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Von Rocket+ 123 auf Fanatic/Duotone Blast 100?

  • FBIncognito
  • 18. April 2025 um 17:58
  • dominik49
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    • 25. Juli 2025 um 21:05
    • #81

    Also mir ist während 5 langen, sehr gut videodokumentierten PWA Tagen in Fuerte nichts auffallen. Auch davor nicht.

    Da befindet sich das Masttop immer etwas in Lee der Base.

    Man könnte das Rigg natürlich auch im luvgeneigten Zustand aufmachen. Warum sollte man das machen - wegen einer Böe. Dazu müsstet Du aber die Böe super früh und super genau vorhersehen um nicht

    a) noch weiter zu überziehen (weil zu früh)

    b) infolge der Reaktionszeit bereits nicht mehr im überzogenen Zustand zu sein.

    Dahingehend, dass es nicht um ein, zwei, drei Grad (egal in welche Richtung) geht, sind wir uns wohl einig.

    Ein nach Luv oder Lee geneigtes Rigg bringt auch immer etwas Gierigkeit mit sich. IdR also verschwendete Energie.

  • FBIncognito
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    • 25. Juli 2025 um 22:03
    • #82

    Hier am Homespot Störmthaler See herrschen immer böige Bedingungen. Die eine knallt dir plötzlich ins Seegel, im nächsten Moment hast Dubein Loch, durch das man durchgleiten muss.

    Klar lehne ich mich nach Luv und wenns ordentlich drückt noch mehr. Da kommt der Mast schon mal ein ganzes Stück mit. Aber immer in Erwartung gleich den gesamten Druck zu verlieren, so dass man auch schnell wieder aufrecht fahren kann. Bevor ihr hier weiter mit Sinus und Winkeln um euch werft, versuche ich mich wie von einigen vorgeschlagen an den Positionen der Fußschlaufen, den Tampen, Mastfuß und dem Gabelbaum. Wenn sich die Spinouts so nicht minimieren lassen, werde ich überlegen eine andere Finne zu versuchen.

    Wenn alles scheitert, habt ihr hier ein Board im Angebot.

    Danke Euch allen für den wichtigen Input.

    :thumbup:

  • Hifly666
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    • 25. Juli 2025 um 22:07
    • #83

    Die Bö erkenne ich genause früh wie jeder andere auch, ob das Segel senkrecht steht oder nach luv geneigt ist doch da kein Unterschied. Und auch die Reaktion darauf.

    Die PWA beobachtest du gründlicher als ich. Trotzdem sehe ich da schob, das das Rigg etwas nach luv gezogen wird. Allerdings gebe ich dir recht das es nicht viel ist. Ich würde tatsächlich meinen etwas mehr würde etwas bringen. Aber darüber reden bringt ja wenig, es müsste mal jemand zeigen das es so ist. Ok hat vermutlich noch niemand. Eigentlich schade für mich, da mein Fahrkönnen leider nicht ausreicht um den Beweis anzutreten.

  • Peter Essen
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    • 25. Juli 2025 um 22:08
    • #84
    Zitat von Hifly666

    Aber kann ich das,Rigg nicht auch im nach Luvgeneigtem Zustand aufmachen?

    Und wie genau kontrolliere ich das ich mit aufrechten Rigg fahre. Vielleicht ist ja auch einfach das was du als aufrecht definierst für mich schon überzogen, weil ich sehe wenn ich so schau alle mehr oder weniger mit überzogenen Rigg.

    Das Segel arbeitet im Top durch das Loose Leech eigenständig und macht auf und zu. Optimal, wenn es annähernd aufrecht steht.

  • Hifly666
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    • 25. Juli 2025 um 23:09
    • #85

    Jetzt jetzt frage ich mich ja was bedeutet annähernd aufrecht...

    Ich will das Rigg ja nicht fast waagerecht stellen.

  • dominik49
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    • 26. Juli 2025 um 07:58
    • #86

    Du willst das Riggg spürbar, merkbar, vermeintlich "gewinnbringbar" überziehen. So wie laut #82 auch der TE macht. Natürlich nicht waagrecht stellen.

    Was bei einem merklichen Überziehen (im Ausmaß des Überziehens) unter anderem verloren geht, ist die gerade bei schnellen Fahrten und Trimms (mit Slalom oder Freeracematerial) sehr gewünschte konstante Downforce auf die Base.

    Beispielsweise Point-7 rühmt seine Slalomsegel dass sie besonders viel Downforce eingebaut hätten.


    BTW: Woanders hat ein Windsurfer ein jüngstes PWA Video spontan wie folgt kommentiert: "interessante Segelstellung ... SEHR aufrecht bis teilweise sogar nach Lee geneigt ... kein Überziehen nach Luv des Mastes"

  • dominik49
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    • 26. Juli 2025 um 08:25
    • #87
    Zitat von Hifly666

    Die Bö erkenne ich genause früh wie jeder andere auch, ob das Segel senkrecht steht oder nach luv geneigt ist doch da kein Unterschied. Und auch die Reaktion darauf.

    Sehr gewagte These - gerade in Bezug auf Milisekunden bei der richtigen Reaktion und im Vergleich mit den Topleuten im iQ-Foil, der PWA, A2, ...


    Eine gewisse Reaktionszeit wird jeder haben. Und während die verstreicht richtet sich ein überzogenes Rigg auf und zwar in dem Ausmaß in dem die Böe nicht durch einen zB schnell wirkenden Mast und ein sich automatisch öffnendes Segel "abgefedert" wird.

    Noch was: Angenommen Du hättest ein optimalst eingestelltes Achterliek für möglichst aufrechtes Fahren, samt idealem, automatischem Öffnen bei Böeneintritt. Allein die beim nennenswerten Überziehen dagegen wirkende Schwerkraft des Acherlieks samt Latten macht da einen gewissen Strich durch die Rechnung.

    Rein in den intramuskulären Zustandsvergleichen wird man die Böe deshalb auch bei einem aufrechter stehenden, sensibleren Rigg mit einem idealeren AoA minimal früher spüren.

  • Mias
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    • 26. Juli 2025 um 08:45
    • #88

    Rig überziehen kann man machen muss man aber nicht. Wer schnell sein will macht es nicht, wer cruisen will kann es machen oder nimmt ein kleineres Segel.

    Hat aber nichts mit falscher Segelstellung zu tun. Richtet man das Segel vorne im Verhältnis mehr auf tendiert das Board zum Abfällen, überzieht man es vorne und öffnet hinten tendiert das Board zum anluven. Deshalb wird auch das anluven bei zu starken Wind immer stärker und das abfallen irgendwann nicht mehr möglich.

    Mit langen Trampen kann man das Segel aufrecht(er) fahren und trotzdem ein Gegengewicht bilden. Es zählt nur die Position des Gegengewichts(Körper) und nicht des Segels.

  • dominik49
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    • 26. Juli 2025 um 08:58
    • #89
    Zitat von Mias

    kann es machen oder nimmt ein kleineres Segel.

    Spannend ist aber schon, dass gerade die, die notorisch ziemlich stark überpowert fahren (zB PWA, Speed) und schnell sein wollen, nicht überziehen.

  • Mias
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    • 26. Juli 2025 um 09:15
    • #90

    Warum spannend? Wer schnell sein will und das Fahrkönnen hatt braucht die Segelfläche nicht klein machen sondern lässt den Druck aus dem Segel indem er beschleunigt. Wer nicht schnell genug reagieren, nicht die Balance bzw Kraft dafür hat, macht das Segel klein. Entweder durch überziehen(weniger Nachteil )oder Segel aufmachen(mehr). Meistens beides. (Addiert die Nachteile) Außer man will maximal Höhe knüppeln.

  • Hifly666
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    • 26. Juli 2025 um 09:48
    • #91

    Wir haben da unterschiedliche Ansätze ihr seht das ganze eher aus der uch nenne es mal Strömungsoptimierenden Seite. Ich betrachte das ganze eher von der Mechanischen Seite.

    Ich kriege einfach nicht zusammen wie man die auftretenden Kräfte hält. Auch mit langen Tampen, müssen die Arme doch noch den Gabelbaum erreichen. Und das Segel aufmachen geht doch auch nicht beliebig, weil ab einem gewissen Winkel wird es gemindert gesagt sehr unkomfortabel.

    Kräfte rausnehmen durch Beschleunigung geht auf Raumkurs bis zu einem Punkt. Die Kraft die das Segel erzeugt steigt aber auch Quadratisch mit der Anströmgeschwindigkeit, die sich aus dem wahren Wind und der eigenen Geschwindigkeit bildet. Das macht es in meinen Augen so schwer immer das Segel aufrecht zu fahren, eben gerda wenn man schnell sein will.

  • rrd248
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    • 26. Juli 2025 um 09:59
    • #92

    Überziehen ist doch in erster Linie eine Reaktion auf Querkräfte im Segel, die nicht in Vortrieb umgesetzt werden können, weil das Segel so konstruiert ist oder das Board, und der Surfer, die Kräfte nicht in Geschwindigkeit umsetzen können.

    Mit der Startschottechnik hat man das doch früher schon probiert, das Segel aufrecht zu fahren.

    Ich denke, dass die vielen kleinen Entwicklungsschritte im Segel- und Boarddesign es jetzt ermöglichen, weniger Querkräfte zu haben und gleichzeitig zusätzliche Kräfte effektiv in Vortrieb umzusetzen.

    Dafür braucht es parallel aber auch die entsprechende Fahrtechnik und Körperlichkeit dieser Profis.

    Es spielt also vieles zusammen.

    Ich werde das jedenfalls so nie ausprobieren, da das nur zu Stürzen führen würde, wegen Material und fehlendem Fahrkönnen.

  • Totti-Amun
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    • 26. Juli 2025 um 10:02
    • Offizieller Beitrag
    • #93
    Zitat von Hifly666

    Auch mit langen Tampen, müssen die Arme doch noch den Gabelbaum erreichen.

    Miss mal bitte deine Armlänge. :)

    Und dann schau dir mal die Trapeztampen an. Welche Länge wurde noch ins Rennen geschickt im Thema?

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 26. Juli 2025 um 10:16
    • #94

    Die pwa Diskussion bringt aber FB nichts. Du musst dich erstmal an das kleine Brett und Finne gewöhnen. Dafür den richtigen trimm finden und dann an Körperposition und Segelstellung arbeiten. Bei Vortschritten den trimm Richtung optimal anpassen und von vorne anfangen. Irgendwann ist es dann perfekt.

    Wenn die Arme zu kurz sind muss der Arsch weiter raus und der Oberkörper ist aufrechter. Das beschleunigt auch die Reaktionszeit und damit Kontrolle. Wir reden hier aber von Slalom und speed bei Chop. Nicht von Wave freeride freestyle

  • Mias
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    • 26. Juli 2025 um 10:18
    • #95
    Zitat von rrd248

    Überziehen ist doch in erster Linie eine Reaktion auf Querkräfte im Segel, die nicht in Vortrieb umgesetzt werden können, weil das Segel so konstruiert ist oder das Board, und der Surfer, die Kräfte nicht in Geschwindigkeit umsetzen können.

    Mit der Startschottechnik hat man das doch früher schon probiert, das Segel aufrecht zu fahren.

    Ich denke, dass die vielen kleinen Entwicklungsschritte im Segel- und Boarddesign es jetzt ermöglichen, weniger Querkräfte zu haben und gleichzeitig zusätzliche Kräfte effektiv in Vortrieb umzusetzen.

    Dafür braucht es parallel aber auch die entsprechende Fahrtechnik und Körperlichkeit dieser Profis.

    Es spielt also vieles zusammen.

    Ich werde das jedenfalls so nie ausprobieren, da das nur zu Stürzen führen würde, wegen Material und fehlendem Fahrkönnen.

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    Mach es einfach wenn der Wind zu schwach ist. Damit vergrößerst du die Segelfläche und parkst nicht so schnell ein.

  • dominik49
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    • 26. Juli 2025 um 10:28
    • #96
    Zitat von Mias

    Das beschleunigt auch die Reaktionszeit und damit Kontrolle.

    Sicher richtig gemeint.

    Ich würde es aber so schreiben: Das erlaubt aber eine etwas längere Reaktionszeit/bessere Reaktion/größeren Reaktonsspielraum und verbessert damit die Kontrolle.

  • dominik49
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    • 26. Juli 2025 um 10:31
    • #97

    Bei aller Mechanikliebe und angedachten Längenvergleichen. Fakt ist mal, dass Trapeztampen und Arme nicht am selben Punkt des Torsos ansetzen. Schultern versus ca. Baunnabelgegend.

  • dominik49
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    • 26. Juli 2025 um 10:36
    • #98
    Zitat von rrd248

    Überziehen ist doch in erster Linie eine

    Gewohnheit.

    Die hatte ich auch mal. Unter anderem wohl wegen zu kurzen Trapeztampen, die zu weit vorne waren.

    Eine - mE negative - Folge ist , dass man dafür gewohnheitsmäßig zu groß aufriggt - und eine verhältnismäßig kleine Windrange hat.

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    • 26. Juli 2025 um 10:45
    • #99
    Zitat von dominik49
    Zitat von rrd248

    Überziehen ist doch in erster Linie eine

    Gewohnheit.

    Die hatte ich auch mal. Unter anderem wohl wegen zu kurzen Trapeztampen, die zu weit vorne waren.

    Eine - mE negative - Folge ist , dass man dafür gewohnheitsmäßig zu groß aufriggt - und eine verhältnismäßig kleine Windrange hat.

    Du musst mal dein Avatar-Bild aktualisieren

  • Mias
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    • 26. Juli 2025 um 11:11
    • #100

    https://www.surfschule-norddeich.de/portfolio/windsurfen/

    Auf dem Bild kommt es noch besser raus. Das extrem anders rum. Segel überzogen und offen. Brett steigt, Finne schmiert weg, extremer Duck auch dem hinteren Bein. Segel hat extremen lift für den Körper aber sehr wenig Vortrieb

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