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Dachbox/Dachbag für Kleinwagen

  • Lagges
  • 19. Mai 2025 um 14:51
1. offizieller Beitrag
  • Lagges
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    • 19. Mai 2025 um 14:51
    • #1

    Hi,

    ich wohne in Berlin und fahre einen VW Up (Dachlast sind 50kg!). In der Stadt der perfekte Kompromiss zwischen (noch einen) Parkplatz finden und trotzdem noch verhältnismäßig viel Platz.

    Fahre mit dem Wagen entweder mit Surfzeug runter zu See (meist Havel/Wannsee), Zeug rein, Brett aufs Dach oder neuerdings auch öfter gen Müritz. Das geht, solange nur der Fahrer im Auto sitzt. Ab 2 Personen wird es schwierig.

    Richtige Langstrecke (Hvide, Gardasee etc.) habe ich bisher immer vermieden (bzw. vermeiden können), werde ich diesen Sommer aber nicht mehr rum kommen.

    Deswegen überlege ich gerade in Richtung Dachbox/Surfbox oder Dachbag (Session Bag?) wo man einfach alles reinschmeißen kann.

    Einerseits geht es mir darum hier in Berlin schnell aufs Wasser zu kommen (alles umklappen und anschließend zusätzlich die hälfte auf dem Dach befestigen kostet dann gerne mal 30+ min, bei ohnehin schon sehr schmalem Zeitfenster nach der Arbeit). Andererseits sauber auch längere Strecken fahren zu konnen.

    Aim wäre 1 Board (235 cm) mit 3 Riggs.

    Wie ist da eure Erfahrung/Empfehlung?

  • Alter_Schwede
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    • 19. Mai 2025 um 14:57
    • #2

    Ein neues Auto!

    Eine Dachbox für Surfzeug wiegt gleich mal 24 kg. + Dachträger solltest du dann bei 30kg sein. Ab dann heisst es Rechnen.

    Und nicht vergessen. Je enger die Holme auf dem Autodach gesetzt sind, desto größer ist der Hebel, der von der Dachbox ausgeht. Viel Dach hat der Up ja nicht...

  • Lagges
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    • 19. Mai 2025 um 15:05
    • #3

    Hi,

    ja per Gewicht wird es auf jeden Fall knapp. Bzgl. der Anordnung hast du recht, ich gehe aber davon aus, dass das vom Hersteller einkalkuliert ist. Dachzelt geht ja auch mit deutlich höhrerer Belastung (was ja dann auch Sinn macht).

    Neues Auto war bis vor ein paar Monaten auch der Plan, allerdings habe ich nichts gefunden, womit ich wirklich glücklich geworden bin. Zumal kleines Auto, weil Stadt + Langstrecke einfach nicht wirklich vereinbar sind. Werde das mal ein bisschen beobachten. Deswegen muss aber kurz- bzw. mittelfristig erstmal ein Kompromiss her.

    Liebe Grüße

  • Alter_Schwede
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    • 19. Mai 2025 um 15:46
    • #4

    Geht bei deinem Up ein Dachzelt?

    Alternativ zum Beispiel diese Tasche und das Brett oben drauf werfen. Geschmeidig in einer Box ist es dann aber auch nicht. Nur transportierbar und du hältst das Limit dann ein.

    GEARBAG SLALOM RE-SHELL

  • Christarus
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    • 19. Mai 2025 um 15:47
    • #5

    Eine Dachbox wie die Surfline ist auch sehr teuer. Viel Günstiger und leichter sind die Taschen, hier z.B. NP: https://www.puresports-schumacher.de/neilpryde/erwe…ndsurf-zubehoer

    Würde bei Dir die Tasche neben das Board passen? Die Gabel könntest Du auf das Board schnallen.

    8):thumbup:

  • newt3
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    • 19. Mai 2025 um 16:00
    • #6

    a) 'ne einfache ältere Jetbag Skibox wiegt mitunter nur ca 11kg incl der Befestigunsteile. (gibt auch welche mit metallverstärkung im Boden die wiegen aber teils gleich 4, 5 kg mehr. eine kleine Surflinie geht bei ca 18kg los, die Boardtraversen wiegen auch nochmal und eine richtige große Surfline wo das Board mit reingeht ist auch schnell bei über 25kg bzw mit Boardtraversen auch mal richtigung 30kg)

    2 Dachträger vom Fahrzeug ca 5kg

    3 trockende Segel incl Bag je nach größe und Modell 15-25kg (kannst du ja mal nachwiegen)

    2 Gabeln mit Startshot und Tanken dran 6kg

    2 Masten weitere ca 4kg

    Board incl Fußschlaufen und Bag sowie 2 Gurten um das Board auf die 8-10kg.

    Wird also knapp mit den 50kg aber nicht unmöglich (ich denke mal ersatzgabel und ersatzmast wirst schon trotzdem mitnehmen wollen).

    (klar wenns auf der Fahrt regnet hast auch mal 3kg Wasser im Boardbag....aber man muss jetzt nicht über jegliches Szenario nachdenken)

    ->ob (d)ein geteilter 400cm Mast diagonal in die Box reingeht (200cm + ca 22cm übergang?) wirst sehen müssen, wenn nicht 'ne kleine Ausparung machen, soll gar ein 430er mit wird das sowieso nötig.

    Willst NEO, Finnen, Mastfüße, Trapez, Schuhe oben mit reinpacken bist du sicherlich überladen was die Dachlast angeht.

    Ob Up's mit Dachzelt rumfahren keine Ahnung. Ich denke auch das Dach wird mehr als 50kg tragen - ist eher ein Thema der Zulässigkeit beim Fahren und wenn halt was passiert. Bist allein im Auto packst halt für die Anreise möglichst viel unten ins Auto aber hast für vor Ort dann trotzdem volle Flexibilität (und vor allem dann sicher den Nassen kram lieber oben in der Box als unten im Auto).

    Wenns Board schmal ist gehen evtl auch Board und Box nebeneinander (so eine einfache Skibox mit 50cm innenmaß ist aussen am Rand vermutlich um die 60 breit, wenns board auch nur 57-65cm ist bist bei 120 oder 130cm). Das ist zwar länger als deine Dachträger (die vermutlich nur ca 100cm sind) aber:

    ->Die Befestigungslöcher einer Dachbox sind ja nicht komplett am Rand und man kann sie sogar nach mittig versetzen, wenn man denn vielleicht nur kurze Dachträgertraversen hat. Das Board daneben geht auch, wenn man die Gurte um die Trägerfüße legt. Es braucht also nicht zwingend längere Dachträger.

    ->Nebeneinander hat den Vorteil, dass du das Board halt nicht auf die Box draufzurren mußt

    ------------

    b) Session Bag (also ein Bag wo unten das Board und oben das Rigg drin ist) würd ich nicht nehmen:

    ->In meinen Augen ist es ein elendiger Krampf den Bag mit einem Board + 1 Rigg (Mast, Segel, Gabelbaum) + weiteren Segel (drittes geht evtl gar nicht rein) aufs Autodach zu hiefen (25-30kg). Da hast gefühlt nach jedem Verladen 1x Rücken.

    Den Bag auf dem Autodach bepacken und entpacken ist auch nervig - vor allem bei Wind und Wetter

    c) Dann gibts noch diese Mast+Segelbag. Sprich unten die Masten(darüber wird gezurrt) und oben die Segel:

    in meinen Augen auch nicht das gelbe vom Ei. In einem Stück auf und abladen macht keinen spaß. Und ziest du unten einen Mast raus und hast oben noch 2 3 Segel drin geht der Mast danach eher schwer wieder rein. Reissverschlüsse, Riemen (damits nicht so doll flattert beim fahren), Sonneneinstrahlung auf den schönen Bag usw. Alles irgendwo ein Nachteil gegenüber einer Box und zusätzlich noch die Frage: wo läßt man die Gabeln.

    Ich hab alle 3 Varianten hier.

    ->Session Bag auf PKW mach ich glaub nie wieder. Das ist was für zu Hause einmal aufladen (am besten mit Hilfe einer zweiten Person) und am Urlaubsort einmal abladen (wieder mit Hilfe). Aber nicht um täglich mit dem Auto zum Spot und dann Board und Rigg raus, Bag abladen oder obenlassen weil ja noch Material drin ist, sich dann bei Regen und wind noch rumärgern usw. (ist eher was für Flugreisen solch ein Bag)

    ->Mast+Segelbag: gegenüber einer Box auch nachteilig. Ich benutz so einen Bag um Segel und Masten als ein Paket im Bus zu haben was beim übernachten in einem Stück raus kann. (geht aber dann auch nur vernünftig mit 2 Personen auszuladen). Die Gabeln haben dann noch einen weiteren Bag.

    ->auf dem PKW ist ganz klar eine BOX die Ideale Variante , wenn nicht nur das Board aufs Dach soll sondern auch die Riggs.

  • Lagges
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    • 19. Mai 2025 um 17:00
    • #7

    Hi,

    danke dir, damit kann ich was anfangen!

    Das bedeutet: Um meine aktuelle Situation zu verbessern kommt also nur eine ausreichend große Dachbox in Frage. Vermutlich eine, die nach hinten aufgeht, um sie leichter mit langen Gegenständen (Board, Masten, Segel, etc.) zu beladen. Klamotten wie Neos gehen bei mir immer in Plastiktüten in den Kofferraum.

    Stauraum IM Auto ist meist nicht so das Problem, sondern eher der Formfaktor beim Equipment.

    Limitierend wird dann die zulässige Dachlast, das muss ich dann alles mal durchwiegen und prüfen.

  • hary
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    • 20. Mai 2025 um 09:53
    • #8

    Bag für Masten und Segel ist aus meiner Sicht die eindeutig bessere Lösung. Voraussetzung: Das Material muss am Urlaubsort nicht die ganze Zeit auf dem Dach bleiben. Also entweder bei einer Surfstation einchecken oder bei der Unterkunft abladen und dann zum Spot jeweils nur das mitnehmen, was an dem Tag angesagt ist. Am besten natürlich eine Unterkunft mit direktem Wasserzugang.

  • kaihard
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    • 20. Mai 2025 um 12:36
    • #9

    bedenke aber auch: einen bag aufs Daxh fummeln kostet auch zeit, ich denke nicht, dass du da irgendwas einsparst

  • newt3
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    • 20. Mai 2025 um 14:02
    • #10

    genauso isses. Fummel mal 'nen Masten unten in den Bag, wenn er verrutschfrei auf dem Autodach verzurrt ist und oben noch 2, 3 weitere Segel drin sind.

    Oder ein Segel raus und das andere rein und dann noch 2 Reisverschlüssel wieder zu und vor Abfahrt dann noch die Riemen damit der Bag nicht Flattert.

    Dann bleicht die Sonne den Bag und Mövenkot.

    Lagerst den Bag korrodieren dir ggf die Reisverschlüsse (und teils sind da echt viele von dran).

    Bei einer Regenfahrt hast du auch schnell gut Wasser im Bag und evtl die Segelbags nass, wenn du heimkommst.

    Eine Box klappst du auf und zu und sie ist abschließbar.

  • Hifly666
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    • 20. Mai 2025 um 19:26
    • #11

    genauso ist es in meiner Erinnerung auch als ich noch einen Segel-Bag hatte

  • Alter_Schwede
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    • 20. Mai 2025 um 20:37
    • #12

    Klar ist es so. Aber Lagges will ja Platz im Auto schaffen damit er längere Strecken fahren und noch jemanden mitnehmen kann.

  • Hifly666
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    • 20. Mai 2025 um 22:59
    • #13

    Warum nicht mal bei Mobila anrufen und sich beraten lassen.

  • Alter_Schwede
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    • 21. Mai 2025 um 07:23
    • #14

    Hifly666:

    Board: ca. 9kg

    3 Segel: ca. 5+5+5=15kg

    3 Matsen: ca. 2,5+2,5+2,5=7,5kg

    Gabelbaum: ca. 3kg

    Dachträger: ca. 5kg

    = 39,5kg

    Kleine Dachbox von mobila: 18kg

    Da haben sicherlich eine Sicherheit bei den 50kg drin, aber ich würde die Unbekannte nicht voll ausreizen.

  • Totti-Amun
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    30. Mai 1970 (56)
    • 21. Mai 2025 um 08:01
    • Offizieller Beitrag
    • #15
    Zitat von Alter_Schwede

    Da haben sicherlich eine Sicherheit bei den 50kg drin, aber ich würde die Unbekannte nicht voll ausreizen.

    Natürlich nicht.

    Und die Versicherung kennt natürlich auch keine "Sicherheit", die sind sogar sehr intolerant und schauen sich solche Geschenke sehr genau an.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!

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  • Hifly666
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    • 21. Mai 2025 um 08:25
    • #16
    Zitat von Alter_Schwede

    Hifly666:

    Board: ca. 9kg

    3 Segel: ca. 5+5+5=15kg

    3 Matsen: ca. 2,5+2,5+2,5=7,5kg

    Gabelbaum: ca. 3kg

    Dachträger: ca. 5kg

    = 39,5kg

    Kleine Dachbox von mobila: 18kg

    Da haben sicherlich eine Sicherheit bei den 50kg drin, aber ich würde die Unbekannte nicht voll ausreizen.

    Alles anzeigen

    Ich schrieb beraten lassen, nicht mehr und nicht weniger.

  • Christarus
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    • 22. Mai 2025 um 12:59
    • #17

    Bei mir stand ein Handwerkerwagen und der Hatte von Würth solche abschließbaren Rohre auf dem Dach. Ich poste diese Idee nur interessehalber, weil es in Summe zu teuer und zu schwer wäre. 5-6 nebeneinander würden aber geil aussehen. ^^

    https://eshop.wuerth.de/Produktkategor…40categorypageA

    8):thumbup:

  • newt3
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    • 30. Juli 2025 um 22:52
    • #18

    Gibts hier eigentlich noch ein Bild wie's mit dem VW UP ausgegangen ist? Oder gings nur um's Informationen saugen?

    Das Bild hier hab ich 2025 an einem Spot im Norden gemacht. 2 Boards 2 Riggs und alles kam zum Einsatz.

    Die Heckklappe vom 86C Facelift Coupe geht bei bereits verzurrter Dachlast weiter auf als bei manch modernem Kombi. Wenns mal mehr ist: AHK vorhanden.

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  • kaihard
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    • 31. Juli 2025 um 11:43
    • #19

    Diese Spoiler am oberen Rand der Heckklappe sind wirklich ein Fluch für die Dachbeladung :rolleyes:

  • David R-T
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    • 3. August 2025 um 09:06
    • #20

    Das war ein cooles Fahrzeug und gab es auch als Diesel, selten sogar mit 5 Gängen. Da bist 1993 schon mit 4.5 ltr gefahren, das schaffen heute nicht mehr besonders viele Fahrzeuge.

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