, dass der Spass maximiert wird, oder wenigstens irgendwelche Lernziele erreicht werden, und nicht dass das Leiden minimiert wird.

  • dominik49
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    • 29. September 2026 um 11:24
    • #171
    Zitat von blinki-bill

    und die Fehlzeit eben hinten drangehangen 🙃

    Geht natürlich -

    wenn es dann noch Wind hat ...

  • dominik49
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    • 29. September 2026 um 11:37
    • #172

    Was ist "Windswell" eki (in #170) bzw worin besteht der Unterschied zum Chop?

    Für beides sind doch wellennahe lokale Winde ursächlich.


    Dünungswellen - groundswelll stammt idR von weit entfernten Stürmen. Eine lange Wellenperiode > 10 sec ist typisch.

  • eki
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    • 29. September 2026 um 12:23
    • #173

    Chop ist für mich chaotisches Wellenbild, wenig bis gar nicht regelmäßig, muss gar nicht hoch sein um zu nerven. Den sehe ich eigentlich recht selten, bei einem Spot aber gibt es eine Windrichtung wo er sich garantiert aufbaut, eventuell sind das Wellenreflektionen da der Wind dann eher auflandig ist.

    Windswell sehe ich hier bei tiefen (>20m) Seen, auf die der Wind mehr als 2km einfallen kann. Frequenz ist kurz, unter 10s, Amplitude 50-75cm. Etwas übertrieben sieht das so aus (30kt Wind):

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    Die Normalvariante ist halt kleiner, aber ebenso schön regelmässig.

  • franz s
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    • 29. September 2026 um 12:26
    • #174
    Zitat von Claudio
    Zitat von brillenboogie reloaded

    Naiv und unwissend, wie ich bin, konnte ich, bis heute, mit dem großen FW Board wunderbar springen und, zu allem Übefluss, nicht selten auch Wellen abreiten. Ne Menge Spaß hatte ich dabei. Ich wusste ja noch nicht, dass das gar nicht vorgesehen ist! 🫣

    Zitat von franz s
    Zitat von Claudio

    Weil, aus meiner Sicht "wavetauglich" wäre ein Board, mit dem ich Wellen abreiten kann (...) Diese Eigenschaften würde ich bei einem Freewaveboard definitiv nicht vermuten. Mit Blick auf deren Shape usw...

    ... warum sollten Freewave Shapes mit "wavetauglichem" Volumen nicht "wavetauglich" sein?


    Moin,

    das ist natürlich jetzt wieder die höchst individuelle Perspektive meinerseits, die mir übrigens dann auch erst mithilfe von Posts wie denen von euch beiden bewusst wird und gefühlt um die Ohren fliegt... :S

    Für mich bedeutet "Abreiten": Ich fahre an einer brechenden (!) Welle einen Bottomturn und dann einen Cutback... und weil auch diesbezüglich, das beobachte ich regelmäßig in Südafrika zum Beispiel, die überwiegende Mehrheit was anderes darunter zu verstehen scheint: Der Bottomturn wird als solcher bezeichnet, weil man diesen Turn am Boden der Welle fährt! Anschließend fährt man die Welle wieder rauf... und dann den Cutback, was bedeutet, dass man am Wellenface einen Turn so fährt, dass man dann wieder "back", also dahin zurück fährt, wo man herkam. Bedeutet, man durchfährt beim Cutback mehr oder weniger, aber wenn möglich eine 180 Grad - Kurve.

    Wellen abreiten ist übrigens m.E. das koordinativ anspruchsvollste, was das Windsurfen zu bieten hat.

    Stones fährt das auf Weltklasse-Niveau in wohl den besten Brechern, die unser Planet zu bieten hat. Ich finde das Video (unten) sehr anschaulich, weil man mit Hilfe der Superzeitlupe gut nachvollziehen kann, was da abläuft und vielleicht auch Windsurfern, die das nicht kennen, ein wenig nachvollziehbar wird, was da den Reiz, die Faszination ausmacht. Aber auch, was das Board leisten können muss, im Turn. Das, was man da auf dem Video sieht, geht vom Prinzip (!) der Bewegungen her gesehen aber auch genauso gut in nur 2 Meter Wellen oder in gleich großen Brechern mit weniger Druck. Die Wellen in Fiji sind zugegebenermaßen schon außergewöhnlich!

    Auf Freewaveboards möchte ich Wellenritte wie diese aber auch schon in 2-Meter-Wellen nicht machen müssen. Das war die Intention meiner Aussage.

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    Aloha

    Claudio

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    heyhey Claudio,

    mir ist klar, dass mit steigendem Fahrkönnen die Ansprüche ans Wellenreiten steigen und dass man für dezidiertes "down-the-line" Wavesailing und der damit verbundenen Hingabe an diese Spielart des Windsurfens natürlich auch zum optimalen Sportgerät greift. Die Realität von Gelegenheits Wellen Windsurfern in den näheren Gefielden (Mittelmeer, Ostsee und mit Einschränkungen auch Nordsee) schaut allerdings anders aus. Die Bedingungen hier sind meist "side on" bis "dead onshore" bei schwachen Wellen, die man überhaupt erst mit dem richtigen Einsatz von Segeldruck ansatzweise "top to bottom" nach lee abreiten kann. Für diesen Einsatz sind mEn Freewave Boards durchaus gut geeignet. Ich würde in diesen Bedingungen aus meiner Erfahrung und für meine Skills auch keine essentiellen Vorteile in der Verwendung von "echten" Waveboards erkennen ... kann mich natürlich täuschen.

    Es wurde weiter oben auch das wettkampftazgluche Duotone Ultra Wave FW Board angesprochen. Interessanterweise wird in einem aktuellen Werbevideo zwar der Einsatz in einem Wellenrevier gezeigt, das Abreiten von Wellen ist darun aber komplette Fehlanzeige ... denkt Duoton etwa, dass Wellenreiten die potentielle Käuferschicht vo FW Boards abschreckt? Un meinem Bekanntenkreis werden FW Boards zwar gerne im Flachwasser gefahren aber tatsächlich nie in Wellen eingesetzt ... das Thema Wave dürfte generel immer weniger aktive Windsurfer interessieren.

    Lg Franz

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    • 29. September 2026 um 12:40
    • #175

    Ein chaotisches Wellenbild, insbesondere mit tw Reflexionen (von steilen Ufern, Mauern, Spundwänden oder aber dem Grund, wird mMn eher als Kabbel/Kabbelwelle bezeichnet,

    Windwellen eher als Chop. Chop kann auch geordnet bzw nicht chaotisch sein und sich nicht überlagern.

    Natürlich sind die Übergänge fließend.

  • Erik Loots
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    • 29. September 2026 um 17:32
    • #176

    Sometimes the wind and water conditions are just pure, uncut garbage. Depending on your gear, a session can range anywhere from "mildly disappointing" to "an absolute dumpster fire." My last session was a masterclass in the latter. We had 14 to 30 knots of wind, shifting directions every five seconds, sort of a wave machine making chaotic water that looked like it was personally offended by the concept of regular chop.

    My power distribution was 60% underpowered, 20% overpowered, and 20% normal. Sure, on smooth water I can sail one size from 14 to 30 knots. But in deep-water chaos? Yeah, "excellent" wasn't even on the menu. Throw in a miserable upwind beat just to get away from the beach, and it was clear: there was no holy grail here, just suffering.

    According to my Garmin, it was a "heavy, productive workout." According to myself, it was just a shitty session, I should have driven to another spot.

  • franz s
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    • 29. September 2026 um 18:23
    • #177
    Zitat von dominik49

    Ein chaotisches Wellenbild, insbesondere mit tw Reflexionen (von steilen Ufern, Mauern, Spundwänden oder aber dem Grund, wird mMn eher als Kabbel/Kabbelwelle bezeichnet,

    Windwellen eher als Chop. Chop kann auch geordnet bzw nicht chaotisch sein und sich nicht überlagern.

    Natürlich sind die Übergänge fließend.

    ... meinem Verständnis nach beschreiben Chop und Kabbel dasselbe Wellenphäomen. Vielleicht klingt der englische Begriff Chop für unsere Ohren marginal sanfter als Kabbel der deutschen Seemannssprache und ja es gibt sicher unterschiedliche Ausprägungen chaotischer Wellenmuster ... aber Chop == Kabbel ... imho.

    ... ein Wellenbild das von gegenlaufenden Wellen erzeugt wird, würde ich als Kreuzsee oder "Cross Sea" bezeichnen.

  • Saru Man
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    • 29. September 2026 um 18:37
    • #178
    Zitat von franz s
    Zitat von dominik49

    Ein chaotisches Wellenbild, insbesondere mit tw Reflexionen (von steilen Ufern, Mauern, Spundwänden oder aber dem Grund, wird mMn eher als Kabbel/Kabbelwelle bezeichnet,

    Windwellen eher als Chop. Chop kann auch geordnet bzw nicht chaotisch sein und sich nicht überlagern.

    Natürlich sind die Übergänge fließend.

    ... meinem Verständnis nach beschreiben Chop und Kabbel dasselbe Wellenphäomen. Vielleicht klingt der englische Begriff Chop für unsere Ohren marginal sanfter als Kabbel der deutschen Seemannssprache und ja es gibt sicher unterschiedliche Ausprägungen chaotischer Wellenmuster ... aber Chop == Kabbel ... imho.

    ... ein Wellenbild das von gegenlaufenden Wellen erzeugt wird, würde ich als Kreuzsee oder "Cross Sea" bezeichnen.

    Jo! So is dat! 🤙

  • dominik49
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    • 29. September 2026 um 20:12
    • #179

    Naja, andere (zB Regattasportler aus dem olympischen Bereich) und ich wollen da schon differenzieren:

    Chop/wind waves/wind sea ist die (eher kurze und steile) Windwelle durch den gerade vorherrschenden Wind. Chop erscheint eher nur im Brandungsbereich und im Vergleich zum Groundswell chaotisch. Diese jungen Windwellen sind regelmäßig in Gruppen unterschiedlich hoch. Die Fahrtechnik erlaubt dank Ordnung noch einen gewissen Rhythmus.

    Kabbel lauft durcheinander, ist weit unregelmäßiger und chaotischer, mehr kreuz und quer, mehr Waschmaschine. Reflexionen und/oder die Fahrwasser anderer sich bewegender Wassernutzer spielen ein erhebliche Rolle. Fahrtechnik verlangt bei ausgeprägtem Kabbel kurzfristigste Reaktion auf das Chaos.

    Stark drehende Winde oder reflektierte Wellen können aus Chop Kabbel bilden, ihn quasi verstärken und verändern.


    Kreuzsee mit ca aus 90° unterschiedlichen Richtungen aufeinandertreffende Wellensystemen (multiple swells) erleben Windsurfer eher selten. Hochseesegler häufiger.

  • rrd248
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    • 29. September 2026 um 21:53
    • #180
    Zitat von dominik49

    Naja, andere (zB Regattasportler aus dem olympischen Bereich) und ich wollen da schon differenzieren:

    Chop/wind waves/wind sea ist die (eher kurze und steile) Windwelle durch den gerade vorherrschenden Wind. Chop erscheint eher nur im Brandungsbereich und im Vergleich zum Groundswell chaotisch. Diese jungen Windwellen sind regelmäßig in Gruppen unterschiedlich hoch. Die Fahrtechnik erlaubt dank Ordnung noch einen gewissen Rhythmus.

    Kabbel lauft durcheinander, ist weit unregelmäßiger und chaotischer, mehr kreuz und quer, mehr Waschmaschine. Reflexionen und/oder die Fahrwasser anderer sich bewegender Wassernutzer spielen ein erhebliche Rolle. Fahrtechnik verlangt bei ausgeprägtem Kabbel kurzfristigste Reaktion auf das Chaos.

    Stark drehende Winde oder reflektierte Wellen können aus Chop Kabbel bilden, ihn quasi verstärken und verändern.


    Kreuzsee mit ca aus 90° unterschiedlichen Richtungen aufeinandertreffende Wellensystemen (multiple swells) erleben Windsurfer eher selten. Hochseesegler häufiger.

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    So verstehe ich das auch.

    Nur Waschmaschine sind bei uns kurz hintereinander folgende (hohl) brechende Wellen aus denen man nicht mehr rauskommt und damit oft Material vernichtet.

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