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Foil Einstieg mit Fanatic Jag 125 (2022)

  • Lagges
  • 21. Mai 2025 um 14:50
  • Lagges
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    • 21. Mai 2025 um 14:50
    • #1

    Hi zusammen,

    bin nach längerer Abstinenz vor 2 Jahren wieder eingestiegen und habe mir Sommer letzten Jahres einen Fnatic Jag 125L (2022 Modell) zugelegt. Das Brett ist für die Finne super und auch Foil ready. Das reizt mich nun zunehmend.

    Mein Heimatreview ist der Berliner Süd-Westen, mit selten viel Wind, deswegen das Foilen jetzt interessant wird. Gleichzeitig bin ich gerade dabei meine Segelpalette von sehr alt auf neueres Material um zu stellen.

    Deswegen ein paar sehr allgemeine Fragen:

    1. Welches Foil würdet ihr mir empfehlen? Falls Foilen mein Ding ist kann ich mir auch vorstellen, dass dann im weiterern Verlauf/Mittelfristig zumindest für daheim ein Foilboard angeschafft werden könnte. Für Urlaub wird der Transport von 2 Boards vermutlich bis auf weiteres nicht möglich sein (also stick zum Jag). D.h. es wäre auch cool, wenn das Foil dann auch anderweitig passen würde. Keine Ahnung wie "Interchangable" die dann sind.

    2. Da ich meine Segelpalette gerade auf Duotone umstelle ist auch die Frage: Lieber S_Pace/E_Pace oder F_Pace? Wie groß ist der Unterschied da tatsächlich im Freizeitbereich?

    Habe auch gesehen, dass zumindest die aktuellen F_Pace nur mit RDM fahren, ich habe nur SDM Masten hier.

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Liebe Grüße

    Lukas

  • Mias
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    • 21. Mai 2025 um 15:22
    • #2

    Ich finde das patrik V1 (alt) als optimal zum anfangen. ( Baugleich wie zeeko) Ist relativ günstig und absolut gutmütig und haltbar. Wenn Geld keine Rolle spielt aeon. Wenn es günstig sein muss finde ich das alte Starboard gebraucht zum Anfangen auch ok. Aber mindestens mit IQ Mast

  • Totti-Amun 21. Mai 2025 um 16:23

    Hat den Titel des Themas von „Foil Einstieg mit Fnatic Jag 125 (2022)“ zu „Foil Einstieg mit Fanatic Jag 125 (2022)“ geändert.
  • California
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    • 21. Mai 2025 um 17:55
    • #3

    e pace sails are working good on foil .and you can still use them on fin with the jag.

  • Teichi
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    • 22. Mai 2025 um 06:50
    • #4

    Ich würde dir ein Freeridefoil empfehlen. Das Severne Redwing hat in der Surf sehr gut abgeschnitten. Es gibt aber auch andere gute Foils. Zum schnellen Lernen aber Foils aus der Anfangszeit vermeiden.

    Ein raciges Foil macht meiner Meinung nach für den Start nur Sinn, wenn du schon vorher Slalommäßig unterwegs bist und dein Fokus auf Geschwindigkeit liegt. Entspannter zum Lernen sind Freeridefoils. Die bekommen auch eine ordentliche Geschwindigkeit und sind für Halsen lernen einfacher.

    Ein Freeridefoil passt auch besser zum Jag als ein Racefoil. Du kannst ein Racefoil zwar auch im Freeridemodus fahren, ist aber weniger entspannt und die ganze Zeit mit angezogener Handbremse fahren, weil man es sonst nicht kontrollieren kann, ist nicht unbedingt die spaßigste Variante.

    Ein Carbonmast ist besser als Alu, aber am Anfang ist das nicht entscheidend. Wenn du neu kaufst, würde ich den erstmal einsparen.

  • Mias
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    • 22. Mai 2025 um 07:52
    • #5

    Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Wenn man jedes halbe Jahr ein neues foil kaufen möchte kann man das machen. Was kann man den am redwing ergänzen? Langsamere Geschwindigkeit ist zum lernen natürlich angenehm aber es geht nicht über ein stabilmfliegendes foil. Ein schlechter Carbonmast ist sogar definitiv schlechter als ein guter Carbonmast. Der wiegt dann aber nochmal deutlich mehr als ein guter Carbonmast. Klr kann man sagen am Anfang ist es eh unkontrolliert, aber man braucht viel länger zum lernen da man nie weiß, macht man selber was falsch oder macht das foil was es will.

    Deshalb war mein Tip ja auch V1 Version von Patrik oder zeeko. Das ist nicht mehr aktuell von der Geschwindigkeit, aber zu 100% kompatibel und haltbar. Je nach Flügen aber nicht langsam aber mit großem bis fast zum Stillstand zu fliegen. Habe mit der 1600er noch keinen langsamer fliegen sehen. Ich habe seit 4 Jahren meinen Ersatzmast noch nicht benutzt, alle anderen foilmasten waren nach spätestens einem Jahr durch. Ich mache damit alles. Von 3,4-10 m² freestyle, freeride, slalom, Kursrennen, Bretter von 65. - 100 cm und sogar Wing. Und wenn es aktuell schnell sein soll( schneller als 34 knt:-) gibt es von zeeko neue Flügel die immer noch passen.

    Also wenn du bei foil bleiben willst nimm am besten einen steifen Mast und ein foil das für alles kompatibel ist.

  • Mias
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    • 22. Mai 2025 um 07:56
    • #6

    https://shop.windcraft-sports.de/windsurf-foil/…f-ride-set.html

    Der 1100 Flügel ist der Hammer, der 1300/1600 er zum anfangen noch besser aber sehr träge.

  • Mias
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    • 22. Mai 2025 um 08:01
    • #7

    Dazu dann noch für die Zukunft 700 er Frontwing und 105 Fuse. Besser geht für das Board nicht.

  • sdberlin
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    • 22. Mai 2025 um 09:27
    • #8

    Wenn es preiswert sein soll kann ich das Slingshot FWind 76 empfehlen. Das kostet gebraucht fast nix und ist trotz des Alters ein super Anfänger Foil. Es wird zum Glück nicht so schnell. Die Beschleunigung ist genau richtig für Anfänger und Halsen kann man auch sehr gut lernen weil es Fehler verzeit. Wenn das langweilig wird würde ich mich entscheiden welches aktuelle Foil meinen Ansprüchen entspricht.

  • BlowMountain
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    • 22. Mai 2025 um 11:59
    • #9

    hi Lukas, mit jeder Antwort ein neuer Vorschlag ... war erwartbar. Ich könnte jetzt in den Raum werfen, was ich nutze und gut finde ...

    Hast du schon Foil-Erfahrung? Hast du es schonmal probiert? wenn nicht wäre mein Vorschlag, es zu testen mit Leihmaterial. Wenns dir zusagt und du in Material investieren möchtest (du erwähntest evtl ein dediziertes foil-board) dann schau daß du zueinander passenden Material wählst. Zuviele haben "günstig" irgendwas gekauft und dann passte das ganze set-up nicht. Wenn du board und foil vom selben Hersteller kaufst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es zueinander passt.

    Kurzum: ich würde mich erst für ein foil-board entscheiden und dann das dazu passende foil kaufen. Ich habs so gemacht und hatte damit keine Fehlinvestition.

    Was den Jag betrifft, selbst Duotone rated die Foil-Eigenschaft nicht wirklich hoch. Es wird gehen, aber nicht wirklich überzeugend.

  • t36
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    • 22. Mai 2025 um 12:15
    • #10

    hmm - viele sehr unterschiedliche Meinungen hier.

    Der User will sein jetziges Board, das Jag, behalten und damit Windfoilen beginnen (okay - finde ich nicht optimal zum Starten mit, aber sein Wunsch)

    Er hat jetzt 2 Optionen: er kauft ein gebrauchtes Low-Aspekt Freeride Foil (z.B. das exzellente Severne Redwing) und fliegt das 1 Sasion und wenn es ihm gefällt, dann verkauft er wahrscheinlich n. 1 Sasion das Jag und das Severne und startet dann die Windfoil-Karriere mit was weiterentwickelten.

    Oder er kauft gleicht eines der Foil-Modulsysteme (genannt wurden das super PD 1. Gen, das Zeeko, das Kraken von Sabfoil ginge auch). Großer Vorteil, dass er nach 1 Sasion Parts austauschen, tunen oder dazukaufen kann. Mias hat da völlig recht.

    ich persönlich empfehle, sich ein Foilboard zu kaufen und damit anzufangen. Man spart sich viele Stunden auf dem Wasser und bringt sich keine falschen Techniken bei, denn das Heck des Jag ist schmall ...

    Tipp: Duotone Stingray oder Jp Hydrofoil 135 (gibts neu hier im Shop oder auch gebraucht auf den üblichen Plattformen :)

  • Lagges
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    • 22. Mai 2025 um 16:43
    • #11

    Hi zusammen,

    erstmal danke für die ganze Antworten. Ich drösle mal auf:

    - Nein ich habe leider noch gar keine Foil Erfahrung. Leihen ist hier bei mir in der Gegend schwierig. Urlaub ist dieses Jahr auch schon soweit verplant, da kann man leider auch keine Foils ausleihen (weil ausgesprochenes Flachwasserrevier). Ich gehe auch aktuell davon aus, dass man dann eh mehrere Sessions braucht.

    - Mir geht es vor allem darum, meine Zeit auf dem Wasser zu optimieren. D.h. wenn weniger Wind ist auch die Zeit nutzen zu können. Bei ausreichendem Wind werde ich wohl auch in Zukunft auf der Finne daheim sein.

    - Für weitere Urlaube oder spontanere Trips Richtung Ostsee werde ich wohl immer nur ein Board mitnehmen können. Deswegen der Wunsch nach dem Kompromiss mit der Option, irgendwann auf ein reines Foilboard zu wechseln. Halt aber vor allem für die Heimat, denn hier ist nicht so wahnsinnig viel Wind.

    - Irgendwie muss ich einen Kompromiss finden zwischen Foil & Finne. Wenn das nicht ohne weiteres möglich ist, weil das Equipment zu weiter auseinander liegt, werde ich einfach weiter bei Finne bleiben und Foil dann in den nächsten Jahren vielleicht mal im Urlaub probieren. Für doppeltes Equipment habe ich leider wender das nötige Kleingeld noch den Platz es zu lagern.

    - Man findet zu dem Thema gar nicht mehr so viel Infos im Netz wie ich dachte (viel ist einfach Wingfoiling). Sets mit passenden Foils+Board scheint es nicht zu geben.

    - Mein (vielleicht viel zu naiver Plan war): Wie Mias vorgeschlagen hat eine gute Basis zu kaufen und dann ggf. die Flügel zu tauschen, wenn man das vom Progress her vertreten kann. Den vorhandenen Foil dann ggf. später an ein Foilboard schrauben können.

    Liebe Grüße

    Lukas

  • t36
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    • 22. Mai 2025 um 18:25
    • #12

    - Mein (vielleicht viel zu naiver Plan war): Wie Mias vorgeschlagen hat eine gute Basis zu kaufen und dann ggf. die Flügel zu tauschen, wenn man das vom Progress her vertreten kann. Den vorhandenen Foil dann ggf. später an ein Foilboard schrauben können.

    <= das ist kein schlechter Plan! Das ist ein für deine Situation guter Plan.

    Windfoilen Lernen: ich hatte letzten Sa. wieder Foil-WS im Verein veranstaltet: und wie jedes Jahr flog der Teilnehmer nach 1,5 h seine ersten 200 meter am Stück. Ist keine Hexerei.

  • Wasserkopf
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    • 1. November 2025 um 12:14
    • #13

    moin Lukas

    Ich weiß nicht ob Deine Entscheidung zu einem passendem Foil schon gefallen ist.....jedenfalls ist es sone Sache mit Boards die mit Finne gefahren werden können und eine Foilready Box haben, sodass ich mit dem Gedanken spielen kann, evtl mit dem foilen anzufangen. 2 Fliegen mit einer Klappe:).

    So habe ich auch angefangen und merkte, dass es nix halbes und nix ganzes war. Zunächst dachte ich auch, den wenigen Wind zum foilen zu nutzen, und bei mehr Wind mit Finne. Hatte ganz schön Probleme mit dem foilen, weil Du nicht ankanten kannst (schmales Heck gegenüber reinen Foilboards). Irgendwann habe ich ein reines Foilboard gefahren und wow, was für ein Erlebnis, ein Unterschied von Tag und Nacht :)

    Der Clou ist, weil man damit so fantastisch fahren kann, bin ich so angefixt, sodass ich jetzt nur noch am foilen bin, auch bei starkem Wind z.T. 30 kts. und die Finne total vernachlässigt habe. Habe das ganze Foilset, womit ich angefangen habe, ausgetauscht (zu viel Handbremse:)) gegen Slalomfoil. Mich reizt es extrem, mit kleinen Flügeln (460er Frontflügel, 390erkommt noch) fahren.

    Lange Rede kurzer .....damit will ich sagen, kann bei wenig sowie auch bei viel Wind mit einem Board (Foilboard) fahren:) 1 Fliege mit 2 Klappen :)

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