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Setup Tuning für mehr Speed

  • DonBilbo
  • 9. Oktober 2020 um 09:45
  • DonBilbo
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    • 9. Oktober 2020 um 09:45
    • #1

    Hallo zusammen,

    seit ich mir zu Beginn der Saison ein neues Starboard Carve 111 zugelegt habe (nicht zuletzt auch wegen der Möglichkeit mir zukünftig ein Foil unters Brett zu schrauben) feile ich an meinen Topspeed.

    Topspeed messe ich nicht besonders wissenschaftlich sondern einfach mit meiner Garmin Fenix.

    Dabei ist mir nun aufgefallen dass ich mit meinem 6,2er Gunsails Rapid (7,2er Rapid habe ich auch noch aber damit bin ich ein Stück langsamer) in Kombination mit dem Carve voll angepowert auf tiefen Raumwindkurs nicht über 47km/h komme.

    An meiner Fahrtechnik feile ich seither durch diverse Youtube Videos von Racern und durch Internetrecherche.

    Jetzt habe ich mir auch mein Material vorgenommen und suche nach möglichen Potentialen um meinen Topspeed zu verbessern und habe auf euren Input gehofft.

    Kurz zu meinen Rahmenbedingungen:

    75kg, 29Jahre, Windsurfe seit 23Jahren

    Halsen funktionieren durchgeglitten in fast allen Varianten. Airjibe mit meinen kleinen Material auch teilweise.

    2020 Starboard Carve 111 mit Serien 38er Drake Finne

    2020 6,2 und 7,2qm Gunsails Rapid mit 100% Mast und Carbongabel

    Mein Plan wäre nun mal die Finne zu tauschen, ggf durch eine Carbonfinne. Das stelle ich aber gerne zur Diskussion.

    Ich würde mich über euer Feedback freuen wie ich mein Material und nicht zuletzt auch mich selbst schneller machen kann :)

    LG

    DonBilbo

    Nachtrag: Homespot: Neusiedlersee/Aut

  • User5120
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    • 9. Oktober 2020 um 09:53
    • #2

    eine gute Finne ist das was du am ehesten merkst!

    Aber der Carve ist halt auch kein Slalom oder Freerace Board.

    Wenn du wirklich schneller surfen willst dann hat ein zb Futura natürlich viel mehr Potential.

  • Peter Essen
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    • 9. Oktober 2020 um 10:01
    • #3

    Ich sehe das wie Rüdi. Eine 38iger Finne scheint mir auch für ein 6.2er Segel ziemlich groß. Ich weiß aber nicht, wie breit dein Carve ist und welche Länge da passt. Eher was zwischen 34 und 36 cm.

    Der Carve, den ich mal kurz Probe gefahren bin, war ein braves Freeride-Brett. Ich glaube, dass der nur sehr schwer richtig schnell zu machen wäre wegen zu langer Gleitfläche. Aber die Carves haben ja diverse Shape-Veränderungen hinter sich, muss auf deinen nicht zutreffen.

  • Stephan
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    • 9. Oktober 2020 um 10:02
    • #4
    Zitat von DonBilbo

    Hallo zusammen,

    seit ich mir zu Beginn der Saison ein neues Starboard Carve 111 zugelegt habe (nicht zuletzt auch wegen der Möglichkeit mir zukünftig ein Foil unters Brett zu schrauben) feile ich an meinen Topspeed.

    Topspeed messe ich nicht besonders wissenschaftlich sondern einfach mit meiner Garmin Fenix.

    Dabei ist mir nun aufgefallen dass ich mit meinem 6,2er Gunsails Rapid (7,2er Rapid habe ich auch noch aber damit bin ich ein Stück langsamer) in Kombination mit dem Carve voll angepowert auf tiefen Raumwindkurs nicht über 47km/h komme.

    An meiner Fahrtechnik feile ich seither durch diverse Youtube Videos von Racern und durch Internetrecherche.

    Jetzt habe ich mir auch mein Material vorgenommen und suche nach möglichen Potentialen um meinen Topspeed zu verbessern und habe auf euren Input gehofft.

    Kurz zu meinen Rahmenbedingungen:

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    Ich würde mich über euer Feedback freuen wie ich mein Material und nicht zuletzt auch mich selbst schneller machen kann :)

    LG

    DonBilbo

    Nachtrag: Homespot: Neusiedlersee/Aut

    Alles anzeigen

    Moin,

    ich würde auch zuerst an der Finne ansetzen. Ich habe das GUN Rapid in 6,7 & 7,2 und erziele mit dem 6,7er auf meinem Lorch Freemover mit 36er Hurricane Carbonfinne immer so um die 53 - 55 km/h auf der Ostsee. Das sollte der Carve doch auch bringen, denke ich....allerdings bin ich auch 20 kg schwerer als Du ;)

    Also, denke ich, dass Du Dich nach einer guten 34er/35er Finne umsehen solltest......

    Gruß

    Stephan

    Windsurfing needs quality...
    ...http://www.lorch-boards.de , https://sailloft.de und http://www.windcraft-sports.de

  • DonBilbo
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    • 9. Oktober 2020 um 10:12
    • #5

    Danke für euren Input. Ich bin tatsächlich den Futura gegen den Carve probegefahren, mir hat allerdings der Carve aufgrund seines weicheren Einsetzen besser gefallen, vor allem bei den kurzen steilen Kabelwellen am See.

    Der Carve 111 ist 75cm breit. Wenn es sinn macht würde ich sowohl für das 7,2er als auch das 6,2er eine schnellere Finne besorgen. Allerdings habe ich bez Finnen (außer der Größe) keine Ahnung was passt bzw. Sinn macht.

    Bez. Gleitfläche: das Board ist recht kurz (227cm) und hat mMn eine kurze Gleitfläche.

  • Stephan
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    • 9. Oktober 2020 um 10:16
    • #6
    Zitat von DonBilbo

    Danke für euren Input. Ich bin tatsächlich den Futura gegen den Carve probegefahren, mir hat allerdings der Carve aufgrund seines weicheren Einsetzen besser gefallen, vor allem bei den kurzen steilen Kabelwellen am See.

    Der Carve 111 ist 75cm breit. Wenn es sinn macht würde ich sowohl für das 7,2er als auch das 6,2er eine schnellere Finne besorgen. Allerdings habe ich bez Finnen (außer der Größe) keine Ahnung was passt bzw. Sinn macht.

    Bez. Gleitfläche: das Board ist recht kurz (227cm) und hat mMn eine kurze Gleitfläche.

    Naja, die "üblichen Verdächtigen" eben: Hurricane, C1, FeineFinnen, Winheller und wie sie nicht alle heißen..... ;)
    Da gibts hier Menschen, die sich wesentlich besser damit auskennen, als ich.

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  • onefoot
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    • 9. Oktober 2020 um 10:41
    • #7

    Was hat denn der Carve für eine Finnen Box?

    Hätte eine 35 C-fins in Tuttle abzugeben.

  • Peter Essen
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    • 9. Oktober 2020 um 11:13
    • #8
    Zitat von DonBilbo

    Danke für euren Input. Ich bin tatsächlich den Futura gegen den Carve probegefahren, mir hat allerdings der Carve aufgrund seines weicheren Einsetzen besser gefallen, vor allem bei den kurzen steilen Kabelwellen am See.

    Der Carve 111 ist 75cm breit. Wenn es sinn macht würde ich sowohl für das 7,2er als auch das 6,2er eine schnellere Finne besorgen. Allerdings habe ich bez Finnen (außer der Größe) keine Ahnung was passt bzw. Sinn macht.

    Bez. Gleitfläche: das Board ist recht kurz (227cm) und hat mMn eine kurze Gleitfläche.

    Nur mal so zum Vergleich: Bin neulich meinen 85cm breiten F Race 150 mit 7.5er 2-camber-Segel und 47 cm Z Fins SLM S-- knapp 49 kmh Topspeed gefahren. Das war sicherlich nicht Ende der Fahnenstange was Trimm und tiefe Downwind-Kurse angeht. Mit dem 7.2er und einer guten (38iger?) Finne müssten die 50 kmh bei dir doch auch drin sein.

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    • 9. Oktober 2020 um 13:07
    • #9

    Moin, so ganz verstehe ich die Frage nicht. Der Carve ist ein sicherlich schneller Freerider, aber für reine Erzielung von Topspeed nicht designed.. Egal welche Finne da drunter ist. Wie sieht es denn aus, wenn du dich mit deinen Kumpels matchst? Also wahrscheinlich eher halbwinds. Bist Du im Vergleich eher vorne oder letzter?

    Daran kannst du mMn sehen, ob Segeltrimm, Boardtrimm ok sind. Dann für einen reinen Raumschotritt ein wenig Spannung am Achterliek lösen und Mastfuß ein wenig nach hinten. Und möglichst flaches Wasser, das ist ganz wichtig.

    Und für 6,2 eher -wie schon geschrieben- 35cm Finne. Ob es allerdings unbedingt ein 200€ ( und mehr) Stachel sein muss, stelle ich in Frage.

  • RobertP
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    • 9. Oktober 2020 um 13:38
    • #10

    Wenn die Finne jetzt nicht Richtung Wave geht (weit nach hinten geschwungene Spitze), dann liegt es eher weniger an der Finne.

    Viel eher liegt es an den Bedingungen (oder/und am Fahrer)...

    Meinen Topspeed von knapp 30 Knoten bin ich nicht auf meinem 85cm Slalomboard (mit Winheller LWS8 / Select S1 und mit 9,6 Vector / 7,8 Warp) gefahren, sondern auf meinem Uralt F2 Wizzard 125l, einer Concrete Wave - Freeride Race G10 Finne und einem ca. 25 Jahre alten Gaastra Freewave 6,7 Segel.

    Auf dem Großen Slalom bin ich bis jetzt nur auf knapp 28 Knoten gekommen.

    Man muss sich einfach trauen reinzuhalten, wenn der Kopf erstmal sagt "NEIN".

    Was dir bei Chop sau schnell vorkommt ist auf eher glattem Wasser langsam. Bei uns am Chiemsee fühlen sich 25kn schon recht schnell an, knapp 30 natürlich noch schneller. Bei schräg ablandigem Wind in Tarifa oder am Walchensee fühlt sich alles unter 25kn eher langsam an...

  • User5120
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    • 9. Oktober 2020 um 14:12
    • #11

    Robert,

    Bei euch am Chiemsee fahren Freunde von mir einen Topspeed über 35 Knoten!

    Was meinst du mit wenn die Finne nach hinten gebogen ist liegt es nicht an der Finne?

    das ist ein Merkmal das es sich um eine Freeride Finne handelt und sagt nichts über die Leistung der Finne aus.

    Bei guten Bedingungen sind mit einem 111L Carve sicher auch über 50 kmh möglich, und eine Finne macht da schon einiges aus.

    Schnell fahren ist auch viel Übungssache.

  • RobertP
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    • 9. Oktober 2020 um 14:55
    • #12

    Du hast mich falsch verstanden, ich meine, wenn die Finne eher Richtung Wave geht wird es schwerer hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Zumindest hatte ich bis jetzt immer schlechte Erfahrungen gemacht was (für mich) hohe Geschwindigkeiten mit solchen Finnen angeht.

    Gemeint sind Finnen wie die rechten zwei im Bild:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (Bild von hier: https://www.surfshop-w7.de/info/Finnen-Beratung.html)


    Ich kenne auch paar Leute die am Chiemsee schneller unterwegs sind als ich, aber alle nicht auf 20 Jahre altem "Sperrmüll" Material wie ich ^^

    Die haben alle Slalombretter um 110l, Slalomsegel und ne Carbonfinne drunter.

    Was ich mit meinem Post oben sagen wollte ist, dass DonBilbo mit seinem Material (wenn die Finne eben nicht totaler Mist ist) schon Richtung 30kn kommen müsste...

  • eddy
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    • 9. Oktober 2020 um 16:04
    • #13

    Ich denke es liegt am Neusiedlersee ÜBELSTEN CHOP

    wenn Wind für Speed ist, dann ist CHOP von allen Richtungen...

    DonBilbo fahr bei Südwind mal nach Illmitz... dort ist locker a 50er km/h möglich

  • RobertP
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    • 9. Oktober 2020 um 16:07
    • #14

    Ah okay, bei dem Nachtrag wird es natürlich etwas klarer 8)

    War zwar selber noch nicht am Neusi aber man hört ja viel darüber...

  • User5120
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    • 9. Oktober 2020 um 16:31
    • #15

    Stimmt, du hast geschrieben wenn die Finne nicht Richtung Wave geht! Sorry habe den ganzen Satz

    falsch verstanden.Das nicht habe ich überlesen ?

    Ich glaube auch das so 55 kmh locker möglich sind.

  • Online
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    • 9. Oktober 2020 um 18:17
    • #16

    Die Finne von 38 ist sicher für den Topspeed zu groß, ob es aber unbedingt für den Carve eine Carbonfinne sein muss, bezweifel ich.

    Dar Topspeed hängt sehr deutlich vom Revier ab. Wie kabbelig war es bei den 47 km/h Topspeed? Das macht unheimlich was aus, gerade wenn man die hohen Geschwindigkeiten nicht so gewöhnt ist.

    Anderer Punkt: Trapeztampen länger einstellen/wählen. Und schwerer werden, fat is fast.

  • eddy
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    • 9. Oktober 2020 um 20:22
    • #17
    Zitat von Hifly666

    ... Und schwerer werden, fat is fast.

    Haha ?

    Strong ?? is faster

  • franz s
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    • 9. Oktober 2020 um 21:29
    • #18

    Wenn man im Chop auf TopSpeed aus ist muss man den Kurs an die Wellen anpassen, also quasi mit den Wellen downwind "abreiten". Viel Wind hilft viel. Am Neusiedlersee muss man mEn leider auch immer mit Fischkontakt rechnen, die weichen da leider nicht schnell genug aus - das ist für Fisch und Surfer nicht angenehm. Material ist für Speed nicht so entscheidend eher eine Frage des Mutes, der Fahrtechnik und des Trimms.

  • User9332
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    • 9. Oktober 2020 um 22:42
    • #19

    DonBlibo, ich surfe seit april diesen Jahres mit einem 145L freeride hornet welches wohl etwas in die Jahre gekommen ist. Vor 3 Wochen hatte ich meinen ersten surftag an dem ich unentwegt im gleiten war , das war mit Abstand die gleitintensivste Einheit die ich hatte. Vermutlich war mein neues 8.5er freerace segel und die 50er finne mitverantwortlich. Jedenfalls bin ich als kompletter Gleiteinsteiger auf genau 40kmh gekommen, und das auch mit etwas chop. Gemessen übrigens auch mit einer garmin Fenix.

    Auch wenn ich eher der Kategorie Risiko zuzuordnen bin - wenn ich das mit dem Material bei meiner Jungfernfahrt des neuen segels und (ur)altem Board hinbekomm, dann sollten für dich +10kmh mit dem Material drin sein wenn du seit so langer Zeit schon surfst! Also ich vermute daher wie die anderen, dass es an den choppigen Bedingungen liegen MUSS! Und wenn nicht, mut fassen und ein wenig mehr riskieren. Bitte achte aber auf deine Gesundheit- was nützt dir jeglicher topwert wenn du womöglich durch falsche Ambitionen deine Leidenschaft aufgrund eines Unfalls pausieren, oder gar ganz aufhören musst.

    In diesem Sinne, surf heil :)

  • gabelbaumrob
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    • 10. Oktober 2020 um 05:16
    • #20

    Ehe du Geld für ne Finne hinlegst, guck doch mal wo deine Schlaufen sind. Was passiert denn bei 47kmh? Bist du am Limit? Brett kurz vor dem abheben oder klebt es und beschleunigt nicht weiter? Wo ist der Mastfuss, wie hoch die Gabel,...

    Man kann und muss nicht immer alles mit Material klären und so schlecht ist die Serienfinne bei dem Brett auch nicht.

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