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  • Luntoschka
  • 11. Juni 2020 um 10:39
  • Geschlossen
1. offizieller Beitrag
  • Luntoschka
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    • 11. Juni 2020 um 10:39
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich bin 46 Jahre und 110-115 kg schwere. Vor zwei Jahren habe ich das Windsurfen nach über 20 Jahren Pause wieder Neuentdeckung. Aus Platzgründen habe ich mich damals für ein Starboard Airplane 290 entschieden. Zum Reinkommen war das auch ok. Die Platzgründen spielen nun keine Rolle mehr. Daher suche ich nach einem neuen Board. Das Haupteinsatzgebiet wird die Küste in HR sein. Der Wind liegt dort meist so bei 14 bis 20 Knoten. An Segeln habe ich ein 7,2er und 8,4er Gaastra Matrix. Alles Freeride Segel.

    Gleiten klappt schon ganz gut. Verbessern will ich nun meinen Wasserstart und meine Fußschlaufengleitfahrt inkl. Halsentechnik.

    Über folgende Boards denke ich nach. JP Magic Ride 159 oder JP Super Lightwind. Bei meinem Gewicht brauche ich ja Volumen 8o . Rückblickend mit Eurer Erfahrung... Welches Board würdet Ihr als nächstes in meiner Situation anschaffen?

    Beste Grüße

    Thomas

  • RobertP
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    • 11. Juni 2020 um 11:43
    • #2

    Ich war bis letztes Jahr auch noch in deiner Gewichtsklasse unterwegs.

    Ich bin im Urlaub meistens den JP Magicride 142 gefahren mit 8,2qm und 7,x.

    Wie du dein Können beschreibst solltest du auf dem 159 Liter Brett gut zurecht kommen.

    Den Superlightwind bin ich selber noch nicht gefahren, aber da gibt es ja einige hier im Forum.

    Der größere SLW soll der gutmütigere sein.

    Weiß nicht wie es beim SLW mit Schlaufenpositionen aussieht, der Magicride hat jedenfalls sehr viele.

  • Luntoschka
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    • 11. Juni 2020 um 12:08
    • #3

    Das SLW reizt mich halt, weil man später auch die Option des Folien hat. Mit dem MR geht das ja erst mit den kleineren Versionen. Ich Stelle mir halt die Frage, ob ich jemals mein Fahrkönnen so steigern kann, dass ich über Foilen nachdenken kann, auch bei meinem Gewicht....

  • doubleheelslide
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    • 11. Juni 2020 um 13:01
    • #4

    Ich kenne die JPs und deine Gewichtsklasse nur von der Theorie:

    Es gibt wohl auch in deinem Fall keinen Grund, nicht früher oder später ins Foilen einzusteigen. Der SLW und der Magic Ride dürften vom Charakter ein ganzes Stück weit auseinanderliegen (z.B. Fussschlaufenpositionen) - d.h. entweder liegt dir das eine oder das andere. Mein Bauchgefühl: Ich würde den Entscheid zwischen diesen beiden Boards nicht von der Foil-Option abhängig machen. Deine Zeilen klingen für mich eher nach einem Magic Ride. Es wäre schade, wenn du mit dem SLW zwar die Foil-Option hast, das Board aber sonst nicht passt.

    Aber du hast recht, grossvolumige Freeride-Boards mit Foil-Option gibt es nicht sehr viele - aber es gibt sie. Wenn die Foil-Option dabei sein soll:

    • Vielleicht reichen dir 146L eines "Super Ride" von JP: Das ist zwar auch kein Magic Ride, aber schon näher an einem solchen als ein SLW - und vor allem mit mehr Fusschlaufenpositionen.
    • Oder vielleicht ein F-Ride 155 von Patrik, falls für dich ein etwas klassischerer Shape in Frage kommt.

    Weiter habe ich nicht nachgeschaut ...

  • Seewasser
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    • 11. Juni 2020 um 13:10
    • #5

    Seit ein paar Jahren gibt m.E. nur noch eine Größe beim SLW. Die zwei verschiedenen Größen gab es nur bei den ersten Baureihen, meine ich. Jetzt gibt es nur noch den größeren, seit 2017 mit 165 Litern, davor mit 168.

    Ich fahre eine älteren SLW mit 168 Litern. Allerdings an einem Binnenspot mit wenig Wind und bei nur 82 Kilo. DAfür ist das Board hervorragend geeignet. Fußschlaufenoption nur weiter außen, aber das ist aufgrund des Volumens des Boards kein große Hürde. Ich habe das Board nun seit 4 Jahren. Damals war ich an einer ähnlichen Phase in der Lernkurve wie Du das beschreibst, Gleiten klappte gut, der Gang in die Schlaufen war seinerzeit oft noch etwas wackelig.

    Vorher und parallel bei mehr Wind bin ich einen Magic Ride 119 gefahren. Da gab es auch Schlaufenoptionen weiter innnen, aber ich fand den Umstieg auf die weiter außen liegenden Postiionen beim SLW viel leichter als erwartet. Aufgrund der BReite und des Volumens läuft das Board sehr stabil und man hat sehr viel Zeit in die Schlaufen zu kommen. Auch gelegentliche Fehltritte führen eher selten zu Stürzen und halten das Board nur bei groben Fehlbelastungen vom Gleiten ab (jedenfalls bei meinem Gewicht).

    So bis ca. 15 / 16 Knoten Grundwind + Böen lässt sich das Board noch ordentlich kontrollieren. Bei mehr Gewicht kann man das sicher noch etwas weiter ausreizen, aber perspektivisch brauchst Du da eher noch ein 2. kleineres Board für die Tage mit mehr Wind. Für Dein aktuelles Anforderungsprofil ist das sicher ein passendes Board. Man hat damit sicher mehr Gleitzeit als mit den meisten anderen Boards, wenn man mal von Formula und Foils absieht.

  • Xeno
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    • 11. Juni 2020 um 13:46
    • #6
    Zitat von Seewasser

    So bis ca. 15 / 16 Knoten Grundwind + Böen lässt sich das Board noch ordentlich kontrollieren. Bei mehr Gewicht kann man das sicher noch etwas weiter ausreizen, aber perspektivisch brauchst Du da eher noch ein 2. kleineres Board für die Tage mit mehr Wind.

    Würde ich so unterschreiben. Ich habe das 154 SLW bei 85kg Gewicht. Mit meinem Können macht das Board zwischen 11 und 15 Knoten am meisten Spaß, hier an der Ostsee heißt mehr Wind mehr Chop und das ist nicht die Paradedisziplin für dieses Board. (Bei meinem Homespot haben wir aber hauptsächlich ~12 Knoten, hier funktinioniert das Board perfekt)

    Kiteless happy! phatgrin.png

  • RobertP
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    • 11. Juni 2020 um 14:21
    • #7

    Man merkt dass ihr leicht seid ?

    In der Ühu (über hundert) - Liga fährt man solche Bretter mit 9qm Segel noch bis 20 Knoten, so ist es bei mir zumindest mit meinem großen Brett (142 Liter).

    Wenn es konstant über 20kn hat lässt sich über 7,8qm reden.

  • mariachi76
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    • 11. Juni 2020 um 16:03
    • #8
    Zitat von Luntoschka

    Hallo zusammen,

    Ich bin 46 Jahre und 110-115 kg schwere. Vor zwei Jahren habe ich das Windsurfen nach über 20 Jahren Pause wieder Neuentdeckung. Aus Platzgründen habe ich mich damals für ein Starboard Airplane 290 entschieden. Zum Reinkommen war das auch ok. Die Platzgründen spielen nun keine Rolle mehr. Daher suche ich nach einem neuen Board. Das Haupteinsatzgebiet wird die Küste in HR sein. Der Wind liegt dort meist so bei 14 bis 20 Knoten. An Segeln habe ich ein 7,2er und 8,4er Gaastra Matrix. Alles Freeride Segel.

    Gleiten klappt schon ganz gut. Verbessern will ich nun meinen Wasserstart und meine Fußschlaufengleitfahrt inkl. Halsentechnik.

    Über folgende Boards denke ich nach. JP Magic Ride 159 oder JP Super Lightwind. Bei meinem Gewicht brauche ich ja Volumen 8o . Rückblickend mit Eurer Erfahrung... Welches Board würdet Ihr als nächstes in meiner Situation anschaffen?

    Beste Grüße

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    Hallo,

    Ich (80kg) habe beide Bretter - ein Superlightwind 168 und ein Magic Ride 130, beide 2018er Modelle. Meist fahre ich auf Flachwasser.

    Beides sind tolle Bretter und sehr gutmütig zu fahren. Das SLW ist schon enorm Breit mit 92cm, was dann im Chop bei stärkerem Wind am Meer sicher nicht mehr optimal funktioniert. Das Magic Ride 149 wäre von der Grösse her auch passend und ist mit 82cm deutlich schmaler und eher für Chop geeignet.

    Wenn du nach einer 1-Board-Lösung suchst, würde ich eher das Magic Ride nehmen.

    lg

    mariachi76

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    • 11. Juni 2020 um 17:32
    • #9

    Lorch Bird 179!

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    • 11. Juni 2020 um 17:41
    • #10

    Kenne auch jemanden in deiner Gewichtsklasse der fährt den Patrik F-Ride 155L mit 9 qm

    Das ist ein Board wo du lange Spass dran hättest!

    Der F-Ride gleitet gut an und wird relativ schnell.

    Das Board geht auch gut durch den kabbel von Viganj HR.

  • TNFTuco
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    • 11. Juni 2020 um 18:57
    • #11
    Zitat von teenie

    Lorch Bird 179!

    Ein sehr guter Tipp :). Fahre mit 90 kg Den 165 nach einer Empfehlung von Sunzi aus diesem Forum und es ist einfach ein Traum.

    Cheerio

  • Luntoschka
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    • 12. Juni 2020 um 07:22
    • #12

    Ich hatte Patrik und Lorch gar nicht auf dem Schirm. Beide sehr interessant. Mal sehen, was es wird.

    Besten Dank für die guten Tipps!

  • sunzi
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    passend zu den Segeln ...
    • 12. Juni 2020 um 08:20
    • #13

    Lorch Bird 179 oder auch einen gebrauchten Lorch Dolphin.

    Sind schwer gebraucht zu bekommen, weil extrem beliebt.

    Ggf. auch ein Bird 165, der mit seinen 270 Länge sehr leicht ins Gleiten kommt und auch angenehm durch die Kurve geht. Ich wiege zwar nur etwas über 90kg, kann aber das Brett jedem empfehlen, der ein sehr unkompliziertes Brett zum richtig Spaß haben sucht.

    Bei 110kg Gewicht ist hier eine 52cm Finne angemessen.

    Windige Grüße

    Sunzi

  • TNFTuco
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    • 12. Juni 2020 um 08:35
    • #14
    Zitat von sunzi

    Lorch Bird 179 oder auch einen gebrauchten Lorch Dolphin.

    Sind schwer gebraucht zu bekommen, weil extrem beliebt.

    Ggf. auch ein Bird 165, der mit seinen 270 Länge sehr leicht ins Gleiten kommt und auch angenehm durch die Kurve geht. Ich wiege zwar nur etwas über 90kg, kann aber das Brett jedem empfehlen, der ein sehr unkompliziertes Brett zum richtig Spaß haben sucht.

    Bei 110kg Gewicht ist hier eine 52cm Finne angemessen.

    Windige Grüße

    Sunzi

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    So ist es. Und wenn ich bei Böen um die 23 Knoten immer noch Spaß hab, wehrt sich der SLW 168 des Kollegen am Spot schon ziemlich arg. Der Tipp mit dem Bird hat mein Surfleben verändert :).

  • t4luis
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    • 12. Juni 2020 um 09:09
    • #15
    Zitat von Luntoschka

    Ich hatte Patrik und Lorch gar nicht auf dem Schirm. Beide sehr interessant. Mal sehen, was es wird.

    Besten Dank für die guten Tipps!

    Vielleicht wäre auch ein Thommen Glide 165, auch Gleitwunder genannt, ne Option.

    https://sailboards.thommen1.com/

  • teenie
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    • 12. Juni 2020 um 09:11
    • #16

    Es hilft evtl. auch einige Verleihstationen anzufragen, der surfshop Landkirchen z.B. hat gelegentlich Lorch zu verkaufen (gebraucht), aber Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt ist sicher der 'Nachteil' des Bird.

    Bei deinem Gewicht erscheinen mir ~155l zu knapp.

  • TNFTuco
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    • 12. Juni 2020 um 09:32
    • #17
    Zitat von teenie

    Es hilft evtl. auch einige Verleihstationen anzufragen, der surfshop Landkirchen z.B. hat gelegentlich Lorch zu verkaufen (gebraucht), aber Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt ist sicher der 'Nachteil' des Bird.

    Bei deinem Gewicht erscheinen mir ~155l zu knapp.

    Und der Bird ist etwas empfindlich (ist der SLW aber denke ich auch) da dürfte das Thommen-Brett in STD robuster sein (inkl. niedriger Preis).

  • Nimzo
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    • 12. Juni 2020 um 12:04
    • #18

    Der Bird ist easy!

  • kaihard
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    • 12. Juni 2020 um 12:12
    • #19

    Bei Thommen finde ich nirgendwo Gewichte. Weis die jemand? Gerne std und ltd

  • Mirsch
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    • 31. Juli 2020 um 19:50
    • #20
    Zitat von kaihard

    Bei Thommen finde ich nirgendwo Gewichte. Weis die jemand? Gerne std und ltd

    ltd = 9.5kg (aktuell im Surf Test)

    std = 12.5 kg?! (Quelle Onlineshops)

    Fahre ein 125er Tabou Rocket mit 5.5/6.5/7.5m².

    95kg... Ostsee. Wünsche mir auch oft mehr Volumen. Also eine spannende Diskussion hier.

    Danke auch für die Tipps:thumbup:

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