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Der Thruster Thread

  • Blitz
  • July 23, 2023 at 4:48 PM
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    • March 21, 2025 at 9:11 PM
    • #141
    Quote from rrd248

    Meine SR Finnen sind seit heute da, am 06.03. abgeschickt, am 21.03. angekommen, ich liebe Zoll, DE und EU Bürokratie :(

    Auch bei mir sitzen sie in den Fanatic Kästen nicht so stramm wie die Original oder K4 Finnen, aber mit den Schrauben doch fest. Ob das reicht, oder sie zum Pfeifen neigen, zeigt sich dann noch.

    0,5mm dicker wäre nicht verkehrt, aber wie gesagt, erstmal abwarten wie es sich auf dem Wasser darstellt.

    Verarbeitung und Profil sehen sehr gut aus, darum geht es ja in erster Linie.

    Dank an Bouke, dass er für Fremdboards sowas Feines baut. :)

    Ich habe die Maße der Slotbox Basis an der Fabrik gelassen da ich die ja selber nicht verwende. Ich habe nachgemessen und die sind alle 9,11mm genau. Standard ist eigentlich 9mm. Es kann aber sein das es Abweichungen gibt. Auch bei US gibt es Abweichungen oder Toleranzen. Manche Boxen weiten sich auch aus mit der Zeit. Das war früher mit Polyesterboards ganz normal, da machte man denn irgendwann die Finnen von vorne herein mit 9,3mm. Und irgendwann als die Boxen stabiler wurden haben Boxenhersteller denn auch 9.3mm angehalten.
    Wenn es Spiel gibt besser auffüllen mit Sekundenkleber weil sonst könnte der Belastung auf die Schrauben zu groß werden.

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  • franz s
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    • March 22, 2025 at 8:18 AM
    • #142

    .. ja meine SR Finnen hatten auch einen sehr lockeren Sitz in der Slotbox. Folge ist, dass die Finnen pfeifen. Der Anpressdruck der Schrauben reicht nicht aus. Einfach 0.1mm Folie seitlich auf die Basis kleben und alles ist gut.

  • Fredstyles
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    • March 22, 2025 at 8:25 AM
    • #143
    Quote from Witchcraft Sailboards
    Quote from rrd248

    Meine SR Finnen sind seit heute da, am 06.03. abgeschickt, am 21.03. angekommen, ich liebe Zoll, DE und EU Bürokratie :(

    Auch bei mir sitzen sie in den Fanatic Kästen nicht so stramm wie die Original oder K4 Finnen, aber mit den Schrauben doch fest. Ob das reicht, oder sie zum Pfeifen neigen, zeigt sich dann noch.

    0,5mm dicker wäre nicht verkehrt, aber wie gesagt, erstmal abwarten wie es sich auf dem Wasser darstellt.

    Verarbeitung und Profil sehen sehr gut aus, darum geht es ja in erster Linie.

    Dank an Bouke, dass er für Fremdboards sowas Feines baut. :)

    Ich habe die Maße der Slotbox Basis an der Fabrik gelassen da ich die ja selber nicht verwende. Ich habe nachgemessen und die sind alle 9,11mm genau. Standard ist eigentlich 9mm.

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    Merkwürdig. Dein Lieferant für Mastboxen bietet seine Slotboxen mit einer Weite von 9.2 mm an.

    https://chinooksailing.com/collections/bo…-box-w-hardware

    Hat von Deinem "Standard" offenbar noch nichts mitbekommen. Auch der Markführer für gefräste G-10 Finnen mit dieser hawaiianischen Insel im Markennamen will sich einfach nicht an den Standard halten, gemessen mit 9.2 mm. Passt perfekt in die "falschen" Boxen von Chinnook und etlicher Serienbretter. ;)

  • Witchcraft Sailboards
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    • March 22, 2025 at 8:54 AM
    • #144
    Quote from Fredstyles
    Quote from Witchcraft Sailboards
    Quote from rrd248

    Meine SR Finnen sind seit heute da, am 06.03. abgeschickt, am 21.03. angekommen, ich liebe Zoll, DE und EU Bürokratie :(

    Auch bei mir sitzen sie in den Fanatic Kästen nicht so stramm wie die Original oder K4 Finnen, aber mit den Schrauben doch fest. Ob das reicht, oder sie zum Pfeifen neigen, zeigt sich dann noch.

    0,5mm dicker wäre nicht verkehrt, aber wie gesagt, erstmal abwarten wie es sich auf dem Wasser darstellt.

    Verarbeitung und Profil sehen sehr gut aus, darum geht es ja in erster Linie.

    Dank an Bouke, dass er für Fremdboards sowas Feines baut. :)

    Ich habe die Maße der Slotbox Basis an der Fabrik gelassen da ich die ja selber nicht verwende. Ich habe nachgemessen und die sind alle 9,11mm genau. Standard ist eigentlich 9mm.

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    Merkwürdig. Dein Lieferant für Mastboxen bietet seine Slotboxen mit einer Weite von 9.2 mm an.

    https://chinooksailing.com/collections/bo…-box-w-hardware

    Hat von Deinem "Standard" offenbar noch nichts mitbekommen. Auch der Markführer für gefräste G-10 Finnen mit dieser hawaiianischen Insel im Markennamen will sich einfach nicht an den Standard halten, gemessen mit 9.2 mm. Passt perfekt in die "falschen" Boxen von Chinnook und etlicher Serienbretter. ;)

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    Wie gesagt, der Standard bei US hat sich über die Jahre hin geändert. Bei US ist es nun seit viele Jahren 9,3mm bei Chinook. Und da ist der Slotbox ja auf basiert damit man US box Finnen umbauen kann und umgekehrt.
    Ich habe mich da aber bei den Slotboxfinnen gar nicht weiter mit befasst, sondern das von der CNC Fabrik machen lassen die auch Finnen für andere Marken machen die Slotboxfinnen liefern. Die hatten die Slotboxmaße im CAD File. Ich bin mir aber sicher das wenn ich mal unterschiedliche Bretter und Finnen messe wenn ich welche zur Reparatur bekomme, ich da Unterschiede finden werde.
    Ich bevorziehe selber weiter die Minituttle boxen weil die bei Bodenberührung bedeutend stabiler sind. Und das sind nun mal die größte Kräfte auf Finnen. Ich lasse da seit einige Jahre meine eigene Boxen machen mit hohen Glasfaseranteil und dickeren Verbindung met dem Deck und die passen genau. Mann muss da etwas Kraft anwenden die herein zu bekommen aber haben kein Spiel, schleifen muss man auch nicht und weiten sich mit der Zeit nicht auf.

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  • daddy_o
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    • March 22, 2025 at 8:55 AM
    • #145

    Geht ja hier um Thruster. Interessant der Link zu Chinook. 75 Gramm für die Box. Die muss ja auch noch ordentlich befestigt werden. Also am Ende eher 200 Gramm pro Box. Wenn man also fünf Boxen ( wie bei den Fanatic Grip ) mit sich herumschleppt, aber nur drei benötigt, ist das schon was. Dann auch noch weit hinten. Dazu kommen Verwirbelungen und eine ( unbenötigte ) Box ist immer anfälliger als gar keine an dieser Stelle. Ich bin froh, dass Duotone den Weg mit den fünf Finboxen beim Grip aufgegeben hat. Davor gab es bei Fanatic auch den Quad und TriWave. Eindeutig besser so.

  • rrd248
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    • March 22, 2025 at 9:56 AM
    • #146

    Dass Mini Tuttle besser sind finde ich auch, hatte die aber letztmalig bei einem Lorch Spay, also gut 10 - 12 Jahre her.

    Seitdem hat sich die Slotbox durchgesetzt, obwohl zumindest bei meinen aktuellen Boards genug Höhe im Heck für die Mini Tuttle wäre. Aber vielleicht wird die Verschiebemöglichkeit so hoch eingeschätzt, dass man den Nachteil bei der Stabilität in Kauf nimmt?

  • Witchcraft Sailboards
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    • March 22, 2025 at 12:48 PM
    • #147
    Quote from daddy_o

    Geht ja hier um Thruster. Interessant der Link zu Chinook. 75 Gramm für die Box. Die muss ja auch noch ordentlich befestigt werden. Also am Ende eher 200 Gramm pro Box. Wenn man also fünf Boxen ( wie bei den Fanatic Grip ) mit sich herumschleppt, aber nur drei benötigt, ist das schon was. Dann auch noch weit hinten. Dazu kommen Verwirbelungen und eine ( unbenötigte ) Box ist immer anfälliger als gar keine an dieser Stelle. Ich bin froh, dass Duotone den Weg mit den fünf Finboxen beim Grip aufgegeben hat. Davor gab es bei Fanatic auch den Quad und TriWave. Eindeutig besser so.

    Das Gewicht hinten macht nichts. Ich hatte mal selbst geformte Finnen mit leichten Kern die 500 gr leichter waren als G10. Hat man gar nicht gespürt. Nur ein Wenig beim tragen wenn man müde war. Ich habe es deshalb auch nie verwendet als Verkaufsargument. Verwirbelungen machen schon was. Ich machte bei meinen Boards die Mittelfinnenkasten auch schon kürzer mit 2cm Spiel. Das mache ich jetzt bei fast allen Boards. Das ist auch ein weiteren Vorteil der Minituttle boxen das die ziemlich genau abschliessen.
    Um den Finnendruckpunkt zu verschieben kann man auch über die Finnengrößen machen.
    Slotbox ist halt bei Bodenberührung empfindlich. Die Kräfte auf die Schrauben werden ungünstig aufgenommen und es ist nicht viel Fleisch da. Ich habe schon Leuten empfohlen, dort wo der Schraube auf den Basis druckt Material weg zu schleifen und wieder auf zu füllen mit Spachtel damit eher die Finne verloren geht als die Box kaputt geht.

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  • rrd248
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    • March 22, 2025 at 1:36 PM
    • #148

    E- Coll 4317784425735

    Das ist der Sekundenkleber, den Wolfgang mir mal empfohlen hat.

    Damit werde ich die Finnen passend hinbekommen, scheint auch nur der obere Teil der Basis etwas zu schmal zu sein.

  • Witchcraft Sailboards
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    • March 22, 2025 at 1:39 PM
    • #149
    Quote from rrd248

    E- Coll 4317784425735

    Das ist der Sekundenkleber, den Wolfgang mir mal empfohlen hat.

    Damit werde ich die Finnen passend hinbekommen, scheint auch nur der obere Teil der Basis etwas zu schmal zu sein.

    Dann hat sich der Box wahrscheinlich etwas aufgedehnt. Wenn das passiert, denn oben.

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    • March 22, 2025 at 6:57 PM
    • #150
    Quote from Witchcraft Sailboards

    Das Gewicht hinten macht nichts. Ich hatte mal selbst geformte Finnen mit leichten Kern die 500 gr leichter waren als G10. Hat man gar nicht gespürt.

    Als Ergänzung zu Boukes Aussage zum Gewicht hinten im Board -- meine Erläuterung aus einem anderen Thread hier im Forum.

    "Was haben wir aber bislang in Bezug auf das Gewicht (besser bezüglich die Masse) bislang überhaupt nicht berücksichtigt ???

    Wir haben ausschließlich an die Gewichtkraft durch die Erdanziehung gedacht und die Massenträgheit durch Bewegung vergessen.

    Empfehlung: Mastober- oder Unterteil in der Mitte anfassen und mit blockiertem Handgelenk durch Drehung des Unterarms schnell hin- und her rotieren.

    (Mit dem Unterarm als Rotationsachse). Das Mastteil wiegt höchsten 1 kg aber der Drehwiderstand des Mastteils ist beträchtlich. Man nehme zum Vergleich eine 1kg Packung Mehl, Müsli oder sonst etwas mit 1kg in kompakter Verpackung.

    Ganz offensichtlich ist es wesentlich leichter die 1 kg Packung schnell hin- und her zu rotieren als das Mastteil.

    Eine Masse an einem Hebel hin- und herzubewegen (also im Wechsel zu beschleunigen und abzubremsen erfordert Kraftaufwand und damit Energie - und zwar umso mehr, je weiter die Masse vom Drehpunkt entfernt ist. Das ist in Technik und Physik als Massen-Trägheitsmoment geläufig - im Unterschied zur Trägheitskraft.

    Beim Angleiten und noch mehr in voller Gleitfahrt bewegt sich das Board nicht nur in Fahrtrichtung, sondern auch durch Wellen.

    Dabei ist der Drehpunkt der Boardbewegung tendenziell eher hinten, wo der Surfer steht. Der längste Hebel mit Boardmasse ist dann der Abstand zum vorderen Teil des Boards. 100 g mehr oder weniger Boardgewicht im Bugbereich macht sich also stärker bemerkbar (Energieaufwand) als 100 g im Board im hinteren Bereich. Ein leichteren Board braucht also nicht soviel Energie für die dynamischen Bewegungen des Boards und behält damit etwas mehr Energie für die Geschwindigkeit. Das gilt besonders, wenn die eingesparte Masse im vorderen Boardteil ist.

    Dieses erklärt auch, warum eine ausgedehnte Mahlzeit (vor dem Surfen) oder 3 kg Winterspeck weniger ausmachen als 1 kg weniger Boardgewicht im vorderen Teil.

    Das Prinzip läßt sich leicht übertragen auf starke Steuerimpulse (z.B. bei Cut-Backs auf der Welle) und bei Sprüngen (insbesondere solche mit Rotationen.)

    Wir sehen: Das Boardgewicht (besser gesagt die Boardmasse) an sich ist nicht so entscheidend wie die Verteilung der Masse über der Boardlänge.

    Ein leichteres Board mit entsprechender Massenverteilung fühlt sich deshalb etwas lebendiger an und kann auch etwas schneller sein. Zudem sind Manöver mit starker Rotation (z.B. Freestyle, Loops etc.) etwas leichter.

    Allerdings spielen diverse andere Effekte des Shapes und der Bauweise auch erhebliche Rollen.

    Kehrseiten betreffend Haltbarkeit und Kontrolle beim Fahren kann es bei weniger Boardmasse/Trägheitsmoment natürlich auch geben.

    Ich hoffe, es war und ist verständlich."

  • rrd248
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    • March 22, 2025 at 8:21 PM
    • #151

    Ja, das verstehe ich schon, ist auch einleuchtend.

    Dass Sprung- und Rotationsmanöver da besonders zu betrachten sind, ist auch klar, aber für mich nicht mehr relevant.

    Ich stelle mir nur die Frage, ob dann eine schwere Mastverlängerung eben wegen des Hebels doch mehr Einfluß hat als immer behauptet?

  • Fredstyles
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    • March 22, 2025 at 8:57 PM
    • #152
    Quote from Delphi777
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    Das Gewicht hinten macht nichts. Ich hatte mal selbst geformte Finnen mit leichten Kern die 500 gr leichter waren als G10. Hat man gar nicht gespürt.

    ...

    Ich hoffe, es war und ist verständlich."

    Absolut. Aus eben diesem Grund habe ich großen Respekt vor den Surfern, die Frontloops auch mit dem Raceboard oder dem RS:X beherrschen.

  • Witchcraft Sailboards
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    • March 23, 2025 at 1:06 AM
    • #153
    Quote from Delphi777
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    Das Gewicht hinten macht nichts. Ich hatte mal selbst geformte Finnen mit leichten Kern die 500 gr leichter waren als G10. Hat man gar nicht gespürt.

    Als Ergänzung zu Boukes Aussage zum Gewicht hinten im Board -- meine Erläuterung aus einem anderen Thread hier im Forum.

    "Was haben wir aber bislang in Bezug auf das Gewicht (besser bezüglich die Masse) bislang überhaupt nicht berücksichtigt ???

    Wir haben ausschließlich an die Gewichtkraft durch die Erdanziehung gedacht und die Massenträgheit durch Bewegung vergessen.

    Empfehlung: Mastober- oder Unterteil in der Mitte anfassen und mit blockiertem Handgelenk durch Drehung des Unterarms schnell hin- und her rotieren.

    (Mit dem Unterarm als Rotationsachse). Das Mastteil wiegt höchsten 1 kg aber der Drehwiderstand des Mastteils ist beträchtlich. Man nehme zum Vergleich eine 1kg Packung Mehl, Müsli oder sonst etwas mit 1kg in kompakter Verpackung.

    Ganz offensichtlich ist es wesentlich leichter die 1 kg Packung schnell hin- und her zu rotieren als das Mastteil.

    Eine Masse an einem Hebel hin- und herzubewegen (also im Wechsel zu beschleunigen und abzubremsen erfordert Kraftaufwand und damit Energie - und zwar umso mehr, je weiter die Masse vom Drehpunkt entfernt ist. Das ist in Technik und Physik als Massen-Trägheitsmoment geläufig - im Unterschied zur Trägheitskraft.

    Beim Angleiten und noch mehr in voller Gleitfahrt bewegt sich das Board nicht nur in Fahrtrichtung, sondern auch durch Wellen.

    Dabei ist der Drehpunkt der Boardbewegung tendenziell eher hinten, wo der Surfer steht. Der längste Hebel mit Boardmasse ist dann der Abstand zum vorderen Teil des Boards. 100 g mehr oder weniger Boardgewicht im Bugbereich macht sich also stärker bemerkbar (Energieaufwand) als 100 g im Board im hinteren Bereich. Ein leichteren Board braucht also nicht soviel Energie für die dynamischen Bewegungen des Boards und behält damit etwas mehr Energie für die Geschwindigkeit. Das gilt besonders, wenn die eingesparte Masse im vorderen Boardteil ist.

    Dieses erklärt auch, warum eine ausgedehnte Mahlzeit (vor dem Surfen) oder 3 kg Winterspeck weniger ausmachen als 1 kg weniger Boardgewicht im vorderen Teil.

    Das Prinzip läßt sich leicht übertragen auf starke Steuerimpulse (z.B. bei Cut-Backs auf der Welle) und bei Sprüngen (insbesondere solche mit Rotationen.)

    Wir sehen: Das Boardgewicht (besser gesagt die Boardmasse) an sich ist nicht so entscheidend wie die Verteilung der Masse über der Boardlänge.

    Ein leichteres Board mit entsprechender Massenverteilung fühlt sich deshalb etwas lebendiger an und kann auch etwas schneller sein. Zudem sind Manöver mit starker Rotation (z.B. Freestyle, Loops etc.) etwas leichter.

    Allerdings spielen diverse andere Effekte des Shapes und der Bauweise auch erhebliche Rollen.

    Kehrseiten betreffend Haltbarkeit und Kontrolle beim Fahren kann es bei weniger Boardmasse/Trägheitsmoment natürlich auch geben.

    Ich hoffe, es war und ist verständlich."

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    Genau, es ist manchmal schwierig Gewichtsfetischisten das klar zu machen. Der Drehpunkt sitzt beim Brett etwa unter der vordere Fuß, sowohl bei Drehungen beim Wellenabreiten als auch bei Loops. Bei Witchcraft Bretter sitzt der Schwerpunkt vom Brett aber fast unterm vorderen Fuß, bei viele Bretter meist 10 cm oder mehr davor. Das macht schon schnell das den Gewicht auf dem Wasser ein halben bis ein Kilo leichter anfühlt als das es ist. Aber ist halt schwerer in Zahlen zu deuten als das Gewicht auf der Waage.

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    • March 23, 2025 at 12:51 PM
    • #154

    Zur Stabilität der Slotbox eine Anekdote. Wir hatten einmal ein Board mi Slotbox für Singlefin als oberstes Board aufs Auto gepackt und sind durch eine Höhenbegrenzung gefahren ohne daran zu denken, dass die Freestyle Finne noch in der Box steckte. Ergebnis, Finne ziemlich ramponiert, Box unbeschadet und Verschraubung hielt. Es war ein Board von Cobra in Leichtbau.

    Man sollte nicht verallgemeinern, dass das Slotbox System zu schwach ausgelegt wird. In den meisten Fällen werden die Frontfins maximal bis 13 cm gefahren. In dem oben beschrieben Fall war die Finne 20 cm lang.

    Und an einem Riffkontakt geht wohl so gut wie alles kaputt.

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    • March 23, 2025 at 1:18 PM
    • #155
    Quote from C - GER

    Zur Stabilität der Slotbox eine Anekdote. Wir hatten einmal ein Board mi Slotbox für Singlefin als oberstes Board aufs Auto gepackt und sind durch eine Höhenbegrenzung gefahren ohne daran zu denken, dass die Freestyle Finne noch in der Box steckte. Ergebnis, Finne ziemlich ramponiert, Box unbeschadet und Verschraubung hielt. Es war ein Board von Cobra in Leichtbau.

    Man sollte nicht verallgemeinern, dass das Slotbox System zu schwach ausgelegt wird. In den meisten Fällen werden die Frontfins maximal bis 13 cm gefahren. In dem oben beschrieben Fall war die Finne 20 cm lang.

    Und an einem Riffkontakt geht wohl so gut wie alles kaputt.

    Du solltest mal mit Pablo von Killerfish reden. Der redet noch viel schlechter von den Slotbox, er hat schon jede Menge repariert und benutzt selber die Minituttleboxen für seine Bretter. Hier kommen halt nicht so viele Leuten mit normale Serienbretter als in Pozo mit den ganzen gesponsorten Pros. Der RRD Verleih die es hier gab musste nach 4 Jahre zu machen weil das Material einfach zu schnell immer wieder kaputt ging und denn Reservierungen stornieren musste. Die kamen denn zu mir.

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  • Delphi777
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    • March 23, 2025 at 1:19 PM
    • #156

    Ich denke, daß die Festigkeit der meisten Slotboxen im Neuzustand für die die üblichen Belastungen OK ist. Den Schwachpunkt - z.B. im Vergleich zur Mini-Tuttle - sehe ich darin, daß die Verschraubung leichter ausleiert, wenn man die Finnen zum Transport jedesmal ausbaut ( was bei mir notwendig ist ) oder ansonsten die Finnen häufig wechselt.

  • rrd248
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    • March 23, 2025 at 3:03 PM
    • #157
    Quote from Delphi777

    Ich denke, daß die Festigkeit der meisten Slotboxen im Neuzustand für die die üblichen Belastungen OK ist. Den Schwachpunkt - z.B. im Vergleich zur Mini-Tuttle - sehe ich darin, daß die Verschraubung leichter ausleiert, wenn man die Finnen zum Transport jedesmal ausbaut ( was bei mir notwendig ist ) oder ansonsten die Finnen häufig wechselt.

    Ich baue die Finnen auch jedes Mal aus vor dem Transport, das sollten die Boxen aushalten.

    Ich habe den Freemove Test 2022 für 95l gerade nochmal angesehen, da waren doch einige Boards mit Mini Boxen dabei, war nur damals kein Kriterium für mich.

    Kann sich aber beim nächsten Board ändern, wenn ich schlechte Erfahrungen machen sollte ;)

    Aber erstmal brauche ich überhaupt eine Gelegenheit, die neuen SR Finnen zu testen :)

  • Delphi777
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    • March 23, 2025 at 4:56 PM
    • #158

    Ich bin auf die Ergebnisse vom Praxistest gespannt.

  • User794
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    • March 23, 2025 at 4:59 PM
    • #159
    Quote from Delphi777
    Quote from Witchcraft Sailboards

    Das Gewicht hinten macht nichts. Ich hatte mal selbst geformte Finnen mit leichten Kern die 500 gr leichter waren als G10. Hat man gar nicht gespürt.

    Als Ergänzung zu Boukes Aussage zum Gewicht hinten im Board -- meine Erläuterung aus einem anderen Thread hier im Forum.

    "Was haben wir aber bislang in Bezug auf das Gewicht (besser bezüglich die Masse) bislang überhaupt nicht berücksichtigt ???

    Wir haben ausschließlich an die Gewichtkraft durch die Erdanziehung gedacht und die Massenträgheit durch Bewegung vergessen.

    Empfehlung: Mastober- oder Unterteil in der Mitte anfassen und mit blockiertem Handgelenk durch Drehung des Unterarms schnell hin- und her rotieren.

    (Mit dem Unterarm als Rotationsachse). Das Mastteil wiegt höchsten 1 kg aber der Drehwiderstand des Mastteils ist beträchtlich. Man nehme zum Vergleich eine 1kg Packung Mehl, Müsli oder sonst etwas mit 1kg in kompakter Verpackung.

    Ganz offensichtlich ist es wesentlich leichter die 1 kg Packung schnell hin- und her zu rotieren als das Mastteil.

    Eine Masse an einem Hebel hin- und herzubewegen (also im Wechsel zu beschleunigen und abzubremsen erfordert Kraftaufwand und damit Energie - und zwar umso mehr, je weiter die Masse vom Drehpunkt entfernt ist. Das ist in Technik und Physik als Massen-Trägheitsmoment geläufig - im Unterschied zur Trägheitskraft.

    Beim Angleiten und noch mehr in voller Gleitfahrt bewegt sich das Board nicht nur in Fahrtrichtung, sondern auch durch Wellen.

    Dabei ist der Drehpunkt der Boardbewegung tendenziell eher hinten, wo der Surfer steht. Der längste Hebel mit Boardmasse ist dann der Abstand zum vorderen Teil des Boards. 100 g mehr oder weniger Boardgewicht im Bugbereich macht sich also stärker bemerkbar (Energieaufwand) als 100 g im Board im hinteren Bereich. Ein leichteren Board braucht also nicht soviel Energie für die dynamischen Bewegungen des Boards und behält damit etwas mehr Energie für die Geschwindigkeit. Das gilt besonders, wenn die eingesparte Masse im vorderen Boardteil ist.

    Dieses erklärt auch, warum eine ausgedehnte Mahlzeit (vor dem Surfen) oder 3 kg Winterspeck weniger ausmachen als 1 kg weniger Boardgewicht im vorderen Teil.

    Das Prinzip läßt sich leicht übertragen auf starke Steuerimpulse (z.B. bei Cut-Backs auf der Welle) und bei Sprüngen (insbesondere solche mit Rotationen.)

    Wir sehen: Das Boardgewicht (besser gesagt die Boardmasse) an sich ist nicht so entscheidend wie die Verteilung der Masse über der Boardlänge.

    Ein leichteres Board mit entsprechender Massenverteilung fühlt sich deshalb etwas lebendiger an und kann auch etwas schneller sein. Zudem sind Manöver mit starker Rotation (z.B. Freestyle, Loops etc.) etwas leichter.

    Allerdings spielen diverse andere Effekte des Shapes und der Bauweise auch erhebliche Rollen.

    Kehrseiten betreffend Haltbarkeit und Kontrolle beim Fahren kann es bei weniger Boardmasse/Trägheitsmoment natürlich auch geben.

    Ich hoffe, es war und ist verständlich."

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    Ohne mich einzuschleimen: das ist gut erklärt! !

  • leon--water
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    • March 23, 2025 at 9:35 PM
    • #160

    Bzgl slotbox .

    Ich baue meine Boards und Boxen selber( box ca 1mm wandstärke kohlefaser mit breitem Kragen in pvc 80, Madenschraube m6 in g10-Block ).

    Schon mehrfach Riff oder steinkontakt gehabt und bei g10 Finnen reißt unter der Madenschraube die Finnenbasis auseinander, meiner Meinung nach eine gute Schwachstelle.

    Bei minituttle ist mir schon der kastenboden eingebrochen , finde ich ne bescheidene Schwachstelle , dann lieber ne kunstoffschraube verwenden .

    Da ist die Finne aber weg wenns scheppert , bei meinen Slotboxen wird die Finne noch etwas von der hinteren Schraube gehalten und es ist ohne Tausch der Box reparierbar.

    Das bei den standardslotboxen gleich der ganze Kasten zerreißt habe ich auch schon gehört.

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