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Board rutschig - Standlack oder EVA-Pad?

  • Leekante
  • 8. September 2026 um 14:31
  • Leekante
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    • 8. September 2026 um 14:31
    • #1

    Moin Leute,

    mein etwas in die Jahre gekommenes Board ist sehr rutschig geworden, insbesondere im Bereich zwischen den Fußschlaufen (da, wo die 106 steht).
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    Mein erster Versuch mit Standlack war zunächst OK, nach 3 Sessions war die Stelle aber rutschiger als zuvor. Verwendet habe ich das Set von hoppels.com mit Wilsor-Lack. Verbeitung so, wie überall empfohlen (Abkleben, Anschleifen, Aufrollen, Aushärten). Das Ergebnis war optisch auch echt top. Aber wie gesagt, nach nicht mal 3 Sessions wieder extrem rutschig.
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    Jetzt frage ich mich, was besser ist: Noch einmal versuchen mit einem anderen Standlack (z.B. NAUTIX GRIP) oder den Bereich mit einem Anti-Rutsch-EVA-Pad bekleben, z.B. so was hier: Link
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    Was würdet Ihr tun?

  • Jaxblckk
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    • 8. September 2026 um 14:58
    • #2
    Zitat von Leekante

    Moin Leute,

    mein etwas in die Jahre gekommenes Board ist sehr rutschig geworden, insbesondere im Bereich zwischen den Fußschlaufen (da, wo die 106 steht).
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    Mein erster Versuch mit Standlack war zunächst OK, nach 3 Sessions war die Stelle aber rutschiger als zuvor. Verwendet habe ich das Set von hoppels.com mit Wilsor-Lack. Verbeitung so, wie überall empfohlen (Abkleben, Anschleifen, Aufrollen, Aushärten). Das Ergebnis war optisch auch echt top. Aber wie gesagt, nach nicht mal 3 Sessions wieder extrem rutschig.
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    Jetzt frage ich mich, was besser ist: Noch einmal versuchen mit einem anderen Standlack (z.B. NAUTIX GRIP) oder den Bereich mit einem Anti-Rutsch-EVA-Pad bekleben, z.B. so was hier: Link
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    Was würdet Ihr tun?

    Ich habs noch nie probiert, aber weil ich jetzt mit dem Wavesurfen (ohne Segel) angefangen habe... schonmal Surfwax probiert?

    Kann man easy immer wieder nachschmieren...

  • franz s
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    • 8. September 2026 um 16:37
    • #3

    Surfwax würde ich nicht aufs Windsurfboard schmieren .. mir dem richtigen Standlack hält das auch dauerhaft. Zu Fertigprodukten wie Nautix kann ich nichts sagen.

  • iwi44
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    • 8. September 2026 um 18:14
    • #4

    Aus eigener Erfahrung ist der Nautix Lack 100 x besser als das Wilsor Zeug, welches bei mir auch die gleichen Phänomene erzeugte, wie beschrieben...

  • Suesswassertaucher
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    • 9. September 2026 um 06:59
    • #5
    Zitat von iwi44

    Aus eigener Erfahrung ist der Nautix Lack 100 x besser als das Wilsor Zeug, welches bei mir auch die gleichen Phänomene erzeugte, wie beschrieben...

    Das kann ich nur bestätigen!!

    Der Nautix ist super, in der Verarbeitung und der Haltbarkeit.

    Ich habe damit schon viele Boards beschichtet und kann nichts negatives berichten

  • David R-T
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    • 9. September 2026 um 09:36
    • #6

    Hab auch den Nautix verwendet und ja der tut einigermaßen. Nachdem ich aber auch neue Goya und Future Fly Bretter kenne, frag ich misch schon wie die das machen? Der Gripp dort vor allem bei FF ist schon bestechend gut. Ich starte gerade einen versuch, weil mein alter Futura nicht nur 100mal repariert, sondern nun auch schon recht speckig geworden ist. Ich kombinier das Nautix mal mit Coelon Granulat. Denn ja das Nautix funktioniert schon einigermaßen, es muss aber auch besser gehen.

  • Django
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    • 9. September 2026 um 10:06
    • #7

    Nur so nebenbei:

    Ich frage mich, ob Standlack wirklich das beste ist und ob es nicht in Zukunft etwas besseres geben wird, standardmäßig auf jedem neuen Surfboard.

    Zum Beispiel Strukturen aus weichem gummiartigen Material. Noppen oder Wellen oder wie ein Netz
    aus Linien oder ähnliches, 1-2 mm hoch. Einfach auszubessern mit einem Kleber, der gummiartig aushärtet.

    An Kinderschuhen und -socken gibt es sowas. Ähnlich auch für den Grip an Eishockey-Schlägern.

  • David R-T
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    • 9. September 2026 um 11:05
    • #8

    Was ich immer wieder quick and dirty nehme ist grobes 100er Abreißgewebe in Köper 2/2 bei den Reparaturstellen.

    Abziehen und fertig. Ist nicht perfekt, aber griffiger als manches durch aus noch brauchbare Board an der Stelle.

    Entformen aus rauen Formen ist ein graus, daher wird es wohl auch künftig bei anfänglichen glatten Oberflächen bleiben für alle Bretter aus negativ Formen. Was man dann da drauf klebt, rollt oder spritzt... So schlecht funktioniert das bisherige Verfahren ja nicht und hält eh viel länger als den Herstellern lieb sein kann.

  • Django
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    • 9. September 2026 um 11:31
    • #9
    Zitat von David R-T

    Was man dann da drauf klebt, rollt oder spritzt... So schlecht funktioniert das bisherige Verfahren ja nicht und hält eh viel länger als den Herstellern lieb sein kann.

    Ja, es funktioniert ... allerdings kann rauer Standbelag auch schmerzhaft sein, wenn man mit dem Scheinbein drüber schrubbt.

  • Leekante
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    • 9. September 2026 um 11:59
    • #10

    Was haltet Ihr von den EVA-Pads zum Aufkleben?

  • David R-T
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    • 9. September 2026 um 12:22
    • #11
    Zitat von Leekante

    Was haltet Ihr von den EVA-Pads zum Aufkleben?

    Theoretisch nicht so schlecht. Ich hab aber auf kleinen Brettern keine Erfahrung damit, weil es einfach nirgendwo so gemacht wird.

  • franz s
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    • 9. September 2026 um 12:26
    • #12

    EVA Pads für die Schlaufenpositionen sind OK fürs ganze Board wäre mir das zu schwer. Nachrüst EVA Pads wie bspw. die von Handmade.de sind relativ rutschig. d.h. die benötigten mMn eine zusätzliche Oberflächenbehandlung ... also entweder Standlack oder eine raue Prägung.

  • Benni2002
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    • 9. September 2026 um 12:58
    • #13
    Zitat von David R-T
    Zitat von Leekante

    Was haltet Ihr von den EVA-Pads zum Aufkleben?

    Theoretisch nicht so schlecht. Ich hab aber auf kleinen Brettern keine Erfahrung damit, weil es einfach nirgendwo so gemacht wird.

    Es wurde aber auch auf kleinen Boards mal so gemacht. Ich hatte 2004 zwei JP Freestyle Wave, ich glaube 84 und 98 Liter waren damals die Größen, die hatten auch den Raum zwischen vorderen und hinteren Schlaufen serienmäßig komplett mit einem Teppich aus dem gleichen Material wie die Pads um die Schlaufen abgedeckt, nur etwas dünner. Ich fand das als Barfußfahrer extrem angenehm, es war griffig, und wenn man mal mit Shorty oder Boardshorts aufs Brett gekrabbelt ist, hat man sich keine Schrammen oder blauen Flecke geholt.

    Das ist in den Folgejahren dann aber wieder fallengelassen worden. Vielleicht u.a. aus Gewichtsgründen. Der 98er hat so um 7 Kg gewogen. Der Nachfolger, ein 102er, wog dann nur noch um 6 kg.

  • Django
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    • 10. September 2026 um 18:55
    • #14

    Nochmal zu der Alternative „rutschfeste Beschichtung“: Die KI hat mir vorgeschlagen:
    Sikaflex 291i Marine-Klebstoff oder Sikaflex 591, salzwasserfest, härtet elastisch aus.

    Als Punkt-Muster oder kurze Striche, 1-2mm dick aufgetragen.

  • Hifly666
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    • 10. September 2026 um 22:32
    • #15
    Zitat von Django

    Nochmal zu der Alternative „rutschfeste Beschichtung“: Die KI hat mir vorgeschlagen:
    Sikaflex 291i Marine-Klebstoff oder Sikaflex 591, salzwasserfest, härtet elastisch aus.

    Als Punkt-Muster oder kurze Striche, 1-2mm dick aufgetragen.

    Ist ja ganz lustig, aber wenn ich hier ne Frage stellen würde, fänd ich es bestimmt nicht so gut, wenn mir jemand eine KI generierte Antwort postet statt seien eigene.

  • David R-T
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    • 11. September 2026 um 07:15
    • #16

    Die Idee hat aber was. Nur ist Sika halt wirklich unangenehm bis unmöglich von Hand regelmäßig zu verarbeiten (wenn man nicht gerade Zuckerbäckerin mit 30 Dienstjahren und einer ruhigen Hand ist). Da würde man also eine Schablone, Vorrichtung oder zu minderst eine Art Spritzbeutel brauchen und hoffen, dass man bei 570 Punkten keinen einzigen Fehler macht.

    Eine Vorrichtung von Sikaflex zu reinigen ist fast unmöglich, daher müsste dass dann in der Serie eher ein Spritzguss Teil sein. Der Aufwand für die zu erwartende Stückzahl macht die Sache sehr fragwürdig.

    Ist das Ding dann fertig, wird gewässert und beschädigt, wird die Reparatur ebenfalls ein Horror.

    Sika kostet auch vom Material um den Faktor 5 mehr als ein Standlack,...

    Also zum selber spielen ok, ansonsten wird das nix.

  • scharli_g
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    • 11. September 2026 um 07:55
    • #17

    Verwende den Standlack, den du bei GUN Sails easy kaufen kannst.

    Nautix / GUN Sails

    Wurde ja auch schon mehrmals erwähnt.

    Eine andere Möglichkeit ist: Mit einem Schaumstoffroller ganz dünn Deckschichtharz auftragen und sehr feine Glasperlen die auch zum Sandstrahlen verwendet werden, einstreuen. Damit bringst du aber nicht so ein homogenes Ergebnis wie mit dem Nautix zustande, hält dafür aber länger, da das Harz wesentlich härter ist.

    UND: Warum die Brands kein EVA in einem größeren Bereich machen hat folgende Hauptgründe

    • Gewicht. EVA ist deutlich schwerer als Antirutschlack. Und wie ihr hier im Forum selbst wisst, schaut jeder auf jedes Gramm beim Erwerb eines neuen Boards
    • Design

    Und auch EVA verschleißt. Dies ist am Ende aber wesentlich unangenehmer zu reparieren, als einen neuen Antirutschlack aufzutragen.

  • Django
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    • 11. September 2026 um 08:02
    • #18
    Zitat von David R-T

    Die Idee hat aber was. Nur ist Sika halt wirklich unangenehm bis unmöglich von Hand regelmäßig zu verarbeiten (wenn man nicht gerade Zuckerbäckerin mit 30 Dienstjahren und einer ruhigen Hand ist). Da würde man also eine Schablone, Vorrichtung oder zu minderst eine Art Spritzbeutel brauchen und hoffen, dass man bei 570 Punkten keinen einzigen Fehler macht.

    Eine Vorrichtung von Sikaflex zu reinigen ist fast unmöglich, daher müsste dass dann in der Serie eher ein Spritzguss Teil sein. Der Aufwand für die zu erwartende Stückzahl macht die Sache sehr fragwürdig.

    Ist das Ding dann fertig, wird gewässert und beschädigt, wird die Reparatur ebenfalls ein Horror.

    Sika kostet auch vom Material um den Faktor 5 mehr als ein Standlack,...

    Also zum selber spielen ok, ansonsten wird das nix.

    1 Spritz-Kartusche Sika kostet 8 EUR ... das ist zu verkraften, die reicht für mehrere Boards.

    Ich bin von meinem weißen Lorch ausgegangen, da würde man die Punkte kaum sehen, kommt halt
    auch immer auf die optischen Ansprüche an. Surf-Wax wird ja auch eher frei aufgetragen.

    Aber egal, war nur so eine Idee als Alternative zum Standlack in Zukunft.

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